So wird 2026 dein bestes Jahr im Sales

In dieser Episode der Software Sales Formula führt Jiri Siklar die Hörer durch eine strukturierte Jahresreflexion für 2025, um 2026 zum erfolgreichsten Vertriebsjahr zu machen. Er erklärt, warum regelmäßige Reflexion – vergleichbar mit der Kurskorrektur eines Flugzeugs – entscheidend ist, und stellt ein fünfstufiges Framework vor: 1) Energiequellen und -verluste identifizieren, 2) verlorene Deals analysieren (mit MEDDIC und KI‑gestütztem Note‑Taking), 3) gewonnene Deals untersuchen, 4) Gewohnheiten und Routinen prüfen, 5) konkrete Verhaltensänderungen und Non‑Negotiables für 2026 festlegen. Für jede Stufe gibt er praktische Fragen, Beispiele und Handlungsaufforderungen, unterstützt durch einen herunterladbaren "Reflection Guide" und Tools wie KickScale. Abschließend wirbt er für weiterführende Angebote (Sales Gym Coaching, Team‑Trainings) und motiviert die Hörer, die Reflexion während der Feiertage zu nutzen, um mit klaren Ritualen und Systemen ins neue Jahr zu starten.
Chapters
Du hast 2025 wieder alles gegeben. Termine gebucht, Pipeline aufgebaut, Deals gepusht, Kunden gewonnen und Kunden verloren. Aber Hand aufs Herz, wie viel davon war wirklich effektiv? Wie viele deiner Deals sind geplatzt, obwohl du dachtest, du liegst vorne? Und wie oft bist du mit einem vollen Kalender, aber leerem Outcome ins Wochenende gegangen? Oder vielleicht lief dein Jahr phänomenal gut und du willst auf dem Momentum weiter aufbauen, um nächstes Jahr noch besser zu sein. Um vielleicht 200% deiner Ziele zu erreichen. Wenn du spürst, dass du dieses Jahr mehr hättest rausholen können oder willst, dass 2026 zu deinem besten Jahr ever wird, dann ist diese Episode genau richtig für dich. Wir reflektieren gemeinsam dein Jahr 2025, damit du 2026 nicht einfach mehr vom Gleichen machst, sondern besser wirst. Klarer, effektiver und erfolgreicher. Let's go! Herzlich willkommen bei einer neuen Episode der Software Sales Formula, deinem Podcast für IT und Software Sales, der für dich funktioniert. Mein Name ist Jiri Siklar, dein Host, und heute geht es darum, wie und was du aus dem letzten Jahr lernst, um nächstes Jahr noch besser zu werden. Und egal, ob du zwischen den Jahren arbeitest oder dir hoffentlich auch eine kurze Pause nimmst, diese Folge ist dein Moment, um innezuhalten und zu reflektieren. Und wenn wir darüber sprechen, zu reflektieren, warum ist das überhaupt wichtig? Warum sollten wir denn überhaupt reflektieren? Warum sollten wir nicht im Januar 2026 genau dort weitermachen, wo wir aufgehört haben? Nun ja, stell dir einfach mal vor, du sitzt in einem Flugzeug, welches 10 Stunden von A nach B fliegt. Oberflächlich scheint es so, als ob der Pilot mühelos abhebt und dann exakt auf die Minute genau auf einer anderen Landebahn am gewünschten Ort auf der anderen Seite der Welt landet. Aber was nach außen komplett mühelos erscheint, ist auf den zweiten Blick ein Meisterwerk von Reflexion und Kurskorrektur. Denn das Flugzeug wird während des Fluges von Seitenwinden, von Thermik in der Luft ständig vom Kurs abgebracht. Und jede Sekunde erfassen Sensoren die Lage, den Kurs des Flugzeuges und korrigieren im Sekundentakt Schub, Seitenruder, Höhenruder, um den Kurs zu korrigieren und zu halten, um dann auch dort anzukommen, wo das Flugzeug ankommen soll. Es ist also ein Prozess von ständigem: Hey, was läuft gerade gut? Was läuft gerade schlecht? Und was müssen wir optimieren? Und in deiner Sales-Karriere ist es