Bewerbung in der Krise: Darauf musst du achten!

YouTube-Gespräch (JobGenius mit Stefan Gerd) über Strategien für die Jobsuche während ökonomischer Krisen. Kernpunkte: Ziele definieren, Bewerbungsunterlagen modernisieren, Kompetenzen und Weiterbildungen hervorheben, Netzwerke und der verdeckte Stellenmarkt aktivieren, Initiativbewerbungen nutzen sowie fokussierte (qualitative) Jobsuche statt Quantität.
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So und da sind wir wieder mit einer neuen Sendung von Karrierebibel TV zusammen mit dem Stefan Gerd von den Bewerbungsschreibern. Heute ein spannendes Thema, nämlich Bewerbung in der Krise. Ganz schwieriges Thema eigentlich, weil aktuell ja viel Rezession, viel Entlassung. Viele Unternehmen stellen kaum noch Leute ein, jetzt einen neuen Job zu suchen, jetzt sich zu bewerben. Sollte man, das machen wir beide auf jeden Fall. Es lohnt sich, wenn man die richtige Strategie hat. Und wie es geht, das zeigen wir euch in dieser Sendung. So, mal ein ganz anderes Intro und ich muss mich gleich entschuldigen oder ankündigen, zumindest in eigener Sache, dies ist keine Live Sendung. Der Stefan ist zwar schon dabei, aber wir sind heute nicht live, weil der Stefan am kommenden Donnerstag nicht kann. Da hat er einen wichtigen Termin, deswegen da ist er auch gleich schon, Deswegen sind wir heute nicht live. Das heißt, ihr könnt hier heute keine Kommentare live reinsenden, ihr könnt sie aber nachträglich reinsenden und wir beantworten sie dann auch. Also wenn noch Fragen zu dem Thema sind, herzlich gerne. Ansonsten, wie gesagt, keine Live Sendung heute ausnahmsweise mal in zwei Wochen, wenn wir auf Sendung gehen, sind wir wieder live für euch da. Stefan, Bewerbung in der Krise, schwieriges Thema für viele Leute. Was kann man jetzt tun bzw. Was hat man aktuell für eine Gemengelage?
Ja, die Gemengelage ist tatsächlich kompliziert. Wir merken das bei unseren Kundenanfragen. Es gibt schon den einen oder anderen mehr, der irgendwie gerade in einer schwierigen Situation ist, der aus einer Entlassung kommen oder eine Entlassung angekündigt wurde. Und was wir auch ganz klar mitkriegen ist, also es ist noch nicht die Maße an Entlassung, die auf den Markt kommt. Das muss man ehrlicherweise sagen. Wir haben ja immer noch eine quasi Vollbeschäftigung in Deutschland, aber die ersten Triffs und die, die einen Job suchen, tatsächlich jetzt auch schon vielleicht ein bisschen länger, die haben es unheimlich schwer, was zu finden. Und ich weiß aus sicherer Quelle, aus sicheren Quellen auch, dass auf den einschlägigen Jobbörsen, die man so kennt, wesentlich weniger Ausschreibungen gerade online sind, als noch zu Hochzeiten. Wir reden hier vom Minus von 30 bis 50 Prozent teilweise.
Also das deckt sich auch mit dem, was ich hier schon gesehen habe. Es ist tatsächlich gerade sehr dramatisch auf dem Stellenmarkt. Es gibt deutlich weniger Angebote, dafür deutlich mehr Konkurrenz. Also mehr Bewerber, die gerade aktuell einen Job suchen. Das erhöht natürlich den Druck und entsprechend steigen auch die Anforderungen an Bewerberinnen und Bewerber und an die Bewerbungsunterlagen, wie man jetzt am besten vorgehen sollte. Dafür haben wir ja so einen kleinen Fahrplan mal entwickelt, den blenden wir auch ein. Den haben wir mal so ganz grob hier drin. Also wir ihn schon mal. So sieht es aus. Und den gehen wir jetzt Stück für Stück durch, damit ihr im Grunde genommen wisst, was kann man machen. Und der erste Schritt, den sieht man hier schon ganz wunderbar, Definiere deine Ziele. Ich persönlich sage immer auch mein Krisen sind Chancen. Klingt nach Abreißkalender, ist es nicht, weil es ist die Gelegenheit, sich de facto einfach mal neu zu orientieren, auch wenn du gerade einen Job finden musst, weil du gekündigt worden bist. Noch besser ist natürlich, du suchst ihn, bevor du gekündigt wirst. Aber in jedem Fall nutze die Gelegenheit zu einer beruflichen Neuorientierung. Also stell dir einfach mal stell dich hin, mach eine Standortanalyse. Wo komme ich her, was kann ich, wer bin ich, Wo will ich mich hin entwickeln beruflich? Was sind meine beruflichen Ziele und was sind die Auswahlkriterien für potenzielle Jobs und Arbeitgeber, die mir persönlich wichtig sind? Denn nur so findet man dann auch wirklich einen Job, der zu einem passt.
Oder du hast das sehr gut dargelegt. Ich glaube, sich Ziele zu setzen ist unheimlich wichtig. Genau, weil sonst kommt man nicht vorwärts eigentlich. Das ist halt ein Startpunkt. Was wir aber dann auch im Laufe des Gesprächs sicher noch näher erörtern, ist, dass man sich trotz der Ziele natürlich eine gewisse Flexibilität vielleicht auch gerade in Krisenzeiten vorbehalten muss. Und genau, aber grundsätzlich ist erstmal wichtig zu wissen, wo will ich hin, was suche ich, was für ein Zielgehalt habe ich? Kann ich da vielleicht auch mal Abstriche machen, weil es aktuell nicht so einfach ist, was zu finden, sich ganz konkret vielleicht auch Unternehmen rauszusuchen, Wo könnte ich mir vorstellen zu arbeiten? Meistens ist man ja örtlich gebunden, muss man ja ehrlicherweise sagen. Und genau so fängt man dann an.
