😡⚡️ Warum Wutausbrüche gut und wichtig sind - Podcast 090

In diesem Gemeckerfrei‑Podcast diskutieren die beiden Moderatoren (SPEAKER A und SPEAKER B) die These, dass Wutausbrüche von Kindern nicht nur unvermeidlich, sondern sogar gesund und wichtig sind. Sie erklären, dass Wut meist die Entladung von angestauter innerer Anspannung ist und dem Kind ermöglicht, wieder handlungsfähig zu werden. Gleichzeitig dient ein Wutausbruch als Signal dafür, dass das Kind sich entmachtet, zu wenig Verantwortung erhält oder als Objekt behandelt wird. Die Hosts verweisen auf Gerald Hüthers Konzept von Subjekt‑ und Objekt‑Beziehung und betonen, dass Eltern ihre Kinder als gleichwürdige Subjekte begegnen sollten, indem sie altersgerechte Verantwortung übertragen und nicht versuchen, die Wut zu unterdrücken. Weiterhin wird argumentiert, dass Wut eine gesellschaftliche Kraft ist, die historisch zu Wandel und Gerechtigkeit geführt hat; daher sollten Kinder lernen, ihre Wut konstruktiv zu nutzen, um sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren. Die Moderatoren geben praktische Ratschläge: Wutausbrüche zulassen, das Kind feiern, Beobachter‑position einnehmen, Verantwortung schrittweise delegieren und die eigenen Muster von Objekt‑Machung reflektieren. Abschließend wird betont, dass das Erkennen und Begleiten von kindlicher Wut sowohl dem Kind als auch den Eltern zu mehr Selbst‑ und Ermächtigung verhilft und damit langfristig zu weniger Wut und mehr kreativer „Kreationsenergie“ führt.
Chapters
Einer unserer Söhne hat halt mit seinen Wutanfällen für uns noch mal diese Tür aufgemacht, ganz feinfühlig zu werden. Wo fängt diese Entmächtigung und wo fängt die Objektmachung eigentlich an? Weil immer wenn das, immer wenn das dein Verhalten in so eine Tendenz bekommt von: Du machst es jetzt, weil ich das sage, es ist immer Objektmachung. Herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst. Genau, schön, dass du hier bist, dass du zuhörst, dass du zuschaust und eingeschaltet hast. Und heute wollen wir mal darüber sprechen, warum Wutanfälle deines Kindes oder Wutausbrüche Wünsche deines Kindes gut und wichtig sind.
Oder warum die Wut deines Kindes wichtig ist.
Ja, genau. Warum ist Wut wichtig?
Das sagen wir bei Gemeckerfrei. Das ist schon der Hammer.
Genau.
Das könnte jetzt manchem als Widerspruch vorkommen.
Ja, genau. Und gleichzeitig ist halt Gemeckerfrei voll von sogenannten Paradoxien.
Paradoxons.
Ja, genau.
Ich weiß nicht, Paradoxons.
Also weil es immer wieder so eine Gratwanderung ist. Und das ist eben auch bei der Wut so, weil natürlich, je gemeckerfreier du wirst, umso weniger Wut kommt in eurem Alltag vor. Ja, und das darf natürlich das Ziel sein, war auch unser Ziel. Und ich muss mal ganz ehrlich sagen, wenn mir vor 15 Jahren jemand gesagt hätte, warum Wutausbrüche deines Kindes wichtig sind, hätte ich gesagt, rutsch mir den Buckel runter, das ist einfach nur anstrengend. Und warum soll das jetzt schön sein? Ja, und gut sein. Und vielleicht hilft dir das schon, dir selber gerade mal die Erlaubnis zu geben zu sagen, ja, ich finde es auch Es ist so anstrengend.
Ja, ja, es ist schon. Also darum geht es ja gar nicht, das nicht kaputt zu reden.