genauso. Du wirst ständig vom Kurs abgebracht. Warum hast du Deals verloren? Warum hast du Deals gewonnen? Und warum haben sich Deals gezogen? Was hat dir Energie gegeben? Was hat dir Energie genommen? Und nur wenn du diese und andere Fragen regelmäßig oder zumindest einmal im Jahr für dich beantwortest, dann kannst du den Kurs korrigieren. Um auf deine Zielerreichung auch zuzufliegen. Und um deinen Plan für 2026 zu bauen, musst du wissen, wo du heute stehst. Wo bist du heute wirklich? Was ist die Ausgangslage? Und bevor wir starten, habe ich eine ganz kleine Bitte an dich. Wenn dir dieser Podcast gefällt und dir die Arbeit, die wir jede Woche investieren, Mehrwert bringt, dann abonniere jetzt diesen Podcast auf YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Schenk uns 5 Sternchen oder ein Like. Das hilft uns nämlich mehr Sales Reps und Sales Leadern wie dir jede Woche helfen zu können. Und das möchte ich, somit möchte ich direkt einfach in den ersten Punkt hineinstarten der Reflexion. Bevor wir das machen, ein kleiner Shoutout noch. Es gibt hier unten in den Shownotes einen Reflexionsguide, den ich für dich erstellt habe. Dieser Reflexionsguide beinhaltet alle Fragen, die ich jetzt in diesem Podcast mit dir durchgehen werde. Das heißt, du kannst dir den herunterladen, du kannst ihn jetzt öffnen oder erst im Nachgang nach der Episode öffnen und dann ausarbeiten. Du hast auch einen Platz für Notizen, sodass du nicht nur in deinem Kopf die Fragen durchgehst, sondern wirklich niederschreibst. Schreibst. Das hilft dir meistens mehr, als einfach nur das im Kopf durchzugehen. Auf jeden Fall unten in den Shownotes findest du einen Link und dort kannst du den Reflection Guide, schwieriges Wort, Reflection Guide herunterladen, um die Fragen auch durchzugehen. Der erste Abschnitt ist: Was hat dir 2025 Energie gegeben? Wie hast du Energie bekommen? Denn vergiss für einen Moment einfach mal die Zahlen, die KPIs, die Umsatzziele, die Umsatzquoten und frag dich, wann hast du dich 2025 so richtig lebendig gefühlt? Wann warst du so richtig im Flow? Wann hattest du Energie? Und wann hast du dich so richtig gut gefühlt? Denn im Sales ist Energie alles. Ohne Energie können wir nicht gegen Ablehnung kämpfen, Pipelines aufbauen, Stakeholder in Meetings überzeugen. Und diese Frage oder diese Antwort auf diese Frage zeigt dir, welche Aufgaben, Kunden und Projekte dir wirklich Energie gegeben haben und welche dich motiviert haben. Und diese Momente gilt es 2026 zu multiplizieren. Deswegen notiere dir oder überlege dir jetzt folgende Fragen. Überlege dir mindestens 3 Situationen, in denen du 2025 Energie bekommen hast. Was waren denn die Momente? Wo warst du da? Warst du mit Menschen? Warst du alleine? Warst du im Büro? Warst du im Homeoffice? Warst du bei einem Kunden? Was ist da um dich herum passiert, wo du dich besonders energievoll oder energiegeladen gefühlt hast? In welchen Momenten und Phasen hattest du besonders viel Energie? Was hast du denn in diesen Phasen anders gemacht? Was waren die Rituale, die dir dabei geholfen haben, Energie zu haben? Wie kannst du die nächsten oder das nächste Jahr bewusst mehr davon machen? Wie kannst du mehr von diesen Momenten dir in den Arbeitsalltag, in deinen Sales-Alltag hineinholen, die dir Energie geben? Auf jeden Fall den Sales Reflection Guide herunterladen, da kannst du das alles auch mitschreiben mit mir, unten in den Shownotes. Und das führt uns zu Abschnitt Nummer 2, nämlich: Was hat dir Energie