Wie du dein Kind seine eigene Welle surfen lässt - Podcast 044

Uli und Bernd Bott erklären, wie Eltern Kindern helfen, ihre eigene Begeisterung zu finden. Der größte Mangel ist nicht zu wenig, sondern zu wenig unstrukturierte Zeit, in der Kinder experimentieren und Langeweile zulassen können. Dabei bildet das Gehirn neue synaptische Verbindungen und verankert Lernen nachhaltig.
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Hallo hier bei Gemeckerfrei, dem Eltern-Podcast für dein liebevolles, entspanntes und glückliches Familienleben. Setz dich mit uns an den Tisch. Wir, Uli und Bernd Bott, heißen dich herzlich willkommen.
Hallihallo und herzlich willkommen.
So schön, dass du uns heute zuhörst.
Genau, heute vom Meer eine Folge.
Übers Surfen.
Genau. Wie du deine Kinder, wie du dein Kind seine eigene Welle surfen lässt.
Genau. Und wir meinen das natürlich in diesem Fall im übertragenen Sinne.
Genau. Also es gibt keinen Surfkurs hier.
Ein Podcast-Surfkurs, das ist ziemlich unüblich.
Genau, sondern es geht um die eigene Welle deines Kindes, vielleicht auch um deine eigene Welle. Ja, wann kommst du in Flow? Wann kommt dein Kind in Flow? Und wie begeisterst du dein Kind oder wie begleitest du dein Kind gut, dass es begeistert auch neue Dinge lernen kann, ohne dass du das Ziel hast, dass es neue Dinge lernt?
Genau. Also wie kann das Kind in seine eigene Begeisterung kommen?
Genau.
Für die Dinge, für die sich dein Kind begeistert.
Genau. Und ich habe ein Zitat gelesen neulich. Und zwar hieß es da, dass der größte Mangel unserer Zeit wäre der Mangel an Zeit.
Lass den noch mal wirken: Der größte Mangel unserer Zeit ist der Mangel an Zeit. Und zwar Zeit, die offen ist, die nicht mit irgendwas erfüllt ist, sondern Zeit, in der Menschen sich hingeben können und ihren Flow, ihre Begeisterung entdecken können.
Genau, also Zeiten, die nicht verplant sind, in denen dein Kind sich mit sich selbst verbinden kann, in denen es mit sich alleine sein kann, seinen Gedanken nachhängen kann. Eins unserer Kinder spielt da immer Flummi oder nicht immer, aber immer wieder Flummi. Also so dieses den Gedanken nachhängen, vielleicht auch den eigenen Körper erforschen oder Auch Dinge auszuprobieren, stundenlang zu probieren, Feuer zu machen zum Beispiel, oder in der Badewanne liegen und dreimal frisches Wasser einlaufen lassen oder so was. Ja, einfach zu sagen, okay, Zeit zu verplempern. Kind zu sein bedeutet, Zeit verplempern zu dürfen.
Weil es eben so wichtig ist, weil es braucht ja ein Vakuum, das überhaupt erst den Sog erzeugt, dass es gefüllt werden kann.
Genau. Langeweile haben, das haben wir hier im Podcast ja schon öfter geteilt, dieses Zitat, aber ich teile es noch mal, weil es so wichtig ist. Langeweile haben bedeutet eine Langeweile, Zeit für etwas haben. Eine Langeweilezeit für etwas haben. Und die Frage ist einfach, wie viel unverplante Zeit hat dein Kind am Tag? Wie viel unverplante Zeit schenkst du deinem Kind, wo es sich einfach mit sich beschäftigen darf, wo es auch lernen darf, sich mit sich zu beschäftigen? Viele Kinder können das ja auch gar nicht, weil eben gar nicht die Möglichkeit besteht, das gelernt zu haben bisher. Und da einfach zu sagen, okay, wo können wir denn da Raum schaffen für unsere Kinder, dass sie Zeit haben, mit sich zu sein? Also wie viele Hobbys braucht es tatsächlich? Wie viele Unternehmungen braucht es tatsächlich? Wie viele Freunde müssen getroffen werden? Wie viel? Und das soll jetzt nicht heißen, dass die Kinder vereinsamen sollen. Nur ich habe das bei mir früher bemerkt und deshalb erzähle ich es dir vielleicht. Findest du dich da auch wieder? Ich hatte oft das Bedürfnis, ich muss irgendwie den Kindern was bieten. Ich hatte immer wieder das Gefühl, das muss, also wir müssen doch jetzt was machen. Wir müssen doch jetzt was unternehmen. Wir müssen jetzt einen Ausflug machen. Wir müssen jetzt Leute einladen. Wir müssen jetzt Freunde treffen. Wir müssen jetzt irgendwas Tolles, muss doch jetzt passieren. Weil nur so ein dahingelebter Tag ist ja irgendwie Naja, also.
