#15 Jobwechsel mit 50+

Two hosts argue that job changes at 50+ are not just possible but often smart. A vehicle engineer laid off in 2022 and participants from the TV show Jobswitch share how they did it. The advice: overcome fear, set clear goals, highlight your experience and networks.
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2022
June 2023
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Schön, dass du wieder deinen Lieblings Podcast eingeschaltet hast. Bei oh my Job sprechen wir heute über den Jobwechsel mit 50 falls du jünger bist, bleib aber trotzdem dran. Erstens, auch du wirst älter, mein Freund. Und zweitens, vieles, was ich dir heute weitergebe, nutzt ihr auch bei einem generellen Jobwechsel. Falls du also mit dem Gedanken spielst, noch mal neu durchzustarten, dann bleib unbedingt dran. Und jetzt hören wir erstmal die bezaubernde Stimme von meiner lieben Freundin und Profisprecherin Claudia Kohnen.
Willkommen bei oh my Job, dem Podcast der Karrierebibel. Nutze deinen wöchentlichen Kick für Kopf und karriere. Entdecke echte Insider Tipps mit wertvollen Impulsen in der Jochen May. Viel Spaß bei der heutigen Folge.
Einen Jobwechsel mit 50 geht das überhaupt noch? Trotz Bewerbung bekommen viele Arbeitnehmer mit 50 nur absagen. Für sie gelten auf dem Arbeitsmarkt andere Regeln und viele zu alt, zu teuer, zu unflexibel, zu festgefahren, zu oft krank und nicht mehr modern genug. Aber ist das nicht nur falsch? Der größte Fehler? Viele Menschen mit 50 glauben diesen Blödsinn ebenfalls und gehen deshalb gleich in die Opferhaltung und Rechtfertigungs oder Bittsteller Position. Bitte gib mir doch noch eine Chance, obwohl ich schon so alt bin. Schlimm, mach das auf keinen Fall. Ich gebe ja zu, dass der Jobwechsel ab 50 nicht mehr einfacher wird und schon gar kein Selbstläufer ist. Doch aussichtslos ist er eben auch nicht. Und schon gar nicht bist du mit 50 Alteisen, das auf den Schrottplatz gehört. Denk doch bitte erst gar nicht so. Es sind genau diese Glaubenssätze, die Menschen das Thema Jobwechsel oder Bewerbung gleich auf eine wacklige Basis stellen und das völlig unabhängig von ihrem Alter. Falls du also jünger bist und gerade zuhörst, denk mal darüber nach, woran du selber glaubst und wie du über dich, deinen Lebenslauf und deine Stärken denkst. Machst du dich vielleicht schon im Vorfeld klein, weil du deinen Ängsten und Selbstzweifeln mehr glaubst als deinen Erfahrungen und Talenten? Ich kann mich noch gut an meinen freund erinnern, der 2022 seinen Job verloren hat als Fahrzeug Ingenieur und Spezialist für Getriebe. Hatte eigentlich geplant, bis zur Rente bei seinem Arbeitgeber zu bleiben und sich als Fachkraft weiterzuentwickeln. Dann aber kam die Energiewende und die Elektroautos und Elektroautos brauchen keine Getriebe mehr. Die Nachfrage sank dramatisch. Der Zulieferer, bei dem er angestellt war, musste erst mehrere Mitarbeiter entlassen und am Ende kam die Insolvenz. Mein Freund half noch, den Betrieb und seine Abteilung selber abzuwickeln und dann stand er selber auf der Straße mit Ende 40. Zu Hause eine Familie mit vier Kindern und ein Haus, das noch nicht abbezahlt war. Da kannst du dir vorstellen, wie die Stimmung war und jetzt auch noch ohne Einkommen und Perspektive, weil mit der Profession sucht ihn ja auch kein anderer Automobilkonzern oder Zulieferer mehr Getriebe. Die wollte halt keine mehr haben. Wir haben oft zusammengesessen und telefoniert und Perspektiven besprochen, manchmal auch ein radikales Umdenken, wie zum Beispiel eine zweite Karriere als Berufsschullehrer. Entscheidend war, dass wir zuerst die Bewerbungsunterlagen überarbeitet haben, uns auf seine Stärken konzentriert und sein Profil geschärft