Genau, dann sind wir im Prinzip schon bei dem zweiten Punkt, nämlich deinem Kernthema natürlich die Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren, Anschreiben, Lebenslauf, das Bewerbungsfoto nicht zu vergessen und vielleicht auch etwaige Profile auf LinkedIn und Co. Worauf muss man denn achten? Wir haben ja gerade auch im Intro gesagt, die Anforderungen sind in Krisenzeiten deutlich höher als sonst. Vielleicht auch ein bisschen anders. Was beobachtest du, Worauf liegen Personale im Moment besonders wert?
Grundsätzlich ist die Position aus Personaler oder aus Unternehmenssicht natürlich besser, weil sich es gerade wieder vom Arbeitnehmer zum Arbeitnehmer zum Arbeitgebermarkt gewandelt hat. Und da muss man natürlich sagen, wenn die Situation für das Unternehmen besser wird, dann steigen natürlich die Hürden. Und das ist dann immer die erste Hürde, die oft dann wieder eingebaut wird, ist das Anschreiben. Aber insgesamt ist der Qualitätsanspruch natürlich höher bei der Bewerbung noch mal höher, weil einfach die Konkurrenzsituation unter Bewerberinnen auch einfach stärker ist und härter ist. Und genau deswegen Qualität vor Quantität. Qualität, das ist absolut das Wichtigste. Wir predigen das ja quasi immer, aber gerade in Krisenzeiten ist das umso wichtiger. Ich glaube, du hast aber auch noch den einen oder anderen konkreten Ansatz für die Unterlagen selber inhaltlich.
Ja, definitiv. Also ich fange mal mit dem Anschreiben an, weil es eigentlich das Erste ist, was ein Personaler sehen könnte in den Unterlagen, wobei manche den Lebenslauf zuerst lesen, aber egal, kommen wir auch noch mal drauf zu. Also Anschreiben finde ich ganz, ganz wichtig in solch einer Situation, dass man noch mal ganz stark seine Soft Skills herausarbeitet. Also viel Leidenschaft und Motivation natürlich bringt einen ganz klaren Bezug zum Unternehmen zur Stelle. Warum bewerbe ich mich dort und nicht woanders? Warum ist das mein Traumjob? Warum will ich das unbedingt machen? Aber jetzt kommt es dann halt gerade in der Krise darauf an, dass du wichtige Soft Skills oder auch Hard Skills betonst, die das Unternehmen gerade braucht. Dazu muss man sich natürlich intensiv vorher mit den Stellenanzeigen mit dem Unternehmen, Unternehmen, dem Markt beschäftigen, weil das ist ja nun mal eine Krisenzeit. Und selbst wenn das Unternehmen einstellt, hat es wahrscheinlich immer noch Probleme auf Absatzmärkten, Zulieferermärkten, wie auch immer. Also solche in Rezessionsphasen, wie wir sie aktuell haben, leiden alle Unternehmen in allen Branchen, manche mehr, manche weniger. Aber entscheidend ist, damit du punktest, damit sie diese Frau, diesen Mann, den wollen wir, den brauchen wir, den müssen wir einstellen. Deswegen ist es ganz, ganz wichtig, dass man jetzt wichtige Skills rausarbeitet, betont sowohl im Anschreiben als auch im Lebenslauf und da nochmal ganz deutlich macht, Ich kann euch helfen, ich bin der Mann, die Frau, die euch wirklich einen Mehrwert bringt und im Zweifelsfall mit euch zusammen im Team aus der Krise wieder rausmanövriert. Also wenn da Feuer ist, wenn da Leidenschaft ist, wenn da ein Mehrwert drinsteckt, gerade im Anschreiben, dann ist das ganz, ganz wichtig. Im Lebenslauf wiederum finde ich extrem wichtig und das haben wir schon in den letzten Sendungen gesprochen. Wir haben ja auch schon über Bewerbungen mit 50 plus gesprochen. Auch hier ganz klar in der Krise die Bewerbung, der Lebenslauf, alle Unterlagen insgesamt sollten auf jeden Fall modern wirken. Ich finde nichts schlimmer, als wenn das Ding schon angestaubt wird, wie von 1980 oder sowas. Nach dem Ich habe so lange einen Job gehabt, jetzt bin ich arbeitslos geworden, blöd gelaufen, aber jetzt versuchst du mal mit den alten Unterlagen. Das wird nicht klappen. Das Das Ding muss modern aussehen, das muss knackig sein. Im Grunde genommen unterscheidet sich der Lebenslauf ja nicht großartig von dem anderen auch. Aber auch hier würde ich sagen, würde ich mein Augenmerk noch mal ganz, ganz stark auf die aktuellsten Positionen, also vielleicht die letzten beiden Positionen richten und die besonders knackig formulieren, aber auch rausarbeiten, dass da wichtige Erfahrungen, Erfolge, Skills drin sind, die jetzt dem neuen Arbeitgeber nutzen und dann der Bereich besondere Kenntnisse, also sprich Weiterbildung, aktuelle wichtige Skills habe ich vielleicht gelernt gerade eben noch, habe es mir geeignet. In bestimmten Rufen fällt mir sofort natürlich KI ein. Also alles, was mit Digitalisierung zusammenhängt, ist die KI ganz wichtig, dass man da Ich bin auf dem aktuellsten Stand, ich kenne mich aus, ich weiß Bescheid, fällt dir dazu noch was ein? Ich meine, ihr macht ja tagtäglich Bewerbungsunterlagen, womit ihr vielleicht jetzt noch irgendwie pimpen könnt, um das letzte Quäntchen noch rauszuholen.
