#40 So nutzt du dein ganzes Potenzial

JobGenius host explains how to unlock your latent potential through five core competence areas: personnel, methods, social, specialist, and change. The Navy SEALs' 40% rule shows most people quit before their actual limit. Practical steps include leaving your comfort zone regularly, building a concrete vision, and accepting setbacks as part of growth.
Questions this video answers
Personalkompetenz; Methodenkompetenz; Sozialkompetenz; Fachkompetenz; Veränderungskompetenz.
"If you think you can't go on, you've reached only 40% of your capacity."
Chapters
Jeder, ausnahmslos jeder Mensch hat Potenzial. Das sage ich gleich vorweg, weil du vielleicht jemand bist, der nicht an sich oder die eigenen Talente und Fähigkeiten glaubt. Glaub mir, in dir steckt mehr, als du denkst. Jeder Mensch hat zahlreiche Potenziale. Erst sie ermöglichen uns, dass wir uns weiterentwickeln oder dazulernen. Allein nachdem du diesen Podcast gehört hast, bist du vielleicht um ein paar Erkenntnisse reicher und hast damit bereits wieder Potenziale, die in dir stecken, genutzt. Im Kern geht es also darum, das Beste aus deinen stärken Talenten und Möglichkeiten zu machen. Und deshalb sprechen wir heute auch darüber, wie du deine Potenziale erkennst und besser ausschöpfen kannst. Bereit? Dann los.
Willkommen bei oh my Job, dem Podcast der Karrierebibel. Nutze deinen wöchentlichen Kick für Kopf und Karriere. Entdecke echte Insider Tipps mit wertvollen Impulsen, in der Jochen May Viel Spaß bei der heutigen Folge.
Potenzial haben. Das bedeutet, dass du das grundsätzliche Vermögen besitzt, dich weiterzuentwickeln, über dich hinauszuwachsen, mehr zu können, als aktuell scheinbar möglich ist. Potenzial haben eben nicht nur Menschen. Auch Produkte oder Dienstleistungen können Potenzial haben, zum Beispiel, wenn diese noch nicht ausgereift sind oder Kunden den echten Nutzen noch nicht erkannt haben. Womöglich steckt sogar noch Potenzial in diesem Podcast, aber davon reden wir heute mal nicht. Sogar im Job schlummert mitunter Potenzial. Was sich anfangs vielleicht noch nicht nach einem echten Traumjob anfühlt, kann sich dazu in entwickeln. Entweder durch dein Zutun oder durch deine Entwicklung oder indem der Arbeitgeber die Stelle ausweitet oder dich vielleicht sogar auf deine Wunschposition befördert. Potenziale stecken in unglaublich vielen Dingen, vor allem aber in dir selbst schlummern sie. Um sie aber auszuschöpfen, müssen wir sie erst einmal erkennen. Ja, wie geht das? Das klassische Tool dazu ist die sogenannte Potenzialanalyse. Das ist eine Art psychologischer Selbsttest, bei dem unterschiedliche Kompetenzen ermittelt werden. Zum Beispiel die Personalkompetenz. Das hat aber nichts mit Personalmanagement zu tun oder HR. Vielmehr gehören dazu deine Denkweisen, deine Reflexionsfähigkeit oder wie gut du mit Druck und Belastungen umgehen und dich selbst motivieren kannst. Ganz wichtig ist auch die sogenannte Methodenkompetenz. Die beschreibt, wie gut du mithilfe verschiedener Instrumente oder eben Methoden und Techniken Probleme eigenständig lösen oder dir neues Wissen aneignen kannst. Die sogenannte Sozialkompetenz wiederum beschreibt, wie gut du mit anderen Menschen interagieren und kooperieren kannst, wie groß ist deine Empathie und dein Einfühlungsvermögen und wie gut kannst du auch mit den eigenen Gefühlen umgehen, sie verstehen und kontrollieren. Oder die Fachkompetenz, die muss man wohl nicht mehr erklären. Sie ist natürlich dein Fachwissen, dein Know how auf deinem jeweiligen Gebiet. Und bei der Veränderungskompetenz geht es wiederum darum, ob und wie flexibel du auf Veränderungen reagieren kannst, ob du grundsätzlich offen dafür bist oder im stärkeren Maße Routinen brauchst. Gerade diese Veränderungskompetenz ist natürlich wichtig, um sich weiterzuentwickeln und das auch zu wollen. Also fünf Kompetenzen sind ganz wesentlicher Bestandteil von der Personalkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Fachkompetenz und Veränderungskompetenz. Auf der Karrierebibel findest du zum Beispiel einen kostenlosen Persönlichkeitstest oder auch einen kostenlosen Kompetenztest. Beide kannst du gerne mal zur ersten Orientierung und Selbsteinschätzung deiner Stärken und Potenziale nutzen. Neben solchen Potenzialanalysen kannst und solltest du allerdings auch dort suchen, wo du deine Potenziale vielleicht nicht