Was 2026 mit deiner Beziehung macht, wenn du nicht aufpasst!

In dieser Podcast‑Folge, aufgenommen am 1. Januar 2026 und veröffentlicht am 8. Januar 2026, diskutieren Uli und Bernd Bott (Gründer von Gemeckerfrei, Eltern von vier Kindern und Spiegel‑Bestseller‑Autoren) die energetische Qualität des Jahres 2026 und deren Folgen für Partnerschaften, Eltern‑Kind‑Beziehungen und das eigene Selbst. Sie beschreiben das Jahr als von „Geschwindigkeit“ und „Feuerenergie“ geprägt – ein Trend, der alles beschleunigt und gleichzeitig alles, was nicht authentisch ist, verbrennen lässt. Durch diese Dynamik werden unauthentische Muster, unterdrückte Gefühle und nicht ausgedrückte Bedürfnisse sichtbar und können zu explosiven Reaktionen führen. Die Brüder erklären, dass wahre Authentizität nicht das laute Ausrasten ist, sondern das bewusste Wahrnehmen und Benennen von Gefühlen, das Erkennen der dahinterliegenden Bedürfnisse und das offene Kommunizieren davon. Sie betonen, dass Eltern, die authentisch sind, ihren Kindern ein stärkeres Gefühl von Präsenz und Verbindung vermitteln. Ein zentrales Bild ist das der „Mauern“ und „Brücken“: In Zeiten hoher Feuerenergie brechen alte, unauthentische Mauern zusammen; das entstehende Schutt‑Material kann genutzt werden, um neue, stabilere Brücken zwischen Partnern, Eltern und Kindern zu bauen. Sie schildern, dass diese Phase zunächst schmerzhaft („Rock‑Bottom“) sein kann, aber als Chance dient, Beziehungen zu reinigen und tiefer zu machen. Praktisch geben sie zwei Reaktionsmöglichkeiten an: (1) in Panik verfallen und das Gefühl zulassen, dass alles zerbricht, oder (2) dankbar sein für die Möglichkeit zu heilen, das Erkennen als Lern‑ und Wachstumschance zu nutzen und aktiv vom Opfer‑ in den Schöpfer‑Modus zu wechseln. Sie rufen dazu auf, Verantwortung zu übernehmen, die eigenen Muster zu beobachten und bewusst zu handeln, anstatt Schuld zu externalisieren. Die Episode verbindet astrologische/energetische Deutungen mit konkreten Beziehungs‑ und Erziehungstipps, liefert Metaphern (Feuer, Geschwindigkeit, Mauern, Brücken) und konkrete Handlungsaufforderungen (Gefühle wahrnehmen, Bedürfnisse benennen, präsent sein, Dankbarkeit kultivieren, vom Opfer‑ zum Schöpfer‑Modus wechseln).
Chapters
Wenn diese Folge erscheint, ist schon der 8. Januar 2026. Wir nehmen diese Folge gerade auf am 1. Januar 2026, nehmen das zum Anlass, uns so ein bisschen Gedanken zu machen oder unsere Gedanken so zu teilen über den Jahreswechsel und was das alles so mit sich bringt.
Aus astrologischer Sicht wird ja das Jahr 2026, da wird es um Geschwindigkeit gehen. Also ohne jetzt tief in irgendwelche Astrologie einzutauchen, geht auch nicht darum, dass dass man— also geht jetzt auch für dich als Zuhörer nicht darum, ob du da wahnsinnig dran glaubst oder nicht dran glaubst. Wir mögen einfach die Idee, sich an verschiedenen Stellen inspirieren zu lassen. Und da bin ich einfach in den letzten Wochen immer wieder drüber gestolpert, dass es in 2026 um Geschwindigkeit gehen wird, dass es um Feuerenergie geht. Und ich kann es jetzt auch nur schon bestätigen, sozusagen. Wenn wir mal so überlegen, die letzten Wochen, da nimmt alles an Geschwindigkeit auf, es wird einfach schneller oder wird an vielen Stellen schneller. Und da, das ist auch so, deshalb bin ich da so in Resonanz gegangen mit dieser Idee, dass die Feuerenergie kommt, weil die kommt ja jetzt nicht am 1.1., das ist ja jetzt nicht, also wir tun immer so, als würde sich mit dem Jahreswechsel alles ändern, das ist ja Bullshit, sondern das Das ist ja eine Zeitqualität, die sich über die letzten Wochen aufbaut und die jetzt eben stärker wird womöglich. Und dann geht es um Geschwindigkeit und es geht um Feuerenergie. Und jetzt allein, wenn du dir überlegst, wie Feuer ist, dann ist das einfach ja schnell, heiß, zerstörerisch mitunter auch. Und es wird einfach dazu führen, dass alles, was nicht echt ist, in Beziehungen verbrennt, wegbricht, zerstört wird, zerbröckelt? Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst.