Genau. Aber auf dem Weg zum Gemeckerfreiwerden sind Wutausbrüche wichtig. Also wenn die gerade schon da sind, sind die wichtig.
Deines Kindes.
Ja, genau, deines Kindes. Dann sind die gut und wichtig. Und wir wollen jetzt einfach mal ein bisschen drüber sprechen, warum.
Ja, und was viele vielleicht auch schon gehört haben, ist, dass sie wissen, okay, oder was du ja auch spürst, wenn du mal über so einen Wutausbruch nachdenkst, Wut hat ja eine immense Kraft.
Wahnsinnige Power.
Das ist ja eine riesige Energie, die da drin steckt, ne. Und diese Energie haben Menschen ja schon immer genutzt, um ihre Lebenssituation zu verbessern. Oder und um gegen Ungerechtigkeiten, ja, zum Beispiel hätten wir, hätte sich Rassismus, wäre viel stärker dageblieben, wenn nicht einfach Wut da gewesen wäre, die dafür Gleichberechtigung sich eingesetzt hat. Und das ist immer total, finde ich, oder finden wir ja auch auf dem in der ersten Betrachtung so wichtig zu wissen: Okay, da steckt ja auch eine wahnsinnige Kraft dahinter.
Ja, und nichts, was du ablehnst, kann verschwinden. Ja, solange du die Wutanfälle deines Kindes weghaben willst, kannst du sicher sein, sie werden stärker.
Und du kannst auch nichts, du kannst es ja auch nicht bekämpfen. Also es hilft nichts, gegen Wut mit Aggression oder so vorzugehen oder mit Autorität.
Es wird halt nur noch schlimmer.
Es wird nur schlimmer.
Genau deshalb einfach mal als erste Einladung zu sagen: Ja, ich fange mal an, Ja zu sagen, auch zu diesen Wutanfällen, egal wie schrecklich sie sein mögen. Und sei dir gewiss, wir haben sehr krasse Wutanfälle erlebt bei unseren Kindern, bei Kindern von Klienten, die irgendwelche Möbel durchs Zimmer geschmissen haben, irgendwelche Vitrinen zerdeppert haben und so weiter. Also wir wissen, was Wut ist, wir wissen, wie sich das zeigen kann. Und gleichzeitig eben die erste Einladung, mal zu sagen: Okay, ja, ich fange mal an, es nicht mehr weghaben zu wollen. Ich fange mal an, meine Arme aufzumachen und zu sagen: Ja, es darf da sein. Und wir wollen dir einfach ein paar Aspekte mitgeben jetzt, warum es da sein darf, sozusagen. Und der eine Aspekt ist, dass Wut ist immer angestaute Anspannung. Na, das kannst du dir mal vorstellen, wie da ist das Erste, was blöd läuft, das Zweite, was blöd läuft, das Dritte, Vierte, Fünfte, Sechste, Siebte, Achte, Neunte, Zehnte. Und irgendwann ist es bei dem Kind Oberkante Unterlippe und dann muss es irgendwie raus. Also zumindest ist es was sehr Positives, wenn das Kind dann noch die Energie hat, um es auszukotzen, sozusagen um auszuflippen. Weil das sorgt dafür, dass das Kind diese Anspannung wieder loswird. Durchs Schreien, durchs Wüten sinkt dieser Anspannungspegel zumindest ein Stück weit wieder ab und hilft dem Kind wieder handlungsfähig im Alltag zu werden. Wenn das Kind diese Wut nicht ausspucken kann, sondern aufgrund zum Beispiel von Restriktionen, das macht man nicht und man wird nicht wütend und beruhig dich jetzt mal und so, ja, wenn das Kind aus diesen Gründen die Wut nicht leben kann, dann ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass sich das andere Wege sucht. So was wie eben zum Beispiel chronische Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, andere, ne. Wir haben das mal erlebt auch, dass sich das dann in der Verletzung, in der Verletzung gespiegelt hat.
Oder es kann sich auch zu Depressionen auswirken.
