Wie oft muss ich dir noch sagen, dass... - Podcast 076

In dieser Podcast‑Folge diskutieren Bernd und sein Co‑Moderator (SPEAKER B) das allgegenwärtige Phänomen, dass Eltern und Partner immer wieder dieselben Aufforderungen wiederholen müssen – von der Brotzeitdose bis zum Schulranzen. Sie nutzen diese Wiederholungen als Spiegel, um eigene Verhaltensmuster zu erkennen: Oft projizieren wir unseren Ärger über das Nicht‑Umsetzen von Regeln auf andere, anstatt die eigene Umsetzungslücke zu sehen. Das zentrale Konzept ist das Gegenüberstellen von „Umsetzungszwerg“ (jemand, der weiß, was gut wäre, es aber nicht umsetzt) und „Umsetzungsriese“ (jemand, der konsequent handelt). Sie zeigen, wie diese Diskrepanz zu überhöhten Erwartungen an Kinder und Partner führt. Weiterhin wird erklärt, warum natürliche Konsequenzen und das Zulassen von Eigenverantwortung bei Kindern wichtig sind, anstatt sie ständig zu kontrollieren. Die Gesprächspartner betonen die Notwendigkeit, Familienregeln gemeinsam zu verhandeln, Erwartungen zu reduzieren und Herausforderungen in kleine, machbare Schritte zu zerlegen – ein Ansatz, den sie in ihrem „Selbstvertrauenkurs“ vermitteln. Abschließend laden sie die Hörer ein, selbst zum Umsetzungsriesen zu werden, als Vorbild für ihre Kinder zu fungieren und Verantwortung schrittweise zu übertragen.
Chapters
Hallihallo und herzlich willkommen hier beim Gemeka Fly Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Partnerschaft, in der Familie und zu dir selbst.
Schön, dass du uns heute zuhörst.
Genau, wir haben mal wieder ein Thema.
Ja, Gott sei Dank haben wir ein Thema.
Genau, und das kennt ihr alle. Also wenn du schon mal mit Menschen interagiert hast, kennst du das.
Und zwar den Satz: Wie oft muss ich dir eigentlich noch sagen, dass du...
Genau. Na, wir haben mal so eine kurze Auflistung gemacht. Wie oft muss ich dir noch sagen, dass du die Brotzeitdose wieder in die Küche bringst? Wie oft muss ich dir noch sagen, dass der Schulranzen im Flur nichts zu suchen hat? Wie oft muss ich dir noch sagen, dass du nicht auf Socken im Garten laufen sollst? Wie oft muss ich dir noch sagen, dass du deine Schuhe nicht unterm Tisch stehen lassen sollst? Die Kaffeetasse nicht auf der Spülmaschine, sondern in der Spülmaschine. Die Zahnpastatube zugeschraubt. Die leere Klopapierrolle, die Socken, das aufgeräumte oder nicht aufgeräumte Zimmer, die Lebensmittel, die nicht wieder zurück in den Kühlschrank geräumt werden. Noch Ergänzungen?
Du kannst gerne Pause machen und noch deine eigene Sammlung weitermachen. Aber kleiner Hinweis an der Stelle: Es hilft nichts.
Genau. Also, wie oft muss ich dir noch sagen, dass Und was das eigentlich mit uns zu tun hat. Ja, weil wir mögen ja die Idee, dass wir immer Menschen um uns haben, die Verhaltensweisen zeigen, aus denen wir für uns selbst was lernen können. Und ich habe das jetzt ganz absichtlich so formuliert, weil es geht überhaupt nicht darum, dass man sagt: Oh Gott, der andere zeigt mir, was an mir falsch ist. Oder: Oh Gott, der andere spiegelt mich. Drama, Drama, Drama. Drama, sondern einfach nur das Verhalten des anderen, das in dir was auslöst, ist immer die Chance, mehr über dich selbst zu erkennen. Und wenn du aufhörst zu glauben, dass an dir was falsch sein könnte, dann ist dieses Erkennen auch was total Cooles, was total Spannendes und was einfach nur, also das ist eigentlich nur so augenöffnend. Ach so, geil.
Ja, und gar nicht zu sagen, da habe ich jetzt irgendwie jahrzehntelang was falsch gemacht oder so, sondern zu sagen, mach doch einfach, cool, jetzt erkannt, nicht Gefahr gebannt, sondern einfach halt verändert.
