#39 So findest du deinen Arbeits “Soulmate”

This is a German podcast transcript (JobGenius on the "oh my Job" series) discussing the notion of "Seelenpartner" (soulmates) and why such relationships matter for personal well‑being and career resilience. The speaker defines characteristics and signs of a soulmate (strong non‑physical attraction, deep mutual understanding, complementary traits, shared values and coincidences), notes potential fears/responsibilities in close bonds, references cultural myths (Plato), and advises openness and authenticity rather than forced searching.
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Viele Menschen wünschen sich einen Seelenpartner oder Seelenverwandten. Solche Menschen sind ein echtes Geschenk und gehen über reine Freundschaft hinaus. Es sind Menschen, die uns auch ganz ohne Worte verstehen. Freunde, die ein tiefes Gefühl von innerem und seelischem Gleichklang verbindet. Es sind Menschen, deren Herz im gleichen Beat tanzt wie unseres. Aber wo und wie findet man diese Menschen und woran lassen sich echte Seelenpartner erkennen? Das scheint auf den ersten Blick kein wirkliches Karrierethema zu sein. Ist es aber, denn eben diese Seelenmenschen geben uns den emotionalen und mentalen Rückhalt, den wir in so vielen Lebenslagen brauchen. Ich bin ü Wer mindestens einen dieser Seelenpartner hat, ist generell glücklicher und kommt auch im Job und im Leben deutlich besser zurecht oder voran. Also lass uns heute über Seelenmenschen, Seelenpartner und Seelenverwandte sprechen, auch wenn das ein Herzensthema von mir ist und vielleicht auf Anhieb nicht gleich nach oh my Job klingt.
Willkommen bei oh my Job, dem Podcast der Karrierebibel. Nutze deinen wöchentlichen Kick für Kopf und Karriere. Entdecke echte Insider Tipps mit wertvollen Impulsen. In der Moderation. Jochen May. Viel Spaß bei der heutigen Folge.
Lass uns einsteigen mit der Frage, was Seelenverwandte oder ein Seelenpartner überhaupt ausmacht und auszeichnet. Ich definiere diese Menschen wie ein fehlendes Puzzleteil in unserem Herzen, in unserer Seele. Wir spüren, alles passt Sympathie und Zuneigung, Vertrauen und Verständnis. Es sind zwar zwei Körper, aber eine Seele im Gleichklang. Beide Menschen ergänzen und vervollständigen sich. Sie schwingen auf einer magischen Wellenlänge. Zugleich ist die Anziehungskraft bedingungslos, innig und vollkommen. Oft wird Seelenverwandtschaft begleitet von Gefühlen wie Liebe oder Spiritualität. So ein Seelenpartner kann also auch unser Lebenspartner sein, muss er oder sie aber nicht. Ich bin davon überzeugt, wenn du deinen Seelenpartner gefunden hast, dann spürst du das. Falls du aber noch unsicher bist, wer es sei, könnte Es gibt dafür durchaus ein paar magische Anzeichen. Da ist zum einen diese starke Anziehungskraft. Damit meine ich jetzt nicht unbedingt klassische körperliche Attraktivität. Vielmehr fühlst du dich von diesem Menschen wie magisch angezogen und möchtest immer wieder Zeit mit dieser Person verbringen. Ein weiteres Indiz ist Verwirrung. Ja, das hört sich jetzt erstmal komisch an, aber wenn du deinen Seelenpartner zum ersten Mal begegnest, sind viele Menschen erst einmal völlig perplex. Psychologen sprechen auch von einer Erschütterung der Seele. Hervorgerufen wird das Gefühl von der besonderen, intensiven, geistigen und auch emotionalen Nähe. Unser Gegenüber fühlt sich wie ein Spiegelbild des eigenen Ichs an. Die Person erkennt uns, wie wir sind und umgekehrt. Wir fühlen sich vielleicht dabei auch