Also einfach zu sagen, okay, wenn es heiß ist, wie mit einer eiternden Wunde. Wenn es rauskommt, ist immer besser, als wenn es drin stecken bleibt.
Ja, ja.
Und deshalb schon mal zu sagen: Geil, ich feiere mein Kind dafür, dass es in der Lage ist, sich Luft zu verschaffen, die Anspannung auszuspucken.
Und allein schon diese Perspektive kann dir helfen, dabei total gelassen zu bleiben.
Oder zumindest gelassen.
Oder zumindest gelassen, ja, das wollte ich eigentlich auch sagen. Ich weiß auch nicht, warum jetzt total gelassen, weil das ist meistens, das wäre jetzt ein bisschen viel verlangt. Aber du kannst es schon, du siehst einen Sinn darin, du sagst, okay, das gehört jetzt auch bisschen zur Selbstregulation dazu, wie das Kind das nutzt, und kannst dich vielleicht ein Stück weit in die Beobachterposition begeben.
Okay, kriegen wir hin.
Kriegen wir hin. Geht auch wieder vorbei, ist ja meistens nicht lang.
Also das wäre der erste Aspekt zu sagen: Na, wenn Wut entsteht, ist es die Folge von innerer Anspannung und das muss raus. So, der zweite Grund, warum Wut gut ist oder Wutausbrüche gut sein können, ist einfach, weil das Kind damit anzeigt: Hier passt was nicht für mich. Hier kriege ich nicht so viel Verantwortung übertragen, wie ich für mich schon übernehmen kann. Hier werde ich zum Objekt gemacht. Hier werde ich entmächtigt. Hier wird mir was nicht zugetraut. Hier werde ich klein gehalten. Hier kann ich mich nicht entfalten. Hier passt gerade was nicht für mich. Und das ist total wichtig, dass du das erfährst, dass du das weißt. Weil wir neigen einfach dazu, und das glaube ich, tun alle Eltern, dass wir uns so schwer damit tun, im selben Tempo zu wachsen wie unsere Kinder. Ja, ich habe immer noch unsere Freundin im Ohr, die ich ja, und das ist einfach das beste Beispiel dafür. So, für den Fall, dass du es schon mal gehört hast, das Beispiel. Ich entschuldige mich, dass ich immer das gleiche Beispiel verwende, aber unsere Freundin, die habe ich gefragt, ob sie mit mir abends was trinken geht. Ist auch schon 10 Jahre her, bestimmt. Noch nicht ganz. Aber jedenfalls hat sie dann gesagt, ja, sie würde ja gerne. Aber sie weiß noch nicht, sie kann nicht wegen der Kinder. Ihr Mann ist nicht da. Wegen der Kinder kann sie nicht.
Achtung! Die Kinder waren in dem Moment 17 und 19. 17 und 19 Jahre alt.
Genau, und Freitagabends weggehen, also für 3 Stunden mal irgendwo was trinken in der Bar, und da einfach zu merken, weil sie ist, und das überhaupt keine Kritik an ihr, ich bin hier für dieses Beispiel bis heute so dankbar, weil es so auf den Punkt bringt, dass wir selber in der Identität Mamas oder Papas kleiner Kinder zu sein stecken bleiben und uns nicht mitentwickeln, mit dem, wie sich unsere Kinder entwickeln. Und das Wutanfälle unserer Kinder weisen einfach immer darauf hin, dass wir ihnen nicht die Verantwortung übertragen, die sie schon übernehmen können, dass wir sie kleinhalten, dass wir nicht in unserer Identität als Mama und Papa uns nicht weiterentwickeln.
