Der beste Cold Emailing Blueprint für 2026 (B2B Sales)

In dieser Podcast‑Episode erklärt Jiri Siklar, wie man im Jahr 2026 systematisch höhere Öffnungs‑ und Antwortraten bei B2B‑Cold‑E‑Mails erzielt. Er beginnt mit einer Bestandsaufnahme der typischen Probleme – niedrige Open‑Rate (≈25 %) und Reply‑Rate (≈5 %) – und betont, dass Cold‑Calling nach wie vor die beste Outbound‑Methode ist, aber Cold‑E‑Mails dennoch wichtig zur Diversifizierung sind. Anschließend stellt er die vier Grundpfeiler vor, die vor dem Schreiben einer E‑Mail erfüllt sein müssen: technische Zustellbarkeit (SPF/DKIM/DMARC, keine Bilder/HTML/zu viele Links), senior‑to‑senior‑Ton, ein recherchierter Relevanz‑Opener und ein negativ formulierter Soft‑Call‑to‑Action. Er gibt detaillierte Schreib‑Guidelines (Betreff 4‑6 Wörter, 60‑140 Wörter, smartphone‑lesbar, keine Buzzwords) und zeigt, wie man den Opener, das Problem‑Statement (negativ), die Lösung (mit Social‑Proof) und den CTA strukturiert. Ein komplettes Beispiel‑E‑Mail für einen Senior Vice President Supply Chain wird präsentiert. Danach erklärt er eine Follow‑up‑Sequenz (Tag 0, 3, 7, 10, 14) mit jeweiligen Inhalten (Forward‑Reminder, Social‑Proof, Content‑Gift, Break‑up‑Mail). Er warnt vor typischen Fehlern (zu lang, zu generisch, zu pushy, zu viele Links) und schließt mit Promotionen für sein Sales‑Gym‑Training und ein KI‑Meeting‑Transkript‑Tool. Der gesamte Blueprint steht als Download in den Shownotes bereit.
Chapters
Wie viele Cold-E-Mails hast du in den letzten Wochen verschickt? 50, 100 oder vielleicht sogar 300? Und wie viele Antworten hast du bekommen? 2, 1 oder gar keine? Die bittere Wahrheit ist: Die meisten Cold-E-Mails werden nicht einmal gelesen und wenn doch, dann wirken sie wie eine schlechte Werbeanzeige voller Buzzwords ohne echten Bezug zum Empfänger. In dieser Episode sprechen wir über eine Methode, die dir systematisch höhere Reply Rates und Antwortraten bringt, ohne fancy Tools, sondern mit einer Strategie, die auf Psychologie und Relevanz beruht. Ich zeige dir den Blueprint für Cold-E-Mails, den ich selbst über 16 Jahre in der Praxis getestet habe, in über 5000 Cold-E-Mails bei Unternehmen wie Amazon Web Services, MongoDB und Meltwater. Und ja, dieser Blueprint funktioniert auch noch im Jahr 2026. Wenn du wissen willst, wie du deine Kunden endlich dazu bringst, deine E-Mails zu öffnen und zu beantworten, dann ist diese Episode genau richtig für dich. Let's go! Herzlich willkommen bei einer neuen Episode der Software Sales Formula, deinem Podcast für IT und Software Sales, der für dich funktioniert. Mein Name ist Jiri Siklar, dein Host, und heute geht es um ein Thema, bei dem alle auf die Antwort hoffen, nämlich Cold E-Mails. Während ich diese Episode aufnehme, bin ich gerade auf Urlaub. Ich gebe es zu, ich bin gerade auf Bali, 2 Wochen, aber das hindert mich nicht daran, dass ich trotzdem eine Episode für dich aufnehme, dass du jede Woche auch wieder spannenden Content bekommst, ein Stückchen besser zu werden. Und Cold E-Mail ist ein Thema, das viele von euch beschäftigt und deswegen möchte ich euch damit helfen. Denn um neue Sales Pipeline aufzubauen, um deinen Kalender mit neuen Terminen zu füllen, hast du eigentlich nur 4 Möglichkeiten: Cold Calling, Cold E-Mailing, LinkedIn oder Social Selling oder eben persönlichen Kontakt auf Messen, Kongressen oder Empfehlungen. Und auch wenn es in dieser Episode um das Thema Cold E-Mails und Cold E-Mailing geht, so möchte ich eine wichtige Sache vorab als Disclaimer erwähnen. Von allen Methoden ist trotzdem Cold Calling mit Abstand die Outbound-Methodik, welche die beste Conversion Rate hat und das noch auch im Jahr 2026 und auch am skalierbarsten ist. Du kannst am meisten kontrollieren, wie viele Calls du machst, wie viele Leute auch abheben, wie viele Meetings du buchst, weil du selber das Ruder in der Hand hast. Und ja, auch 2026 heben Leute bei Cold Calls auch ab. Alles andere nach Cold Calls ist second best. Das heißt, bedeutet das jetzt, naja, soll ich auf Cold E-Mailing einfach pfeifen und einfach mehr Cold Calls machen? Nein, auch wenn Cold Calling noch immer die beste Methode ist, sollst du trotzdem Cold E-Mails machen. Und zwar warum? Denn du musst deinen Outbound Approach diversifizieren. Denn es gibt einfach Fälle, es gibt einfach Kunden, die einfach nie ans Telefon gehen, nie abheben. Bei vielen Ansprechpartnern wirst du einfach nie die Telefonnummer finden. Du wirst nie durchgestellt werden. Und wie gesagt, gibt es Leute, die gehen einfach nie ans Telefon ran und das einfach aus Prinzip, weil sie die Nummer nicht abgespeichert haben. Und deswegen hat Cold E-Mailing eben auch seine Daseinsberechtigung. Bevor wir starten, habe ich eine kleine Bitte an dich. Wenn dir dieser Podcast gefällt und dir die Arbeit, die wir jede