genommen? Was hat dich ausgelaugt? Und das ist genauso wichtig. Was hat dir Energie gezogen? Welche Meetings hätten nicht sein müssen? Welche Kunden oder Kollegen haben dich gestresst oder unglaublich viel Energie genommen? Welche Routinen haben dich erschlagen statt getragen? Welche Dinge, die du immer wieder machst während des Tages oder während der Woche, Nimm dir Energie. Also ganz simples Beispiel, ich habe mich die letzten Monate dabei ertappt, dass das Letzte, was ich mache, bevor ich schlafen gehe, auf mein Handy schaue. Jetzt denkst du dir, oh, heureka. Aber tatsächlich war mir das gar nicht so bewusst. Ich habe dann immer noch irgendwie formel1.de oder ORF.at mir angeschaut und noch irgendwelche Nachrichten gelesen. Und das bringt mir nichts, das hat mich eher aus meinem Schlaf oder von meinem Schlaf abgehalten. Und ich habe dann länger gebraucht, um einzuschlafen. Also was sind so die kleinen Routinen, nicht nur jetzt vom Einschlafen, sondern im Arbeitsalltag, vielleicht im Office, die dich davon abhalten. Ist das Erste, was du machst, dass du deine E-Mail-Inbox zum Beispiel öffnest? Ich habe mich dann dabei ertappt vor circa einem Jahr, dass das Erste, was ich gemacht habe, wie ich ins Büro gekommen bin oder im Homeoffice meinen Laptop aufgeklappt habe, ich habe meinen Slack angeschaut, meine E-Mails angeschaut und meine Messenger angeschaut. Ja, was passiert dann? Natürlich hast du dann 10 Requests, 10 Anfragen, 10 Dinge, die dich ablenken, und du wirst schon wieder fremd gesteuert und es nimmt dir Energie. Und nur wenn du diese Energie-Leaks, diese Energie-Vampire, ja, wenn du sie kennst, dann kannst du sie auch eliminieren. Nicht eliminieren, sondern eliminieren. So, eliminieren, jetzt habe ich es. Ziel ist es nicht, dass du mehr arbeitest 2016, Ziel ist es, dass du smarter arbeitest und smarter mit deiner Zeit und deiner Energie haushaltest. Deswegen noch einmal die Frage zum Nachdenken: Was hat dir denn besonders viel Energie genommen? Wann und wieso hast du dich besonders leer oder ausgelaugt gefühlt? Wo hast du dich überfordert oder leer oder frustriert gefühlt? Welche Ursachen lagen in deiner Kontrolle? Was wirst du 2026 nicht mehr tolerieren? Und wenn wir über Energie sprechen, möchte ich dir so meine persönliche Perspektive zum Thema Energie geben, denn ich bin, ich will nicht sagen, ich bin ein Energie-Junkie, aber ich sage, Energie ist wichtig. Ohne Energie geht einfach nichts. Und wenn es um Energie geht, dann haben wir oft einen Glaubenssatz oder ein Bild von Energie, der gegen uns arbeitet. Früher dachte ich mir zum Beispiel, dass Energie wie so ein Akku ist. Also, ich habe, wenn ich mir Energie vorgestellt habe, dachte ich mir, okay, das ist einfach so ein Akku. Und ich dachte mir, wenn ich viel arbeite, dann verbrauche ich Energie, dann entlade ich den Akku. Und um den Akku wieder aufzuladen, muss ich eine Pause machen oder vielleicht sogar auf Urlaub. Gehen, ja. Also ich habe das wie so einen Akku gesehen, den man komplett entlädt und wieder auflädt. Du kennst das vielleicht, wenn du so ein Smartphone hast, dass du bis auf null entlädst, bis sich dann der Akku oder bis sich das Handy abdreht. Das ist ja nicht gut für den Akku. Und genauso ist es nicht gut für dich, wenn du dich komplett entlädst. Und wenn du Energie als Akku siehst, dann machst du das vielleicht, dieses Up and Down, ständig aufladen und dann wieder entladen, aufladen, entladen. Und das ist auf Dauer einfach nicht gesund. Und