#51 Dankbarkeit: Der Schlüssel zu Gesundheit, Erfolg und Glück

Podcast episode (#51) from JobGenius (oh my Job) arguing that gratitude is an attitude that improves health, relationships, sleep, stress-resilience, self-control and life satisfaction. The host (Jochen/JobGenius) cites multiple studies and researchers (e.g., Robert Emmons; Sara L. Go; Alex M. Wood; Martin Seligman; Patrick Keane; Barbara Fredrickson) and gives practical exercises to train gratitude: Five-Finger Method, gratitude journal, '5 coins' trick, reframing (see the good in the bad), and short mindfulness breaks. The episode closes with encouragements to express thanks to others (notes/letters) and a sign-off from Jochen.
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Nächste Woche ist schon wieder Weihnachten, das Jahr ist praktisch schon wieder vorbei. Eine schöne Gelegenheit, einfach mal in Dankbarkeit zurückzuschauen. Dankbarkeit, so sagt man, ist einer der edelsten Wege zu besserer Gesundheit und mehr Zufriedenheit. Und ein anderer schöner Spruch Niemand kann unglücklich und dankbar zugleich sein. Und das stimmt. Dankbarer zu werden ist zugleich ein ganz wesentlicher Schlüssel zu mehr Erfolg im Leben, ja sogar zu einem Erfolg erfüllteren Leben. Das zeigt sich gleich in mehreren Studien. Lass uns also heute einfach mal über Dankbarkeit sprechen und dankbar sein, denn das passt nicht nur gut in die Zeit. Es lohnt sich, diese Haltung zu lernen und zu verinnerlichen.
Willkommen bei oh my Job, dem Podcast der Karrierebibel. Nutze deinen wöchentlichen Kick für Kopf und Karriere. Entdecke echte Insider Tipps mit wertvollen Impulsen. In der Jochen May Viel Spaß bei der heutigen Folge.
Ich sagte es gerade Dankbarkeit ist weniger ein Gefühl dafür, umso mehr eine innere Haltung und Lebenseinstellung. Dahinter steckt eine zutiefst empfundene Wertschätzung und tiefe Anerkennung für einen Zustand oder für eine Zuwendung von anderen Menschen. Dankbarkeit tut der Seele gut, sorgt für größeres Wohlbefinden und festigt Beziehungen. Wer eine dankbare Haltung im Leben einnimmt, der gibt sich die Zeit zum Innehalten, zur emotionalen Rast und Besinnung. Dankbarkeit ist wie Durchatmen. Wir blicken auf unser Leben zurück und erkennen dessen wahren Reichtum. Schon die Freude über die ganz kleinen Dinge führt nachweislich zu mehr Glücksempfinden. Und es gibt wirklich eine Menge, wofür wir dankbar sein können. Die eigene Gesundheit zum Beispiel. Oder dass wir in Deutschland in einem friedlichen Land leben, gerade mit den vielen Kriegen um uns herum. Für den Partner eine glückliche Beziehung für gesunde Kinder, Kinder überhaupt, für ein Heim und ein Zuhause, für Freunde ganz banal, für Essen und Trinken jeden Tag. Die wenigsten leiden doch Hunger für Freizeit, die wir haben, neben dem Job, für den man auch dankbar sein kann, und für das Geld, was man damit verdient, was uns dann vielleicht sogar zu Wohlstand und Reichtum gebracht hat. Genauso kann man aber auch dankbar sein für ein Lächeln, was einem ein lieber Mensch schenkt, und überhaupt für das Leben, was wir geschenkt bekommen haben. In der Psychologie wird eine dankbare Haltung auch als wirkungsintensive Lebenseinstellung bezeichnet. Es gibt inzwischen zahlreiche Studien, die die positive Wirkung der Dankbarkeit auf unser Gehirn, die Gesundheit und die Lebenszufriedenheit nachweisen. Hier mal nur ein paar Einblicke. Dankbarkeit macht glücklich. Studien um Robert Emmons, das ist übrigens einer der weltweit führenden Dankbarkeitsforscher, zeigen, wie er zehn Wochen lang darüber reflektierte, wofür er oder sie dankbar ist, war hinterher signifikant glücklicher und optimistischer. Sogar die Gesundheitswerte dieser Menschen und die eigene Immunabwehr wurden