Woche investieren, auch Mehrwert bringt, dann abonniere jetzt diesen Kanal, schenk uns 5 Sternchen auf Spotify, eine Bewertung, ein Like auf YouTube. Damit hilfst du uns nämlich, mehr Sales Reps und mehr Sales Leadern wie dir jede Woche zu helfen. Denn je mehr Abos, je mehr Bewertungen, desto mehr wird auch die Episode bei Spotify oder YouTube auch vom Algorithmus ausgespielt. Deswegen danke vielmals vorab dafür. Und jetzt zur harten Realität von Cold E-Mailing. Laut einer aktuellen Studie liegt nämlich im B2B Sales die Open Rate bei schlanken 25%. Die Open Rate, das bedeutet noch nicht, dass jemand geantwortet hat. Die Reply Rate, also die Antwortrate, liegt bei mageren 5%. Lass dir das mal auf der Zunge zergehen. Du schreibst 100 Cold E-Mails und bekommst 5 Antworten. Das bedeutet noch nicht einmal, dass du 5 positive Antworten bekommen hast. Du hast einfach nur 5 Antworten bekommen. Davon könnten aber auch 3 oder 4 einfach Absagen sein. Und warum ist das so? Viele Cold E-Mails sehen heute so aus wie aus 2012 irgendwie ein kopierter Sales Blog oder so was. Lange Texte, generische Aussagen, Buzzwords, Fachwörter, übertrieben viele Satzzeichen und unglaublich lange Sätze. Also was ich schon nicht alles gesehen habe, fast schon wie so ein Liebesbrief, der über 2 Seiten geht, mit 10 Bullet Points und 5 Absätzen. Das Problem daran ist, deine Zielgruppe ist nicht dumm und gleichzeitig hat sie keine Zeit. Wenn sie keine Zeit hat, dann wird sie lange Romane nicht lesen und sie erkennt innerhalb von 3 Sekunden, ob du dich ehrlich hingesetzt hast und diese E-Mail selbst geschrieben hast oder einfach nur Copy-Paste oder ChatGPT konsultiert hast. Und Senior-Entscheider in der IT oder Marketing oder HR oder wo auch immer du reinverkaufst, bekommen pro Tag 50, 60, 70, 80, 100 Nachrichten, Cold-E-Mails pro Tag. Selbst ich als Sales-Trainer, Sales-Coach und Unternehmer bekomme täglich mindestens 10 Nachrichten pro Tag. Und ich bin jetzt nicht SAP oder ich bin nicht Microsoft, ich bin nicht BASF, ich bin ja kein großer Konzern und selbst ich bekomme 10 Cold-E-Mails pro Tag. Und wenn deine E-Mail nicht in den ersten 3 Sekunden überzeugt, dann ist sie weg und das für immer. Lasst uns also direkt reinstarten. Was sind die 4 Säulen, über die wir sprechen müssen, bevor du überhaupt an den Text denkst? Also was sind die 4 Basics, die erst mal erfüllt sein müssen, bevor wir überhaupt diese E-Mail schreiben? Punkt 1: Die E-Mail muss zugestellt werden können. Sie muss zugestellt werden können. Und damit sie zugestellt werden kann, musst du darauf achten, dass sie nicht von den Spamfiltern technisch direkt rausgesaugt oder blockiert wird. Blockiert wird. Das heißt, du solltest möglichst keine Bilder verwenden, kein HTML verwenden und keine Links oder maximal ein oder zwei Links. Denn je mehr Bilder, je mehr Links, je mehr HTML-Code in deiner E-Mail ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass diese E-Mail einfach von den Spamfiltern, den Sicherheits-, ja, sag ich mal so, Valiant-Sicherheits-IT-Vorgaben dieses Unternehmens einfach rausgefiltert werden. Und wenn du natürlich jetzt dich technisch besonders gut auskennst, dann müssen auch die SPF, DKIM oder DMARC-Einträge richtig gesetzt sein. Das kann dann ein IT-Admin machen. Also auch diese ganze technische Einstellung im Hintergrund mit den IP-Adressen etc., das muss passen. Also du willst nicht, dass deine E-Mail, deine super E-Mail blockiert wird, weil du 10 Bilder drin hast, 10 Links und diese dann rausgefiltert wird. Punkt Nummer 2: Du möchtest wirklich so oft Senior-to-Senior-Ebene auf Augenhöhe kommunizieren. Du möchtest auf Augenhöhe schreiben wie ein Experte oder wie jemand, der eben ein Gleichgesinnter von so einem Entscheider oder VP oder Executive oder Director ist. Das bedeutet keine Werbesprache, kurze, klare Sätze, keine Adjektivexplosion wie: Ja, wir helfen Ihnen sehr professionell, oder unsere Dienstleistung verspricht Ihnen große Umsatzsteigerungen. All diese schwammigen Aussagen, diese Adjektive wie groß, übermäßig, erfolgreich, alles einfach weglassen und kurze, klare Sätze formulieren. Wenn wir über kurz sprechen, die E-Mail im Idealfall sollte auf einem Smartphone-Bildschirm zu sehen sein. Das heißt, wenn sie nicht auf einen Smartphone-Bildschirm draufpasst vom Text her, dann ist sie wahrscheinlich schon zu lang. Das bedeutet 60 bis maximal 140 Wörter. Und damit du das schaffst, musst du in Headlines schreiben. Also Headlines sind kurze Sätze, kurz und prägnant, wo der Leser nicht sich über 5 Zeilen quälen muss, bis er deinen Satz mit 5 Kommas oder Beistrichen gelesen hat. Wenn du wissen willst, wie man in Headlines kommuniziert, dann schau dir die Episode 276 an. Da geht es zum Reden mit Entscheidern oder Reden, damit Entscheider zuhören. Das ist die vorletzte Episode, glaube ich, oder vorvorletzte Episode. 