Genau, weil Spiegelein, Spiegelein an der Wand, jetzt kommt's, setzen wir wirklich alles um, was wir uns vornehmen oder was von uns erwartet wird? Oder wie oft bleiben wir da selber eigentlich stecken? Wie oft haben wir Vorsätze, zum Beispiel Heute gehe ich aber wirklich zum Sport. Heute esse ich keinen Zucker. Heute keine Zigarette. Heute gehe ich mal früh schlafen. Heute keine Ahnung. Kannst auch wieder fortsetzen mit deinen Themen. Also wie oft nehmen wir uns selber Dinge vor, von denen wir super wissen, dass sie cool wären, dass sie uns gut tun würden, dass es uns voll energetisieren würde, dass es gesund wäre, whatever. Aber wir schaffen es nicht, das umzusetzen. Und wie oft ist eigentlich dein Ärger über den anderen, weil er Dinge nicht tut, eigentlich dein eigener Ärger über dich, weil du Dinge nicht tust?
Ja, der ist sehr spannend. Da wollen wir dich gerne mal einladen, so ein Stück ehrlich mit dir selbst zu sein. Natürlich, wenn du das für dich mal überprüfen magst.
Genau. Und dann gibt es ja so zwei. Also wenn ich mich dabei beobachte, dann gibt es ja so zwei Kategorien.
Uns. Du kannst eigentlich uns sagen. Ich weiß, was jetzt kommt.
Ich wollte ja nur von mir sprechen.
Ja, ist gut, du darfst von mir auch sprechen.
Weil es gibt ja auch Dinge, die wüssten wir schon, dass die von uns jemand erwartet, dass wir die tun sollten. Aber da kommt so unser innerer Revoluzzer auf die Bühne.
Ja, weil genau die Tatsache, dass es jemand anders von uns erwartet, dazu führt, dass wir uns weigern, das zu tun. Ja, ich lass mir doch nichts sagen.
Also zum Beispiel: Gehst du wirklich immer nur bei grüner Ampel über die Straße, auch wenn keiner dasteht?
Also auch wenn deine Kinder nicht dabei sind?
Ja, ja, genau. Also gehst du wirklich? Leere Straße nachts, kein Verkehr, Ampel, die man drücken muss. Du alleine unterwegs. Drückst du wirklich die Ampel und wartest, bis Grün wird, oder gehst du einfach über die Straße? Also wo überall, und das ist jetzt auch wieder nur ein Beispiel von vielen, wo überall legst du auch Vorschriften oder Vorgaben auf deine Art und Weise aus, weil du eben keine Lust hast? Dir was sagen zu lassen oder dich an Regeln zu halten, die du selber unsinnig findest. Und es könnte jetzt durchaus sein, dass deine Kinder zum Beispiel halt, oder auch dein Partner, deine Partnerin, Regeln, die du aufstellst, halt einfach für unsinnig halten. Also eine dieser Regeln, die wir dann gekickt haben, weil unsere Kinder durch andauerndes Nichtstun dagegen protestiert haben, dass es Diese Regel gibt sozusagen, war die Regel keine Schulranzen im Flur.
Genau.
Weil unser, wir hatten mal einen Flur, der war echt eng und da ist man, musste man dann wirklich Slalom gehen um die Schulranzen und so. Es war nicht so komfortabel, aber gleichzeitig war es für die Kids halt einfach alles andere, war halt vollkommen fernab jeder Möglichkeit, was sie für sinnvoll erachten konnten.
Und die hätten halt einfach ein Stockwerk hochlaufen laufen müssen im Endeffekt und direkt nach der Schule Hunger auf Mittagessen. Das war halt einfach nicht drin.
Nach einer halben Stunde Busfahren oder was war das einfach nicht drin. Genau. Und da haben wir an irgendeiner Stelle haben wir dann einfach festgestellt, okay, die Schulranzen gehören halt in den Flur. Und dann haben wir nur noch festgelegt, wo die halt am besten stehen können, damit man sich nicht die Füße bricht und alle noch zur Tür reinkommen, die danach noch gekommen sind.
Genau.
So, also zu sagen, okay, Wo hältst du dich auch nicht an Vorgaben, weil du es halt für unsinnig hältst?
Ja, und wo machen deine Kinder eben genau das nach, bewusst oder unbewusst?