Ja, und so wie du ja schon gesagt hast, wir Erwachsenen, sag ich jetzt mal, oder wir Eltern, Wobei das gilt auch, wenn du Onkel oder Tante bist, wahrscheinlich genauso, oder Großeltern sein, weil wir eben dazu neigen, tendenziell den Kindern zu wenig zuzutrauen, zu wenig Verantwortung zu übergeben, und wahrscheinlich die Kinder sogar immer andersrum empfinden, die würden immer noch mehr und noch mehr, ne, und so dazu gucken, okay, wo kann ich eigentlich den Kindern da entgegenkommen? Wo kann ich ihnen mehr Eigenverantwortung übergeben? Wo können sie sich als Subjekt fühlen und nicht als Objekt?
Ja, das ist ja noch ein bisschen anderes Thema. Subjekt und Objekt würde ich gleich noch mal dazu haben als dritten Punkt fast. Ich würde hier noch mal bleiben und sagen, na, zusammenfassend, wo kann ich dem Kind in seinem jetzigen Status quo eigentlich besser gerecht werden? Das ist, finde ich, ist so das Wichtige. Und Da sind Wutanfälle halt so ein gutes Korrektiv für uns als Eltern. Weil wenn wir merken, unser Kind ist auf einmal, fängt er wieder an, wütend zu werden, oder fängt überhaupt mal an, wütend zu werden, dann ist das halt ein Hinweis für uns, dass wir gucken dürfen: Halten wir das Kind irgendwo zu klein? Geben wir ihm nicht genug Verantwortung? Lassen wir ihm nicht genug Entscheidungen für sich selbst treffen, fühlt es sich dadurch entmächtigt und begehrt es dagegen auf. Und jedes Aufbegehren ist halt eine positive Eigenschaft. Ja, so, dass das Kind in der Lage ist zu sagen: So nicht mit mir. Das ist ja eigentlich auch schon nicht nur eigentlich, sondern das ist ja schon ein Qualitätskriterium auch für die Beziehung, die ihr zueinander habt, weil das Kind sich bei dir traut zu sagen: So nicht mit mir. Und jetzt kommen wir zu dem, finde ich, dritten Punkt mit dem Subjekt und dem Objekt. Das kann man bei Gerald Hüther nachlesen, wenn man da mehr dazu wissen will. Der hat es eben so beschrieben, dass ein würdevolles Miteinander bedeutet, dass wir einander als Subjekte begegnen und uns nicht gegenseitig zum Objekt machen. Und in der In unserer Gesellschaft werden üblicherweise Kinder zu Objekten gemacht. Ja.
Menschen generell und Kinder ganz speziell.
Kinder. Und als Kinder wurden wir zu Objekten gemacht. Und weil wir als Kinder zu Objekten gemacht wurden, bleiben wir es und machen andere. Und machen wir, setzen das fort. Wir führen das einfach fort. Wir machen andere zu Objekten. Wir sagen anderen, was sie zu tun haben, was sie zu lassen haben, was falsch ist, was richtig ist. All das ist Objektmachung. Wenn ich dem Kind sage: Sei jetzt still, weil du störst, dann mache ich das Kind zum Objekt, weil ich es nicht in seiner subjektiven Einzigartigkeit gerade wahrnehme. Wenn ich dem Kind sage: Und du isst jetzt Brokkoli, weil ich habe den gekocht, dann mache ich das Kind zum Objekt meiner Vorstellungen und Wünsche und lass es nicht Subjekt sein und für sich selbst wählen und entscheiden, was es jetzt gerne essen würde. Es ist natürlich so, dass ich als Mama, als Papa immer wieder gefordert bin, gerade bei, in jedem Alter einfach zu gucken, wo kann das Kind die Verantwortung für sich schon übernehmen und wo kannst du es eben nicht. Und an manchen Stellen muss ich dann auch führen, aber immer mit der Idee zu sagen, ich mache das nur für den Moment und ich übergebe dir die Verantwortung in dem Moment, wo du die für dich selber tragen kannst.