2076, verlinke ich dir auf jeden Fall unten. Da erkläre ich das noch mal auch im Detail. Der dritte Punkt, bevor wir in den Text reingehen oder eigentlich schon teilweise Text auch ist, aber teilweise auch eben Technik. Bitte mach keine Massen-E-Mails, also nicht so was wie Hi und dann irgendwie Platzhalter-Name. Ich habe gesehen Platzhalter das, sondern wirklich, du musst dir Zeit nehmen und echte verifizierbare, nachvollziehbare Beobachtungen aus der Zeitung, also Dinge, die du recherchiert hast, einzubauen. Zum Beispiel Funding, Series B, Series A, neues Office, Produktstart, neue Standorte, Stellenwechsel, Recruiting, Tech Stack Updates oder irgendwie ein LinkedIn Post. Etwas, was du gefunden hast und nicht einfach irgendeinen Blödsinn, einen generischen Blödsinn. Ja, ich habe gesehen, Sie haben wieder ein neues YouTube-Video auf Ihrem Kanal veröffentlicht. Oder ja, ich habe gesehen, dass Sie auch im amerikanischen Markt tätig sind. Also so was Generisches. Und Punkt Nummer 4: Du willst einen negativen Soft Call to Action. Das heißt keinen Calendly-Link oder keinen Termin-Link oder keine 3 Terminvorschläge, sondern du möchtest am Ende einfach nur fragen: Hey, spricht etwas dagegen, dass wir kurz dazu sprechen oder dass wir uns kurz dazu zusammentelefonieren? Aber dazu kommen wir doch mal gleich im Detail, wie du das auch machst. Ganz wichtig, wenn du bis jetzt mithörst oder hier auch noch nicht abgeschaltet hast, dann bekommst du als Belohnung ein kleines Goodie. Nämlich für einen kompletten Cold-E-Mailing-Guide. Also alle Best Practices, wirklich genau die Struktur mit Beispielen, einer Beispiel-Cold-E-Mail, auch deiner Cadence, wie du Follow-up machst, findest du unten in den Shownotes zum Download. Also einen kompletten Cold-E-Mailing-Guide findest du unten in den Shownotes, den kannst du dir herunterladen. Alles, was ich in dieser Episode bespreche, hast du dann schriftlich auch mit Beispielen auch zusammengefasst. Wir gehen also gemeinsam jetzt durch diese Cold-E-Mailing-Struktur durch. Wie schaut jetzt also eine gute Cold-E-Mail aus? Und die Cold-E-Mail beginnt ja nicht mit den Text, sondern sie beginnt mit der Betreffzeile oder der Subject Line. Und diese Subject Line sollte im Idealfall maximal 4 Wörter haben. Also wenn du es schon wirklich sehr strecken möchtest, maximal 6. Im Idealfall sind es vielleicht 4 Wörter, wenn überhaupt. Und das zeige ich dir auch hier gerade auf dem Bildschirm. Du siehst hier auch, wie das Cold-E-Mailing-Framework aussieht. Wir beginnen also direkt mit dem Betreff. Und der Betreff sollte irgendwie neugierig machen. Es sollte irgendwas Aktuelles ansprechen, etwas, was auch einen Bezug zu der Person hat, an die du diese E-Mail schreibst. Das könnten Dinge sein wie Frage zu ihrer neuen Logistikhalle, Frage zu ihrer US-Expansion oder Transparenz ihrer Lieferkette, Kostenpotenziale beim Standortausbau oder Monitoring-Lücke ihrer Halleneröffnung, versteckte Logistikkosten oder ihre Lieferkettenziele für Q1. Oder fehlende Übersicht in der Supply Chain oder was du zum Beispiel hier auch am Bildschirm siehst, Café in München? Vielleicht willst du dich mit der Person auch treffen, dann schreib das gleich in den Betreff rein. Café in München, da klickt gleich jeder drauf, weil okay, Café in München, kenne ich diese Person oder OmniHub at Oracle. Also wenn du vielleicht gewisse Projektnamen oder Initiativen von dem Unternehmen aus der Zeitung, aus deiner Recherche gelesen hast, dann kannst du das auch hier direkt verwenden oder Post von gestern. Wenn zum Beispiel die Person einen LinkedIn-Post gepostet hat und du willst dich in der E-Mail auf auf diesen Post beziehen. Oder du hast einen Artikel in der Zeitung gelesen, dann schreibst du Artikel über Thema X in FAZ. Also es muss irgendetwas sein, was einen Loop öffnet, wo du sagst: Oh wow, was steckt dahinter? Da möchte ich jetzt draufklicken. Weil wenn deine E-Mail gut ist, aber der Betreff nicht neugierig macht, dann wird eben deine E-Mail nicht gelesen. Das heißt, im Copywriting, also im Textschreiben, gibt es einen Grundsatz und der sagt aus: Die erste Zeile verkauft die zweite Zeile, die zweite Zeile verkauft die dritte Zeile. Und genauso ist es beim Cold-E-Mailing. Die Betreffzeile verkauft die E-Mail, weil wenn die Betreffzeile nicht verkauft, wird deine E-Mail gar nicht gelesen. Also es muss auf jeden Fall neugierig machen. Der zweite Punkt ist Relevanz. Nicht der zweite Punkt, sondern der erste Textblock in der Cold-E-Mail ist ein Relevanz-Opener. Du möchtest also nicht starten mit: Ja, hallo, ich schreibe Ihnen von Firma XY. Oder: Hallo, ich schreibe Ihnen im Namen der Firma XY GmbH. Oder: Hallo, ich bin Vertriebsleiter für die Region „Hallo, ich bin der Klaus bei Firma XY GmbH", sondern