Wir machen uns nackig – Wendepunkte, Beziehung, Familie und Gesundheit

In dieser Podcast‑Folge des Gemeckerfrei‑Podcasts öffnen Uli und Bernd Bott ihr "Nackig‑Machen" – ein humorvoll‑ehrliches Gespräch, in dem sie auf Hörerfragen zu familiären Wendepunkten, persönlicher Veränderung und Gesundheit eingehen. Sie schildern Bernds entscheidenden Wendepunkt, als er erkannte, dass er professionelle Hilfe (Therapie) brauchte, und betonen, dass beide Partner sich gemeinsam verpflichtet haben, sich ständig zu verbessern – sowohl als Eltern, als Paar als auch individuell. Das Gespräch wandert zu Ulis langjährigem Kampf, regelmäßige sportliche Betätigung in den Alltag zu integrieren, wobei ein Begegnungs‑Moment mit einer begeisterten Radfahrerin seine Sicht auf Selbstdisziplin veränderte und er schließlich Iyengar‑Yoga und Krafttraining als nachhaltige Praxis etablierte. Anschließend diskutieren die Brüder ihre Überzeugung, dass alle Krankheiten heilbar sind, indem man die persönliche energetische Frequenz erhöht; sie teilen persönliche Gesundheits‑Erfahrungen, berichten von selteneren Erkältungen, von „biologischem Upgrade“ nach Retreats und von der Bedeutung von emotionaler Balance für körperliche Gesundheit. Der Ton ist locker‑informell, mit humorvollen Elementen, aber zugleich reflektierend und motivierend.
Chapters
Ich glaube, in dieser Folge müssen wir uns ein bisschen nackig machen.
Nein, wir machen kein OnlyFans hier, aber—
auch wenn unsere Tochter das immer wieder schon prognostiziert hat. Du hast die falschen Bilder im Kopf.
Wir müssen ein bisschen—
wir müssen uns ein bisschen nackig machen. Aus dem Nähkästchen plaudern.
Genau, aus dem Nähkästchen plaudern, weil wir wieder Fragen und wir haben uns ja committed, diese Fragen zu beantworten, die wir kriegen. Also beantworten wir sie auch.
Ja, aber wir müssen gleich noch Schnick, Schnack, Schnucken, wer zuerst sich nackig macht.
Okay, also wir machen dann noch Schnick, Schnack, Schnuck.
Okay, jetzt oder erstes Intro?
Wir machen es vor dem Intro.
Okay, aber was gibt's alles? Schere, Stein, Papier, kein komischen Brunnen, Todesstern. Und wer— machen wir nur ein, oder ein, wer gewinnt, der macht sich als Erstes nackig?
Kein Brunnen. Schere, Stein, Papier, und wer sich—
wer gewinnt, macht sich als Erstes nackig. Okay, Schnick, Schnack, Schnuck. Okay, du gewinnst, du musst anfangen. Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst.
Wir sind Uli und Bernd Bott, wir sind die Gründer von Gemeckerfrei.
Wir sind Eltern von 4 Kindern, Spiegel-Bestsellerautoren und wir haben schon ganz, ganz vielen von euch geholfen, ihren liebevollen, gemeckerfreien Familienalltag zu entwickeln und zu leben. Und wir sind hier und beantworten Fragen, die ihr uns gestellt habt.
Ja, und ich habe beim Schnick, Schnack, Schnuck gewonnen. Ich wollte das noch mal kurz rausschicken.
Herzlichen Glückwunsch.
Okay, aber ich muss die Frage vorlesen.
Weil du hast die Frage.
An Uli?
Nein, an Bernd, weil du musst als Erster. Wir haben gesagt, wer gewinnt, muss sich als Erstes nackig machen.
Scheiße, dann habe ich ja verloren.
Du hast nicht zugehört.
Ja, das stimmt. Ich habe eine Tendenz, immer wieder nicht so genau zuzuhören. Das passiert mir manchmal. Okay, also was war für dich, Bernd, der konkrete Wendepunkt in eurer schwierigsten Phase als Familie? Also der Moment, in dem du wirklich bereit warst, etwas zu verändern. Ich würde nicht sagen, dass das war nicht unbedingt die schwierigste Phase für uns als Familie, die eigentlich mein Wendepunkt war. Oder sagen wir mal so, dann gibt es halt zwei Wendepunkte. Das ist ja mal.