haben. Mein Freund hat zunächst unser komplettes Coaching Programm zum Jobwechsel, zur Bewerbung und zum Vorstellungsgespräch durchlaufen und danach war ihm klar, was er wirklich wollte und wohin es mit ihm gehen könnte. Wir haben den Markt zusammen sondiert und schließlich eine perfekte Stelle gefunden. Zugegeben, dem voraus gingen einige weniger erfolgreiche Bewerbungen und auch ein paar Absagen. Das gehört dazu. Nicht immer passt es auf Anhieb. Und ja, er verdient auch heute rund 20 Prozent weniger als früher. Aber er hat jetzt wieder einen Job, in dem er glücklich ist, einen echten Traumjob. Jetzt blüht er wieder neu auf und er hat eine Perspektive für seine weitere Zukunft. Der ganze Prozess hat ungefähr ein halbes Jahr gedauert. Die Zeit und Geduld muss man unter Umständen schon haben in dem Alter. Und dann kann daraus echt etwas ganz Neues, etwas sehr viel Besseres werden. Was ich aber eigentlich mit dem Beispiel sagen Es geht grundsätzlich, egal in welchem Alter Alter ist eine Ausrede, aber kein Grund. Ich denke da zum Beispiel auch noch an meine lieben Kandidaten aus der TV Staffel Jobswitch auf VOX im Juni 2023 zum Beispiel Becci und Becky. Falls du jetzt gerade zuhörst, Es war mir eine Ehre, dich bei deinem mutigen Schritt zu begleiten. Becky war damals todunglücklich in ihrem aktuellen Job in der Kundenpflege. Sie wollte raus unter Menschen, mehr Abwechslung, Abenteuer und war zu allem bereit. Wir haben uns dann ihren Lebenslauf, ihre wichtigsten Stärken und Talente und ihre Persönlichkeit angesehen und sahen, dass sie irgendwann mal was mit Eventmanagerin gelernt hat und eine starke romantische Ader hatte. Irgendwann zündete dann bei mir der Funke und mir schoß Wedding Planner durch den Kopf. Und weil ich selbst schon ein paar Mal auf Mauritius war, die Insel kenne und auch ein paar Leute, da wusste ich Mauritius ist die Insel für Traumhochzeiten im Paradies. Um es kurz zu machen und vielleicht hast du ja die Sendung auch gesehen. Falls nicht, kannst du in meinem Instagram Kanal auch gerne noch mal einige Backstage Videos vom Dreh sehen. Becky ist inzwischen seit einem halben Jahr lang Wedding Plannerin auf Mauritius. Ein kompletter und radikaler Jobwechsel von Bremen nach Mauritius und das Ganze mit Erfolg, aber auch, weil sie dazu bereit war, wofür ich dich Becky übrigens immer noch sehr bewundere, mit nicht mehr als zwei Koffern im Gepäck. Ein komplett neues Leben in über Kilometern Entfernung einfach neu zu starten. Wow. Und so gibt es auch viele gute Gründe und Argumente, die ebenso einen Jobwechsel mit 50 nicht nur rechtfertigen, sondern teils sogar auch notwendig machen. Glaub mir, wenn du aus dem richtigen Antrieb heraus handelst und in der Bewerbung dich auf deine Stärken konzentrierst und diese auch noch in passende Argumente verwandelst, dann kann für dich Der Jobwechsel mit 50 ein großartiger Schritt in eine neue Zukunft und Karriere sein. So, was sind denn jetzt die richtigen Gründe, fragst du dich vielleicht gerade? Und Achtung, diese guten und richtigen Wechselmotive gelten wieder nicht nur für die Silverworker, sondern durchaus auch für Jüngere, die mit dem Gedanken eines Jobwechsels spielen. Du trittst auf der Stelle und das schon seit Monaten oder Jahren. Mit 50 ist eine Karriere noch lange nicht zu Ende. Schon rein rechnerisch hast du ja noch über 15 Jahre im Job vor dir. Viel zu lange, um sich mit dem Stillstand irgendwie abzufinden und zu arrangieren. Überleg mal, was du alles in deinen ersten 15 Jahren nach deiner Ausbildung oder nach deinem Studium erreicht hast. 15 Jahre sind eine ganz lange Zeit und wertvolle Lebenszeit. Warum diese mit Aussitzen einfach verschwenden, Bietet dir der aktuelle Job und der