dadurch gestärkt. Irre, oder Dankbarkeit festigt Beziehungen eigentlich klar, aber bei Studien der Psychologin Sara L. Go schrieben frisch Verliebte zwei Wochen lang ein Tagebuch über positive Erlebnisse in der Beziehung und mit ihrem Partner oder was sie jeweils am anderen schätzen. Und danach fühlten sich beide dem Partner noch viel verbundener und waren umso glücklicher in und mit ihrer Beziehung. Eigentlich eine gute Idee für deine Beziehung auch. Schreib doch mal zwei Wochen lang auf, was ihr euch gegenseitig Gutes tut und aneinander schätzt. Dankbarkeit kann sogar das Herz stärken. Durch eine dankbare Haltung sinkt das Risiko für einen Herzinfarkt. Bei medizin medizinischen Untersuchungen kam zum Beispiel heraus, dass die Beschwerden von Patienten mit Herzinsuffizienz dadurch deutlich abgenommen haben. Dankbarkeit kann auch Schlafstörungen heilen. Der Dankbarkeitsforscher Alex M. Wood von der Universität in Manchester, der konnte zum Beispiel nachweisen, dass dankbare Menschen besser und tiefer schlafen und sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe auch seltener und unter Schlafstörungen und waren dadurch natürlich tagsüber deutlich leistungsfähiger. Dankbarkeit senkt ebenso den Stress, sie macht uns resistent gegenüber Stress. Laut Studien um Martin Seligman von der Universität Pennsylvania waren dankbare Menschen viel widerstandsfähiger gegenüber allerlei psychischen Erkrankungen. Stress machte ihnen insgesamt einfach weniger aus. Dankbarkeit schützt sogar vor Versuchungen aller Art. Umgekehrt. Selbstbeherrschung. Insbesondere der Verzicht auf eine sofortige Belohnung, in der Fachsprache Gratifikationsverzicht genannt, gilt ja als Indikator für langfristigen Lebenserfolg. Hierzu verweise ich übrigens gerne mal auf den sogenannten Marshmallow Test, wenn du den noch nicht kennst. Auf der Karrierebibel findest du einen ausführlichen Artikel dazu, kannst du gerne nachlesen. So, und bei Experimenten einer Northeastern Universität zeigte sich jetzt aber Wer dankbar war, der hatte praktisch einen geistigen Impfstoff gegen allerlei Versuchungen Dankbare waren deutlich geduldiger als andere und konnten diesen Sofortbelohnungen einfach widerstehen, darauf verzichten. Und das bringt im Leben und im Job deutliche Vorteile. Du willst eben dann lieber die Taube auf dem Dach als nur den Spatz in der Hand. Dankbarkeit kann sogar bei der Therapie von Depressionen helfen. Zumindest fördert es die Therapie. Das ist das Ergebnis von Studien um Patrick Keane von der Universität in Indiana. Die Patienten schrieben hierzu dreimal pro Woche Dankesbriefe und schon nach drei Monaten gab es ihnen ein deutlich positiveres Lebensgefühl. Dazu muss man allerdings ganz klar Dankbarkeit ist kein Ersatz für eine psychologische Therapie bei Depressionen. Das ist wirklich eine ernstzunehmende Krankheit, die dann auch von Fachleuten betreut und therapiert werden sollte. Aber Dankbarkeit kann den Prozess eben nachweislich unterstützen und fördern. Wie groß der Einfluss der Dankbarkeit auf unser Leben ist, das zeigen auch die Forschungen von Barbara Fredikson. Sie Wer dankbar ist, erlebt ein tiefes Gefühl von Glück, das schließlich zu einem Zustand, dem Broaden and Build Effekt klingt. Wahnsinnig kompliziert. Einfach kann man aber auch Dieser erste Effekt der Dankbarkeit, der führt zu weiteren positiven Effekten. Wir schätzen danach unser Leben mehr, wir freuen uns mehr über die kleinen Dinge. Wir werden selbstbewusster, wir strahlen Zufriedenheit aus und die wirkt dadurch viel anders anziehender auf andere Menschen, wie wir selbst natürlich dann auch. Wir reagieren positiv auf Veränderungen, haben weniger Stress oder Ängste und wir erkennen auch mehr Chancen im Leben. Wir werden