Ich würde. Ich bin ganz gespannt, weil ich habe eine ganz. Ich würde meine Antwort auf die Frage würde ich auch dann noch teilen, weil ich finde es eigentlich total. Und ich bin jetzt aber total gespannt, was du sagst.
Für mich gab es einen Moment, und da war Gemeckerfrei noch überhaupt nicht in der Pipeline. Für mich gab es einen Moment, wo ich gemerkt habe, ich schaffe es nicht selber, der zu werden, der ich gern werden will. Ich schaffe das nicht alleine. Und da habe ich angefangen, habe ich mir Hilfe geholt. Das war am Anfang, das war jetzt nicht unbedingt die hilfreichste Hilfe, aber es war der Schritt zu sagen, okay, nur immer zu sagen, ich höre auf zu schreien, ich höre auf, ich habe solche Wutausbrüche nicht mehr, ich schaffe das selber. Das, diesen Schritt zu gehen, zu sagen, okay, das klappt nicht, das hast du jetzt lang genug versucht, und du musst dir da Hilfe holen, das war im Nachhinein eigentlich der größte Schritt für mich jetzt ganz persönlich. Und der zweite war ja der Punkt, wo wir gemeinsam irgendwann, also wo wir mal noch mit einem Kind so einen Trouble hatten und dann gemeinsam so, wo wir gesagt haben, okay, also das passiert uns nicht mehr, wir müssen es noch mal, also da waren wir ja schon auch schon auf einem anderen Level, aber da noch mal zu sagen, okay, wir müssen, das muss noch mal ein Stück weitergehen, einfach ein ganz großes.
Ja, interessant.
Also das, und ich weiß noch, wie ich quasi aus dem Auto dann auf der Fahrt zu einem Auftritt natürlich dann telefoniert und habe da also halt eine Therapie, eine Therapeutin angerufen, Therapie gemacht. Das war jetzt, also es hat schon auch manche Sachen geholfen, aber man Ja, es war der Einstieg. Das, was wir heute von Therapie halten, wissen ja viele von euch. Ist jetzt ja auch nicht das Thema, aber so.
Ja, es war halt, also es war halt der, das hat halt dazu geführt, dass du dafür offen geworden bist, dir Hilfe zu suchen. Und das war, dafür war es großartig.
Genau, also diese Ehrlichkeit jetzt auf den Tisch zu legen und zu sagen, ich schaffe das nicht mehr, ich und ich, da ist nichts dabei, sich da auch helfen zu lassen. Ja, was jetzt nicht unbedingt meine Lieblingsbeschäftigung war, sich helfen lassen.
Nicht wirklich.
Total geändert.
Aber ja, ja, es ist witzig, weil ich hätte die Frage insofern anders beantwortet, weil Ich finde, dass es nie eine Option war, sich nicht zu verändern. Also weil wir haben ja uns versprochen, dass wir das miteinander hinbekommen. Und wir wollten das ja auch. Mit den Kindern gut machen. Also das wolltest du ja auch, das wollte ja nicht nur ich, das wolltest ja du auch. Es gab irgendwie nicht die Option, sich nicht zu verändern, weil wir hatten uns ja versprochen, dass wir das miteinander hinbekommen, und wir wollten das ja auch beide mit den Kindern gut machen. Also ich ja aus meiner Vision heraus, aber das war ja für dich auch so, dass du es mit den Kindern gut machen wolltest. Und dadurch war das halt ständiges Thema. Also wir haben uns halt wahnsinnig viel darüber ausgetauscht und unterhalten, was mit den Kindern funktioniert, was nicht funktioniert, wo, wo, wie wir das, und haben halt versucht rauszufinden, wie wir das halt verändern können und was wir anders machen können. Und ja, das war natürlich so, dass ich da die treibende Kraft war, aber gleichzeitig war irgendwie, also ich würde sagen, das war einfach klar, dass es keine Option war, dass wir das nicht hinkriegen, dass das nicht geil wird. Und natürlich war das so, dass du da, also dass dir manches, dass du manchmal gedacht hast, also dass du auch gedacht hast, mein Gott, müssen wir da jetzt schon wieder drüber reden? Oder dass du halt nicht so, dass ich dann von irgendwelchen Fortbildungen kam und du dann, also kannst ja vielleicht selber auch noch ein paar Sätze dazu sagen, also nicht, dass ich es jetzt nicht falsch wiedergebe, weil wir das ja schon immer wieder auch so erzählen, dass du am Anfang jetzt nicht so der warst, der gesagt hat, juhu, was Neues. Aber es war halt so beides. Also auf der einen Seite war ich schon die treibende Kraft und du nicht immer so, dass du gesagt hast, das will ich jetzt machen. Aber auf der anderen Seite wolltest du das Ergebnis ja auch haben.