Ja, also was deutlich werden sollte, gerade wenn man aus einer schlechten Position kommt, das heißt, man sucht schlecht länger oder Entlassung ist angekündigt oder man muss den Job wechseln, man weiß das, weil eine Entlassung kommt, ist halt die Hinzumotivation, glaube ich, die sollte deutlich werden. Also wenn schon rüberkommt, der bewirbt sich nur, weil er muss quasi oder sonst hätte er sich vielleicht gar nicht beworben oder wir sind nur Notnagel für die Person, Das Natürlich super schlecht. Also man sollte auf jeden Fall das Signal senden und das sollte natürlich auch ein wahrheitsgemäßes Signal im besten Fall sein, dass man diesen Job will. Also nicht nur so rüberkommen, sondern genau, dass man den Job will und dass man da wirklich hin will und sich das einfach wirklich gut vorstellen kann auch und nicht, weil man es notgedrungen irgendwie muss. Man sollte das als Chance begreifen. Also immer positiv denken. Du bist ja auch so ein Optimist und ich auch tatsächlich. Genau. Und das sollte halt rüberkommen. Das ist wichtig und das kann man vor allem mit dem Anschreiben dann auch noch mal vermitteln, denke ich. Wobei ich schon sagen muss, ich weiß nicht, wie du das siehst. Man kann mit einer Entlassung zum Beispiel auch durchaus offen umgehen, also weil es vielleicht eh in den Medien war oder so. Nur ich würde jetzt natürlich ist es schlechtes Verfall, ja, ich entlassen und deshalb muss ich mich bei ihm bewerben zu schreiben, ich brauche das Geld.
Ja, es ist ein schlechtes Neuunternehmen, ist halt nicht die Wohlfahrt, das wäre der falsche Ansatz, sondern es geht hier immer darum, ich bewerbe mich mit meinen Fähigkeiten, möchte hier einen Mehrwert schaffen und nicht gebt mir bitte Geld und dann arbeite ich auch für euch, aber Hauptsache ich überlebe. Das ist halt kein Argument für ein Unternehmen, dich einzustellen. Aber ich denke auch, man kann, aber ich würde es eher ehrlich gesagt gar nicht thematisieren. Den Platz hast du gar nicht im Anschreiben. Ich würde wirklich lieber zwei Zeilen Vorteile erwähnen als zwei Zeilen irgendwie. Übrigens, ich habe den Job verloren.
Genau, meistens hast du den Platz nicht. Das stimmt.
Das kannst du im Lebenslauf machen. Also kannst dann sagen Job von bis und dann kann man ja dahinter schreiben, betrieblich, betriebsbedingte Kündigung oder sowas. Damit ist alles gesagt. Jeder Personaler und Arbeitgeber kennt ja, dein Ex Arbeitgeber kennt die Situation aus dem Medien, weiß auch, was damit gemeint ist. Also von daher ist es relativ klar. Wenn wir jetzt noch auf unsere Folie schauen, dann ist der nächste Punkt im Grunde genommen Kompetenzen herausarbeiten. Das haben wir schon so ein bisschen angesprochen. Es sind die Skills, mit denen man so ein bisschen seine Alleinstellungsmerkmale betont, die jetzt aber auch vielleicht gerade in den Krisenzeiten ganz, ganz wichtig sind. Also bei dem Thema will ich Einfach nur noch mal sagen beschäftige dich intensiv mit dem Arbeitgeber bei dem du dich bewirbst nicht nur die Stellenanzeige lesen sondern vielleicht auch ein bisschen in den Medien auf der Unternehmenswebseite forschen man kann heute auch ChatGPT und andere Suchmaschinen anwerfen und im Prinzip so einen richtig deep seek machen also ist ja auch eine Suchmaschine aber so eine tiefe Research machen was sind so die aktuellen Herausforderungen Probleme dieses Unternehmens im diesem Markt und wenn man darauf eingeht vielleicht sogar ein paar Zahlen aus den Medien im Anschreiben wiederholt zeigst du nicht nur diese Bewerbung individuell und aktuell sondern ich habe euer Problem verstanden und ich bin bereit es zu lösen was immer ein starkes Signal und Argument ist für den Arbeitgeber ich kann mich erinnern kurze Anekdote von mir bevor ich hier wieder alle zulaber kurze Anekdote als ich mich damals bei Yellowstrom beworben war es nicht die sind dann auch auf mich zugekommen bzw. Es wurde übers Netzwerk es der nächste Punkt auf unserer Liste halt dann auch so ein bisschen vermittelt aber ich war natürlich auch da muss eine Bewerbung schreiben war im Vorstellungsgespräch und da habe ich eine kleine Präsentation auf meinem iPad vorbereitet gehabt komplett im look like ich habe mir vor die ganzen Logos runtergeladen irgendwie von der Webseite und eine kurze Präsentation gemacht ich sollte ja dann Head of Social Media irgendwie werden und da so dieses Team leiten und habe eine kurze Strategie entwickelt wie ich mir das so vorstelle und wie ich sozusagen optimalen Impact für die Company mache und bin dann da so durchgegangen durch das iPad wollte es erst noch an Fernseher anschließen ging nicht dann haben wir es einfach so gemacht auf dem iPad ein bisschen rumgewischt und so das geht ja wunderbar und das hat die ziemlich geflasht das ist jetzt ein Trick fürs vorstellungsgefährlich so eine kleine Präsentation vorbereiten und elektronisch auf dem iPad sieht das natürlich noch mal geil aus als wenn du so Zettel mitbringst oder sowas aber die Argumentation die in der Präsentation war die kann man natürlich auch übertragen auf das Anschreiben und dafür dann eben perfekt nutzen also von daher ich glaube das ist nochmal ein ganz ganz cooler Trick wie man sich noch mal ein bisschen raushebt. Aber gehen wir kurz auf die Folie nochmal zurück. Wir haben den nächsten Punkt Netzwerke aktivieren. Also da steht halt Kontakt ansprechen, Social Media aktiver und sichtbarer werden. Ein bisschen hatten wir das Thema ja vor kurzem in einer unserer letzten Sendungen, so dieses Hoppala, jetzt bist du weg, ich hoffe du kommst wieder und es fällt nicht aus. Dann gehe ich einfach mal weiter. Wir zeichnen auf, der Stefan ist raus, aber wir nehmen ihn gleich wieder rein. Das Thema Netzwerke, Social Media aktivieren ist halt ganz, ganz wichtig. Wie kann man das machen? Also zum einen würde ich halt wirklich Posts schreiben, viel mehr Posts schreiben in irgendeiner Form. Ich würde hingehen und deutlich mehr Kommentare schreiben. Kommentare schreiben auf LinkedIn und Co. Ist so die Geheimwaffe, um sichtbarer zu werden. Und nicht zuletzt geht es darum, dass man dann anschließend auch noch mal hingeht und vielleicht Postings macht, indem man seine eigene Kompetenz, seine eigene Fachexpertise deutlich macht und vielleicht auch ein bisschen Tamtam drumherum dafür sorgt, dass andere Leute auf einen aufmerksam werden. Damit lockt man potenzielle Recruiter, Personaler, Headhunter an, die vielleicht dann auch mitbekommen. Also gerade bei LinkedIn kann man ja so paar ein wunderbaren Batch machen, so dass du open für Job oder sowas bist und dann kommen auf jeden Fall auch gerne mal Leute dazu. Das hilft definitiv. Ansonsten würde ich habe ich früher auch gemacht, ich habe glücklicherweise ein großes Netzwerk, mein Netzwerk angeworfen und so was könnt ihr machen? Ich bin übrigens offen für Neues. Ich würde gerne mal was anderes machen. Was gibt es da noch? So, jetzt kommt der Stefan wieder rein, wunderbar. So da bist du wieder. Ich habe einfach mal weitergeredet. Wir kriegen das hin.