Ja. Ist bisschen so wie mit Stützrädern am Fahrrad, ja, wo du sagst, die musst du eigentlich so schnell wie möglich wieder, also da, wenn du jetzt willst, dass dein Kind wirklich schnell und gut Fahrrad fahren lernt, dann hast du ja die Tendenz, okay, immer zu gucken, wann ist denn der Zeitpunkt, wann kann ich die wegmachen, oder jetzt muss ich schon mal höher stellen, höher stellen, und wenn du siehst, okay, es fährt ohne, dann drehst du es und dem Kind sagst, pass auf, die Mama ist mal weg, du kannst es schon ohne, und so, und versuchst halt da ohne einen Druck zu erzeugen in irgendeiner Richtung, versuchst du dann eben da den Zeitpunkt zu finden, wann das, wann das perfekt ist. Und das darfst du eigentlich in allen Bereichen machen, ständig.
Ja, genau. Und Gleichwürdigkeit bedeutet, und das ist eben Subjektmachung, Gleichwürdigkeit bedeutet, dass du immer im Blick hast, dass dein Kind ein Individuum ist und dass du nicht wissen kannst, was für dieses Kind richtig ist. Also das wirklich. Uns haben neulich Freunde gefragt und haben gesagt: Wann habt ihr denn angefangen, euren Kindern diese Macht zu geben, also diese Gestaltungsmacht zu geben? Und dann konnte ich nur dazu sagen: Also wir haben sie ihnen nie weggenommen, weil wer bin ich, dass ich entscheiden könnte, für einen anderen Menschen, egal in welchem, zu welchem Themenbereich. Ja, manchmal muss ich es aus Fürsorge, aber dann eben auch zu sagen, wie kann ich das so würdevoll wie möglich tun? Und da gibt es andere Folgen von uns, wo wir da ja auch mehr dazu sagen. Und ich kann dir nur sagen, oder wir können nur sagen, dass einer unserer Söhne hat halt mit seinen Wutanfällen für uns noch mal diese Tür aufgemacht, ganz feinfühlig zu werden. Wo fängt diese Entmächtigung und wo fängt die Objektmachung eigentlich an? Weil immer wenn du es, immer wenn das dein Verhalten in so eine, so eine Tendenz bekommt von: Du machst es jetzt, weil ich das sage, es ist immer Objektmachung.
Oder auch, weil man das so macht. Das kannst du, da kannst du es bei dir selber auch so gut gut noch mal, ist guter Indikator.
Genau, und deshalb sind Wutanfälle einfach wichtig, weil die dir helfen zu erkennen, wo bist du vielleicht nicht gleichwürdig, wo empfindet es dein Kind nicht als gleichwürdig. Weil am Ende des Tages ist völlig egal, ob du das Gefühl hast, dass du dein Kind als Subjekt begleitest, oder ob du es zum Objekt machst. Wichtig an der Stelle ist, ob dein Kind es so findet. Genau. Und wir haben da eben von unserem Sohn total viel gelernt, weil wir dachten schon, wir wären darin schon richtig gut. Ja, waren wir nicht. Aus seiner Perspektive waren wir das nicht.
Eben, und seine Perspektive war die einzig relevante an der Stelle, nicht unsere.
