Arbeitszeugnis: Entscheidend ist, was NICHT drin steht!

YouTube video (JobGenius) featuring Jochen May (Karrierebibel) advising job applicants to inspect Arbeitszeugnisse carefully. He emphasizes two key inspection points: (1) the internal "grades" expressed in wording and their development over time, and (2) crucially, what is omitted (e.g., absence of a Zukunftswunsch or mention of leadership for managers), since omissions can signal poor final relations and harm future applications.
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Arbeitszeugnisse sind bei der Bewerbung nicht einfach nur eine Dreingabe, sie sind essentiell wichtig und ich zeige Ihnen gleich, worauf Sie besonders achten sollten. Mein Name ist Jochen May, ich bin Gründer und Autor der Karrierebibel. Arbeitszeugnisse wirken immer so ein bisschen angestaubt und uralt vergraut. Sie werden aber von Personalern sehr genau und sehr intensiv gelesen. Nicht zuletzt deswegen, weil es die objektive, teilweise auch subjektive Aussage eines vermeintlich objektiven Dritten ist über sie selbst, ihre Arbeitsweise, ihre Leistungen und ihre Sozialkompetenz. So achten Personaler durchaus auf ein paar formale Kriterien, wie zum Beispiel ist das Arbeitszeugnis auf Firmenpapier gedruckt? Andernfalls sieht es nämlich sehr nach einem selbstgeschriebenen Zeugnis aus. Stimmen die Angaben darin mit den Leistungen und Erfolgen aus Ihrem Lebenslauf überein? Blöd wäre natürlich, wenn Sie in Ihrem Lebenslauf Erfolge angeben, die sich nirgendwo in Ihren Arbeitszeugnissen spiegeln. Ohne jetzt auf die geheime Zeugnissprache oder irgendwelche Geheimcodes einzugehen, die es natürlich gibt, sollten Sie bei Arbeitszeugnissen vor allen Dingen auf zwei Punkte Der erste die Dramaturgie der Noten. Sie wissen, in Zeugnissen gibt es so kleine versteckte Angaben zu der Güte Ihrer Leistungen in Form von Schulnoten. Stets zu unserer vollsten Zufriedenheit wäre ein sehr gut, zu unserer vollsten Zufriedenheit wäre nur noch ein Gut. Auf sowas achten Personaler aber jetzt ist es eben auch noch mal wichtig, zu Wie entwickelt sich das im Laufe der Zeit? War zum Beispiel Ihr erstes Zeugnis eher ein befriedigendes, aber das letzte Zeugnis schon ein gutes, dann ist Ihre persönliche Entwicklung natürlich sehr positiv. Im anderen Fall wäre es nicht so gut. Mindestens genauso wichtig, und das ist der zweite Punkt, ist das, was nicht im Zeugnis steht. Die meisten Bewerber achten nur darauf, ob sie gute Noten in ihrem Arbeitszeugnis haben, Aber oft noch wichtiger ist das, was nicht drin vorkommt. Auch da gibt es einige Formalien, auf die Sie unbedingt achten sollten. Eine davon ist zum Beispiel der sogenannte Zukunftswunsch. Wir wünschen Herrn oder Frau XY für die Zukunft alles Gute. Das ist eine besonders positive Aussage und ist sie nicht im Zeugnis enthalten, ist das ein starkes Signal dafür, dass das Verhältnis am Ende nicht mehr so gut war. Bei Führungskräften ist es sogar noch wichtiger, dass beispielsweise neben den ganzen Dingen, die Sie geschafft haben, auch Ihr Führungsverhalten zur Sprache kommt im Zeugnis. Denn das ist ja essentiell für eine Führungskraft. Kann sie überhaupt führen? Fehlen solche Aussagen im Arbeitszeugnis, deutet das eher auf einen Manager hin, der nicht so talentiert ist, dabei andere Menschen zu leiten. Achten Sie bei Zeugnissen also immer auch darauf, was nicht drin steht, Denn hier können sich einige negative Aussagen verstecken, die in die nächste Bewerbung erschweren, und zwar ohne, dass Sie es merken.