Wir sind Uli und Bernd Bott. Wir sind die Gründer von Gemeckerfrei, Eltern von 4 Kindern, Großeltern von einem Enkel, Spiegel-Bestseller-Autoren von mehreren Büchern. Und das Allerwichtigste ist, wir haben schon Tausenden Eltern dabei geholfen, sich ihr liebevollstes und schönstes Familienleben zu erschaffen.
Genau. Und wir freuen uns, dass du heute hier bist. Vielleicht zum ersten Mal, vielleicht schon ganz oft. Und ja, vielleicht jetzt gespannt bist, was das denn bedeutet, dass Beziehungen zerbröckeln könnten, verbrennen könnten. Was? Na also, weil es geht natürlich in keinster Weise darum, dass du jetzt diese Folge hörst und denkst: Oh, Oh Gott, es ist die Apokalypse naht oder so, weil wenn du hier bist, weißt du immer, du hast es in der Hand. Du hast es in jedem Moment in der Hand, was zu verändern.
Ja, und wir haben natürlich ein bisschen Clickbait gemacht. Das können wir ganz offen sagen. Und es ist ja aber immer so, dass jetzt, wenn wir so einen Begriff nehmen wie Zerstörung, Zerbröckeln, dann hört sich das ja immer so an, als würde was getrennt werden. Das geht aber geht ja gar nicht nur darum, sondern es geht ja auch oft auch darum, also aus meiner Sicht zumindest, oft nur darum, was einzureißen, um es neu aufzubauen.
Ja, und das ist die Chance, die tatsächlich in der, in der, also aus unserer Sicht, in der energetischen Qualität dieser Zeit liegt, dass alles, was nicht echt ist, alles, was nicht authentisch ist, alles, was nicht kongruent ist, dass das eben in den nächsten Wochen und Monaten weniger und weniger Bestand haben wird. Das ist eine logische Entwicklung aus allem, was wir auch in den letzten Monaten gesehen haben. Wenn man so an KI und so denkt, ja, also es geht— wir Menschen haben eine Sehnsucht danach, in echten Kontakt zu kommen, authentischen Kontakt zu leben. Und das ist ja am Ende des Tages das, was, was gemeckerfrei im Grundsatz schon immer auszeichnet, weil das ist ja genau das, worauf dich dein Seismografenkind schon die ganze Zeit hinweist.
Ja, wenn du nicht echt bist. Also es weist dich auf Unauthentizität hin.
Ja, und vielleicht wäre es ganz gut, wenn wir da einfach noch mal ein bisschen drüber reden. Was ist was? Wann fängt das eigentlich an? Weil viele Menschen würden von sich sagen: Ich bin authentisch, ich lüge ja nicht oder so.
Aber viele würden sogar sagen, Ich sage auch, wenn ich Scheiße finde, ich bin auch da authentisch, ne. Bin ich halt mal sauer, dann gibt's halt mal eine auf die 12 quasi. Also jetzt nicht nur verbal, aber das ist ja auch, das bezeichnen ja auch viele Menschen als Authentizität.
Ja, ne. Also Authentizität hat nie damit zu tun, dass, also es geht nie darum, alles, was einen so beschäftigt, knallrauszuschießen.
Genau.
Überhaupt nicht, sondern es geht ja vielmehr darum, dass du das, was du in dir und außerhalb von dir lebst, dass das übereinstimmt, ja, und an einer viel früheren Stelle übereinstimmt und nicht erst, weil ja, wenn wir uns voll ärgern und dann ausflippen, dann sind wir schon authentisch, oder wütend werden, dann sind wir schon authentisch.