Ja, genau. Und dann eben zu sehen, okay, Kinder sind auch fitter. Grund, warum Kinder immer wieder wütend werden oder warum das wichtig ist, dass die wütend werden, warum die gut und richtig sind die Wutausbrüche, weil sich Gesellschaft nur weiterentwickelt, wenn Menschen aufbegehren gegen den Status quo. Und wir wollen, du willst bestimmt, wie wir auch, Kinder, die zum Beispiel, weil du es vorher von Rassismus hattest kurz, wir alle wollen, davon gehe ich jetzt mal aus, wir alle wollen Kinder, die in der Lage sind, gegen Ungerechtigkeiten aufzustehen, dazu stehen, die keine Mitläufer werden, die eine eigene Meinung haben, die für sich einstehen können, die auch, wenn sie mal zum Beispiel körperlich angegriffen werden, gerade wenn ich jetzt an Mädels denke oder so was, die sich da zur Wehr setzen können. Und dann muss ich das aushalten können, wenn meine kleinen Kinder oder mittelalten Kinder oder großen Kinder, wenn meine Kinder wütend werden, weil das ist Das ist diese Energie, die es braucht, um für sich einzustehen. Und auf dem Gemeckerfrei-Weg, je mehr du selber dich ermächtigst, weil das ist nämlich der nächste Punkt, wir könnten hier gerade ein paar Stunden reden, so wichtig ist das Thema und so vielfältig ist das Thema auch, so weit hat sucht, die Bereiche hat es, weil Kinder werden auch oft wütend, weil sie darauf hinweisen, dass du selbst deine Kreationsenergie nicht lebst, dass du dich selbst entmächtigt hast. Wenn du zum Beispiel Montagmorgens aufwachst und denkst: Mist, jetzt muss ich wieder zur Arbeit, dann hast du dich einfach entmächtigt. Ja, wenn du nicht sagen kannst: Boah geil, neue Woche, neuer Tag, ich freue mich so auf alles, was heute kommt, dann hast du dich entmächtigt. Dann tust du Dinge, von denen du glaubst, dass die von dir erwartet werden. Und das sind natürlich in so einem üblichen normalen Leben eine ganze, ganze Menge Dinge. Und wenn du da so mutig bist, dich darauf einzulassen, da mal hinzuschauen und hinzufühlen und rauszufinden, okay, lebe ich eigentlich wirklich mein Leben, oder Oder lebe ich ein Leben, von dem ich glaube, dass man das so leben müsste? Und wenn dein Kind oft wütend ist und all die Dinge, die wir jetzt schon gesagt haben vor diesem Punkt, du die schon ausprobierst und das nicht wirklich viel verändert, dann ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass du an der Stelle ansetzen darfst. Sagen, wo habe ich mich selber noch zum Objekt gemacht, wo habe ich mich selbst entmächtigt. Und dann gilt sowieso nur ein riesengroßes Dankeschön. Dann kannst du nur ein riesengroßes Dankeschön an dein Kind schicken, dass es dich wachgekitzelt hat.
Dass es dich inspiriert zu einem geileren Leben.
Ja, zu einem ermächtigten Leben. Und am Ende des Tages entwickelt sich unsere Welt so schnell zurzeit, Zeit, dass wir einfach gefordert sind, alle zusammen immer für alles und überall neue Möglichkeiten und Wege zu finden. Und das geht eben nur, wenn wir nicht angepasst sind. Alle Innovation geht zurück auf wahnsinnig große Kreationsenergie, und Kreationsenergie ist Am Ende des Tages Wut in Bahnen gegossen. Ja, das sind unsere Aspekte, warum Wutausbrüche deines Kindes gut und richtig sind und was sie für dich für Hinweisschilder beinhalten. Und natürlich kommst du auf dem gemeckerfreien Weg dahin, Dass deine Kinder immer weniger wütend werden müssen, weil du ihnen den Weg zeigst, dass sie immer ermächtigter ihr Ding machen können und ihre Kreationsenergie in Bahnen lenken und neue Dinge erfinden können.
In diesem Sinne. Vielen Dank dir fürs Zuschauen, und wir sind natürlich wieder gespannt auf deine Meinung dazu, auf deine Fragen, auf deine Hinweise. Auf YouTube schreibst direkt in die Kommentare, nachdem du vielleicht den Daumen hoch hinterlassen hast und den Kanal hoffentlich abonniert hast. Und auf Spotify kannst du uns auch einen Kommentar hinterlassen, wenn du auf irgendeinem anderen Kanal bist, dann komm gerne auf Instagram oder Facebook und schreib uns da. Ja, vielen Dank fürs Zuhören und Zuschauen. Bis zum nächsten Mal, ciao! Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib's hier in die Kommentare. Wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal!
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