Aber jetzt hat gar nichts mehr. Also ich war ja im Hotspot und der ist rausgegangen. Ich versuche es über Firma lernen geht nicht und WLAN auch nicht. Weiß nicht, ob hier gerade mal komplett alles zusammengebrochen ist. Sorry.
Also ich sag mal in Kerpen bei Köln laufen die Leitungen noch, in Bochum gerade vielleicht nicht, aber du wirst lachen, einer meiner Mitarbeiter ist ja auch ein und der klackt auch immer wieder über ein instabiles Netz. Das ist vielleicht dann doch ein Bochum Problem. Zu viele Leute gleichzeitig sitzen hier an.
Der 500 Mann IT Bude. Also die haben, die wissen, wie man Hardware, auch Internetnetzwerke aufbaut, aber ja keine.
Ahnung wo steckt bei uns der Wurm drin. Wir haben immer jedes Mal ein kleines technisches Problem, ist aber trotzdem gebacken. Ich habe gerade eben schon das Thema Netzwerk durchgesprochen. Du darfst es aber gerne noch mal ergänzen. Also was habe ich gesagt? Rekapitulieren für die Zuschauer. Ich habe gesagt, ganz ganz wichtig, aktivieren mit eigenen Posting, mit Kommentaren. Die Geheimwaffe bei LinkedIn natürlich Fachexpertise zeigen, Netzwerk andocken. Ich würde jetzt aber auch nicht die Leute beliebig ansprechen. Das ist so. Hast du meinen Job? Die Dinge hasse ich ja selber auch. Also das ist, die will keiner bekommen. Der Trick ist oder mein ultimativer Trick und meine Empfehlung, schreib die Leute, von denen du glaubst, dass sie dir helfen können, nicht und sag, hast du mal einen Job oder ich brauche ganz dringend einen Job, sondern frag sie um Rat, bitte um einen Tipp. Sage, dass du aktuell nach neuen Herausforderungen auf der Suche bist oder vielleicht auch nach einem neuen Job suchst. Aber hast du einen Tipp für mich, wie ich jetzt am besten vorgehe? Oder hast du selber schon solche Situationen erlebt? Was haben die Leute gemacht? Wenn du irgendwas weißt, einen coolen Tipp für mich hast, lass es mich wissen. Das ist dieser psychologische Trick. Wer anderen einen Gefallen tut, dann wirst du Leuten gleich sympathischer aussehen, Kommen sie ans Denken und grübeln und manchmal sagen, ich habe einen super Tipp für dich. Bei uns wird gerade eine Stelle frei und das ist ja eigentlich Hidden Agenda. Deswegen nicht nach dem Job fragen und betteln. Das macht einen immer klein, sondern lieber nach einem Rat fragen. Das macht den anderen größer, weil er die Gnade seiner Weisheit mitteilen kann Und gleichzeitig entsteht ein psychologischer Effekt, der beide miteinander so verwendet.
Ja, nein, da habe ich auch nichts mehr hinzuzufügen. Besser geht. Also was soll ich da jetzt noch zu sagen? Da bist du auch, glaube ich, Experte.
Ansonsten hast du jetzt Fragen. Hoffentlich bleibst du dabei. Beim nächsten Punkt, der ist auch noch mal ganz, ganz wichtig, nämlich das Thema Initiative. Da sind wir wieder bei einer richtig guten Bewerbung, aber einer Sonderform.
OK. Ja, Thema Initiativbewerbung. Also Initiativbewerbung ist natürlich gerade in Krisenzeiten ein probates Mittel, muss man ehrlicherweise sagen, und auch ein durchaus gutes Mittel. Man darf sich natürlich nicht zu viel davon versprechen, wenn man sich bei einem Unternehmen bewirbt, was keine Stelle ausgeschrieben hat, ist die Chance natürlich auch geringer, dass es zu etwas werden kann. Trotzdem sollte man die Möglichkeit nicht ungenutzt lassen, vor allem wenn man eine bestimmte Hinzumotivation auch hat. Das kann sein, weil man das Unternehmen so toll findet, weil man die Produkte so toll findet oder man weiß, dass die Leute, die in der Abteilung arbeiten und da einen bestimmten Job machen, weil man vielleicht auch spezifische Kenntnisse hat, dass einem das Spaß machen würde tatsächlich. Und genau, und deswegen sollte man auf jeden Fall schauen, irgendwie, wo sind Unternehmen, die gut zu mir passen würden, wo passe ich gut hin von meinen Qualifikationen her, von meinen Hart und Soft Skills aber auch. Und wo ist die Chance vielleicht auch wirklich gar nicht so gering, dass auch wenn es jetzt aktuell nicht so ist, dass die gerade diesen Job, den ich haben will, ausgeschrieben haben, aber vielleicht denken die ja in vier Wochen an mich oder in acht Wochen oder denken an mich, bevor sie das nächste Mal ausschreiben. Und genau deswegen würde ich das auf jeden Fall nutzen. Ich meine, nichts zu tun ist ja auf jeden Fall der schlechtere Weg. Und wenn ich halt wirklich keine Stellen mehr finde, die zu mir passen, die lokal auch zu mir passen, da wo ich wohne, dann sollte ich gucken, dass ich andere Wege gehe. Und die Initiativbewerbung ist halt ein Mittel. Und man darf ja nicht vergessen, Jochen, da bist du ja auch Experte auf dem Gebiet verdeckter Stellenmarkt. Es gibt vielleicht ja Vakanzen, nur die sind nicht offiziell ausgeschrieben.