Ja, klar. Wir hatten ja schon eine Idee von uns als Familie, eine Idee von— es war ja auch das, 4 Kinder zu bekommen, war ja auch unser gemeinsamer Plan. Das war ja nicht so, dass das— ja, es war ja, kam ja wirklich aus uns beiden heraus, zu sagen, wir wollen einfach 4 Kinder. Und deswegen, und war ja auch immer klar, dass sich alles, was Arbeiten angeht, auch so um die Kinder rum arrangiert eben. Ja, dass wir ja auch beide arbeiten wollten. Ja, das war unser beider Ziel. Und ja, daraus ist es so entstanden. Also mir war das sicherlich anfangs nicht so bewusst, dass es dazu führt, dass man sich ständig verändern muss. Das hast du wahrscheinlich ein bisschen mehr, bisschen bewusster gemacht. Und gleichzeitig hat sich das dann schon so eingespielt, dass es halt dann einfach auch ein Dauerzustand— also der einzige Dauerzustand ist eigentlich die Veränderung. Ja, das passt ja auch zu unserer letzten Folge über die Ernährung. Das ist auch immer, das ist das einzige Feste, ist, dass nichts fest ist, dass sich alles immer wieder ändert.
Ja, und die ständige Frage, wie geht's noch besser? Also das ist eigentlich das, was uns Bis heute jeden Tag. Ja, jeden Tag. Wie geht es noch besser? Wie geht es noch geiler? Was ist noch möglich?
Ja, ohne halt, also da ist eine wichtige bei dieser, bei diesem Mindset ist eine wichtige Sache dabei, weil das heißt nicht, dass es schlecht ist.
Nee, gar nicht.
Es heißt nur, wie geht es noch geiler? Weißt du, wenn ich mir, wenn ich mir mein, mein, mein Frühstücksballaststoff-Eiweiß-Mix-Pudding da zusammenstelle, dann denke ich immer so, Na, das könnte man auch. Heute könnte ich mal noch eine Prise Zimt. Das ist auch gut. Zimt ist gesund, schmeckt auch gut und so. Es ist immer noch mal so ein—
ja, oder eben dann habe ich ein Gespräch mit einem Kind und dann denke ich mir anschließend, ja, an der Stelle hätte ich eigentlich auch noch mal einen Tick länger warten können. Okay, beim nächsten Mal warte ich einen Tick länger. So, also eigentlich halt ständig in diesem Oder was weiß ich, also jetzt mit uns auch so als Paar oder so, wenn wir manchmal dann zum Beispiel feststellen, okay, was weiß ich, dann hatten wir so eine Phase vor einiger Zeit, da haben wir irgendwie viel gearbeitet und dann haben wir irgendwie so festgestellt, Sexualität ist irgendwie gerade so hinten runtergefallen, weil wir irgendwie ständig nur noch müde ins Bett gefallen sind und so. Da, als wir, ja, das war, als wir jetzt in Spanien und so waren, und dann waren die beiden Wände so dünn und die Kinderzimmer so nah. Und irgendwie war das, haben wir uns so ein bisschen Teenager geschämt sozusagen. Also war es ein bisschen unangenehm, hatten wir zu wenig Privatsphäre für uns. Und dann aber halt dann festzustellen, boah, das ist gerade, ist dir auch aufgefallen, das ist irgendwie gerade wenig, lass uns das wieder ändern. So, und dann ändern wir das halt wieder. Also so dieses ständig in der Veränderung sein. Aber vielleicht passt da die Frage an mich jetzt eigentlich ganz gut, die in dieser Frage dabei war, wo ich mich nackig machen muss.