ich sage jetzt nicht, dass du keine Pausen brauchst und dass du keinen Urlaub machen sollst. Natürlich sollst du Pausen machen, natürlich brauchst du Urlaub. Aber es geht darum, dass du dir dessen bewusst wirst, was für ein Build Du für dich für Energie hast, weil das wird auch bestimmen, wie du mit deiner Energie umgehst. Weil wir denken uns oft, wir bekommen Energie nur in Phasen, wo wir nichts tun. Aber das stimmt nicht unbedingt. Denn Energie kommt nicht nur vom Schlafen, Energie kommt nicht nur vom Essen oder Energie kommt nicht nur vom Urlaub. Denn wann hast du dich vielleicht müde gefühlt, obwohl du trotzdem 9 Stunden geschlafen hast und trotzdem keine Energie hattest? Wann warst du vielleicht 2 Wochen auf Urlaub und dann wieder zurückgekommen und wieder schwer, wieder war es schwer für dich, dich zu motivieren, oder wieder hast du nicht diese Energie gehabt? Oder wann hast du mal so was richtig Gutes gegessen, vielleicht ein Schnitzel und Pommes, ja, um dich dann komplett müde zu fühlen? Das heißt, Energie ist nicht unbedingt immer nur vom Schlaf, von Urlaub oder von Essen abhängig. Energie ist einfach auch eine gewisse Entscheidung, also eine Art von State of Mind und nicht einfach nur ein Akku, der entladen und aufgeladen wird, sondern eben so eine Einstellung. Und ich stelle mir die Frage, wie kann ich kleine Rituale in meinen Tag einbauen, also kleine Dinge, die ich mache, was mich zum Beispiel sehr motiviert oder was mir Energie gibt. Ich habe bei mir im Homeoffice einen kleinen, so einen kleinen Mini-Basketballkorb auf meiner Tür platziert mit so Mini-Basketballbällen, ja, und jedes Mal, wenn ich mich energielos fühle, nehme ich diese Basketballbälle. Und mache so 5 bis 10 Minuten, werfe ich einfach in diesen Korb rein, das aktiviert mich, ich mache was Aktives, ich fokussiere mich nur auf diese motorische Bewegung und es lenkt mich ab, ich lade dabei wieder auf und bin dann nach 5 bis 10 Minuten wieder frisch, obwohl ich ja was gemacht habe, aber ich habe eben was anderes gemacht und das ist eben der Schlüssel oft eben dazu, Energie zu bekommen. Lass uns zum dritten Teil der Reflexion übergehen. Warum hast du Deals verloren? Und jetzt kommt der Teil, den viele lieber überspringen, aber hier liegt das wahre Gold begraben. Denn über 16 Jahre hinweg beobachte ich immer die gleiche Sache, nämlich Sales Reps und Vertriebler, die nach schlechten Meetings oder nach verlorenen Deals reflektieren und sich die Frage stellen: Okay, was hätte ich hier besser machen können? Lernen in einem Jahr mehr als andere in 10 Jahren. Denn Versagen, weißt du selber, muss ich dir nicht jetzt neu erzählen, das weißt du, Versagen ist schmerzvoll, aber es ist der größte Booster für deine Entwicklung. Mach dir also eine Liste deiner verlorenen Top-Deals oder der Deals, die dir am meisten wehgetan haben. Welche Deals hast du verloren, die dir wehgetan haben? Und dann beantworte ehrlich die Frage. Was war der Grund, dass du diesen Deal verloren hast? Ja, lag es an einer schlechten Discovery? Hattest du keinen Entscheider im Gespräch? Hattest du keinen Champion? Hattest du zu früh gepitcht? Hattest du nur gepitcht, ohne eine Discovery zu machen? Hattest du keinen Pain gefunden? Gab es irgendwie ein Muster, das sich durch alle verlorenen Deals durchzieht? Eine Phase im Sales Funnel, die immer wieder irgendwie bricht? Ja, und nutze Tools wie Metic. Das ist eine Qualifizierungsmethodik, falls du sie kennst, ja, MEDDIC ist eine tolle Methodik, um