du möchtest irgendetwas schreiben, was einen Bezug zu dieser Person herstellt. Das könnte jetzt ein Bezug sein, wie du hier zum Beispiel jetzt auch siehst, was ich dir zeige. Du beziehst dich auf einen Artikel, den du gelesen hast. Oder vielleicht hat die Person etwas auf LinkedIn geschrieben. Oder vielleicht war sie auf einer Veranstaltung, wo ihr auch einen Stand gehabt habt. Oder du hast vielleicht etwas über eine Standorterweiterung gelesen, einen Stellenwechsel, eine strategische Entscheidung, eine Finanzierungsrunde. Der erste Satz muss etwas sein, wo du etwas gefunden hast im Internet oder auf LinkedIn oder über irgendwelche AI-Outreach-Tools, was auch immer, was einen Bezug zu dieser Person herstellt, dass die Person die Frage beantwortet bekommt: Hey, warum schreibt er gerade jetzt mir? Also dieser Opener, dieser Relevanz-Opener muss diese Frage beantworten: Warum schreibt mir jetzt diese Person? Ausformuliert könnte das zum Beispiel sein: Hallo Herr Maier, ich schreibe Ihnen in Bezug auf den Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wo ich darüber gelesen habe, dass sie in 3 Monaten ihr neues Werk in den USA eröffnen. Oder irgendetwas, was du eben gelesen hast oder was du eben über diese Person gefunden hast. Das muss natürlich irgendwie einen Bezug haben auch zu dem Produkt oder zu deiner Software, die du anbietest. Weil wenn das jetzt, Beispiel, du sagst, ja, hallo, ich habe gelesen, sie waren auf LinkedIn, 10 Posts gemacht über Thema, warum ist die IT heutzutage so wichtig für HR oder irgendwie so was, aber eigentlich verkaufst du eine Marketingsoftware, dann ist ja kein Bezug da. Das heißt, du kannst nicht einfach irgendwas in den Opener reinschreiben. Es muss natürlich einen Bezug haben bitte zu deinem Produkt oder Lösung, die du anbietest. Ich gebe dir auch gleich eine komplette E-Mail, aber wir gehen zuerst wirklich Schritt für Schritt durch die ganze Struktur durch. Also bleibe bitte bei mir und sei noch etwas aufmerksam. Ich weiß, durch die Struktur durchzugehen ist etwas mühsam, aber Ich gebe dir auch eine komplette E-Mail mit einer Beispielformulierung. Der dritte Punkt, und das siehst du hier auf dem Bildschirm, ist jetzt eine Art von Problem Statement. Problem Statement bedeutet, du möchtest ein Problem ansprechen, das du jetzt bei diesem Unternehmen siehst, das auf Basis dieses Openers irgendwie entstehen könnte. Das könnte zum Beispiel sein, ein Problem Statement könnte sein: Viele Teams, die schnell skalieren, verlieren bei Onboarding bis zu 3 Monaten Ramp-up-Time und ihre Mitarbeiter sind nicht schnell genug produktiv. Dieses Problem Statement, dieses Problem, was du jetzt erwähnst, muss aber irgendwie einen Bezug haben, idealerweise zu dem, was du in deinem Relevanz-Opener reingeschrieben hast. Wenn dein Relevanz-Opener, also die erste Zeile, etwas wäre wie zum Beispiel: Hallo lieber Herr Maier, ich schreibe Ihnen, weil ich gesehen habe, dass Sie an Ihrem Standort in Nürnberg 250 neue Mitarbeiter einstellen. Dann könnte das Problem ja sein, was du löst. Das passt jetzt zu diesem Opener dazu. Viele Teams, die schnell viele Mitarbeiter einstellen und schnell skalieren, verlieren beim Onboarding bis zu 3 Monaten Ramp-up-Phase und damit leidet die Produktivität des Sales-Teams oder leidet die Produktivität des Produktionsteams oder was auch immer. Du siehst also, es gibt einen inhaltlichen Zusammenhang zwischen dem Opener, der Relevanz und dem Problem. Das muss eben gegeben sein. Und du möchtest das Ganze auch negativ formulieren. Du möchtest nicht in diesem Problem Statement, das ist der größte Fehler, den du machen kannst bei der Cold-E-Mail, so was schreiben wie: Ja, hallo, wir helfen Kunden, ihre Onboarding-Phase um 30 zu beschleunigen. Du möchtest es immer negativ formulieren, so diese Fear of Missing Out triggern. Also statt zu sagen, positiv formuliert, wir helfen Ihnen, 30 schneller zu onboarden, sagst du, viele Teams, die schnell skalieren, verlieren oft bis zu 3 oder 30 der Zeit im Onboarding und dadurch leidet die Produktivität der Mitarbeiter. Also was könnte der Kunde verlieren? Was ist denn das Problem, was du für ihn lösen könntest? Und natürlich ist das ja nur eine Hypothese. Du weißt ja nicht, ob der Kunde dieses Problem hat. Und das ist ja dieser ganze Gamble auch in der Cold E-Mail. Denn du weißt ja nicht, ob genau jetzt diese Hypothese, die du aufsetzt, für den Kunden noch relevant ist. Das ist aber nicht so schlimm, weil sobald der Kunde und der Leser sieht: Aha, wow, diese Person hat hier was Relevantes recherchiert. Sie spricht ein Problem an, das Sinn macht. Macht, ich aber aktuell nicht habe, dann wird sie dir vielleicht zurückschreiben und sagen: Ja, spannend. Danke für diese E-Mail. Das Thema ist aktuell nicht so wichtig für uns. Wir haben aber ein Problem mit