Genau. Und wie viel erlaubst du dir, also so Vorgaben oder so Absichten schleifen zu lassen? Erwartest aber von deinen Kindern, dass du das siehst, oder auch von deinem Partner, deiner Partnerin, dass sie das, was du sagst, doch bitteschön unbedingt immer sofort wie eine Maschine umsetzen sollen. Und wenn sie das nicht machen, dann nimmst du es persönlich.
Und persönlich nehmen heißt dann, dass du dich vielleicht nicht wertgeschätzt fühlst? Fühlst deswegen, oder?
Genau, dass du zum Beispiel so was sagst, wie ich früher gesagt habe: Wenn du die Wäscheschüssel nicht ausräumst, wo ich schon extra die Wäsche gebügelt habe, dann ist es respektlos. Ja, so, da war es halt für die Kinder überhaupt keine Relevanz, ob die die Wäsche aus dem Schrank anziehen oder aus der Wäscheschüssel. Das hat ja nur mich gestört. Und deshalb habe ich eine Regel draus gemacht, ohne mit den Kids zu verhandeln, ob das überhaupt für sie eine relevante Regel darstellt. Und da kommen wir schon wieder zu Regeln. Da könnte man schon wieder eine eigene Folge draus machen. Da gibt es auch schon eine, aber da könnte man wahrscheinlich noch mal eine machen. Aber genau, was halt, wo wir dich halt drauf stupsen wollen, weil es auch gerade in unserer Challenge so ein großes Thema ist, ist einfach, bist du selber Ein Umsetzungszwerg oder ein Umsetzungsriese? Also setzt du die Dinge, die du dir vornimmst, wirklich konsequent immer um? Oder bist du halt schon manchmal auch ein bisschen ein kleines Faultier? Oder? Also das ganz liebevoll gemeint. Also bist du manchmal einfach ein Umsetzungszwerg? Wüsstest zwar, also bist ein Wissensriese, wüsstest zwar, was dir alles gut tut, aber in der Umsetzung, da ist eher mangelhaft, und gleichzeitig erwartest du von deinen Kindern und deinen Partnern, deiner Partnerin, dass sie bitteschön zum Umsetzungsriesen werden sollen, und zwar bitteschön über Nacht.
Ja, und am besten auch noch bei Dingen, die ihnen noch nicht mal klar sind, weil das ist ja das, was bei Kindern ja noch dazu passiert, ist, dass wir sie ja ganz oft überfordern damit. Also sie sollen das tun, weil wir es gesagt haben, Und sie sehen überhaupt keinen Sinn darin, wie zum Beispiel mit der Wäsche.
Ja, ich finde, das ist aber nicht nur bei Kindern so, sondern das ist auch in der Partnerschaft total oft so, weil Menschen sind einfach unterschiedlich und haben unterschiedliche Präferenzen. Und wenn ihr nicht wirklich absprecht und auch wirklich in einem Moment absprecht, wo ihr wirklich connected seid, was für euch gilt, was euch gemeinsam wichtig ist, dann wird halt mitunter mal eine Vereinbarung getroffen, wo einer halt nur ja, ja dazu gesagt hat, weil er endlich seine Ruhe haben wollte. Ja, und also das ist uns ja früher schon immer wieder passiert, dass ich, Bernd, wir müssen reden. Bernd, wie machen wir das? Wir müssen, keine Ahnung. Und der Bernd irgendwann gesagt, ja, ja. Und das war halt so ein Rutsch mir den Buckel runter. Ja, ja. Und wenn ich dann anschließend mich darauf bezogen habe, dass ich gesagt habe, er hätte ja zugestimmt, dann war mir eigentlich schon damals klar, dass er ja nicht wirklich zugestimmt hat, sondern nur zugestimmt hat, damit ich endlich Ruhe gebe. Also von dem her, achtet darauf, wenn ihr in der Beziehung Dinge besprecht, dass es wirklich so ist, dass ihr da beide verlässlich seid, ja, dass ihr euch die Hand drauf gebt, dass ihr es jetzt auf die Art und Weise tun wollt. Genau. Und ich glaube, ich habe ja die These, je mehr wir selbst Umsetzungszwerge sind, also je weniger von unseren Vorhaben wir im Alltag umsetzen, umso leichter passiert uns das, dass wir von den anderen erwarten, dass sie alles umsetzen, weil da unsere eigene Unzufriedenheit mit uns selbst die schwappt dann auf die anderen über. Und dann gibt es sogar Menschen, die sagen: Ich würde ja zum Sport gehen, wenn meine Kinder regelmäßig ihre Hausaufgaben machen würden. Aber ich muss mich ja darum kümmern, weil die machen das ja nicht, und deshalb komme ich nicht zum Sport. Also da machen wir dann den anderen sogar noch dafür verantwortlich, dass wir selber Umsetzungszwerge sind.