Nicht so viel wert.
Ja, genau. Und damit habe ich uns, also mich und die Kinder, ganz schön unter Druck gesetzt, weil eben ich dann oft nicht berücksichtigt habe, wie viel Zeit Kinder auch vor und nach einer Aktivität brauchen. Also wir merken das im Moment zum Beispiel. Wir hatten jetzt zwei Wochen, Ich glaube, es waren 2 Wochen, 2 Reisewochen, die waren relativ gefüllt. Das hatten wir mit unseren Jungs auch so abgesprochen. Da haben wir viel angeschaut und sind so in die Geschichte von Ägypten eingetaucht und hatten jeden Tag oder jeden zweiten Tag irgendwie eine Aktivität. Also haben wir irgendwas halt besichtigt und so. Und einfach dann hatten wir jetzt noch einen Reisetag, wo wir nach Marokko geflogen sind und wo einfach klar ist und wo unsere Kids uns ganz deutlich deutlich zeigen, so jetzt brauchen wir Zeit mit uns selbst. Jetzt wollen wir einfach wieder in uns ankommen. Und ich merke das auch nach 3 Tagen Kairo, die ich total toll fand, merke ich wirklich so, oh hey, ich muss erst mal wieder, ich muss mich erst mal wieder mit mir selber verbinden, sozusagen so meine ganze Energie wieder zu mir zurückholen und mich wieder, um mich wieder zu spüren. Und das sind einfach Momente, wo du Zeit für dich brauchst oder wo eben auch das Kind Zeit für sich braucht. Und ich habe das früher oft übersehen. Also gerade wenn wir Dinge gemacht haben, die den Kindern Spaß gemacht haben, die die Kids sich ausgesucht haben, dass man eine Erholung braucht von Sachen, die irgendwie anstrengend sind oder so, das war mir schon klar. Aber dass eben auch auf, dass immer auf bewegte Zeiten auch ruhige Zeiten folgen müssen, das war mir früher nicht so bewusst. Und natürlich sind da auch alle Kinder unterschiedlich. Das eine Kind braucht es mehr, das andere braucht es weniger. Aber im Blick zu haben, dass du einfach mit unverplanter Zeit sehr großzügig sein darfst, wenn du deinem Kind ermöglichen willst, seinen eigenen Flow zu finden. Das ist, glaube ich, eine Kernaussage dieses Podcasts.
Ja, total. Und es ist, ich habe mich da letztens mit einem Fitness- und Yoga-Trainer und so unterhalten und der macht immer am Ende seiner Trainingseinheiten mit den Teilnehmern und auch mit mir, weil ich mit genommen habe, so eine Entspannungsphase und so Momente, wo du gar nichts tun sollst. Also da machst du auch, da atmest du ein und hältst den Atem an, also du atmest nicht mal für einige Sekunden und so. Und er hat zu mir gesagt, dass es ganz, ganz vielen Menschen total schwerfällt, überhaupt nichts zu tun, so wirklich gar nichts. Und es ist aber so wichtig. Jetzt beim Sport finde ich da ein super Beispiel dazu. Weil es so wichtig ist, dass du dem Körper dann wieder Zeit gibst, die ganzen Impulse, die er durch die Übungen und Bewegungen bekommen hat, zu verarbeiten. Und ich glaube, und so, ich weiß sogar, dass es uns Menschen so mit allem geht. Also wenn man jetzt nimmt, wir waren da Dinge besichtigen, Pyramiden, Gräber, was es alles in Ägypten gibt. Wunderbar interessante Sachen. Und dann braucht man einfach wieder Zeit, um das auch zu verarbeiten, um wieder zur Ruhe zu kommen und durchaus auch Zeit, wo eben weniger Eindrücke auf einen einprasseln. Und das ist bei Kindern ja noch, glaube ich, sogar noch stärker, weil sich die vielleicht noch schwerer tun, viele Eindrücke zu filtern.