X. Aber du bekommst vielleicht zumindest eine Antwort und auf diese Antwort kannst du wieder aufbauen. Es geht darum, dass das nicht perfekt der Realität entsprechen muss. Du möchtest mit dieser E-Mail einfach nur signalisieren: Hey, ich bin ein Experte. Ich habe mich vorbereitet. Ich kenne deine Welt, weil ich über Probleme spreche, die in deiner Welt auch vorhanden sind. Und nach dem Problem kommt dann die Lösung. Und das siehst du auch hier. Du möchtest hier also einen kurzen Teaser dafür abgeben, wie eine Lösung denn aussehen könnte und was für Ergebnisse du erreichen könntest. Idealerweise, wie du auch in diesen Beispielen siehst, zum Beispiel Porsche spart jährlich 6% der Microsoft-Lizenzen, indem ungenutzte Seats gecancelt werden. Mit internem Ergebnis. Beim oberen Beispiel TDI erreichte RTOs von einer Minute, indem Cloud-Backups bei Unternehmen XYZ erstellt werden. Das heißt, in der Lösung möchtest du jetzt darauf eingehen, wie würdest du das Problem lösen und was für Ergebnisse würdest du erreichen? Und da kommt schon auch der letzte Punkt, nämlich der letzte Punkt ist einfach ein Soft Call to Action. Was du nämlich jetzt nicht machen möchtest, ist, und das ist der nächste große Fehler, den ich in vielen Cold-E-Mails sehe, dass ich sage: Ja, lieber Herr Maier, wenn das für Sie spannend ist, würde ich einen Termin vorschlagen. Passt es für Sie nächste Woche Mittwoch, Donnerstag 14, 15 oder 16 Uhr? Damit überspannst du den Bogen. Es ist zu schnell, zu schnell gleich beim Termin. Also du versuchst gleich beim ersten Termin zu closen. Mach es erst mal soft und formuliere einen negativen Soft Call to Action. Ein negativer Soft Call to Action wäre hier, was du auf der Slide jetzt aktuell siehst, zum Beispiel hier rechts unten: Spricht etwas dagegen, sich dazu kurz auszutauschen? Spricht etwas dagegen, sich kurz auszutauschen? Dann wird die Frage mit Nein, nein, spricht nichts dagegen. Und wenn du einen negativen Soft Call to Action stellst, dann hat der Leser das Gefühl von Kontrolle, weil wir sagen lieber Nein, weil wir das Gefühl haben, wir kontrollieren etwas, als dass wir Ja sagen. Für dich ist aber dieses Nein faktisch ein Ja. Weil der Kunde sagt: Nein, es spricht nichts dagegen. Okay, lassen Sie uns einfach austauschen. Das ist die Struktur für die gesamte Cold-E-Mail. Wir brauchen einen Betreff, der Interesse weckt, den Open Looper öffnet, maximal 3 bis 4 Wörter. Dann einen Relevanz-Opener, etwas, was aktuell ist aus der Recherche, Nachrichtenartikel, Google News, auf LinkedIn, egal was du gefunden hast, das irgendwie einen Bezug herstellt. Was hast du gelesen? Was hast du gefunden, das irgendwie interessant klingt, das spannend klingt, auf dem du deine dein Problem aufbauen möchtest. Als dritter Punkt kommt dann das Problem oder das Problem Statement oder die Problemhypothese. Achtung, es ist ein Problem, deswegen musst du es negativ formulieren und nicht positiv formulieren. Zum Beispiel Office 365 bietet keine Backups oder Teams, die schnell skalieren, verlieren oft 30% der Zeit im Onboarding und sind 3 Monate später produktiv, was das Unternehmen Umsatz kostet und nicht wir helfen Unternehmen schneller mitarbeiter onzuboarden. Okay, also das ist ganz, ganz, ganz wichtig. Bitte immer negativ formulieren, weil unser Gehirn so funktioniert. Unser Gehirn funktioniert so, dass wenn wir etwas Negatives hören, dann triggert uns das mehr, um irgendwie eine Aktion zu setzen, als wenn wir was Positives hören. So sind wir einfach menschengestrickt. Wir würden immer mehr dafür tun, um unser Leben zu sichern, als unsere Ziele zu erreichen. Du wirst immer mehr dafür tun, um Probleme zu lösen, als um deine Ziele zu erreichen. Der vierte Schritt ist dann die Lösung in dieser E-Mail. Wie löst du das Problem und welche Ergebnisse würdest du erreichen? Jetzt positiv. Das heißt, zuerst haben wir negativ formuliert, jetzt formulieren wir positiv. Wie erreichen wir jetzt welches Ziel? Und dann kommt ein negativer, idealerweise ein negativer Call to Action. Das heißt, du könntest sagen: Was, wenn wir uns dazu austauschen? Das wäre eine Möglichkeit. Was, wenn wir uns dazu austauschen? Das wäre ein Soft Call to Action. Ein negativer Call to Action wäre: Spricht etwas dagegen? Dass wir uns dazu austauschen. Ich würde immer den negativen Call to Action bevorzugen. Und jetzt möchte ich dir eine beispielhafte E-Mail zeigen, wie sie auch aussehen kann. Das siehst du auch hier, wenn du mich auf YouTube schaust oder Spotify Video, dann siehst du auch die beispielhafte E-Mail. Du findest das Ganze wie gesagt auch als Download, den gesamten Blueprint mit Beispielen der Struktur zum Runterladen unten in den Shownotes. Die Cold E-Mail, die ich dir als Beispiel zeigen möchte, ist an einen Senior Vice President Supply Chain gerichtet und Und