Uli Bott warns that swinging between excessive affection and hostile criticism destroys children's basic trust, since they can't predict which reaction comes next. Kids can't defend themselves, making consistency essential. He asks: if a partner behaved this way, you'd suggest therapy or leaving.
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Für unsere Kinder sind wir oft unberechenbar und wir werden leider immer wieder zu Monstern. Im einen Moment überschütten wir sie mit unserer Liebe, zeigen unser freundlichstes Gesicht und sind voller Wohlwollen für unser Wunderkind. Und im nächsten Moment erwecken wir das Monster in uns zum Leben. Wir schauen böse, wir kritisieren, wir meckern, womöglich schreien wir sogar. Für unser Kind bricht eine Welt zusammen. Vor allen Dingen kann es sich nicht vertrauensvoll fallen lassen, weil es nicht voraussehen kann, wann welche Reaktion erfolgt. So verliert es mit der Zeit sein angeborenes Urvertrauen und entwickelt in der Folge komische Verhaltensweisen. Und eine Sache will ich dir an der Stelle noch mitgeben: Wer alles hier würde einer Freundin, die erzählt, dass ihr Partner wohl an einer gestörten Persönlichkeit leiden muss, weil er im einen Moment total liebevoll und im nächsten unerträglich ist, zur Trennung oder zumindest zu einer Therapie raten? Viele, oder? Kinder können sich nicht wehren, sie sind uns ausgeliefert. Think and feel about.