Wo ist es denn da? Ja, an Uli. In welchem Bereich hast du selbst am längsten gebraucht, ins Tun zu kommen, obwohl du es theoretisch schon lange wusstest? Und wie hat es dann doch genau angefangen zu klappen?
Ja, ich beantworte das jetzt gleich. Ich vermute, dass das für die Person, die die Frage gestellt hat, eine ziemlich langweilige Antwort werden wird. Aber who knows, weil ich das in unserem Programm im Practitioner immer wieder schon erzählt habe. Aber es gibt halt einfach nur die eine Sache sozusagen, weil dadurch, dass ich halt ständig mich frage, wie es noch besser geht, überall eigentlich, komme ich halt nicht an den Punkt, dass ich nicht ins Tun komme, weil ich bin quasi davon angetrieben, im Tun, also in, also ich, das kickt mich halt unendlich, immer noch den nächsten Schritt zu gehen. Das ist halt mein Lebenselixier eigentlich. Und wo ich wirklich ein paar Jahre gestruggelt habe, ist, wie ich wieder Sport in mein Leben integriert bekomme, ne. Aus diesem, ich war ja schon sehr, sehr, sehr erschöpft nach den 4 Schwangerschaften, und ich habe irgendwie, was weiß ich, in Summe 9 Jahre gestillt. Ich habe ja nie durchgeschlafen, wir beide nicht. Dann haben wir so viel gearbeitet. Du warst wochenends weg, ich war unter der Woche weg. Also es war halt einfach so ein verdammt voller Alltag, also, ne. Und ich war einfach am Ende meiner Fortbildungstätigkeiten, als wir dann noch zusätzlich Gemeckerfrei angefangen haben aufzubauen, was ja als Erstes noch on top oben drauf gekommen ist, ich war einfach körperlich richtig am Ende sozusagen. Ich war einfach fix und fertig, ja. Und dann hatten wir am Anfang so in uns, also als wir so mit persönlicher Weiterentwicklung gestartet haben, so 2013/14, so in der Richtung, da haben wir dann morgens angefangen, sind wir so früh aufgestanden, Viertel vor 5, glaube ich, war das, haben wir eine halbe Stunde meditiert, dann habe ich eine Viertelstunde Sport gemacht, irgendwie so, so Power-Workout und so. Und dann habe ich mich fertig gemacht, bin arbeiten gefahren oder habe die Kinder versorgt und so. Und als dann, als wir dann mit Gemeckerfrei angefangen haben und ich nicht mehr die Fortbildung gemacht habe, da bin ich erstmal, da hatte ich wie so eine Ausruhphase. Und also da hatte ich auch einen Coach, der hat mich immer aufs Sofa geschickt, sozusagen, du bleibst jetzt mal sitzen, du machst jetzt mal gar nichts. Und ich so, lass mich Dinge machen, ich will Dinge tun. Und er so, du bleibst jetzt mal sitzen. Und so war total gut, dass sie das gesagt hat. Und das hat halt dann dazu geführt, dass du— man muss dazu sagen, das war eigentlich so die Phase, oder du hast ein paar Jahre davor, hast du überhaupt erstmalig ja so angefangen, Sport zu machen. Und es war dann auch so eine Phase, wo du halt viel Sport gemacht hast. Und ich wusste ja eigentlich, wie gesund Sport ist und so, das weiß ja eigentlich jeder. Und ich habe mich einfach nicht aufgerafft gekriegt dazu. Ich fand es einfach nur mühsam. Und ich habe irgendwie, ich habe gedacht, ich, also schon jeder Schritt war mir irgendwie, ich habe mir dann irgendwie eingeredet, wenn wir da mal so paar Kilometer spazieren gehen, das wäre auch Sport und so. Also mir ziemlich viele Ausreden erzählt. Und ich hatte nämlich so eine Verknüpfung, dass ich gedacht habe, jetzt auch noch Sport zu machen und da diszipliniert zu sein, das wäre Härte gegen mich selbst. Und dann war ich auf einer Weiterbildung, auf so einem Persönlichkeitsentwicklungsseminar, und da habe ich eine andere Teilnehmerin kennengelernt, und die hat mir von sich erzählt, dass sie so unfassbar gerne Rennrad fährt und das Rennradfahren für sie pure Selbst- Selbstliebe ist. Also wenn sie da sich wieder einen Berg hochkämpft und sich abrackert und schwitzt und nicht mehr kann und so, dass das, dass sie sich das so lebendig fühlt und dass das die, dass das für sie pure Selbstliebe ist. Und das war für mich der Gamechanger, weil das war der Moment, wo ich es geschafft habe, dieses Wort Selbstdisziplin, die du ja brauchst, wenn du mit was neu anfangen willst, also wenn du anfangen willst, Sport zu machen, wenn du vorher keinen Sport gemacht hast, dann brauchst du fucking Selbstdisziplin, um das jeden Tag zu machen. Und aber durch das, was sie mir erzählt hat, und da bin ich ihr total dankbar, der lieben Anne, dass ich, dass ich dadurch konnte ich Selbstdisziplin neu framen für mich.