Arbeitgeber keinerlei Entwicklungsperspektiven und behandelt dich dein derzeitiger Chef vielleicht sogar noch, als würdest du schon auf dem Abstellgleis stehen, dann wird es Zeit für einen Jobwechsel und zwar dorthin, wo man dich und dein Talent und Potenziale deutlich mehr schätzt. Zweiter Du bist langfristig unzufrieden. Jeder Job hat Schatz sein. Keine Frage. Selbst im Traumjob gibt es Phasen, die keinen Spaß machen oder anstrengend sind. Bist du aber langfristig mit deiner beruflichen Situation unzufrieden, weil du dich überhaupt nicht mehr inhaltlich entwickeln kannst oder auch mal was anderes machen kannst, dann solltest du unabhängig vom Alter wieder über eine Veränderung nachdenken. Ansonsten riskierst du nämlich sogar noch deine Gesundheit. Denk daran, dass du noch mehr als ein Jahrzehnt im Job vor dir hast. Wenn das schon jetzt mehr Last als los ist, wie würde es dir dann erst mit 60 ergehen? Willst du dich wirklich die nächsten 2000 Tage von Wochenende zu Wochenende quälen und 5 Tage Frust gegen 2 Tage Sonnenschein tauschen? Ich würde das für mich persönlich nicht wollen. Drittens Deine Erwartungen haben sich geändert. Ja, mit den Jahren können sich unsere Erwartungen und Prioritäten im Leben dramatisch verschieben. Vielleicht möchtest du mehr Zeit für die Familie haben, vielleicht möchtest du aber auch beruflich noch einmal durchstarten. Wenn sich deine Einstellung zum Job ändert, kann es sein, dass eben dieser nicht mehr zu dir, deiner Persönlichkeit und deinen Zielen passt. Dann ist es ein ganz starker Grund für einen Jobwechsel. Mit 50 es gibt tatsächlich einige Menschen, die sich einfach noch einmal einer neuen Herausforderung stellen wollen. Ich weiß, das klingt nach einer klischeehaften Motivation, nach einer typischen Phrase bei der Bewerbung. Sie ist aber ein guter Grund für einen Jobwechsel, egal in welchem Alter. Die neue Herausforderung kann sein, dass dein Job ja aktuell nur noch aus Routinen besteht, dass du daraus ausbrechen willst. Alles beherrschst du im Schlaf und aus dem FF. Alles hast du schon mal gemacht. Kennst du? Kannst. Du hast vielleicht sogar ein Motto T Shirt dafür. In dem Fall kann der Wunsch nach einer ganz neuen Aufgabe, nach einem ganz neuen Job, nach einem ganz neuen Arbeitgeber genau die Herausforderung sein, die du brauchst und die dich glücklich machen wird. Und das waren jetzt nur drei gute Gründe für einen Jobwechsel. Natürlich gibt es noch weitaus mehr. Ich finde, diese drei reichen aber schon. Und jetzt stellt sich die Wie gelingt so Ein Jobwechsel mit 50? Der erste Schritt für einen Jobwechsel mit 50 ist für viele besonders schwierig. Sie müssen nämlich ihre Ängste überwinden. Mit jeder Veränderung sind Risiken verbunden. Klar, mit steigendem Alter kommt die Befürchtung dazu, dass keine beruflichen Chancen mehr da sind. Aber wie gesagt, lass dich davon nicht blockieren. Du hast alle Chancen, die du dazu machst und ergreifen kannst. Ich verspreche dir nicht, dass es immer bequem wird oder dass jeder Jobwechsel eine finanzielle Verbesserung sein wird. Muss er auch nicht. Viel wichtiger ist, dass der neue Job zu dir und deiner Persönlichkeit passt, dass er dich glücklich macht und zu deinen persönlichen, beruflichen, privaten Zielen passt. Und da bin ich schon beim nächsten dir wieder für einen Jobwechsel, egal in welchem Alter spricht. Setze dir ein konkretes Ziel. Du hast dir Gedanken gemacht und bist zum Schluss gekommen, dass du den Job wechseln willst oder musst. Dann beginne jetzt damit, ein ganz konkretes Ziel zu formulieren, wie deine Reise weitergehen soll. Wohin willst du dich entwickeln? Was soll der neue Job mitbringen? Worauf legst du bei einem Arbeitgeber wert? Welche Veränderungen