Ja, absolut. Also die nehmen ja noch viel mehr oft wahr und merken sich viel mehr und filtern weniger, wie du sagst. Und das muss ja alles auch integriert werden. So wie man ja auch sagt, die Muskeln wachsen in der Pause. So ist es eben auch. Wissen entsteht in den Leerlaufzeiten. Weil was bedeutet Wissen denn eigentlich? Wissen bedeutet, dass du neue synaptische Verbindungen im Gehirn erschaffst. Also nicht jetzt du, also jeder. Lernen bedeutet, wir erschaffen neue synaptische Verbindungen im Gehirn. Das heißt, es werden Dinge miteinander verknüpft, die bisher noch nicht verknüpft gewesen sind. Das kannst du aber nicht machen, während du in Aktivität bist, sondern es passiert in Ruhe. Und dann noch mal über die Dinge nachdenken und dann noch mal drüber, es noch mal wirken lassen. Muss noch mal nachdenken und dann entsteht was Neues und dann verknüpft das Kind das in sich mit was, was es vielleicht schon gekannt hat oder was es schon mal erlebt hat. Und dann entsteht, so entsteht selbsttätiges Lernen. So wird das Kind, zum Beispiel waren wir eben, da haben wir ein unschönes Erlebnis gehabt mit so einer Pferdekutsche in Ägypten. Und jetzt kam gestern der Johannes und sagt so, ich habe hier eine Organisation gefunden, die unterstützen Pferde in In Ägypten können wir da nicht was, da könnten wir doch was spenden. So, ne? Und all diese Dinge können nur entstehen, wenn du Raum gibst für Pausen, wenn du Raum gibst für Zeit zu haben, mit sich selbst zu sein. Und da entsteht auch Lernen. Und du kannst das Genie deines Kindes nicht vorwegnehmen. Du kannst nicht entscheiden, was dein Kind lernen soll, lernen muss, können sollte, sondern Du darfst eine anregende Umgebung schaffen und das Kind pflückt sich die Teile, die es selber faszinierend findet, die es selber, aus denen es was machen will. Und da einfach zu sagen, wie viel mehr kann ich meinem Kind Zeit schenken und darauf vertrauen, dass es aus dieser Zeit Gold macht.
Ja, und das ist ja, da habe ich immer ein ganz gutes Beispiel, weil wir jetzt ja, wenn wir unterwegs sind, dann treffen wir andere Menschen, dann fragen die immer, wie ist es mit unseren Kids? Schule. Und dann hat letztens jemand gesagt: Ja, unser Jüngster ist ja schon 13, der kann ja schon lesen, schreiben und rechnen und so, da ist es ja nicht so schlimm. Da habe ich gesagt: Na ja, aber schau mal, jedes Kind, das in einer Familie aufwächst, selbst wenn es nicht in die Schule gehen würde, würde sofort oder würde halt, wenn es soweit ist, Interesse für Lesen entwickeln. Das ist ja, weil Buchstaben sind überall und Das will jedes Kind irgendwann lernen. Viele wissen es ja. Manche Kinder lernen es ja auch schon vor der Schule, einfach weil es sie interessiert. Manche tun sich aber in der Schule noch schwer, weil es gerade nicht das richtige Zeitfenster ist. Und so ist es mit allen Dingen. Vertrau einfach drauf. Die wichtigen Dinge, die jeder, von denen man zumindest vielleicht davon ausgeht, dass jeder die einigermaßen wissen oder können sollte, die bekommt dein Kind sowieso mit. Und bei allen anderen Sachen ist es viel wertvoller, wenn es selbst gewählt, sich Themen aussucht und in die mit Begeisterung tief einsteigt.