insgesamt gelassener gegenüber Krisen und entwickeln auch mehr Resilienz. Wir steigern unser Wohlbefinden und Selbstwertgefühl durch Dankbarkeit und wir gewinnen am Ende ein erfülltes Leben. Zahlreiche Effekte, die Dankbarkeit nach sich zieht. Und es ist auch so Natürlich ist nicht jeder Tag gut, aber jeder Tag hat etwas Gutes. Man muss es nur erkennen wollen. Auch ist ein Trugschluss, dass nur die glücklichen Menschen dankbar wären. Umgekehrt ist es richtig die dankbaren Menschen, das sind die glücklichen Menschen. Umgekehrt entwickeln Menschen ohne Dankbarkeit oft eine Mängel. Ihr Leben besteht dann eben nur noch aus Defiziten, Lücken und Leere. Das, was sie alles nicht haben und wer sich so und seine Umwelt wahrnimmt, der kann natürlich nur unzufrieden, neidisch, bitter oder unglücklich werden. Mehr Undank ist ein Karrierekiller. Wer vergisst anderen für ihre Hilfe oder Unterstützung zu danken, der bekommt beides bald nicht mehr. Und das bedeutet so ziemlich für jede Karriere das Aus. Kein Mensch schafft nämlich den Erfolg im Alleingang. Und damit sind wir schon ganz tief im Thema Dankbarkeit. Und die gute Nachricht ist natürlich, dass wir uns selbst diese positive Haltung antrainieren können. Wir können Dankbarkeit lernen. Das funktioniert wie ein Muskel. Sie muss sogar regelmäßig trainiert werden, sonst erschlafft sie mit der Zeit. Wir Menschen neigen ja leider dazu, immer weniger wertzuschätzen, was wir schon haben. Wir werden dann blind für unseren vorhandenen Reichtum und halten diesen für selbstverständlich. Ein klassischer Gewöhnungseffekt. Aber das ist es alles nicht. Umso wichtiger ist, Dankbarkeit regelmäßig zu üben und sich diese Haltung immer wieder bewusst zu machen, anzutrainieren. Deshalb ja auch diese Podcast Folge dazu. Und natürlich habe ich wie immer auch noch ein paar wirklich schöne Tipps dabei, wie du Dankbarkeit im Alltag lernen, umsetzen und trainieren kannst. Die erste Methode ist die sogenannte Fünf Finger Methode. Die stammt von der Psychologin Elsbeth Martindale. Sie empfiehlt, bei akuter Unzufriedenheit die Finger einer Hand durchzugehen und sich dabei an schöne, befriedigende und ermutigende Dinge im Leben zu erinnern. Und die Finger, die haben unterschiedliche Bedeutungen und so kann man sich das auch ein bisschen wie eine Eselsbrücke merken. Daumen oder Daumen hoch. Benenne etwas, worauf du stolz bist. Mach dir deine Stärken und Talente bewusst und sei stolz auf dich und dankbar. Der Zeigefinger Zeige damit auf etwas Schönes in der Natur oder gerade in deinem Umfeld. Entdecke etwas, was dich inspiriert und begeistert. Der Mittelfinger Ja, das sieht erstmal komisch aus, aber nenne damit eine Sache, die du für einen anderen Menschen getan hast und wofür du dich gut fühlst. Überlege dir, bei wem du das wiederholen könntest, zum Beispiel heute. Und damit sieht der Mittelfinger wieder ganz sympathisch aus. Der Ringfinger Klassisch Platz für Verlobungs oder Ehering. Erinnere dich an einen Menschen, den du aus tiefstem Herzen liebst oder geliebt hast, sowie an andere Menschen, für die du innige Gefühle hast und sei für diese Menschen in deinem Leben dankbar. Und der kleine Finger Nenne eine wirklich nur eine einzige Sache für die du in deinem Leben zutiefst dankbar bist. Schöne Methode. Ich finde, mit dieser Handformel und diesen fünf verschiedenen Formen kann man sich das auch sehr, sehr gut merken. Wer nicht so gut im Merken ist, der kann ein Dankbarkeitstagebuch schreiben. Beim Dankbarkeitstagebuch handelt es sich ja im Prinzip um eine Variante des Erfolgstagebuchs, über das habe ich auch schon ein paar Mal gesprochen. Nur schreibst du darin eben nicht mehr tägliche Erfolgserlebnisse auf, sondern Dinge, wofür du heute besonders dankbar