#50 Finde deinen Weg zum Erfolg mit Fragen, die dein Leben verändern

This content was created by JobGenius. This content was uploaded by JobGenius. This is a YouTube video titled "#50 Finde deinen Weg zum Erfolg mit Fragen, die dein Leben verändern" created on December 10, 2024. It features a podcast episode from the series 'oh my Job' by Karrierebibel, where JobGenius and another speaker discuss the power of questions in personal and professional development, offering orientation questions to help listeners find their path to success.
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Wer fragt, ist ein Narr für eine Minute. Wer nicht fragt, ist aber ein Narr ein Leben lang. Jeden Tag geben wir hier auf der Karrierebibel Tipps und Ratgeber zu Bewerbung, Beruf und Karriere. Auch dieser Podcast hat mit seinen inzwischen 50 Folgen ja schon einige Grundlagen geschaffen. Das war ja auch der Plan. Aber die Gefahr ist jedes Mal groß, all das nur zu lesen, zu hören, zu nicken und trotzdem so weiterzumachen wie bisher. Deshalb gehe ich heute in dieser Folge von oh my Job mal einen ganz anderen Weg. Statt Tipps gibt es heute vor allem viele Fragen, sogenannte Orientierungsfragen, bei denen ein Nicken nicht wirklich ausreicht. Sie werden und sollen dich herausfordern und dir dabei helfen, deinen eigenen Weg zu finden. Und übrigens nicht nur am Jahresende.
Willkommen bei oh my Job, dem Podcast der Karrierebibel. Nutze deinen wöchentlichen Kick für Kopf und Karriere. Entdecke echte Insider Tipps mit wertvollen Impulsen. In der Jochen May Viel Spaß bei der heutigen Folge.
Fragen sind eines der mächtigsten Instrumente beim Coaching. Sie helfen, den Blick für das Wesentliche zu behalten und sind die Mutter aller Antworten. Überdies gibt es einen ganz entscheidenden Unterschied zwischen Ratschlägen und Fragen. Tipps tragen einen neuen Impuls von außen an dich heran. Fragen dagegen bewirken ein Umdenken von innen heraus. Ohne dir meinen Rat oder eine eigene Erfahrung aufzudrängen, können dir Fragen eigene Denkanstöße liefern oder dir helfen, wichtige Ziele neu nicht aus den Augen zu verlieren. Außerdem stehen die meisten Menschen Fragen viel offener gegenüber und entwickeln aus ihren eigenen Antworten heraus eine wesentlich höhere Motivation, das dann auch umzusetzen. Die folgenden Orientierungsfragen haben daher vor allem drei Das erste ist, die Situation zu bestimmen. Die Fragen und deine Antworten helfen dir, deine aktuelle Lage besser einzuschätzen. Mir ist wichtig, dass dabei nichts beschönigt wird und du gleichzeitig dein Leben, deinen Job und deine Ziele einfach mal auf die Probe stellst. Nicht immer bequem, aber vielleicht notwendig. Zweitens die Richtung festlegen. Durch die Fragen kannst du nämlich einen Blick nach vorne richten und dir bewusst machen, wohin du eigentlich willst. Gerade für den beruflichen Erfolg ist das hier enorm wichtig, weil Erfolg nichts anderes ist, als selbstgesteckte Ziele zu erreichen. Und dazu musst du diese Ziele natürlich erst einmal kennen und dir bewusst machen und benennen. Und das dritte ist, Schritte definieren. Ist die Richtung durch die Orientierungsfragen erst einmal. Klar wird es zugleich leichter natürlich alle dafür nötigen Schritte zu definieren. Klar, das kann dann auch mal dazu führen, dass du umdenken oder neue Wege finden musst. Aber das ist dann eben dein Weg, dein Ziel, deine Schritte und es ist dir damit auch wieder ganz bewusst neugierig geworden. OK, dann kommen jetzt die versprochenen Orientierungsfragen. Was will ich in meinem Leben erreichen? Das ist vielleicht schon die wichtigste Frage in der ganzen Liste und auch jene, die vieler am meisten Probleme macht. Sei es, weil sie nicht genau wissen, was dieses Ziel im Arbeitsalltag ist und oder weil sie es längst