Und dann habe ich das ja, was total Hartes war, für mich war Selbstdisziplin Kampf. Gegen dich selbst?
Ich habe, weil ich habe mich ja, ich habe mich ja zu allem gebracht. Ich habe ja mit Leistungsdruck mich zu allem gebracht. Das war mein, ich bin halt mit Leistungsdruck aufgewachsen und das hat mich halt motiviert. Aber das war halt im Endeffekt Härte gegen mich selbst. Und ich war halt an dem Punkt, dass ich gemerkt habe, ich will nicht mehr hart mit mir sein. Und ich habe halt keinen Weg gefunden, wie ich halt in eine Sportroutine komme, ohne diese Härte gegen mich selbst.
Es wäre ja auch nicht gesund gewesen. Es kann ja nicht gesund sein, weil mit dem, mit dem Dings dahinter, kann es einfach nicht gesund sein für den Körper.
Ja, genau.
Es muss im Endeffekt aus Liebe zum eigenen Körper passieren. Das ist das.
Ja, und irgendwann, als wir dann so richtig geschnackelt hat, ehrlicherweise, als wir dann auf Reisen waren, weil da ist, hat sich mal, ist mein Nervensystem auch so, wenn man jetzt mal dieses Modewort an der Stelle noch mal benutzt, ist, also ich bin halt so entspannt geworden dadurch, dass ich wochenlang aufs geguckt habe, dass ich dann halt die Power hatte, damit anzufangen. Und dann habe ich Iyengar Yoga gefunden. Und Iyengar Yoga ist die Yogaart, die für mich wie Arsch auf Eimer zu Gemecker frei passt, weil dieser Iyengar, der Typ, der das gegründet hat sozusagen, der hat halt mit dem Körper das gemacht, was ich mit jedem Gedanken und mit jedem Gefühl und mit jedem Kinderverhalten und mit jeder Beziehungsdynamik Dynamik mache. Also das bis ins kleinste Detail sich da reinzufuchsen und zu gucken, wie geht es noch besser und wie muss ich den— ich habe da Muskeln kennengelernt einzeln zu benutzen, von denen wusste ich nicht, dass ich an diesen Stellen Muskeln habe, ja. Aber man kann das tatsächlich lernen. Und es ist ja jetzt mittlerweile, also wenn ich halt jeden Tag Yoga machen darf. Und jetzt habe ich sogar neu noch mit Kraftsport dazu angefangen. Also das ist, wenn ich das machen darf, dann bin ich einfach ein anderer Mensch. Die Kinder sagen schon, es war, waren wir ja ein paar Monate hier weg und, und es war schwierig da. Also ich habe für mich halt Yoga gemacht, aber ich hatte nicht meine Yoga-Klasses und so weiter. Und ich bin hier wieder angekommen und bin dahin gegangen und es ist einfach Es ist einfach, also ich bin selig und die alle merken es mir an, so, ne. Also so, das ist irgendwie, von dem her, da habe ich am längsten gebraucht und heute lass mich 2 Stunden Sport am Tag machen und ich bin glücklich.