bist. Das können große Ereignisse sein, wie zum Beispiel ein Beinahe Unfall, dem du auf dem Weg zur Arbeit entkommen bist, oder der Abschluss eines großen Projekts oder die anstehende Beförderung. Es können aber auch diese ganz kleinen Alltäglichkeiten sein, wie ein gutes Gespräch mit einer Kollegin oder einem Kollegen, ein Lob vom Chef oder von einem Kunden. Auch für ein leckeres Essen in der Kantine kann man dankbar sein und in manchen Kantinen ist das sogar Anlass für ein ganz besonders großes Dankeschön. Sinn und Zweck des Dankbarkeits Tagebuchs ist natürlich, sich mit Hilfe dieser positiven Tagesrückblicke bewusst zu machen, wie gut es einem eigentlich geht und wofür es sich lohnt, täglich dankbar zu sein. Der Effekt ist mit der Zeit, dass wir Beziehungen und Erfahrungen im Alltag bewusster erleben und auch mehr genießen, weil sie eben nicht so selbstverständlich sind, wie wir immer nur meinen. Ich persönlich empfehle übrigens, ein solches Dankbarkeitstagebuch entweder in einer täglichen Abendroutine oder in einer Morgenroutine zu schreiben. Abends ist es aber vermutlich ein bisschen besser, weil man dann doch auch noch mit dem Tag bewusster abschließt und zufriedener und glücklicher ins Bett geht. Ein schöner Abschluss des Tages. Die dritte Methode ist der sogenannte 5 Münzen Trick. Der stammt von Heiler Brec. Der ist Chef von einem Unternehmen und hat diese Methode irgendwann mal erfunden. Er hat sich nämlich jeden Tag dazu fünf Münzen in seine Anzug Jackentasche gesteckt. Jedes Mal, wenn er einen Mitarbeiter lobt, steckt er eine Münze von der einen in die andere Tasche und die Bedingung ist, dass alle Münzen im Laufe des Tages die Tasche wechseln müssen. Die Technik, sagt, Bracy habe ihm geholfen, das Loben zur Gewohnheit zu machen. Bis Dahin ist dieser 5 Münzen Trick natürlich eine schöne Management Methode, aber die Variation davon, die kannst du natürlich auch nutzen, um mehr über deine Dankbarkeit nachzudenken bzw. Diese zu fördern und zu stärken. Varianten davon gibt es übrigens auch mit Bohnen oder Murmeln. Also es müssen keine Münzen sein. Aber steck dir doch einfach mal täglich fünf Münzen oder was anderes in deine Tasche und trainiere dir an, am Tag mindestens 5 Erlebnisse bewusst wahrzunehmen, für die du dankbar bist. Und dabei steckst du dann jedes Mal die Münze oder was auch immer in der Tasche um oder eben in einer von der linken in die rechte Tasche, whatever. Die vierte Methode ist, und das wahrscheinlich die schwerste Methode das Gute im schlechten sehen. Aber es ist eben auch eine Methode, die massiv auf unsere Gefühlswelt wirkt und die gesamte Haltung verändern kann. Wenn du in einer Krise steckst, dann siehst du ja meistens nur das Negative. Das Gleiche gilt bei einem Konflikt mit einem anderen Menschen. Viele neigen dann zu Pauschalurteilen vom Immer machst du das so und so, ständig bist du so und so, nie kann man sich auf dich verlassen. Das stimmt natürlich so nicht und ist auch gnadenlos übertrieben und ungerecht, aber es ist zumindest erklärbar durch die akute Wut. Gleichzeitig können wir aber jederzeit unseren Blickwinkel bewusst ändern und den Fokus zum Beispiel auf die positiven Aspekte lenken. Das war vielleicht nur ein Ausrutscher, aber grundsätzlich hat mein Gegenüber viele, viele gute Seiten. Deswegen ist er oder sie ja mein Freund oder meine Freundin. Ja, der Jobverlust, der trifft mich zwar jetzt hart, aber vielleicht brauchte ich diesen Arschtritt, um endlich meinen Traumjob zu finden und auch zu wählen und zu machen. Niemand wird gerne krank, aber vielleicht war das ja auch ein Weckruf meines Körpers, mehr auf gesunden Ausgleich, mehr Fitness oder gesunde Ernährung zu achten. Merkst du den Unterschied? Indem wir einen