Du kannst halt schon, Heraklit hat das gesagt, 2000 vor Christus, wir können, Kinder sind keine Fässer, die gefüllt werden müssen, sondern Flammen, die entzündet werden. Und du kannst Wissen nicht in Kinder stopfen. Du kannst sie nur begleiten, ihren eigenen Flow zu finden. Und den eigenen Flow finden sie, wenn du sie dabei begleitest oder unterstützt, die richtige Mischung aus Aktivität und Ruhe für sich zu finden. Und natürlich ist es am Anfang, wenn die Kinder noch kleiner sind, mehr ein Ausprobieren, um rauszufinden, wie viel Aktivität braucht dieses Kind, wie viel Ruhe braucht dieses Kind. Und da sind Kinder einfach unterschiedlich. Aber gleichzeitig zu sehen, also Ruhe ist jetzt auch gemeint mit allem, Selbst jede selbst initiierte Aktivität. Also das heißt nicht, dass man rumliegt und schläft oder so was, um Gottes Willen, sondern halt Zeit, die man hat, die man mit sich selbst verbringen kann. Und das ist bei jedem Kind ein bisschen unterschiedlich. Aber da darfst du eben rausfinden, was ist die Balance, die dein Kind braucht aus Anregung und Integration, um in den eigenen Flow zu kommen, um seine eigene Welle surfen zu können. Und das Allerwichtigste, was Was es dafür braucht, ist Loslassen und Vertrauen. Weil solange wir glauben, wir müssten den Kindern was beibringen, wir müssten die jetzt, also solange wir in diesem Hamsterrad stecken, dass wir immer, immer am Tun sind, immer am Hasseln sind, können wir das überhaupt nicht aushalten, wenn die Kinder mal nichts tun und dann überreizen.
Wir sind sowieso überreizt und es führt dann auch dazu, dass die Kinder überreizt Ja, gerade bei kleineren Kindern ist es ja oft so, dieses, wenn die auch mal alleine spielen mit irgendwas und da einfach nur so oft auch ganz ruhig und still vor sich hin machen. Und du würdest aus der Beobachtung denken, okay, die tun eigentlich gar nicht wirklich irgendwas. Das sind aber genau die Momente, Solange ein Kind damit glücklich ist, ist es eigentlich total wichtig, es in Ruhe zu lassen.
Und dann nicht zu glauben, man müsste jetzt irgendwie wieder mitspielen.
Oder sagen, ich spiele nur mit einem Matchbox-Auto, ich muss jetzt die ganze Kiste aus dem Kinderzimmer ins Wohnzimmer holen. Es ist oft wirklich so dieser Minimalismus auch, der für Kinder vollkommen okay ist. Oder in die Wasser von einem Behältnis ins andere schütten oder irgendwie so Sachen. Manchmal, wenn man es in Ruhe beobachtet, oft sehr meditativ schon fast, was Kinder machen. Und das auch wieder zulassen, also auch nicht nur das zu lernen, selber nichts zu tun, sondern auch so in der Beobachtung das einfach zuzulassen und sich da zurückzunehmen und nicht zu stören.
Ja, genau.
Das ist wirklich eine Aufgabe für Eltern und finde ich aber eben total wichtig. Ich weiß noch selber, wie mich als Kind das oft gestört hat, wenn dann irgendjemand kam und mich nur gefragt hat, Geht's dir gut? Ja, war alles tot, alles kaputt dadurch.
Ja, weil in deinem Kopf ja Geschichten entstanden sind.
Genau, weil ich in einer ganz anderen Welt war, weil ich auf einer Welle gesurft bin, auf einer ganz anderen.