erstmal ertappt und verletzlich und sind deshalb eben anfangs auch so verwirrt. Ebenso eindeutig ist die große Übereinstimmung mit deinem Seelenverwandten Verhaltensweisen, Werte und Normen, Lebensumstände. Alles passt perfekt zueinander. Oft gibt es sogar überraschende Parallelen im Leben. Dein Lebenspartner hatte eine ähnliche Kindheit oder hat am selben Tag Geburtstag. Vielleicht besitzt er oder sie die gleichen Bücher und reist auch in dieselben Länder, so wie du mag dasselbe Lieblingseis, dasselbe Lieblingsgetränk oder Lieblingsessen, whatever. All das passt einfach perfekt zusammen. Hinzu kommen dann die Ergänzungen. Seelenpartner sind und wirken oft komplementär zu uns. Bedeutet sie ergänzen uns, machen uns vollständig nach dem Motto Gegensätze ziehen sich an. Dabei helfen sie uns, unsere Defizite auszugleichen und wissen umgekehrt auch unsere Stärken zu schätzen. Die In ihrer Nähe spüren wir keine Schwächen und Ängste. Weil wir uns in so vielen Dingen ähnlich sind, bringen uns Seelenpartner dann auch noch größeres Verständnis entgegen. Sie verstehen uns blind, wie man so schön sagt. Und dank des großen Einfühlungsvermögens sind eben nicht mal viele Worte nötig. Geht es einem von beiden schlecht, merkt der oder die andere das sofort fast schon telepathisch und ohne große Worte noch so ein. Die magische Verbindung, ob eine Person deine Zwillingsseele ist, hat überhaupt nichts mit räumlicher Nähe zu tun. Auch auf Distanz oder getrennt voneinander spüren beide noch diese innere Verbundenheit, wie bei einer Fernbeziehung. Beide wissen, was der oder die andere gerade denkt, so als würden sie sich schon ewig kennen. So passiert es zum Beispiel, dass sich beide im selben Moment versuchen anzurufen. Natürlich tun Seelenpartner all das, was wahre und richtig gute Freunde auch tun würden. Sie nehmen uns an, so wie wir sind, ohne Vorbehalte. Sie unterstützen uns sind da, wenn wir sie brauchen, auch mal mitten in der Nacht. Wir können ihnen blind vertrauen und uns jederzeit anvertrauen. Es gibt keinen Neid, keine Scham und nichts ist peinlich. Aber im Gegensatz zu einer normalen Freundschaft ist da eben noch mehr diese Leichtigkeit. Die meisten Beziehungen oder Freundschaften erfordern Kompromisse. Bei einer Seelenpartnerschaft erscheint das alles selbstverständlich. Nichts bedarf großer Erklärungen. Das vereinfacht das Miteinander und macht alles herrlich unbeschwert. Selbst in der Stille können wir uns zusammen ausruhen oder diese aushalten. Das gemeinsame Schweigen hat überhaupt nichts Bedrückendes und Peinliches. Vielmehr gleicht es einem Zustand von tiefer Entspannung und Schwerelosigkeit. Wir können uns ganz fallen lassen und vollkommen vertrauen. Das war jetzt zugegebenermaßen eine ziemlich lange Definition und stellenweise vielleicht auch idealisierte Beschreibung. Aber es gibt solche Menschen. Das ist überhaupt keine romantische Vorstellung oder Utopie. Allerdings glaube ich eben auch, dass wir solche Menschen, die nicht auf Anhieb treffen oder dass es sie an jeder Ecke gibt und plötzlich macht es Peng und dann wissen wir, cool, mein Seelenpartner, habe ich dich endlich gefunden. Manchmal ist es auch eine Entwicklung zueinander hin, vielleicht vergleichbar mit der großen Liebe. Die Voraussetzungen, die müssen natürlich stimmen. Ja, die tiefe emotionale Verbundenheit, die muss da sein, der grundsätzliche Gleichklang der Seelen. Aber so eine Seelenverwandtschaft kann sich mit der Zeit auch entwickeln. Ich kann mir sogar vorstellen, dass aus