bewussten Perspektivenwechsel herbeiführen und das Gute im Schlechten sehen, gewinnen wir nicht nur wieder mehr Handlungsspielraum, sondern auch die Lebensfreude zurück. Das ist so ein bisschen wie die Warum oder wozu? Auch darüber habe ich schon gesprochen, Die Frage Warum schaut immer nach hinten, Warum passiert das immer mir? Warum ich Das ist halt negativ. Hält auf die Wozu? Wozu dient mir das? Wohin wird es mich führen? Wozu brauchte ich das? Oder Wozu hilft mir das? Die zielt nach vorne. Und dieser Perspektivwechsel ist ein guter Weg, um auch dankbarer zu werden. Und natürlich gibt es auch noch einige Achtsamkeitsübungen. Ja, ich gebe zu, der Begriff der Achtsamkeit ist in der Vergangenheit stark überstrapaziert worden, aber trotzdem ist es und bleibt es ein guter Ansatz, um die eigene Dankbarkeit zu verbessern. Achtsamkeit versucht, den einzelnen Augenblick bewusst zu erleben, ganz im Hier und Jetzt. Nimm dir bei akuter Unzufriedenheit zum Beispiel einfach mal eine zwei bis dreiminütige Auszeit und Pause. Da besiehst du dich dann einfach mal bewusst um, schaust dir deinen Arbeitsplatz, deinen Schreibtisch, die Büropflanzen oder die Aussicht aus deinem Fenster mal genau an. Achte vor allem auf die Details. Alles, was dir vor die Sinne kommt. Dem schenkst du deine volle Aufmerksamkeit, nimmst es wahr, atmest Düfte ein, hörst auf kleinste Geräusche, sowas. Entscheidend bei dieser Übung ist in dem Moment alles andere loszulassen. Den Job, die Sorgen, den Frust, die Wut. Versuch stattdessen nur dein Umfeld und die guten Gefühle dabei zu erleben. Du erlebst und lebst gerade in Ruhe und Frieden und dafür kann man dankbar sein. Laut Studien können solche Dankbarkeitsübungen das Glücksgefühl um bis zu 25 Prozent steigern und sogar stressbedingte Erkrankungen lindern. So, und zum Schluss habe ich noch nach diesen fünf Übungen zwei Anregungen, die mir persönlich wichtig sind. Mehr Dankbarkeit zu erleben, um selbst glücklicher zu werden, ist ja eine feine Sache. Aber was im Alltag mindestens genauso oft zu Kurs kommt, ist das Dankeschön sagen für andere. Nein, das ist jetzt kein Fishing for Compliments. Bitte und Danke sind heute einfach leider seltene Fremdwörter. Dabei freut sich jeder und jede darüber. Ich kenne niemanden, der zum Beispiel ein Dankschreiben oder eine Dankeskarte völlig wutstaubend zerrissen hätte. Das Gegenteil ist doch viel wahrscheinlicher. Indem wir unsere Dankbarkeit teilen. Mit anderen verschenken wir auch noch Freude und Glück. Gut gemachte Dankschreiben verfehlen nie ihr Ziel. Warum also nicht öfter mal Danke sagen und ausnahmsweise auch mal nicht nur per Mail, sondern per Brief oder per Postkarte? Weil das einfach noch wertvoller und wertschätzender wirkt und das. Nimm das Dankeschön einfach an. Ich weiß, viele tun sich damit schwer. Irgendwie ist es ihnen unangenehm oder peinlich und dann tun sie das einfach ab. Ach, war doch nichts. Doch war es und eben auch nicht selbstverständlich. Deshalb ziere dich nicht. Nimm einen Dank dankbar an, quittiere ihn mit einem freundlichen Lächeln oder einem Nicken und sag entweder so was. Bitteschön. Gern geschehen. Dankeschön. Es freut mich, wenn ich dir helfen konnte. Das reicht schon. Dank und Dankbarkeit brauchen kein großes Drama, nur selbstverständlich sind sie eben auch nicht. Ich sage deshalb jetzt auch mal zu Danke fürs Zuhören und nächste Woche erscheint dann die letzte Folge von oh My Job für dieses Jahr. Ich freue mich, wenn du wieder dabei bist. Dankeschön. Bis dahin. Dein Jochen.
Das war oh my Job, Dein Kick für Kopf und Karriere. Hat dir die Folge gefallen? Dann vergiss nicht, den Podcast gleich zu abonnieren und empfehle uns deinen Freunden. Wir freuen uns auf ein Wiederhören.