Ja, also die nächste Frage: Liebe Uli, du sagtest in einem Call mal, alle Krankheiten sind heilbar. Und du hattest dabei ein Lächeln auf dem Gesicht. Seitdem denke ich ständig dran und wüsste zu gerne mehr. Wie erlebt ihr Kranksein in eurem Leben in so hoher Frequenz? Seid ihr überhaupt noch manchmal krank? Gibt's einen Unterschied zu eurer Zeit vor Gemecker frei? Ich platze quasi vor Neugier.
Ja, also alle Krankheiten sind heilbar, davon sind wir felsenfest überzeugt. Ja, weil Krankheit ist einfach nur das Ergebnis von einer niedrigen Frequenz. Und in dem Moment, in dem du dein energetisches Level veränderst, verändert sich dein Gefühlszustand. Und wenn sich dein Gefühlszustand verändert, kann sich im nächsten Schritt dein körperliches Befinden verändern. Und wir sind ja regelmäßig auch auf da bei Mentoren von uns auf Retreats. Und also, was wir alles schon erlebt haben von Menschen, was die da, also wie, von welchen Dingen die sich geheilt haben, da schlackerst du nur so mit den Ohren. Also das ist, ich glaube nicht, dass es irgendwas gibt, was man nicht selber heilen kann. Also das ist absolut, also davon sind wir absolut überzeugt.
Ja, das ist also, die, die das geschafft haben, die haben da richtig Energie reingesteckt, die haben da was dafür getan.
Das ist jetzt nicht über Nacht so wunderheilungsmäßig passiert und nicht von selbst und hat schon viel mit mentaler Arbeit auch zu tun. Ja, und auch mit Selbstdisziplin, also im Sinne von selbstliebend.
Dranbleiben, ja, und im Sinne von dranbleiben und weitermachen. Und aber ja, das ist zweifelsohne möglich. Ja, also da gibt es Stories, da schlackert man wirklich mit den Ohren.
Ja, was jetzt aber nicht bedeutet, wenn jemand krank ist und nicht das schafft, sich zu heilen, dass er dann versagt hat oder irgendwie sowas. Um Gottes Willen, du hast es ja nur die Frage, glauben wir daran, dass es grundsätzlich möglich ist, jede Krankheit zu heilen? Ja, daran glauben wir. Davon sind wir felsenfest überzeugt. Wüsste, also kann ich sagen, egal wenn ich, wenn ich eine Krankheit kriegen würde, dass ich das schaffen würde? Keine Ahnung, weil das habe ich noch nicht ausprobiert. Ich würde davon ausgehen, ja, ich würde genau wie bei allen anderen Dingen so lange dranbleiben, bis ich das gemeistert habe. Aber who knows? Weil ja so und gleichzeitig eben zu sagen, das ist halt eine der wichtigsten Fähigkeiten, die man halt im Leben braucht, ist die Fähigkeit dranzubleiben. Ja, so, und der nächste Teil von der Frage ist ja, ob wir krank werden. Und also ich habe jetzt, wenn ich über die Frage so nachdenke, da muss ich mal so die letzten Jahre so Revue passieren lassen.
Und also wir sind schon wesentlich weniger krank, als wir früher waren. Das muss man finde ich. Also jetzt, und krank rede ich jetzt von so Erkältungen, grippaler Infekte oder sowas, hatten wir eigentlich ewig nicht mehr. Also ja, hat man Schnupfen, man hat mal ein bisschen Halsweh von der Klimaanlage oder so, das ist eigentlich noch das Schlimmste, was uns so passiert. Ansonsten kann ich mich nicht erinnern, also dass ich irgendwie im Bett gelegen wäre oder so, das war eigentlich also seit 5, 6 Jahren nicht mehr.
Ja, einmal hat uns das große C erwischt, oder was auch immer.
Das war eigentlich nicht, aber ja gut, das tatsächlich.