Das passiert in der Tat und dazu sage ich auch gleich noch mal ein Bild. Das passiert natürlich tatsächlich viel, dass Unternehmen, wenn sie gerade in der Krise sind, viele Jobs, die vielleicht vorher vakant waren, jetzt noch mal in die Review schicken, Also tatsächlich noch mal prüfen, brauchen wir das wirklich, können wir die überhaupt besetzen, können wir nicht eher auf natürliche Fluktuation setzen, dass vielleicht Leute freiwillig kündigen und gehen und dann müssen wir keine Stellen abbauen, keine Leute entlassen und also alles so ein bisschen auf dem Prüfstand, teilweise auch die Budgets, damit die Gehälter für die Stelle, wie ist sie dotiert, wer berichtet an wen, wo hängen wir sie auf und so weiter. Das alles so ein bisschen in der Krise. Und natürlich passiert das hinter verschlossenen Türen und damit nicht auf Stepstone, Monster, Karrierebibel, sonst wo, also auf den ganzen Jobmärkten, die man halt kennt, sondern hinter verschlossenen Türen und die einzige Chance an Jobs zu kommen, die vielleicht gerade so in der Mache sind und kreisen, das ist der sogenannte verdeckte Arbeitsmarkt. Auch dazu habe ich eine Folie mal vorbereitet, die kennt man vielleicht, die ist auch bei uns auf der Webseite gibt es auch einen ausführlichen Artikel zum verdeckten Stellenmarkt. Entscheidend ist, und das gilt nicht nur in Krisenzeiten, das kann man sich ganz leicht merken, der verdeckte Stellenmarkt ist rund doppelt so groß. Das ist hier die dunkelblaue Fläche, so doppelt so groß wie der offizielle. Das gilt praktisch immer. Also auch in guten Zeiten ist das so, Der ist immer größer, weil viele Stellen eben intern besetzt werden oder über Kontakte. Man sagt ja so Vitamin B schadet nur dem, der es nicht hat. Also deswegen, der ist doppelt so groß. Aber und das ist die rechte Seite von der Grafik, die rosa Seite, wenn man so will, nur fünf Prozent der Bewerber nutzen überhaupt diesen verdeckten Stellenmarkt. Und damit hast du einfach einen Markt, der doppelt so groß ist wie der offizielle, aber deutlich, deutlich weniger Konkurrenz hat als der offizielle Arbeitsmarkt. Und gerade in Krisenzeiten in vielen Leute auf den Arbeitsmarkt drängen, dann ist die Konkurrenz riesig groß auf die wenigen Stellen, die ausgeschrieben werden, auf die Stellen, die aber nicht ausgeschrieben werden, da kommen so gut wie gar keine Bewerber hin. Also hast du viel bessere Chance. Und deswegen ist bin großer Fan der Initiativbewerbung, ist diese Initiativbewerbung, auch mal blind Bewerbung genannt, eine wunderbare Chance an echte Traumjobs zu kommen, bevor sie ausgeschrieben werden oder während sie noch gerade geplant und durchdacht werden. Also mega, mega Hebel, der viel zu selten genutzt wird und ein echter Geheimtipp ist. Deswegen ganz klares Play von meiner Seite für die Initiative Werbung, nicht nur in Krisenzeiten, aber ganz besonders in Krisenzeiten.
Ja, auf jeden Fall. Wie man den verdeckten Stellenmarkt vielleicht auch dann für sich diesen ominösen verdeckten Stellmarkt entdecken kann, ist natürlich auch mit gut Gefühl Profilen in sozialen Netzwerken. Das ist auch ein Weg. Netzwerk, das ganze Thema Netzwerk hast du ja schon ausführlich erläutert, aber soziale Netzwerke, berufliche soziale Netzwerke wie LinkedIn in Deutschland sicherlich auch noch mit Relevanz, sollte man dann auch für sich nutzen. Was ich immer so ein bisschen auch von anderen schon gehört habe, wiederum andere Karriereberater haben da nicht so eine krasse Meinung zu ist halt dieses. Also ich bin auch kein Fan davon von diesem Open to Work Badge bei LinkedIn. Ich weiß nicht, was sagst du dazu?
Ich habe es gerade eben so erwähnt. Kann man machen. Also sag mal so, wenn du sichtbarer wirst auf Social Media, wenn du anfängst Postings zu schreiben und deine Fachexpertise zu betonen, dann finde ich es eigentlich, ich sehe solche Posts auch manchmal, dann schreiben die Leute so, übrigens ich bin gerade offen oder sowas. Dann finde ich das immer bei den Postern riecht man im Grunde genommen die Masche dahinter und eigentlich ist eine Bewerbung. Und dann finde ich es viel subtiler, dieses Open to Work da reinzupacken und einfach gute Fachbeiträge zu machen. Und das signalisiert dann schon Natürlich ist dieses Open to Work also ganz schrecklich. Wenn du noch bei deinem jetzigen Arbeitgeber bist, dann findet er es, glaube ich nicht so lustig und sagt, müssen wir mal reden, haben sie vorzugehen. Wenn es aber klar ist, dass du den Job verlieren wirst, finde ich es legitim und wir reden hier jetzt wirklich in dieser Krisenzeit, in der Rezession. Und dann finde ich es eigentlich nicht so schlimm, weil man ahnt, aha, seinem jetzigen Arbeitgeber oder ihrem jetzigen Arbeitgeber geht es einfach. Da ist man dann ein bisschen offener. Ich weiß aber, was du meinst. Es hat ein Geschmäcker, aber ich finde es charmanter mit diesem Badge. Vielleicht bastelt man sich auch ein eigenes Profilbild. Kann man ja auch machen übrigens. Also kann man sich selber noch was Nettes da reinschreiben und dann neues Bild hochladen. Aber ich finde es charmanter als in einem Posting zu schreiben und übrigens so mehr oder weniger verkappt, weil da weiß, da riecht ja jeder den Braten. Die Leute sind ja nicht blöd.