einer starken Verbundenheit und Nähe zunächst Unsicherheiten oder sogar Ängste entstehen können. Das ist ja auch eine wichtige Erkenntnis der Psychologen. Vielleicht hast du in der Annäherungsphase die Befürchtung, die eigene Identität zu verlieren, weil der andere oder die andere dir so ähnlich ist oder durch die intensive Nähe abhängig vom anderen zu werden. Eine weitere Angst kann die große Verantwortung in einer solchen Beziehung sein. Wer sich so gut kennt und intim anvertraut, der macht sich natürlich auch verletzlich. Wenn man dann auch noch Ratschläge gibt, dann haben die großen Einfluss auf das Leben unseres Gegenübers. Damit verbunden ist eben auch große Verantwortung. Das kann man nicht mal so eben auf die leichte Schulter nehmen. Manche brauchen deshalb zu Beginn auch erst einmal wieder mehr Distanz, so komisch das auch klingt. Also Zeit und Raum, um die Situation überhaupt zu verstehen und zu verarbeiten, dass da offensichtlich ein Seelenpartner gegenüber sitzt. Hand aufs Hast du deinen Seelenpartner oder Verwandten schon gefunden? Viele Menschen träumen davon, endlich ihren Seelenverwandten zu finden. Laut Umfragen betrifft das 66 Prozent der Frauen und 55 Prozent Prozent der Männer immerhin. Menschen, die ihren Seelenpartner noch nicht gefunden haben, begleitet dagegen häufig das Gefühl von Unvollständigkeit. Dahinter verbirgt sich eine tiefe Sehnsucht, die in uns allen steckt und die so alt ist wie die Menschheit selbst. Die Vorstellung, dass ein einzelner Mensch unvollständig ist, findest du bereits im Christentum oder in der Antike. Der griechische Philosoph Platon sprach seinerzeit von Kugelmenschen mit vier Armen und Beinen gruselig. Die hätten aber Zeus Unmut so sehr erregt und seien daraufhin von ihm getrennt worden. Und diesem Denken zufolge sind wir heute noch unvollständig und sehnen uns sozusagen nach unserem Gegenüber, sind also weiterhin auf der Suche nach einem Partner, der uns ergänzt und glücklich macht. Aber wo und wie kann man sein Seelenpartner finden? Dummerweise gibt es dafür keine Kontaktbörsen im Internet. Motto Alle drei Sekunden findet sich hier ein Seelenpartner. Gibt es leider nicht. Und leider lässt sich das auch nicht übers Knie brechen oder beschleunigen. Im Gegenteil, wer verkrampft auf der Suche ist, der findet meistens niemanden. Viel wichtiger ist also, dass wir dabei offen und spontan bleiben, also unvoreingenommen auf fremde Menschen zugehen und selber authentisch bleiben. Denn nur so kann ja auch unser Seelenpartner in Special uns umgekehrt als solchen erkennen. Wenn du dich verstellst, geht das natürlich nicht. Zugegeben, das verlangt ein hohes Maß an emotionaler Reife und an Selbstvertrauen. Natürlich auch der Bereitschaft, sich ein Stück weit zu öffnen und verletzbar zu machen, alle Masken fallen zu lassen. Vielleicht müssen wir sogar ein paar Geheimnisse offenbaren von uns. Aber nur so erhöht sich dann auch die gegenseitige Wahrscheinlichkeit, auf einen Seelenverwandten oder Seelenpartner zu treffen. Der Rest ist Schicksal, Bestimmung, Glück oder wie sich die Wege eben so im Leben kreuzen. Seelenverwandte trifft man meistens dann, wenn man nicht nach ihnen sucht. Aber wenn es passiert, da bin ich mir ziemlich sicher, dann ist es so, als würden Raum und Zeit an Bedeutung verlieren.
Das war oh my job. Dein Kick für Kopf und Karriere. Hat dir die Folge gefallen? Dann vergiss nicht, den Podcast gleich zu abonnieren und empfehle uns deinen Freunden. Wir freuen uns auf ein Wiederhören.