was du anbietest in diesem Beispiel ist eine Supply Chain Software, also irgendeine Software, die die Lieferkette irgendwie beobachtet, managed, monitored und optimiert. Der Betreff ist Kostenpotenziale nach dem Standortausbau. Das heißt, vielleicht hast du hier in diesem Fall gelesen, die haben einen neuen Logistikstandort, ein neues Produktionswerk und du hast hier einen Betreff mit 4 Wörtern Kostenpotenziale nach dem Standortausbau. Alternativ wäre hier zum Beispiel erhöhte Kosten nach Standortausbau. Oder Kosten oder Umsatzverlust nach Standortausbau oder Effizienzverlust nach Standortausbau. Weil so weckst du Interesse. Was steckt dahinter? Das Fragezeichen impliziert auch dem Leser hin: Hey, Fragezeichen, hallo? Ja, da klicke ich drauf. Was steckt dahinter? Also der Betreff soll irgendwie neugierig machen. Und Achtung, ist es jetzt der beste Betreff? Ja, bin ich der beste Betreffzeilenschreiber? Sicher nicht. Ja, aber es ist mal ein Beispiel, das du nutzen kannst. Dann kommt der E-Mail-Text. Ja, hallo, Vorname oder Nachname. Wenn es ein Unternehmen ist, du weißt, dass er casual ist, sehr sportlich. Angenommen, du würdest jemandem von Adidas schreiben. Die laufen dort im Headquarter. Ich habe selber ein Adidas verkauft. Selbst der CEO läuft im Adidas Headquarter mit einem Trainingsanzug herum. Da kannst du die Leute mit Du anschreiben, also mit dem Vornamen. Wenn das jetzt ein alter, verstaubter deutscher Maschinenbauer ist, dann würde ich lieber den Nachnamen verwenden, vielleicht sogar auch den Titel verwenden. Und der Text dieser E-Mail, Könnte zum Beispiel so lauten: Ich habe im Handelsblatt gelesen, dass Sie kürzlich eine neue Logistikhalle in den USA in Betrieb genommen haben. Das wäre also der Relevanz Opener. Ich habe im Handelsblatt gelesen, dass Sie kürzlich eine neue Logistikhalle in den USA in Betrieb genommen haben. Die zweite Zeile ist dann unser Problem, also unsere Problemhypothese. Ein Problem, das wir annehmen, dass der Kunde haben könnte auf Basis unserer Recherche. Und diese lautet in diesem Fall, was wir bei ähnlichen Projekten häufig sehen: Ohne durchgängiges Monitoring entlang der gesamten Lieferkette entstehen vermeidbare Kosten, oft bis zu 20%. Also negativ formuliert, was könnte der Kunde verlieren? Er könnte bis zu 20% an Extrakosten haben. Wollen wir nicht. Ohne durchgängiges Monitoring entlang der gesamten Lieferkette entstehen vermeidbare Kosten, oft bis zu 20% der gesamten Transportkosten. Das war das Problem. Als dritter Punkt kommt dann unsere Lösung, idealerweise jetzt verpackt in eine Kundengeschichte. Das heißt, Kundenname X haben wir dabei geholfen, sämtliche Bewegungen in der Supply Chain oder entlang der Lieferkette in Excel abzubilden. So konnten wir die Transportkosten um 14% senken. Das heißt, wir wollen jetzt in dieser Lösung idealerweise irgendwie eine Kundenstory, also ein Name Dropping, eine Referenz, einen Kundennamen reinweben, damit wir auch so diesen Social Proof, hey, die arbeiten schon mit anderen zusammen, idealerweise auch aus der Branche des Unternehmens, in das du hineinverkaufen möchtest, das dem Ganzen auch mehr Glaubwürdigkeit gibt. Und du siehst hier, das Ganze ist auch wirklich mit einem Ergebnis: Transportkosten 14% senken formuliert. Also ich wiederhole noch einmal die Lösung: Kunden Name X haben wir geholfen, sämtliche Bewegungen und Abweichungen entlang der Lieferkette in Echtzeit abzubilden. So konnten wir Transportkosten um 14% senken. Und der letzte Punkt ist, Trommelwirbel, richtig, der Soft Call to Action. In diesem Fall habe ich hier einen negativen Soft Call to Action gewählt. Spricht etwas dagegen, dass wir dazu in den kommenden Tagen sprechen? Fragezeichen. Ich lese die E-Mail also noch einmal durch, falls du mich gerade beim Joggen hörst, beim Laufen hörst, im Auto hörst oder gerade nicht auf den Bildschirm schauen kannst, dass du die E-Mail einfach gehört hast. Noch einmal: Betreffzeile: Kostenpotenziale, Kosteneinsparungen oder erhöhte Kosten nach dem Standortausbau. Dann Hallo lieber Maier, ich habe im Handelsblatt gesehen, dass Sie kürzlich eine neue Logistikhalle in den USA in Betrieb genommen haben. Was wir bei ähnlichen Projekten häufig sehen: Ohne durchgängiges Monitoring entlang der gesamten Lieferkette entstehen vermeidbare Kosten, und das oft bis zu 20% der gesamten Transportkosten. Kundennamen X haben wir geholfen, sämtliche Bewegungen entlang der Kette in Echtzeit abzubilden. So konnten wir die Transportkosten dort um 14% senken. Spricht etwas dagegen, dass wir uns dazu in kommenden Tagen sprechen. Liebe Grüße, viele Grüße, Jiri oder Herr Siklar oder was auch immer du dazu schreibst. Das wäre also ein Beispiel für eine Cold-E-Mail. Jetzt hast du diese Cold-E-Mail geschrieben und jetzt hast du zwei Möglichkeiten. Entweder du wartest