sofort vermutest. Also nicht nur bei den vorhandenen Stärken, Interessen und Hobbys, sondern beispielsweise auch bei deinen vermeintlichen Schwächen. Ja, richtig gehört. In den Schwächen stecken mitunter verborgene Potenziale und Talente ein. Wenn du zum Beispiel das Gefühl hast, du bist immer so sprunghaft oder ziellos oder orientierungslos, dann könnte das genauso bedeuten, dass du einfach nur enorm neugierig und viel interessiert bist. Vielleicht hast du sogar ganz viele Talente. Und weil du die nicht immer alle einsetzen und nutzen kannst, bist du schnell gelangweilt, wie bei einer typischen Scanner Persönlichkeit. Was andere für eine Schwäche halten, kann also in Wahrheit eine Stärke sein, in der auch noch zahlreiche wunderbare Potenziale schlummern. Da geht noch was, da ist noch Luft nach oben. Ich bin überzeugt, dass bei jedem Menschen das der Fall ist. Trotzdem machen so wenige etwas aus ihren Möglichkeiten und der Grund dafür ist ebenso einfach wie Wer über sich hinauswachsen will, der muss dazu seine Komfortzone verlassen und sich auf unsicheres Terrain begeben. Denkgrenzen überwinden Und das ist vor allem eine Frage des Mindsets. Vielleicht kennst du die Unterscheidung der US Psychologin Carol Dweck, die vor allem zwischen dem Fixed Mindset und einem Growth Mindset differenziert. Für alle, die es noch nicht kennen kurze Menschen mit einem Fixed Mindset haben ein statisches Selbstbild. Sie halten ihre Fähigkeiten für grundsätzlich angeboren oder auch nicht. Und wenn sie scheitern, dann reicht eben das Talent nicht und das Potenzial war offensichtlich auch nicht vorhanden. Ganz anders Menschen mit einem Growth Mindset. Sie sind überzeugt, dass sie theoretisch alles schaffen und erreichen können und großes Potenzial in sich bergen. Entsprechend investieren sie dann auch viel Zeit und Energie in ihre eigene Entwicklung. Sich selber mehr zuzutrauen und bereit zu sein, sich für seine Ziele ins Zeug zu legen, ist daher ein ganz zentraler Schlüssel für persönliches Wachstum und Persönlichkeitsentwicklung, aber eben auch die Voraussetzung dafür, deine Potenziale auszuschöpfen. Da fällt mir Kennst du die Regel der Navy seals, also dieser US Spezialeinheit, Deren Aufnahmetest und Training gehört ja zu den härtesten der Welt. SEALs müssen Hunger, Hitze, Kälte aushalten, länger tauchen oder laufen als alle anderen. Wer es in die Elite Truppe schafft, der der ist nicht nur körperlich topfit, sondern vor allem auch mental. Und das sagen dann auch die seals. Eine dieser Navy Seals Regel Wenn du denkst, es geht nicht mehr, dann Hast du erst 40 Prozent deiner Leistungsfähigkeit erreicht. Nicht deine körperliche Fitness entscheidet, sondern deine psychische Fitness, dein Geist, dein Mindset. Beobachte dich mal selbst. Gibt es Aufgaben, die du aus dem Effeff beherrschst, die dir kinderleicht fallen und die du ganz locker auf einer Pobacke absolvieren kannst? Hast du das Gefühl, zurzeit einfach nichts Neues mehr dazuzulernen? Oder glaubst du, dass sich in deinem Umfeld gerade niemand so richtig weiterentwickelt, dass dir echte Vorbilder fehlen? Dann sage ich dir hier ganz Das sind alles Anzeichen dafür, dass du deine Potenziale nicht voll ausschöpfst. Du langweilst dich nämlich schon. All das sind Indizien für Spielräume, die du aber nicht bespielst, sondern nur wahrnimmst, vielleicht sogar beklagst und bejammerst, aber eben nichts daraus machst. Wenn du ein Growth Mindset hast, was ich dir natürlich herzlich wünsche, dann bleib nicht stehen, nur weil es gerade bequem ist, sondern such dir ein Umfeld und Menschen, mit denen du zusammen Abenteuer erleben kannst, geistig wie persönlich wachsen kannst. Um mal bei dem Sprachbild zu bleiben, dass Potenziale in dir schlummern, wecke sie auf, Bring deinen mentalen Kreislauf in Schwung und beginne den Tag mit ein bisschen Potenzial Jogging. Der erste Step Raus aus der Komfortzone und zwar regelmäßig. Lerne neues Probier mal neue Dinge aus. Gehe Risiken ein. Alles ist besser als Stillstand in der Wohlfühlzone. Fahr mal einen neuen Weg zur Arbeit. Geh mal andere Wege. Probier mal was Neues aus. Versuch mal neue Tools oder wer Werkzeuge lernen, irgendwas Neues. Oder lass dich gedanklich herausfordern von einem Buch, was du so vielleicht nie lesen würdest. Hab den Mut, über den Tellerrand zu blicken, denn nur dort entdeckst du neue Fähigkeiten, Leidenschaften, Möglichkeiten. Zweiter