deine Deals noch einmal zu analysieren, liegt es am M, am E, am D, D, I oder C, etc. Oder nutze eben deine Notes, nutze das CRM, nutze deine Reflexion, um diese Muster zu erkennen. Und dann notiere dir 3 Hypothesen, wie du 2026, wie du das besser machst. Was kannst du jetzt aus diesen verlorenen Deals lernen? Und 3 Hypothesen, Strategien, die du nächstes Jahr besser machen möchtest. Und was dir dabei massiv helfen kann, ist auf jeden Fall AI. Ja, AI ist keine, ja, nichts mehr fancy. Ja, jeder nutzt AI, aber für deine Reflexion, für dein Coaching musst du AI nutzen. Und wenn du den Podcast schon länger kennst, dann weißt du, ich nutze seit über zweieinhalb Jahren ein AI-Note-Taking-Tool und ich empfehle das auch allen anderen, denn Wenn du deine Meetings aufnimmst, dann kannst du sie ja im Nachgang analysieren. Dann kannst du sie dir nochmal anhören und dann hörst du ja, was du gesagt hast, wie das Meeting wirklich verlaufen ist. Weil wir haben oft so unsere eigene Vorstellung von der Realität. Aber wenn du mal rauszoomst und das Meeting dann wirklich nochmal anhörst oder anschaust, dann kommst du auf Dinge drauf, die du so selber gar nicht sehen würdest. Plus KickScale, der Recorder oder der AI-Note-Taker, den ich empfehle, KickScale, gibt dir ja schon automatisch ein Coaching. Kickscale sagt dir, hast du zu wenige Fragen gestellt? Hattest du keinen Pain gefunden? Hast du zu viel gesprochen? Also nutze bitte einen Notetaker. Als Hörer der Software Sales Formula bekommst du Kickscale für 50 Meetings komplett kostenfrei, aber nur über den Link unten in den Shownotes. Das heißt, du findest den Reflection Guide in den Shownotes und auch Kickscale. Da kannst du dir noch den Link, über den Link die den Special Extended Free Trial holen, solange es diesen noch gibt. Also, warte nicht zu lange, weil ich weiß nicht genau, wie lange es diesen Deal mit KickScale überhaupt noch geben wird. Und das bringt mich zu Abschnitt Nummer 4, nämlich: Warum hast du Deals gewonnen? Warum hast du Deals gewonnen? Also, wir stellen uns jetzt die Frage, warum haben wir sie gewonnen und nicht nur verloren? Warum haben wir Deals gewonnen? Denn Erfolg ist kein Zufall. Analysiere deine Top-Wins, deine Top-Deals und genauso solltest du eben auch von deinen Erfolgen lernen und nicht nur von deinen Misserfolgen. Wir wollen ja mehr von dem machen, was funktioniert, und weniger von dem machen, was nicht funktioniert. Nimm dir also deine 3 Top Deals, die du gewonnen hast, deine Kunden, auf die du am meisten stolz bist, und stelle dann einfach Fragen und reflektiere. Ja, was war anders in diesen Sales-Prozessen, in diesen Opportunities? Ja, welchen Prozess oder welche Struktur hast du hier verfolgt? Wie hast du dich vorbereitet? Welche Fragen hast du gestellt? Hattest du einen Champion? Hattest du einen Entscheider in einem Meeting? Wie groß und businesskritisch war das Problem, was du dort identifiziert hast? Wie früh hattest du Zugang zum Entscheider? Und alle diese Zutaten wirst du 2026 systematisieren. Du wirst also mehr von dem machen, was du siehst, was der, ja, Erfolgsblaupause ist, der Success Blueprint. Ja, auf Englisch hört sich irgendwie alles besser an. Was ist also dein Winning? Jetzt bin ich schon wieder beim Anglizismus. Was ist dein Winning Recipe für Erfolg? Halte es fest, schreibe es dir nieder und mach einfach mehr davon. Und wenn du nächstes Jahr mehr willst, wenn du nächstes Jahr einen extra Boost haben möchtest für Implementierung, Umsetzung