auf die Antwort oder du schickst Follow-up-E-Mails. Und da möchte ich dir auch eine Follow-up-Strategie mitgeben. Also wie würde jetzt so eine Follow-up-Strategie aussehen? Nach welchen Tagen folgt, welche E-Mail, wie machst du das, was schreibst du da, was würde ich dir da empfehlen? Und bevor wir durch diese Sequenz, durch diese Follow-up-Strategie durchgehen, gibt es wiederum einen Disclaimer. Dieser Disclaimer ist: Es gibt keine perfekte Follow-up-Sequenz. Okay, das bedeutet, was ich dir jetzt mitgebe, ist einfach mein Best Practice. So würde ich es machen. Aber ob das jetzt 2 Tage, 3 Tage später ist, ob du eine rauslässt oder dazugibst, ist nicht kriegsentscheidend. Wichtig ist nur, dass du eine Cadence hast oder eine Follow-up-Strategie, die du skalieren kannst, die du immer wiederholen kannst und nicht jedes Mal das Rad neu erfindest. Ich blende es dir hier wieder auf dem Bildschirm ein. Schritt Nummer 1, also der erste Touch, der erste Touch ist Tag 0. Tag 0 bedeutet, wir haben unsere Cold-E-Mail geschrieben mit dem Blueprint, den ich dir gerade mitgegeben habe. Touch Nummer 2 ist dann nach 3 Tagen. Die erste Follow-up-E-Mail würde ich nach 3 Tagen schicken. Da kannst du dann einfach auf Weiterleiten klicken. Ich würde eben auf Weiterleiten klicken, so dass dann Forward steht, Forward Doppelpunkt im Betreff. Und dann würde ich in die E-Mail reinschreiben: Hey lieber Herr Maier, sollte die E-Mail durchgerutscht sein, so sende ich diese erneut. Ja, lieber Herr Maier, sollte die E-Mail durchgerutscht sein, so sende ich diese erneut. Das ist das erste Follow-up. Punkt. Ja, dann am Tag 7, also 4 Tage später, ja, 4 Tage später kommt dann die dritte E-Mail oder die zweite Follow-up-E-Mail oder der dritte Touch in diesem Fall, nämlich Social Proof. In der nächsten E-Mail möchtest du jetzt über einen Kunden eine Kundenreferenz schreiben, also Mehrwert geben. Du möchtest mehr Social Proof geben und sagen: Lieber Kunde, was mir noch eingefallen ist, bei einem ähnlichen Projekt mit ähnlichem Setup bei Unternehmen XY haben wir es geschafft, 35% geringere Ramp-up-Phasen zu erreichen oder geringere Kosten zu erreichen oder schnellere Onboarding-Zeiten zu erreichen. Also irgendwie ein Social Proof. Dass du noch mal nachschickst und hier noch mehr Glaubwürdigkeit aufbaust. Touch Nummer 4 folgt dann am 10. Tag. Das ist quasi dann sozusagen die dritte Follow-up-E-Mail, aber die vierte E-Mail in der gesamten Sequenz inklusive der originalen E-Mail. Ich nenne das dann Content Gift, also irgendwie eine Art von Tipp, Best Practice, Strategie oder ein Link zu irgendeinem spannenden Artikel, einem Blogartikel, einem Whitepaper, Irgendetwas, was zeigt, dass ihr euch in diesem Bereich auskennt, dass du dich auskennst und dass du einen kurzen Mehrwert, irgendwie einen Insight, eine Perspektive dem Kunden gibst. Das könnte zum Beispiel sein: Hier sind, lieber Herr Maier, ich dachte mir, das könnte spannend für Sie sein. Hier sind noch 3 Tipps, die wir in QBAs mit Kunden teilen, ohne Link. Also in meinem Fall jetzt, wenn ich Vertriebstrainer wäre und ich würde meine Vertriebstrainings verkaufen wollen, dann würde ich zum Beispiel schreiben im Touch Nummer 4: Hey, hier sind 3 Tipps, die wir in QBRs, Quarterly Business Reviews, mit Kunden teilen, ohne Link. Wenn du eine Supply Chain Software verkaufen würdest, dann könntest du hier reinschreiben: Hier sind 3 Tipps, mit denen andere Unternehmen geringere Transportkosten erreichen. Oder hier ist ein Whitepaper, das perfekt zu Ihrem Setup passt. Dort sind 3 Strategien aufgelistet, die zu geringeren Kosten in der Supply Chain führen. Also irgendwie ein Mehrwert, dass den Kunden eben hilft. Hilft. Und die letzte E-Mail, Achtung, jetzt werdet ihr viele sagen: Oh mein Gott, er hat das Wort in den Mund genommen. Break-up-E-Mail. Also Break-up-E-Mail ist die letzte E-Mail in der Sequenz. Diese würde dann am 14. Tag folgen. Das ist die letzte E-Mail am 14. Tag. Und diese Break-up-E-Mail ist Geschmackssache. Persönlich, ich habe es manchmal gemacht, manchmal nicht gemacht. Aktuell ist es, glaube ich, wirklich Geschmackssache. Und deine Breakup-E-Mail heißt einfach nur: Hey, sollen wir das ganze Thema hier beenden oder ist es doch für Sie spannend? Oder soll ich das Thema erst mal schließen oder lohnt sich der Blick erst im nächsten Quartal? Oder lieber Herr Maier, ist das Thema nach wie vor für Sie interessant oder sollten wir erst nächstes Jahr sprechen? Oder lieber Herr Maier, soll ich das Thema erst einmal schließen und sollten wir erst nächstes Jahr sprechen? Also ein kurzer Satz, der noch mal so: Hey, wollen wir wirklich jetzt unsere Beziehung abbrechen oder nicht. Ich weiß, auf Social Media, auf YouTube gibt es so viele unterschiedliche Meinungen zu Breakup-E-Mails. Ich habe da immer auch noch so