Ja, nur wir sind es ja schon in einer übertriebenen Art und Weise, weil wir es uns vorher nicht erlaubt haben. Oder es nicht wollen. Ja, weil wir es ja zurückhalten, weil wir nicht in der Lage sind, sofort zu sagen: Finde ich nicht so cool. Oder weil wir einfach nicht— und das ist ja, weil wir es auch nicht gelernt haben, die Bedürfnisse zu äußern. An sich haben wir noch nicht mal gelernt, sie zu erkennen. Das ist ja das Problem, weil wir müssen sie erst erkennen. Dazu müssen wir erstmal unsere Gefühle wahrnehmen und erkennen, dann können wir unsere Bedürfnisse wahrnehmen und erkennen, und dann könnten wir drüber sprechen. Nur in dem Moment, der— und das ist das, was den meisten Erwachsenen ja passiert heutzutage, ist, dass sie mit der Anspannung, mit der Unzufriedenheit, mit all diesen kleinen sticheligen Gefühlen nicht zurechtkommen oder das nicht, nicht das Bedürfnis dahinter sehen können, das dann nicht ausdrücken können, und dann staut sich das auf. Und dann ist die einzige Möglichkeit— und ich weiß, ich Ich komme ja genau daher, aus diesem Fehler auch raus. Immer wieder die einzige Möglichkeit, dann authentisch zu sein, ist mit einer krassen Energie. Und die ist halt meistens wütend, aggressiv und geht dann noch dazu häufig gegen andere.
Ja, aber das ist genau der Grund, warum unsere Kinder das auf einer anderen Ebene eigentlich mögen, wenn wir ausflippen, weil wir dann echt sind. Und in dem Moment, in dem wir echt sind, können die sich besser mit uns verbinden, als wenn wir nicht echt sind.
Ja, weil wir dadurch auch komplett präsent sind.
Ja, weil wir dann präsent sind.
Ist tatsächlich eine— es ist schade, aber es ist eine Methode, ins Hier und Jetzt zu kommen, auch wenn es keine— wenn es definitiv die falsche Methode ist, die einen nicht weiterbringt. Aber Und das ist im Hier und Jetzt sein, präsent sein, echt sein. Das ist das, was den Kindern dann an sich eine gute Verbindung gibt zu uns.
Und wenn das jetzt also das, was energetisch, wenn man das so nennen will, also jetzt gerade im, im Feld ist sozusagen, also wenn das dazu führt, dass eben das ist in deiner Partnerschaft knirscht oder mit einem oder mehreren deiner Kinder knirscht, dann wäre halt die Einladung, dass du eben nicht mehr wie früher denkst: Ja, der Depp, jetzt hat er wieder nicht das und das gemacht. Ist ja logisch. Also der wird immer, das wird immer schwieriger. Also so, das ist so dieses, also wenn ich jetzt mal auf der Paarbeziehungsebene bleibe, na, das, dann neigen wir ja schnell mal dazu, dass wir irgendwie sagen, das hat keinen Sinn mehr, dass der wird immer komischer, das wird immer schlimmer. Whatever. Und das eben zu erkennen, wenn du, wenn man das macht, wenn, wenn einer von euch das machen sollte, zu erkennen, ah, das ist, das hat mit dem anderen nichts zu tun, das hat nichts mit dem Partner zu tun, sondern das ist einfach die, der, der du kommst. Also du kriegst quasi die Einladung zum Echtsein, die wird quasi mit dem Wasserkübel über dich geleert, sozusagen. Ja, also Ja, so, dass dies, das ist so ein, wenn es bisher so war, dass du es noch weglächeln konntest oder irgendwie in dieser Inkongruenz oder Inauthentizität das irgendwie ertragen konntest, dann wird es eben aller Voraussicht nach in den nächsten Wochen und Monaten wird das immer schwerer möglich sein. Es wird immer schwerer möglich sein, es wird immer schneller dahin kommen, dass du halt merkst, du musst was verändern. Es geht so nicht mehr weiter. Und aus unserer Sicht, die coole Veränderung ist eben nicht zu gehen oder zu sagen: Leck mich, und die Beziehung an die Wand zu fahren, sondern die coole Einladung ist zu sagen: Ah, ich check's, es geht um meine Authentizität, es geht um mein Echtsein, es geht um meine Konkurrenz.