zum jetzigen Job wünschst du dir? Was muss sich verbessern? Und was möchtest du in den nächsten 5 bis 10 Jahren noch unbedingt machen oder erreichen? Ohne Ziel kannst du keinen Kurs setzen oder einen Job oder Arbeitgeber auswählen. Deshalb ist es ja so wichtig, dass du dir hierfür am meisten Zeit nimmst. Sprich gerne auch mal mit Freunden darüber, mit deinem Partner. Hauptsache am Ende stehen klare Vorstellungen davon, was du wirklich willst. Der nächste Schritt ist dann gründliche Vorbereitung. Jetzt bitte kein Aktionismus, auch für den Fall, dass man dir gekündigt hat und du gerade arbeitslos bist. Jeder Wechsel sollte gründlich vorbereitet werden. Immer. Es mag manchen so vorkommen, als müsste ihr Jobwechsel mit 50 so schnell wie möglich über die Bühne gehen, weil ihnen die Zeit wegläuft. Falsch. Überstürze deine berufliche Neuorientierung nicht. Solche Schnellschüsse gehen immer nach hinten los und rächen sich in den nächsten Jahren. Und dann musst du vielleicht schon wieder einen neuen Job suchen. Und das würde ich gerne vermeiden. Nimm dir also die Zeit, um zum Beispiel deine Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren. Das ist jetzt kein Quatsch, erst mal auf dem Papier rumzumalen. Das alles strukturiert deine Gedanken. Viele Silver Worker haben sich ja schon jahrelang nicht mehr beworben, kennen also auch die aktuellen Trends oder modernen Designs überhaupt nicht mehr. Dann nimm dir die Zeit dafür. Lies dir ein paar Ratgeber auf der Karrierebibel oder woanders durch. Die sind wirklich gut. Und dann geh deine Bewerbungsunterlagen durch. Bring sie in Topform in die neueste Form. Fass zusammen, Strukturiere deine Gedanken, deine Stärken, deine Tal, deine Erfahrungen. Füge zum Beispiel wichtige Fähigkeiten noch hinzu, die du in den vergangenen Jahren erworben hast. Oder überleg dir richtig starke Argumente für deine Bewerbung und für das Vorstellungsgespräch. Da sind wir schon beim nächsten Präsentiere dich selbstbewusst. Es ist einer der größten Fehler, den ältere oder auch unsichere Arbeitnehmer machen. Sie gehen von Anfang an in die Defensive. In den Bewerbungen lese ich dann reihenweise Rechtfertigungen statt selbstbewusste Argumente. Ganz Wenn du schon im Brustton eines Bittstellers auftrittst, bekommst du auch allenfalls nur Almosen. Zeig stattdessen, dass du noch immer eine gefragte Fachkraft bist, von der dein Arbeitgeber massiv profitieren wird. Das ist übrigens gar kein Spruch. Ich habe hier nur mal beispielhaft ganze sieben Argumente, die für dich als Fachkraft mit über 50 Jahren sprechen. Erstens Erfahrung. Wer älter wird, dem baut der Geist Brücken statt Krücken heißt es So schön, als Best Ager auf mehr als 30 Jahre Berufserfahrung zurückblicken zu können. Das bedeutet, du kennst die kritischen Probleme im Job und auch die möglichen Lösungen dazu. Du hast eben schon viel gesehen und auch schon viel gelöst. Das macht dich obendrein gelassener in Krisen und stressresistenter und du brauchst auch kaum noch Einarbeitungszeit. Zweitens Menschenkenntnis. Wer lange mit verschiedenen Chefs, Kollegen und Kunden zu tun hatte, der verfügt über ausgeprägte Soft Skills und Sozialkompetenzen wie zum Beispiel Empathie oder Konfliktfähigkeit. All das haben Ältere so manchem Jüngeren deutlich voraus. Ausdrucksvielfalt. Wer im Berufsleben lange aktiv ist, verfügt über einen ausgeprägten Wortschatz. Du kennst eben alle Fachbegriffe. Ganz allgemein nimmt das Sprachvermögen und die Ausdrucksvielfalt ab 50 sogar noch deutlich zu. Du bist also nicht nur wortgewandter als andere. Du kannst dich damit auch durchsetzen. Viertens. Konzentration. Im Alter nimmt die Fähigkeit zu, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Das