Ja, dann lieber transparenter. Da gehe ich mit, wenn man in der Situation ist, wo man eh nichts zu verlieren hat, weil klar ist, Gestelle wird gestrichen, ging vielleicht auch eh schon durch die Presse dann Ich mein ja, was hat man da zu verlieren? Die Argumentation ist ja immer, dass es so ein Anbiedern wäre oder so. Aber jetzt mal ganz ehrlich, naja, wenn ich meinen Job verliere, dann suche ich halt auch einen neuen Job. Was hat das mit Anbietern? Ich bin trotzdem vielleicht sehr, sehr qualifiziert. In den meisten Fällen ist das so und in dem Fall gebe ich dir recht, aber es ist immer so ein bisschen, ich würde auch nicht dazu raten, wenn ich, es ist auch ein bisschen unfair, wenn man dann wirklich auf Jobsuche bis den eigenen Arbeitgeber gegenüber vielleicht so ein bisschen mit wenig Wertschecks verbunden, finde ich, wenn man dann so super offen damit umgeht. Da habe ich so aus Unternehmersicht so ein bisschen so die Problematik dann auch damit. Aber genau sind wir schon bei unserem.
Vorletzten Punkt von unserer Checkliste, die wir durchgehen wollten, nämlich das Thema Weiterbildung absolvieren, haben wir schon oft gesehen und eingeblendet. Ich betone noch mal, warum ist das wichtig? Ich finde oder hat ja eingangs gesagt, man macht so eine Zielorientierung, also eine Bestandsanalyse. Wo stehe ich eigentlich, wo will ich beruflich hin? Schöne Frage aus dem Bewerbungsgespräch, die ich aber immer für einen persönlich auch sehr wichtig finde. Wo willst du in fünf Jahren stehen? Also wo willst du in den nächsten fünf Jahren, wohin willst du dich entwickeln? Und wenn man das weiß, schöne Frage aus dem Bewerbungsgespräch, die ich aber immer für einen persönlich auch sehr wichtig finde. Wo willst du in fünf Jahren stehen? Also wo willst du in den nächsten fünf Jahren, wohin willst du dich entwickeln? Und wenn man das weiß, komme ich dahin und dann ist die Frage, welche Skills brauche ich dafür? Welche Jobs muss ich dafür absolviert haben? Wenn ich weiß, ich will mal Social Media Manager werden, so wie bei mir damals irgendwer wusste, ich muss mich in dem Bereich weiterbilden und Kenntnisse aneignen. Wenn man jetzt sagt, okay, mich reizt vielleicht gerade das Thema KI total und ich würde mal gerne im Unternehmen als KI Ingenieur oder sonst irgendwas arbeiten oder prompten oder sonst irgendwas Spannendes damit machen, wobei das ja schon wieder eher abnimmt, aber einfach mal so als Beispiel, dann ist es natürlich wichtig, dass du genau diese Kompetenzen, diese Skills mitbringst. Wenn du sagst, ich möchte mit dem nächsten Job vielleicht sogar in die Führungsetage gehen oder Mitarbeiter führen und entwickeln, ist es nicht schlecht, wenn du zumindest ein paar Führungskills, die antrainierst und da mal vielleicht auch einen Kurs mitgemacht hast. Wenn du sagst, langfristig möchte ich Coach werden, was ja auch viele Leute mal werden wollen, aber gehe den Umweg über die Personal oder HR Abteilung, dann kann es auch sinnvoll sein, eine Coaching Ausbildung parallel zu machen und da auch selber Geld, also privates Geld zu investieren und da schon mal rein zu machen Man kann auch die Arbeitsagentur fragen, ob die das fördern auch da werden ja Weiterbildungen um Schulungen je nachdem wie hart die Krise ist also wenn aus dem Beruf kommst der absolut keine Chancen mehr hat oder sowas weil kaum noch gefragt Getriebeingenieur mein Schwager ist Getriebeingenieur gewesen. Getriebe. Elektroautos brauchen kein Getriebe. Also da gibt es kaum noch Bedarf der hätte auch umschulen können irgendeiner Form der hat auch mal überlegt ob er Handelslehrer wird, weil die total gesucht werden an den Berufsschulen und dann hätte halt so eine didaktische Ausbildung noch gemacht und die hat glaube ich ein halbes Jahr oder so gedauert und dann hätte er umschulen können sowas wird dann auch gefördert also auch da würde ich mich informieren bei der Arbeitsagentur welche Skills sind gerade gefragt was kann ich machen was wird gefördert was kostet mich dann kein Geld aber erhöht mein Marktwert Ja grundsätzlich ist.
Das ja ein Tipp der immer gilt also Weiterbildung bringen dich immer nach vorne aber du zehrst wahrscheinlich richtig von wenn du meiner schlechten Situation bist wenn du dann darlegen kannst ich habe immer Gas gegeben, ich hatte immer Bock, ich habe immer immer auch mich weitergebildet und war immer offen für alles Neue und lernbereit und habe das in der Vergangenheit bewiesen und möchte das auch bei euch so fortführen dann hat man einfach eine bessere Situation auf dem Bewerbungsmarkt Absolut doppelter Vorteil.