Nutze deine Vorstellungskraft. Angeblich soll Albert Einstein mal gesagt Das wahre Zeichen von Intelligenz ist nicht das Wissen, sondern die Vorstellungskraft. Ob er das gesagt hat, wissen wir natürlich nicht wirklich, könnte aber sein, ist auch egal. Unser Wissen, und das stimmt, nutzt aber nichts, wenn du die PS anschließend nicht auf die Straße bringen kannst. Du kannst dir zig Bücher durchlesen, zig Dinge lesen, wie man ein Business aufbaut, Aber wenn du es nicht umsetzt, ändert sich in deinem Leben genau gar nichts. Ich sagte es schon mal Es gibt leider sehr viele Wissensriesen, aber auch Umsetzungszwerge da draußen. Entwirf von dir eine Vision, wer du sein willst und sein kann. Kannst. Das volle Potenzial auszuschöpfen bedeutet eben auch, die eigene Persönlichkeit nach eigenen Ideen zu entwickeln. Definiere also deine eigenen Vorstellungen und Erwartungen an dich selbst. Je konkreter du dieses Vorhaben formulieren kannst, desto näher kannst du deinem Ziel auch kommen. Der dritte Sei offen für neue Gedanken. Unser Gehirn ist wie ein Fallschirm. Es funktioniert nur, wenn es offen ist. Lass daher einfach mal ein paar neue Ideen, Ideen und Impulse zu und durch die Oberstube rauschen, auch wenn sie unbequem sind. Da gab es doch vor kurzem mal eine Folge genau 36 von oh my Job. Unbequeme Karrierewahrheiten, ja, auch die muss man einfach mal aushalten und zulassen, auch wenn sie vielleicht dem aktuellen Weltbild widersprechen. Lass dich von abweichenden Meinungen einfach mal inspirieren. Du musst sie ja nicht immer gleich sofort übernehmen oder bekämpfen. Aber anhören, nachdenken, alternative Lebenswege verstehen. Das bringt frischen Wind in den Kopf, durchlüftet den Geist und führt häufig auch zu ungeahnten Veränderungen, die uns gut tun. Gute Inspirationsquellen können übrigens ganz tolle Bücher sein oder besondere Kraftorte. Für mich sind es aber vor allem andere Menschen und Vorbilder. Mein Verbringe weniger Zeit vor der Glotze mit Netflix und Konsorten, sondern mehr mit Menschen, die dich inspirieren und mental herausfordern. Wer nur Ja Sager und Claqueure um sich schart, der hört auch permanent nur sein eigenes Echo. Arbeite außerdem jeden Tag an dir nur ein bisschen. Das reicht ja schon. Seine Potenziale auszuschöpfen ist ja kein einmaliger Akt, den du heute beginnst und morgen abschließt. Danke. Nächstes Thema. Nein, es ist wie beim Sport. Ohne tägliches Training kommen wir nicht weiter. Erst durch ein permanenten Prozess wachsen wir über uns hinaus Schritt für Schritt. Und ein paar Rückschläge und Misserfolge gehören zwangsläufig auch dazu. Das solltest du einfach einkalkulieren. Das macht aber doch auch nichts. Manchmal wünschen wir uns Talente, arbeiten daran, erreichen aber nicht das Level, das wir erwartet oder gewünscht haben. Manches Potenzial braucht eben mehr Zeit als einen Kuss, um zu erwachen. Bewahre in dir auf jeden Fall deinen Optimismus und den Spaß, an deiner Entwicklung zu arbeiten. Es ist eine Reise, die fast noch schöner und spannender sein kann als das Ziel selbst. Und zum Lass all diese Veränderungen zu. Wer Neuland betritt und über sich hinauswächst, der sorgt dafür, dass sich zahlreiche Dinge in seinem Leben verändern. Nicht nur das eigene Denken, sondern manchmal betrifft das auch das soziale Umfeld, die Freunde, den Job. Beide passen dann vielleicht irgendwie nicht mehr zur eigenen Entwicklung und können die Schritte nicht nachvollziehen oder auch nicht Schritt halten oder entwickeln sich in eine ganz andere Richtung. Hab dann keine Angst vor diesem Prozess. Das sind dann alles wieder Indizien dafür, dass du bereits dein Potenzial ausschöpfst und dich eben weiterentwickelst. Wachstumsschmerzen sind dabei völlig normal und gehören manchmal auch dazu, aber es bleiben natürlich Schmerzen. Ich wünsche dir auf jeden Fall dabei eine gute Reise und sage dir mach was aus deinen Potenzialen in dir steckt, so viel mehr als du heute schon siehst. Ich wünsche dir das und würde mich freuen, wenn ich dir dabei in irgendeiner Form unterstützend zur Seite stehen kann und sei es nur mit ein paar Anregungen hier bei oh My Job. Wir hören uns nächste Woche wieder. Dein Jochen.
Das war oh My Job, dein Kick für Kopf und Karriere. Hat dir die Folge gefallen? Dann vergiss nicht den Podcast gleich zu abonnieren und empfehle uns deinen Freunden. Wir freuen uns auf ein Wiederhören.