Ja, und genau in dem Beispiel wäre es ja so, wenn ich einfach sage, okay, ich gehe jetzt zum Sport, es ist mir egal, ob ihr eure Hausaufgaben habt oder noch nicht habt. Würdest du gleichzeitig damit ja auch erstens durch dein Vorbild, aber auch durch das zu sagen, okay, ich kümmere mich jetzt darum nicht, deine Kinder auch mehr in die Eigenverantwortung holen?
Genau, das ist nämlich der nächste Aspekt, dass unsere Liebsten oft auch Umsetzungszwerge bleiben, weil sie gar nicht genug Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen dürfen. Also ich bleibe mal bei diesem Beispiel Hausaufgaben, weil das in vielen Familien einfach ein Riesenthema ist. Aber was müsste denn passieren, dass du dein Kind selbst wählen lässt, ob es mit oder ohne Hausaufgaben in die Schule geht und ob es ob es sich selbst der Situation aussetzen will, die Hausaufgaben nicht zu haben oder eben nicht. Und ob es aus den Folgen seines Tuns lernen darf. Also wenn es fehlerhafte Hausaufgaben hat, wenn es keine Hausaufgaben hat, wenn es dann trotzdem zur Schule geht und dann die Reaktionen erlebt, die darauf kommen, kann es aus Na, das ist eine natürliche Folge, auch eine natürliche Konsequenz sozusagen. Einfach was passiert, was ist die natürliche Abfolge? Wenn ich rausgehe im Regen ohne Schirm, werde ich nass. Das ist eine natürliche Konsequenz. Wenn ich ohne Hausaufgaben in die Schule gehe und der Lehrer kriegt es mit und stört sich daran und schimpft oder beschwert sich, dann ist das eine natürliche Konsequenz, weil ich eine Vorgabe nicht eingehalten habe. Aber das halt für das Kind Es ist dem Kind viel, viel hilfreicher, so zu lernen und sein Verhalten zu steuern, als immer da gepampert zu werden. Und wenn ihr euch den Stress in der Familie macht, du immer sagst, jetzt werd hier zum Umsetzungsriesen, mach deine Hausaufgaben, du musst die jetzt machen, blabla, und die Verantwortung dem Kind da abnimmst, anstatt es einfach seine eigenen Erfahrungen machen zu lassen.
Ja, und da einfach auch den Mut zu haben. Und natürlich, ich höre schon viele, die dann sagen, ja, aber dann habe ich abends oder am nächsten Tag den Stress oder so was. Das wird auch nur dann Stress, wenn du dann wieder in die alte Rolle zurückfällst, weil dann wiederholst du das Ganze, was du jetzt, wenn du sagst, ich habe jetzt nachmittags, habe ich jetzt gesagt, okay, das ist deine Die Hausaufgaben sind dein Job, da habe ich nichts damit zu tun. Und dann, wenn es jetzt das Kind theoretisch macht es nicht und du hast am nächsten Tag, muss es dann doppelt so viel Hausaufgaben machen oder so, dann darfst du da halt auch wieder konsequent bleiben.