Wenn diese, diese Geschwindigkeit, die jetzt da vielleicht noch mal drauf kommt, ja, durch was auch immer, astrologische Einflüsse, energetische Einflüsse oder sonst was, wenn du die bemerkst, oder jetzt auch, nachdem du hier zuhörst, schon merkst, ah ja, okay, stimmt eigentlich, ne, da ist schon was, da ist schon was passiert in der letzten Zeit, dann gibt es jetzt zwei Arten, wie man darauf reagieren kann, finde ich. Die eine ist zu sagen: Oh Gott, oh Gott, oh Gott, jetzt bricht das alles zusammen. Und sich dem so aufzugeben quasi. Und die andere ist halt zu sagen: Ja, ist ja total cool, danke. Und es ist schwer für— ich weiß, dass es schwer ist, für Dinge dankbar zu sein, die erst mal einem irgendwie so vor den Latz geknallt werden und auch nicht angenehm sind oder schön sind, sondern wo man sagt: Okay. Aber es geht, weil dafür dankbar zu sein, sagen, okay, das zeigt mir ja nur wieder was. Mein Kind, mein Partner zeigt mir damit ja nur wieder eine, eine Stelle, an der ich heilen kann, an der ich weitergehen kann, an der ich was, was Altes hinter mir lassen und was Neues entwickeln kann. Und damit ein schöneres, glücklicheres Leben wieder. Also da einfach wieder auf dieser Treppe zum schönen, glücklichen Leben wieder ein paar Stufen weiter hochzukommen.
Ja, voll. Und ich mag das, was du am Anfang gesagt hast, so sehr. So dieses Zerstörung, um was Neues aufzubauen und Zerstörung, um was Neues aufzubauen, heißt eben nicht, ich muss alle Menschen in meinem Leben hinter mir lassen und muss neue Menschen finden und so weiter, sondern das Und da würde ich gerne noch mal gerade für die Paarbeziehung da andocken, dass wir ja auch, also wir machen das mit unseren Kindern ja auch nicht. Wir sagen ja auch nicht jetzt, was weiß ich, unser 5-Jähriger geht uns gerade so auf die Eierstöcke, dass wir irgendwie sagen, hier, also den, jetzt gebe ich den ins Heim und weg damit und ich werde jetzt wieder schwanger und dann neues Kind und so. Also das machen wir ja auch nicht. Wieso würden wir das mit unseren Partnern machen? Sondern zu sagen, okay, da ist Wir haben uns miteinander in eine womöglich unauthentische, inkongruente Situation gebracht. Wir haben vielleicht, und das passiert ja oft schleichend, wir haben übersehen, verlernt, miteinander zu reden, haben vielleicht schon den Übergang ins Elternsein gar nicht gut bewältigt, auch wenn es schon viele Jahre her ist, und haben uns da gegenseitig miteinander irgendwie an die Wand gefahren. Und juhu, ich nehme diese Feuerenergie, die jetzt kommt, und nutzt die als reinigendes Räucherwerk sozusagen, um den alten Ballast loszuwerden, um eine neue Beziehungstiefe und eine neue Ebene in unserer Beziehung zu erschaffen, ne.
Ja, ich stelle mir das immer so vor, ne, ich weiß nicht, jetzt die, die uns schon länger kennen, kennen ja so das Bild, dass wir in der Beziehung immer Brücken bauen zueinander. Und vielleicht hast du einfach zu viele Mauern gebaut statt Brücken gebaut. Wenn du jetzt diese Mauern einreißt, dann hast du einen Haufen Schutt, und aus dem kannst du Brücken bauen. Ja, weil das ist das, was du eigentlich brauchst in der Beziehung. Brauchst du Brücken, egal ob das die Paarbeziehung ist, in der Beziehung zu den Kindern genauso. Du brauchst immer Brücken, also zu allen Menschen. Ja. Dafür, dass es eine gute Beziehung wird, brauchst du mindestens eine Brücke oder mehrere. Und ganz oft bauen wir stattdessen Mauern. Ja, wir bauen Mauern um uns selbst, wir bauen Mauern um den anderen und zwischen uns, um uns zu schützen aus Angst vor alten Verletzungen, dass die wieder aufbrechen und so weiter. Ist vollkommen egal. Nur das zu sagen, okay cool, da ist was da, was mir diese Mauern einreißt, das ist eigentlich total geil. Und es kann sein, dass sich das jetzt in der Paarbeziehung erstmal so anfühlt, als würde man so, die Amerikaner sagen Rock Bottom, also so, du triffst halt so auf den Grund auf, ja, und es fühlt sich erstmal total blöd an, ja. Und genau das kann aber die Grundlage sein dafür, um halt was richtig Cooles neu aufzubauen, ja. Ich kenne Geschichte von einem Mann, der ist schon ist inzwischen 65, 70 oder so und hat sich vor, glaube ich, 10 Jahren oder was getrennt. Also der war schon raus zur Tür. Also es war schon so, der hatte schon einen Koffer gepackt, es geht nicht mehr. Der ist im Auto, nach einer halben Stunde ist er umgedreht, stürzt wieder zur Wohnung rein zu seiner Frau und sagt: Ich glaube, wir haben sie nicht alle. Es war spät abends, die haben die ganze Nacht durchgeredet und ab dem nächsten Morgen haben die von vorne wieder angefangen. Und er sagt heute, das war einer der wichtigsten und schönsten Momente. Also im Nachhinein, das war natürlich in dem Moment nicht schön, aber im Nachhinein war es einer der wichtigsten Momente, an dem Punkt weiterzumachen und es neu aufzubauen, weil er sich— und die waren schon auch schon, keine Ahnung, 25, 30 Jahre zusammen, also verheiratet. Wir hatten an sich schon eine Basis, aber es war halt einfach irgendwas, war halt nicht mehr gut. Und dann haben sie es neu angefangen und jetzt sind sie das glücklichste Paar, also nach uns.