Mixed Feelings. Wenn du aber diesen fünften Touch einführen möchtest, dann kannst du es mit der Breakup-E-Mail versuchen. Ich würde sagen, es ist einfach bis zu einem gewissen Grad Geschmackssache. Du wirst damit jetzt nicht deine Cold-E-Mailing-Strategie komplett zerstören, aber oder auch nicht um 300% optimieren. Wichtig ist einfach nur, dass du eine Sequenz hast, die du wiederholst, dass du nicht immer das Rad neu erfindest, dass du weißt, es ist Tag 3, jetzt schicke ich an alle E-Mails diesen Reminder heraus. Tag 7 Social Proof, Tag 10 E-Mail Content, Gift, Mehrwert, E-Mail Strategie und Whitepaper und Tag 14 eventuell die sogenannte Breakup-E-Mail. Zum Abschluss möchte ich dir noch ein paar Fehler mitgeben, die du vermeiden musst, damit deine Cold-E-Mails auch effektiv bleiben. Und zwar bitte achte darauf, dass diese E-Mails nicht zu lang sind. Niemand liest 300, 400 Wörter in einer E-Mail von jemandem, den er nicht kennt. Mach es bitte nicht zu generisch. Sowas wie ich wollte mal fragen oder wir helfen Unternehmen im Bereich der Supply Chain. Also was wolltest du fragen? Was heißt Supply Chain? In welchem Bereich der Supply Chain? Punkt Nummer 3, sei nicht zu pushy. Also sei nicht zu aufdringlich, gleich irgendwie einen Link zu einer Demo, 3 Links zu Videos. Spar dir bitte auch alle Terminvorschläge. Das funktioniert alles nicht. Du willst nicht gleich einen Heiratsantrag beim ersten Date machen. Also kein direkter Call to Action, sondern ein Soft Call to Action. Das ist ganz wichtig. Die E-Mail sollte auch im Idealfall, wie gesagt, kurz sein. Habe ich vorher gesagt, auf einen Smartphone-Bildschirm sollte diese gesamte E-Mail passen. Cold E-Mail funktioniert, wenn du es richtig machst. Reply Rates von 50% wirst du aber selbst mit einem Jedi-Mind-Trick nicht hingekommen. Wenn du deine Reply Rate vielleicht auf 10, 15 oder 20% erhöhst, dann bist du schon quasi in der Spitze der Champions League angekommen. Über 20% habe ich selbst so noch nie gesehen. Und Cold-E-Mailing ist auch immer nur der Plan B, denn Plan A ist immer das gute alte Telefon und Cold Calling. Da hast du viel höhere Conversion Rates und Outbound braucht ja auch System und E-Mail ist ja nur ein kleines Puzzlestück. Stück. Und wenn du oder wenn dein Sales Team endlich mehr Termine mit System buchen möchte im Commercial Sales oder Enterprise Vertrieb, dann könnte eines meiner Sales Team Trainings der Software Sales Formula oder das Sales Gym für dich als einzelnen Seller spannend sein. Deswegen buche gerne einen Termin bei mir. SDRs erreichen im Sales Gym 2 bis 3 Mal so hohe Terminbuchungsraten, also 2 bis 3 Mal so viele Termine Viele Account Executives reduzieren ihren Sales Cycle um 20 bis 30%. Erst kürzlich hat Neven von Seescaler mit der Methodik aus dem Sales Gym über 150% seiner Jahresziele erreicht im Jahr 2025. Das Ganze funktioniert also. Wenn du Interesse hast, buch dir gerne einen Termin bei mir, dann können wir darüber sprechen. Und bedenke bei Cold E-Mails bitte eine Sache: Wie viele Cold E-Mails liest denn tun? Also auf wie viele dieser Cold-E-Mails, die du bekommst, klickst du eigentlich drauf? Wie viele beantwortest du? Und wahrscheinlich lautet die Antwort nicht alle oder sehr wenige oder fast gar keine. Und deswegen ist es ganz wichtig, dass du selbst, wenn du Cold-E-Mails schreibst, dass du nicht an Masse denkst, sondern an Relevanz denkst. Schreibe nicht für die Masse, sondern schreibe für eine Person. Schreibe für den Herrn Maier, schreibe für die Frau Günter, schreibe für den Jiri Siklar oder wen auch immer. Schreibe für eine Person und dann teste, dann optimiere und finde heraus, was für dich am allerbesten passt. Und zum Abschluss noch ein letzter Call to Action von meiner Seite. Falls du es noch nicht ausprobiert hast, bitte hol dir auf jeden Fall ein AI-Note-Taking-Tool. Die Kooperation mit KickScale läuft noch immer. Du bekommst also noch in den nächsten Wochen, wenn du dich anmeldest, aber nur in den nächsten Wochen, 50 kostenlose Meetings aufgenommen, transkribiert und analysiert. Besser auf jeden Fall die kostenlose Testversion von Klickskill holen, weil somit gibst du dir auch die Chance, mehr Coaching zu bekommen. Denn Klickskill nimmt deine Meetings auf, analysiert sie, transkribiert sie und gibt dir kostenloses Coaching über eine AI, so wie wenn sie von mir kommen würde. Weil ich habe mit Klickskill auch zusammengearbeitet, das Coaching der AI zu optimieren. Danke, dass du bis zum Ende dabei warst. Das Cold-E-Mailing-Blueprint oder den Cold-E-Mailing-Blueprint findest du unten in den Shownotes auch zum Download. Also viel viel Futter für dich auf jeden Fall auch in den Shownotes. Ich freue mich wieder bis zur nächsten Woche auf dich. Mach's gut, bis dann und ciao!
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