Ja, genau. Eins unserer Kinder ist immer auf dem Trampolin gesprungen und hat sich da in eine andere Welt gebeamt. Und also, und der konnte das dann auch überhaupt nicht leiden, wenn jemand anders mit aufs Trampolin wollte, weil das war wie so sein Thor, sein Gleis 9 3/4, wo er so in seine Anderswelt eingetaucht ist. Und offensichtlich, von außen betrachtet, ist er halt auf dem Trampolin im Kreis gelaufen über Stunden. Und dabei ist er gleichzeitig, hat er sich mega gebildet, hat Synapsen gebildet, miteinander verknüpft, integriert und alles Mögliche trainiert. Und Ja, es hat mit dazu beigetragen, dass er heute ist, wer er heute ist. Ja, und hab da einfach, erlaub dir, dich zurückzunehmen. Und wenn es nur bedeutet, dass du vielleicht mal Zeit hast, selber eine Pause zu machen. Weil wenn du aufhörst zu glauben, dass du als Mama oder als Papa irgendwie versagen könntest, oder dass dein Kind zu wenig, dass du dem Kind zu wenig mitgeben könntest, Kannst du dich entspannen, und sobald du dich entspannst, kann ein Kind sich auch entspannen. Und je entspannter ihr seid, umso leichter reiten sich sowieso jegliche Wellen, weil du einfach mit deiner Intuition und mit deinem Körper in Verbindung kommst. Und dann kommt es vom Kopf in den Körper, und dann wird es einfach viel, viel einfacher. Also, wie viel mehr Zeit könnt ihr einander schenken? Wie viel mehr Zeit kannst du deinen Kindern schenken? Wie viel mehr kannst du die Erwartung loslassen, wann dein Kind irgendwas lernen müsste. Und wie viel mehr kannst du den Raum aufmachen dafür, was das Kind gerade braucht, um seine Welle zu surfen? Und wie du es dabei unterstützen— wie kannst du es dabei unterstützen, gerne Zeit mit sich alleine zu verbringen? Weil das ist ja auch All-eins-Sein, alleine sein, All-eins. Ich bin mir selbst genug. Und von Alfred Adler gibt es noch so ein tolles Zitat dazu. Also Respekt zu haben bedeutet, mit den Augen des anderen zu sehen, mit den Ohren des anderen zu hören und mit dem Herzen des anderen zu fühlen. Und bevor du wieder kommst und sagst, jetzt ist aber Zeit, Zimmer aufzuräumen, jetzt ist aber Zeit, dies zu machen oder jenes zu machen. Nimm das doch mal, schau doch mal mit den Augen des anderen, hör doch mal mit den Ohren des Kindes, fühl doch mal mit dem Herzen des Kindes. Und vielleicht ist dein Kind gerade in irgendeiner Anderswelt, wo es seine Welle reitet, im Flow ist und wahnsinnig viel lernt. Und mit jedem einzelnen Satz würdest du es dabei stören, rauskatapultieren und ja, so diesen, diese Bildung, die da stattfindet, die wahre Selbstbildung ist, ja, einfach unterbrechen oder stören. Und vielleicht kannst du dir das ein oder andere Mal auf die Zunge beißen, still sein und dich freuen daran, dass dir gerade ein paar Minuten geschenkt werden, die du vielleicht auch als Zeit für dich nutzen kannst, weil Ich glaube, auch wir Erwachsenen haben viel zu wenig selbstbestimmte Zeit, viel zu wenig Zeit, in der wir tun und lassen können, was wir wollen. Und wir machen hier auf unserer Reise, wo wir uns zum Ziel gesetzt haben, dass erstmal so das System aus den Kindern rausfließen darf, ja, und wo die wirklich viel Zeit haben, mit sich zu sein. Und wir sind da, wenn sie Zeit mit uns verbringen wollen, und wenn nicht, ist es auch gut. Und wir machen die Erfahrung, also, dass die noch nie so leicht so viel so schnell gelernt haben wie in den letzten Wochen und Monaten. Und deshalb wollen wir dich gerne ermuntern, ermutigen: Hab da Vertrauen und hab Vertrauen in deine Kinder. Die reiten ihre Welle und surfen ihre Welle und sind im Flow und Gönnt euch, vielleicht nehmt ihr auch den Sommer jetzt, um euch Zeit zu schenken, nichts zu tun.
Ja, ein sehr schönes Schlusswort von dir.
Und vielleicht kannst du das ja auch, wenn wir, kannst du das ja auch bei Instagram oder Facebook noch mal mit den anderen teilen. Wie schenkst du Wie schenkt ihr euch Zeit? Was könnt ihr weglassen? Was lasst ihr weg? Wo, wo und wie unterstützt du dein Kind dabei, seine Welle zu surfen? Und teilt es doch, um einfach die anderen auch zu inspirieren. Bis dahin.
Alles Liebe.
Tschüss.
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