Ja, also konsequent im Sinne, dass du sagst, okay, kann ich dich irgendwie unterstützen, aber machen lassen und den Weg gehen darf das Kind für sich alleine. Und da eben weiter zu gucken, wo überall Hast du vielleicht übersehen, dass dein Kind keine 3 Jahre mehr ist, falls es nicht mehr 3 ist? Also wo behandelst du dein Kind kleiner, als es eigentlich ist? Also wo kannst du ihm noch mehr Eigenverantwortung für sein Leben übertragen? Weil zum Beispiel so was wie: Wann ist denn jetzt dein Zimmer endlich mal aufgeräumt? Oder wie das Zimmer aufgeräumt ist oder so. Das ist an irgendeiner Stelle einfach einfach auch der Verantwortungsbereich deines Kindes. Und natürlich darf dein Kind da reinwachsen und natürlich kannst es von dir lernen und kannst ihm das beibringen. Und sind es Schritte, die da zu gehen sind? Gar keine Frage. Aber du willst ja schließlich deinem 18-Jährigen auch nicht mehr hinterherräumen und sagen: Jetzt wird aber hier mal die Mandarinen-Schale weggeräumt und jetzt noch hier der Müll rausgebracht und die dreckige Unterhose muss in die Wäsche und so, sondern da. Also Also du willst ja nicht, wenn der 30 ist, auch noch jede Woche zu dem fahren und bei dem aufräumen. Und deshalb müssen die Kids das irgendwann selber lernen. Und das lernen sie nur, wenn du ihnen erlaubst, selber die Verantwortung dafür zu übernehmen. Und je mehr, an je mehr Stellen die Kids die Verantwortung übernehmen dürfen, an umso weniger Stellen kommt es zu dem, zu der Situation, dass du was willst, was sagst und die Kids machen es einfach nicht. Und dann eben dieses: Wie oft soll ich dir noch sagen, dass... Und ich würde das halt reduzieren, weil ich habe da halt, oder wir haben das halt reduziert, weil ich habe halt keine Lust darauf. Ich finde es schrecklich, meinem Kind irgendwie sagen zu müssen: Wie oft soll ich denn dir noch sagen, dass... Ich hasse das, ehrlich gesagt. Ja, und ich will einfach, dass die Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen und die stellen, an denen sie es alleine nicht schaffen, Da helfe ich Ihnen gerne, aber ich spreche mit Ihnen ab, welche Hilfe Sie gerne hätten, um da zum Umsetzungsriesen zu werden. Und die Hilfe kriegen Sie dann auch. Und wenn Sie, wenn Sie da wieder in Ihrer Kompetenz weiterwachsen, dann reduziere ich meine Hilfestellung. Und so werden Sie mit der Zeit immer kompetenter und immer kompetenter. Und dadurch erleben Sie selbst, was passiert, wenn Sie zum Umsetzungsriesen werden. Und Weil ich halt selber ein Umsetzungsriese bin und wir beide Umsetzungsriesen sind, leben, lernen, Wortfindungsstörungen, leben wir unseren Kids halt auch vor, Dinge anzugehen in kleinen Schritten und die Schritt für Schritt für Schritt zu erledigen und umzusetzen. Und dadurch, das sind die zwei Aspekte. Zum einen leben wir vor, Umsetzungsriese zu sein, und zum anderen Und dann geben wir, also reichen wir unseren Kindern die Hände, dass wir ihnen halt Schritt für Schritt dabei die Unterstützung bieten, die sie gerade brauchen, um die Dinge umzusetzen.
Und wir haben halt, und das ist auch noch ein wichtiger Aspekt, immer halt im Blick, dass es einfach noch Kinder sind, auch wenn sie schon jugendlich sind. Ja, da darf man nicht der Ansicht hingehen, Eltern heutzutage aus meiner Sicht eher dazu, die Kinder zu überfordern, indem man sagt: Okay, ich habe es dir doch einmal gesagt, ich habe dir doch, du weißt doch XYZ.
Ja, da ist ja auch unser Selbstvertrauenkurs so cool, weil es da ja auch einfach noch mal so ganz klar darum geht: Wie muss ich eigentlich Herausforderungen strukturieren und in kleine Schritte zerlegen, damit die Kids überhaupt in der Lage sind, das umsetzen zu können? Also wenn dich das interessiert, schau dir das gerne mal an.
Verlinken wir den schon aus.
Genau. Und genau. Also ich merke so, ich habe zu dem Thema noch total viel zu sagen, aber ich müsste jetzt noch mal eine volle Kurve drehen. Von dem her glaube ich, lassen wir es hier erst einfach mal stehen. Laden dich ein, selber zum Umsetzungsriesen zu werden und damit zum Vorbild für deine Kinder. Und gleichzeitig Erwartungen runterschrauben, Verantwortung an deine Kinder übertragen und sie dabei unterstützen, Schritt für Schritt diese Verantwortung auch übernehmen zu können. Das war die Zusammenfassung.
Sehr schön. In diesem Sinne.
Bis nächste Woche.
Ziele für dich. Tschüss.
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