Wenn du eine aktuelle Weiterbildung machst hast du ja dann auch am Lebenslauf das hatte ich ja eingangs bei den Bewerbungsunterlagen gesagt dann hast du ja auch im Lebenslauf sozusagen das Zertifikat stehen und ein aktuelles Datum was ja hey das ist ich bin im Know how auf neuestem Stand und dritter Vorteil fällt mir auch gerade noch ein wenn du selber investiert hast in eine Weiterbildung also proaktiv kurz bevor du dich da beworben hast zeigt es ja auch noch mal da ist jemand der ist strategisch unterwegs, der ist engagiert und der investiert im Zweifelsfall auch eigenes Geld in seine Weiterbildung, in Seine for fortbildung der MöcHte noch was erreichen oder diejenige also da ist jemand der hat Hunger, der möchte sich noch weiterentwickeln und solche Mitarbeiter sind immer gut die haben sich nicht aufgegeben. Gilt übrigens auch wieder für Bewerber jenseits der 50 oder sowas. Auch die zeigen mit solchen aktuellen Weiterbildungen, ich habe noch Feuer, bei mir ist noch was drin, ich investiere noch nicht, ich will noch was erreichen. Immer positive Signale senden an die Personaler, so nach dem Motto, ich bin noch lange nicht am Ende und nicht mit mir müsst ihr weiterhin rechnen und wenn nicht bei euch, dann bei eurem Konkurrenten. Also so in der Richtung würde ich halt auch immer so ein bisschen selbstbewusst auftreten, zeigen. Ich bin hier kein Bittsteller, sondern ich habe was anzubieten. Damit sind wir schon fast durch. Haben wir noch was vergessen? Sonst komme ich auf den letzten Punkt.
Nein, wichtig ist vielleicht noch zu sagen, dass auch in einem aktuellen Angestelltenverhältnis Weiterbildung auch finanziert werden von der Bundesagentur für Arbeit und auch der Lohn zum Teil auch für die Zeit der Weiterbildung bis zu 75 Prozent übernommen wird. Wir machen gerade auch sowas mit einem Mitarbeiter. Das wollte ich noch mal vielleicht hinzufügen. Also das ist durchaus für den aktuellen Arbeitgeber auch absolut attraktiv, das einem zu ermöglichen.
Super Sache. Ja, dann kommen wir zum letzten Punkt, den ich da noch auf unserer Checkliste drauf hab. Wir wollen ja auch die Sendung nicht überziehen, reden jetzt schon 30 Minuten. Von daher kommen wir langsam auf die Zielgerade. Jobsuche fokussieren. So Klasse statt Maße. Du hast das vorhin schon gesagt. Das ist nochmal ein Punkt, der mir total wichtig ist an der Stelle. Ich betone das auch immer wieder gegenüber Leuten, die mich fragen oder ich berate oder wenn ich eben als Jobmentor oder Coach irgendwie unterwegs bin, dann sage ich immer, Leute, auch wenn ihr gerade Not habt, ich verstehe das. Manchmal geht es dann auch nicht anderen. Nehmt aber nicht jeden erstbesten Job an. Es ist so wichtig, dass der nächste Schritt jetzt sitzt in der Krise. Denn wenn du in der Krise irgendwas annimmst und dann feststell war wieder nichts oder vorm Regen, die draufkommst, hast schon wieder einen Jobwechsel, Mach das zwei, dreimal, sieht scheiße aus im Lebensjahr. Also deswegen lieber in der Ruhe liegt die Kraft. Klasse statt Maße fokussiert. Deswegen ist die Checkliste am Anfang auch so wichtig zu sagen, ich konzentriere mich nur auf die Jobs, die mich wirklich meinen beruflichen Zielen weiterbringen, die wirklich fokussiert auf meine Ziele einzahlen und mir eine Weiterentwicklung ermöglichen, im Zweifel auch was ganz anderes und ich strebe einen Quereinstieg an. Auch das ist ja möglich in so einer Krise. Haben wir noch gar nicht drüber gesprochen, Aber natürlich geht auch eine komplette neue und hier ein kompletter Quereinstieg ganz woanders in einem Job, der dich glücklicher macht, der dich einfach auch deinen langfristigen Zielen näher bringt.
Ja, ne, das stimmt auf jeden Fall. Es geht ja auch schnell, wenn du jetzt einen Job wechselt, zum Beispiel aktiv nach mal drei, vier Jahren, ist ja total legitim, Du hast dich beworben und dann gehst du halt immer in eine Probezeit. Und wenn du das jetzt vor einem Jahr vielleicht gemacht hast oder vor zwei, wo es halt auf dem Arbeitsmarkt auch schon ein bisschen schlechter in meinen Branchen schon aussieht, das ist ja nicht erst seit gestern. Und dann wirst du gekündigt in der Probezeit nach sechs Monaten, dann findest du vielleicht erstmal nichts. Ich habe da gerade so einen privaten Fall auch in meinem Umfeld. Dann gehst du mal auch über so einen Verleiher, sag ich mal, oder Vermittler wie Fercher oder so auch in richtig gute Position wieder rein und landest dann vielleicht beim Unternehmen, wo dann, das ist meistens erstmal projektbasiert tatsächlich und wo du dann nicht übernommen werden kannst. So, dann hast du zwei Kurse Station schon. Also es geht wirklich schnell. Deswegen ist dein Tipp da auf jeden Fall richtig. Wo wir vielleicht noch drauf eingehen können, ist so ein bisschen die Jobsuche an sich, weil viele haben das so gelernt. Ich nutze irgendwie Stepstown Indeed, das sind so in Deutschland mit den größten Marktdateien, vielleicht noch ein Job Wäre oder so. Genau. Und was viele aber vergessen, es gibt schon immer quasi eine Jobsuchmaschine der Bundesagentur für Arbeit oder eine Jobbörse. Und gerade in Zeiten, wo Unternehmen Geld sparen müssen und vielleicht nicht 1400 Euro bei Stepstone für eine Ausschreibung ausgeben wollen oder ein paar tausend Euro woanders, schreiben die vielleicht mal auch erstmal nur über