aus den Augen verloren haben. Der Effekt ist, dass wir dann die falschen Prioritäten setzen oder Kraft, Zeit und Energie in Dinge stecken, die uns unseren Zielen überhaupt nicht näher bringen, sondern vielleicht sogar eher noch davon entfernen. Also was willst du wirklich erreichen in deinem Leben, langfristig oder schon im nächsten Jahr? Zweite Frage Was macht mich zutiefst glücklich? Dahinter steckt die Frage nach der sogenannten intrinsischen Motivation. Aus der Motivationsforschung wissen wir, dass wir uns dauerhaft nicht für Dinge begeistern können, für die wir nicht zutiefst innerlich brennen. Jedenfalls nicht, ohne dass wir ständig dafür neue Reize oder einen Antrieb von außen in Form von Geld, von Lob oder negativ in Form von Schimpf und Schande und Tadel bekämen. Wer also auf der Frage ein bisschen herumkaut, hat die Chance, seine sehnlichsten Motive zu erkennen und zu entdecken, vielleicht aber auch eine ganz neue Profession und einen ganz neuen Beruf. 3. Was ist mir bisher besonders gut gelungen? Bei dieser Frage geht es zunächst um bisherige Erfolge. Was ist dir in diesem Jahr alles gelungen? Kannst ja mal zurückblicken und einfach mal so eine Liste machen. Finde ich immer gut. So eine Erfolgsliste motiviert einfach auch selber. Aber auch welche Ziele hast du schon erreicht? Die meisten Menschen machen sich ja am Jahresanfang gute Vorsätze. Überprüf doch mal was davon hast du wirklich umgesetzt und auch schon erreicht? Vielleicht auf deiner Bucketlist? Wer sich seine Fähigkeiten und Erfolge bewusst macht, der steigert aber nicht nur sein Selbstbewusstsein und sein Selbstwertgefühl, sondern der entwickelt auch noch Zufriedenheit und Dankbarkeit. Und beides sind wieder wichtige Erfolgseigenschaften. Du kannst dich aber auch Was ist mir bisher gelungen? Und zugleich leicht von der Hand gegangen. Denn so entdeckst du meistens noch ein paar von deinen bisher verborgenen Talenten, Stärken, die dir vielleicht selber gar nicht so bewusst sind. Dann hilft diese Frage enorm dabei, sich einfach nochmal bewusst zu werden. Was steckt eigentlich alles in mir und was könnte ich noch viel mehr nutzen? Nächste Bringt mich meine Arbeit meinen Zielen näher? Zugegeben, die Frage ist ein bisschen gemein und die ehrliche Antwort kann sich dann auch wie ein Hammer anfühlen. Aber Lügen wäre an der Stelle einfach nicht clever. Entscheidend ist, dass du vor allem auf die langfristigen Auswirkungen achtest und im Blick behältst, ob der Job dich wirklich deinen Zielen weiterbringt. Jeder Job kann mal frustrierend sein oder auch eine Schleife drehen, aber das darf halt keine Endlosschleife werden. Die Frage führt dich naturgemäß aus deiner Komfortzone heraus und das soll sie auch, denn innerhalb deiner Komfortzone bleibst du ja in deinen eigenen Grenzen. Nutz die Frage also als Chance und prüfe mal, ob der bisher eingeschlagene Weg auch der deiner gewünschten Entwicklung entspricht. Woran bin ich bisher gescheitert? Ja, eine schwierige Frage. Und trotzdem ist es Erfolgreiche Menschen sehen eben nicht nur die Zukunft und planen die nächsten Schritte. Sie blicken auch mal zurück und reflektieren vor allem eigene Fehler, die sie gemacht haben. Denn nur wer das weiß, der kann auch aus seinen Erfahrungen und Rückschlägen etwas lernen und kann vor allem verhindern, dass man dieselben Fehler zweimal macht. Ich persönlich bin sogar davon überzeugt, dass wir aus unseren Fehlern oft mehr lernen als aus unseren Erfolgen. Und das bringt mich gleich zur nächsten Was habe ich gelernt? Die Frage ist zwar ein bisschen verwandt mit der vorherigen, geht aber noch einen Schritt weiter. Gemeint ist also nicht nur, was du aus deinen Fehlern gelernt hast, sondern insgesamt im vergangenen Jahr oder bisher nicht alles Wissen und jede gute Erfahrung