geht Hand in Hand mit der Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Auch das ist ein echter Vorteil, sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Fünfte Produktivität. Ein Sprichwort. Neue Besen fegen gut, aber die Alten, die kennt die Ecken. Bei Bewerbern mit 50 ist das nicht anders. Sie sind routiniert, kennen aber auch die Schleichwege und Abkürzungen im Job. Das macht deine Arbeitsweise enorm effizient und produktiv. Zusätzlich übernimmst du auch noch bereitwillig Verantwortung. Noch so ein Pluspunkt. Kombinatorik. Aufgrund deines großen Erfahrungsschatzes kannst du schneller Zusammenhänge erkennen und komplexe Probleme lösen. In der Fachsprache wird diese Fähigkeit übrigens auch kristalline Intelligenz genannt. Diese Fähigkeit nimmt im Alter sogar noch zu. Und wenn du mehr darüber wissen willst, dann schau gerne wieder auf der Karrierebibel vorbei. Da findest du einen ganzen Artikel über kristalline Intelligenz und Loyalität. Ältere Mitarbeiter müssen sich und anderen nichts mehr beweisen. Meist sind sie auch mit ihrem sozialen Umfeld und ihrer Wohnsituation fest eingerichtet. Das macht sie zudem extrem loyal. So jemand wechselt nicht mehr so schnell den Job und das führt zu einer höheren Zuverlässigkeit und Planungssicherheit für die Arbeitgeber. Ich bin Wenn du selbst weiter über deinen Lebenslauf nachdenkst und deine Bewerbungsunterlagen optimierst, dann findest du selber noch viele weitere Argumente für dich als Top Kraft, die man unbedingt einstellen sollte. So, und zum Abschluss habe ich noch zwei weitere Bonustipps, die dir den Jobwechsel erleichtern werden. Betone deine Erfolge. In deiner bisherigen Karriere hast du bestimmt schon einiges geschafft und erreicht. Nutze diese Erfolgsbeispiele, um deine Fähigkeiten und den Wert, den sie für den neuen Arbeitgeber haben, zu unterstreichen. Während junge Bewerberinnen und Bewerber oft nur theoretisch bleiben, weil ihnen einfach die praktischen Erfahrungen fehlen, kannst du auf ein Berufsleben voller Zahlen, Daten, Fakten zurückgreifen. Nutze diesen Bonus und beschreibe mit plastischen Beispielen, wie du deine Stärken einsetzen kannst und willst. Und der letzte Nutze dein Netzwerk. Bitte hier keine falsche Bescheidenheit. Nutze alle deine bisherigen Kontakte und mache auf dich und deine Jobsuche aufmerksam. Glaub mir, das ist überhaupt nicht peinlich, sondern zeigt nur dein Engagement und deine Entschlossenheit, nochmal neu durchzustarten. Netzwerke können dir helfen, von freien Stellen zu erfahren, bevor diese überhaupt ausgeschrieben werden. Oder deine Bekannten empfehlen dich weiter, weil sie wissen, was für eine großartige Arbeitskraft du bist. Mein Vater hat immer zu mir Beziehungen schaden nur dem, der keine hat. Und es stimmt, Fürsprecher und Vitamin B sind oft die besten Helfer bei einem Jobwechsel. Deshalb daher. Und selbst wenn gerade gar kein neuer Job gesucht wird, dann bau wenigstens heute schon dein Netzwerk aus. Denn auch das stimmt. Man muss Netzwerke aufbauen, wenn man sie nicht braucht, um davon zu profitieren. Wenn man sie braucht Und um dir zu zeigen, was geht, mache ich gleich den Anfang. Wenn dir diese Folge und der oh My Job Podcast gefallen hat, dann lass gleich eine 5 Sterne Bewertung da. Empfehle den Podcast deinen Freunden weiter. Du siehst auch mir ist das nicht peinlich, mein Netzwerk in diesem Fall dich zu nutzen. Auch wir können deine Unterstützung gebrauchen und sagen dafür schon Dankeschön. Wir hören uns nächste Woche wieder.
Das war oh My Job, dein Kick für Kopf und Karriere. Hat dir die Folge gefallen? Dann vergiss nicht, den Podcast gleich zu abonnieren und empfehle uns deinen Freunden. Wir freuen uns auf ein Wiederhören.