die Agentur für Arbeit aus, weil es kostenlos ist oder die schreiben auf ihrer eigenen Website auf. Wie findet man diese Stellen? Naja, man sucht gezielt nach Unternehmen, wo man vielleicht arbeiten könnte oder gerne würde und guckt mal, haben die eine Stellenbörse, ist da was ausgeschrieben? Und man findet die Jobs aber auch oft über Google dann, weil Google scraped ja viel. Genau. Das kennen wir ja als Suchmaschinenoptimierer auch Und genauso nehmen die dann diese Stellen, die die entdecken, der Crawler und spielen die dann im Google for Jobs Feed quasi aus. Man kennt das ja mittlerweile, wenn man irgendwie Bochum Jobs oder so sucht, dann hat man immer Google Jobs Integration und die ist natürlich, da hat auch ein Nutzer oder eine Nutzerin gelernt in den letzten Jahren die zu nutzen und dass man da auch Jobs findet. Also das sind so die Tipps, die ich da noch hätte. Was vielleicht auch noch ein Tipp wäre so ein bisschen, wir haben ja diese Problematik mit den Inflation der Jobbezeichnung. Also kennst ja auch irgendwie Social Media Manager ist jetzt ein Content Creator oder Content Manager oder Content Associate, was weiß ich, schlag mich tot, so keine Ahnung, es gibt ja tausend Bezeichnungen für denselben Job. Vertrieb ist das ganz schlimm, da ist auch mittlerweile Business Development ist Vertrieb und keine Ahnung. Und dass man da so ein bisschen guckt, was für Jobbezeichnungen gibt es noch, was man aber auch machen kann, wenn man weiß, so meinen Job gibt es gerade nicht so ausgeschrieben. Und da ist jetzt vielleicht so ein bisschen die Brücke auch mal Richtung Quereinstieg oder Branchenwechsel zu denken, dass man einfach mal, ich habe das heute noch mal selber ausprobiert tatsächlich, du kannst auch sehr gut nach Kompetenzen suchen. Also wenn du irgendeine Kompetenz hast, kannst du auch mal bei Indeed eingeben und das suchen oder bei Stepstone oder auch wie gerade bei Agentur für Arbeit geht das nicht so gut, aber bei Google geht das sicherlich auch ganz gut. Und dann wirst du Jobs finden, vielleicht nicht an Position 1, 2, 3, weil die immer eher versuchen, den Titel zu matchen. Also das, was du suchst, wenn das im Titel steht, wirst du das erst finden. Aber wenn du dann so ein bisschen weiter in die Suchtreffer reingehst, dass du dann vielleicht einen Job findest, der jetzt dein Skill, den du eingegeben hast, deine Kompetenz in der Jobbeschreibung gefunden hat und der Job aber eigentlich was völlig anderes, also die Branche oder der Job an sich was anderes ist, aber wo diese komplett Kompetenz oder diese Tätigkeit gefragt ist, auf den du so nicht gekommen wärst. Und das ist vielleicht so ein bisschen um die Ecke denken in Krisenzeiten ist sicherlich auch ein wertvoller Tipp, denke ich definitiv.
Also ich finde Die Arbeitsagentur ist definitiv wichtig, weil sie vor allem lokal sehr, sehr stark ist. Und für alle, die sagen, also ich bin hier gerade vielleicht wegen schulpflichtiger Kinder oder sonstiger familiärer Gründe nicht so flexibel mobil, für die ist definitiv die Arbeitsagentur ein super Anlaufpunkt oder eine Anlaufstelle, wo man Jobs finden kann, die lokal auch stark sind. Ich würde auch ganz ehrlich, auch wenn es super oldschool ist, ich würde auch mal, es kommt natürlich auf die Qualifikation an, aber ich würde auch immer noch mal ins Lokalblättchen reinschauen, was ausgeschrieben In jedem Fall, da gibt es viele Mittelstände, die immer noch, weil sie es schon immer so gemacht haben, weiterhin ihre Jobs auf die Art und Weise ausschreiben. Klar, in der Regel sind das Minijobs, einfache Tätigkeiten, wenig oder gering qualifizierte Jobs, aber auch das kann ja mal ein Ansatz sein für den einen oder anderen. Es müssen ja nicht immer nur Akademiker angesprochen werden hier. Von daher auch Lokalblättchen lohnt sich der Blick hinein und versuchen, machen, tun. Wichtig ist ja, dass man wieder einen Fuß in die Tür kriegt und wichtig ist, auf den letzten Punkt eingehen, dass es ein Job ist, der einen glücklich macht. Und da ist Geld keine Frage. Für viele Leute ist es wichtig, für mich auch, aber es sollte nicht die Hauptrolle spielen, gerade in so einer Krise. Manchmal muss man einfach einen Schritt zurückgehen, um dann in Zukunft viel bessere Schritte nach vorne gehen zu können und nach oben gehen zu können. Und wenn du im richtigen Job bist, hast du eigentlich auch das anfangs niedrige Gehalt schnell wieder ausgeglichen, weil du schneller aufsteigen kannst, weil du im richtigen Job bist, richtig Vollgas gibst und dann natürlich auch mehr verdienen kannst. Also Gehalt sollte hier nicht der ausschlaggebende Punkt sein. Da würde ich sagen, sind wir am Ende mit der Sendung. Das war jetzt auch lang genug. Wir setzen das Ganze fort. Wenn ihr Fragen habt, wenn ihr Anregungen habt, wenn ihr Themen habt, über die wir schreiben, reden sollen wollen, dann bitte hier Kommentare schreiben. Jetzt nicht live, aber ihr könnt natürlich auf den Kanälen, wo ihr dieses Video sieht, also Auf Facebook, auf YouTube, auf LinkedIn, könnt ihr jederzeit Kommentare schreiben, uns wissen lassen, was ihr euch wünscht. Fragen beantworten wir sehr, sehr gerne und wir sehen uns in zwei Wochen wieder dann auch wieder live. In diesem Sinne, macht's gut und viel Erfolg bei der Bewertung. Werbung auch in kurzer Zeit.