und ein Sales Rep bist, der motiviert ist, ambitioniert ist, dann könnte das Sales Gym für dich spannend sein. Denn das Sales Gym ist das Live-Coaching mit mir, wo wir gemeinsam umsetzen, üben, wo wir implementieren, wo wir in der Gruppe gemeinsam Role Plays machen und das wöchentlich zweimal mit mir über 6 Monate. Wenn du also einzelner Sales Rep bist und Coaching haben möchtest und Unterstützung bei der Implementierung, dann buche dir gerne mit mir einen Termin für das Sales Gym. Und wenn du Sales Leader bist oder ein Sales Team leitest, dann könnte eines meiner Sales-Team-Trainings der Software Sales Formula spannend sein, wo wir SDRs beibringen, dass sie systematisch mehr Meetings über Cold Calling und Cold E-Mailing buchen und wie deine Account Executives systematisch aus Opportunities mehr Deals konvertieren mit kürzeren Sales-Zyklen, höheren Winrates und bessere Fragen stellen, dass Kunden Sie nicht ghosten, dass Deals nicht verloren gehen, die hätten nicht verloren gehen müssen. Also gerne buch dir unten einen Termin mit mir und wir können darüber sprechen. Und das führt mich zum Abschnitt Nummer 5 in unserer gemeinsamen Reflexionsreise, welche Welche Gewohnheiten haben deinen Erfolg beeinflusst? Welche Gewohnheiten haben deinen Erfolg beeinflusst? Denn Erfolg ist immer das Ergebnis von Gewohnheiten. Es sind Dinge, die wir immer wieder machen, die dann Erfolg ermöglichen oder Misserfolg bedeuten. Und wir reflektieren oft auf so Deal-Ebene, also warum haben wir Kunden gewonnen, warum haben wir Kunden verloren, aber vergessen dabei oft uns selbst. Dabei sind Gewohnheiten unser größter Hebel. In meinen Trainings und Coachings sage ich und frage ich oft: Zeige mir die 3 Routinen und Angewohnheiten, die deinen Tag prägen, und ich sage dir, ob du deine Zähle— nicht Zähle, sondern ob du deine Sales-Ziele erreichst. Heute habe ich es echt mit der Aussprache. Zeige mir deine 3 Routinen und ich sage dir, ob du deine Sales-Ziele erreichst. Wann warst du produktiv? Wann hast du— wie hast du deinen Tag strukturiert? Wie bist du in deinen Tag hineingestartet? Wie gehst du mit Ablenkung um? Hast du Slack, Teams, E-Mail offen, alles blinkt wie ein Weihnachtsbaum, um dann abgelenkt zu werden und dann keinen Fokus zu haben? Wie sieht deine Vorbereitung auf Meetings aus? Oder bereitest du dich überhaupt auf Meetings vor? Wie startest du denn in den Tag? Was sind denn die 3 Routinen in den ersten 60 Minuten des Tages, die du jeden Tag machst? Was machst du jeden Tag gleich? Und wie beendest du deinen Tag? Was bringt dich bewusst in einen positiven Zustand? Und wer wachsen will, der braucht eben Systeme. Ich habe mich persönlich zum Beispiel erst vor einigen Monaten dabei ertappt, dass das Letzte, was ich mache, bevor ich schlafen gehe, ich schaue im Bett immer auf formel1.de und ORF.at. Ja, da hat sich irgendwie so ein Automatismus eingespielt und ich habe gar nicht mehr darüber nachgedacht. Bis mir klar geworden ist, ich liege im Bett, ich werde beleuchtet von diesem Handy, ich lese Dinge, die sind gut, die sind schlecht, die beeinflussen mich und sie beeinflussen meinen Schlaf negativ. Dann bin ich schlechter Habe ich schlechter geschlafen, habe weniger Energie am nächsten Tag. Oder ich habe mal vor 3 Jahren festgestellt, dass ich das Erste, was ich mache, wenn ich in der Früh meinen Laptop aufklappe, dass ich Slack öffne, Teams öffne, E-Mails öffne. Was bedeutet das? Ich bin abgelenkt, ich bekomme gleich 10 Anfragen, ich bin