muss ja auf Misserfolgen beruhen oder Fehlern. Indem du dir aber die Lektionen des vergangenen Jahres ins Gedächtnis rufst, kommst du bestimmt auch wieder zu neuen Ideen oder neuen Zielen oder Optionen für die Zukunft. Denn mit dem gestiegenen Wissen hast du ja auch wieder mehr Fähigkeiten und mehr Möglichkeiten. Was sind meine persönlichen Stärken? Ja, seine Schwächen hatten wir gerade zu kennen, das ist ja wichtig. Und sich das eingestehen zu können, damit konstruktiv umgehen zu können, das ist wichtig, um künftige Fehler zu vermeiden oder sein Können einfach realistisch einzuschätzen. Für den Erfolg ist es aber natürlich genauso wichtig, die eigenen Stärken bestens zu kennen und diese dann auch zu nutzen. Erfolgreiche Menschen machen sich immer wieder bewusst, worin sie besonders gut sind, was sie auszeichnet und von anderen abhebt. Wer dieses Wissen richtig einsetzt, der kann sich einen Vorteil gegenüber zahlreichen potenziellen Konkurrenten auf seinem beruflichen Weg verschaffen. Also mach dir deine Stärken nochmal bewusst. Auch hier hilft wieder eine Liste Was will ich künftig anders machen? Bei dieser Frage geht es nicht so sehr um Reue vielleicht auch, aber wer erfolgreich sein will, der muss natürlich auch bereit sein, an seinen schlechten Angewohnheiten zu arbeiten. Wer will, findet immer eine Möglichkeit, um sich noch weiter zu verbessern. Vielleicht gehörst du ja auch zu der Gruppe der Prokrastinierer, also Menschen, die unangenehme Aufgaben regelmäßig aufschieben. Oder du neigst zum Perfektionismus und blockierst dich damit immer ein bisschen selbst. So oder so die eigenen Angewohnheiten einfach mal zu hinterfragen, kann ebenso ein Schlüssel zum Erfolg sein. Du kannst dich übrigens auch Womit sollte ich eigentlich aufhören? Meistens ist das dann so was wie rauchen, viel Schokolade essen, schlechte Ernährung, mehr Sport machen, sowas Oder in diesem Fall zu wenig Sport machen. Und jetzt die umgekehrte Frage Auch die ist natürlich clever. Was sollte ich öfter tun? Auch die schönen Erlebnisse und guten Dinge im Leben solltest du nicht vergessen und reflektieren. Das, was dir wirklich Spaß macht und dir gut tut. Vielleicht ist es ja in diesem Jahr ein bisschen zu kurz gekommen. Wie sieht es zum Beispiel mit so kleinen Auszeiten oder Kurzurlauben aus oder mit Freunden, die man viel öfter treffen sollte? Mach dir diese Dinge noch mal bewusst. Schreib sie auf, auch wieder vielleicht auf eine To do Liste oder eine Bucketlist, was auch immer fürs kommende Jahr. Und dann machst du diese Dinge eben viel öfter als bisher. Und schließlich die letzte wichtige Was kann ich heute tun, um meinem Ziel näher zu kommen? Das waren jetzt schon ganz schön viele Fragen, die oft noch weitere nach sich ziehen. Und das ist ja auch gut so. Allerdings ist es damit natürlich noch nicht getan. Die Distanz zwischen einem Plan und der Realität, die heißt handeln. Laut der Stunden Regel solltest du mit der Umsetzung deiner Ziele nicht allzu lange warten. Alles, was du dir vornimmst, musst du innerhalb von 72 Stunden beginnen. Sonst, so die Regel, sinkt die Chance, dass du das Projekt jemals umsetzen wirst, auf ein Prozent. Also los. Womit kannst du heute noch anfangen? Der Podcast jetzt endet hier. Aber Diese und viele weitere Orientierungsfragen kannst du natürlich immer noch mal auf der Karrierebibel nachlesen und dir stellen. Nimm dir wirklich aber auch die Zeit dafür. Und jetzt, jetzt ist die Zeit zum Loslegen und für mich zum Schweigen. Wir hören uns dann nächste Woche hoffentlich wieder. Bis dahin, dein Jochen.
Das war oh my job, dein Kick für Kopf und Karriere. Hat dir die Folge gefallen? Dann vergiss nicht, den Podcast gleich zu abonnieren und empfehle uns deinen Freunden. Wir freuen uns auf einen Wiederhören.