Aber das war auch, das war auch eigentlich, das hat auch wieder energetisch so gepasst, weil wir hatten halt, wir waren 8 Wochen reisen, sind nach Deutschland zurückgekommen, haben 2 Wochen unser Haus ausgeräumt, hatten den ganzen mit Verkaufen und so weiter, waren dann noch mal irgendwie in Afrika Afrika, auf den Kapverden eine Woche, waren dann noch mal in Deutschland, sind dann nach Südamerika geflogen, und da sind wir krank geworden. Also das ist eigentlich, ja, man wird einfach sagen, das war einfach ein bisschen viel. Ja, so in 3 Wochen ein ganzes Haus aufzulösen und das Leben auf den Kopf zu stellen, war halt so. Haben wir uns ein bisschen übernommen, wenn man das jetzt so betrachten wollen würde.
Und das musste sich dann halt noch körperlich vollziehen irgendwie.
Das ist was, was wir schon manchmal erleben, wenn wir jetzt zum Beispiel auf so einem Retreat wieder waren. Dann ist manchmal so, dass sich was aus dem Körper verabschiedet, und dann kriegst du mal so ein, 2 Tage wie so Erkältungs- oder Grippesymptome. Wir nennen das dann gern biologisches Upgrade, was dann halt passiert, aber das fühlt sich auch anders an wie eine normale Grippe oder so was. Und das ist halt dann wieder durch.
Ja, das ist jetzt aber auch nicht, dass man deswegen dann im Bett liegt oder so, also, sondern halt so ein bisschen angeschlagen ist.
Noch dazu mit Zeitverschiebung und so kann es dann auch, also was auch immer. Also so, und was mir halt auffällt, und jetzt ist halt, dass wir sind ja durchaus jetzt schon in einem Alter, wo andere Menschen anfangen, irgendwelche Zipperlein zu kriegen. So, oder davon ausgehen, dass sie irgendwelche Zipperlein bekommen. Das tun wir halt nicht. Das tun wir halt einfach nicht. Haben wir dann auch nicht. Haben wir nicht.
So, und es ist halt, und es ist ja nicht so, dass wir jetzt, also ich würde, wir haben ja jetzt keinen Stress, also wir haben jetzt keinen negativen Stress natürlich, aber wir arbeiten ja schon viel, also wir tun ja viel, ja, wir sind ja eigentlich den ganzen Tag Wie hat es einer unserer— wir haben uns mit den Kindern mal unterhalten vor ein paar Wochen und so, dann sagt einer unserer Söhne, hey, ihr arbeitet halt auch wie die Schweine, ihr könnt halt einfach sau viel arbeiten. Und das ist ja, das stimmt halt, aber ich meine, das macht uns halt auch Spaß und es ist halt auch nicht Arbeit in dem Sinne. Gleichzeitig so viel andere Sachen machen wir halt auch wieder nicht, ja.
Aber dieses, naja, ich würde ja, stimmt nicht, finde ich.
Ja, okay, aber ich meine, wir haben halt einfach ein erfülltes, also wir haben halt einfach ein sehr erfülltes Leben, ja. Und das merkst du halt auch in der, in der mentalen, in der körperlichen Fitness.
Ja, na klar. Ich meine, Krankheit ist eine Manifestation, also ist eine körperliche Manifestation von negativen Emotionen. Wenn du halt, je kürzer du halt in negativen Emotionen rumhängst, umso weniger groß ist das Risiko, dass dein Körper, dass sich das körperlich in einem Symptom äußert. Fertig. So kann man es einfach auf den Punkt bringen. Und von dem her ist gemeckerfrei werden halt auch eine coole coole Gesundheitsvorsorge.
Ja, weil gemeckerfrei werden ist am Ende, wenn man jetzt noch mal den Begriff aus der Frage nimmt, heißt es auch, dass du halt in höhere, in eine höhere Frequenz, in eine höhere Schwingung gehst, energetisch woanders, ja, Aufzug nach oben fährst. Und deswegen ist ja auch das, um noch mal zu einer der vorigen Folgen zurückzukommen, deswegen passiert es ja auch, dass Menschen dann kein Rheuma, oder dass das Rheuma besser wird, dass sie quasi Wunder erleben, auch auf diesen körperlichen Ebenen, weil sie auf einer anderen Frequenz sind.
Vielen Dank fürs Zuhören, viel Freude damit, und bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal, alles Liebe, tschüss!
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