Ja, voll. Deshalb, nimm das als Einladung, wenn jetzt, wenn du jetzt in Resonanz gegangen bist mit dem, was wir, wie wir eingestiegen sind, wenn du mit dem Thema in Resonanz gehst da und, und ganz Ganz ehrlich, selbst ich gehe damit in Resonanz, weil ich mich halt immer frage, wie geht es noch authentischer, wie geht es noch kongruenter? Weil das ist ja kein, das ist ja eine Neverending Story sozusagen. Das ist ja nicht irgendwann, dass man sagt, oh, jetzt sitze ich auf meinem Thron und übrigens, ich bin die Authentizität in Person, sondern das ist ja, das ist ja ein ständiges wachsen und werden. Und deshalb, egal ob du jetzt, ob es dich, ob du dich angesprochen gefühlt hast im Sinne von, ja, ich weiß, eigentlich müsste ich hingucken, ich weiß, da unsere Beziehung, da liegt was im Argen, ich traue mich nicht hinzugucken. Und ich, na, das ist ja das, wenn wir uns nicht trauen hinzugucken, dann passiert ja das, dass wir, wenn wir sowas hören, dann kriegen wir Angst, dass uns jetzt um die Ohren fliegt. Wenn wir uns trauen hinzugucken, gucken, dann passiert es ja schon nicht mehr, weil dann nehmen wir es ja einfach in die Hand.
Und da sind wir wieder bei unseren letzten 3 Folgen, weil du dann dadurch wirst du zum Schöpfer anstatt zum Opfer, weil du es in die Hand nimmst, weil du es aktiv angehst. Solange du nur drüber lamentierst, jammerst, ja, und egal ob du das nach außen machst oder in dir selbst, ja, oder sagst, Partner ist schuld, die Kinder sind schuld, die Schule ist schuld, das Finanzamt ist schuld, was auch immer, die Regierung oder wer sonst was, der schlechte Schlaf, der schlechte Schlaf, ja, Was auch immer das ist, solange bist du im Opfermodus und hast es nicht in der Hand. Und wenn du jetzt bemerkst, ah ja, okay, stimmt, da ist was, okay, ich kann da, Uli und Bernd haben gesagt, ich kann da was machen, ich kann da was tun, ich kann da was ändern, dann kommst du in den Schöpfermodus, in den Aktivitätsmodus.
Ja, und das ist das, wo ich dein Seismografenkind haben will, weil du dann anfängst Zuhause zu erschaffen, das sich nach Zuhause anfühlt. Weil in dem Moment, in dem ihr gemeinsam schwingt, in dem Moment, in dem das Paar, die Eltern gemeinsam schwingen in der Authentizität, da wird es für die Kinder sicher. Ja, und vielleicht hast du einfach Lust, dass wir noch mal für die Woche drauf einfach noch mal weiter sprechen, was denn diese Authentizität, weil das haben wir jetzt gar nicht, da sind wir irgendwie abgebogen, was, woran sich denn Authentizität zeigt. Also was ist denn das eigentlich genau? Weil ja, wir haben vorher gesagt, es wird authentisch, wenn wir wütend sind, sind wir authentisch. Aber wie geht denn das davor, authentisch zu sein? Wie wird man denn authentisch? Wie wird man authentisch?
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