gleich fremdgesteuert, ich kann keinen klaren Fokus für den Tag setzen, weil ich mich selbst von diesen externen Anfragen und Nachrichten, die ich bekomme, einfach ablenken lasse. Also, was sind denn deine Angewohnheiten, die dir dienlich sind und die dir nicht dienlich sind? Und hast du dir darüber Gedanken gemacht, was du eigentlich jeden Tag machst, was dir hilft oder was dir eben nicht hilft? Deswegen nimm dir am besten den Reflection Guide, den du dir unten herunterladen kannst, oder mach es eben im Kopf, zumindest wenn du mich im Auto hörst, beim Joggen oder beim Eislaufen oder beim Skifahren, ich weiß nicht wo. Dann schreib dir 2 Angewohnheiten auf, die du 2025 etabliert hast, die du 2026 weitermachen willst. Also 2 Dinge, die dir, die gut für dich sind, 2 Gewohnheiten, die gut sind, und 2 Gewohnheiten, die du streichen willst. Ja, was sind die Dinge, die dir nicht dienlich sind, und was sind die Gewohnheiten, die dir dienlich sind? Wir streichen das, was uns nicht dienlich ist, und wir machen mehr von dem, was uns dienlich ist. Und damit kommen wir zum letzten Teil der Reflexion, nämlich Was willst du 2026 bewusst anders machen? Was willst du 2026 bewusst anders machen? Denn jetzt kommt nämlich die Brücke ins neue Jahr. Nimm also alle Learnings, Reflections. Warum hast du dieses verloren? Warum hast du dies gewonnen? Was sind deine Energiesauger? Was sind deine Energiequellen? Was sind deine Gewohnheiten? Und baue daraus einen Plan. Und die Frage, die ich an dich habe, ist: Welche 3 Verhaltensänderungen bringen dir die größte Wirkung? Was sind die 3 Dinge, die du nächstes Jahr anders machen, wenn du sie nächstes Jahr anders machen würdest, wie würden sie deine Ziele beeinflussen? Was für Verhaltensveränderungen hätten den größten Impact auf deine Ziele? Was sind die Non-Negotiables, die du bei jedem Deal haben möchtest? Worauf möchtest du bei einer Opportunity, die du vorantreibst, nicht verzichten? Ist es der Entscheider, den du haben möchtest? In einem dritten, vierten, fünften Meeting? Ist es ein Champion, den du haben möchtest? Sagst du zu dir selber: Okay, ich gehe nie wieder in eine Demo, ohne dass der Kunde mir gesagt hat, dass er ein Problem hat, was auch immer du in deiner Analyse herausgefunden hast. Und mach es bitte möglichst konkret, wie zum Beispiel: Jeden Freitag 30 Minuten für Deal Reviews meiner Top Accounts oder Top Opportunities. Jeden Montag eine Stunde Account Research für meine Enterprise Accounts. Oder einmal im Monat Roleplay mit Kollegen zu Demo oder Discovery. Das Ziel ist es nicht, mehr zu arbeiten, das Ziel ist es, besser zu arbeiten und smarter zu arbeiten. Deswegen hat es mich natürlich jetzt besonders gefreut, dass du dir bis zum Ende dieser Episode Zeit genommen hast, und ich hoffe, dass du jetzt auch während den Feiertagen, Anfang Januar, Silvester, Neujahr auch Zeit zum Reflektieren hast, zum Herunterfahren hast, Zeit für Familie, Freunde hast oder Dinge, die du besonders gerne tust. Danke, dass du heute wieder dabei warst. Danke, dass du das ganze Jahr über dabei warst. Und ich freue mich schon wieder aufs nächste Jahr. 2026 wird auch für die Software Sales Formula wieder phänomenal. Du kannst dich also auf viele spannende Gäste und viele spannende Themen freuen. Ich danke dir dafür, dass du das ganze Jahr oder vielleicht zum ersten Mal auch hier einschaltest, dabei bist, dabei warst. Bis zum nächsten Jahr, mach es gut und ciao!
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