Bewerbung optimieren

Stefan and JobGenius discuss how to strengthen job applications. They cover resume length, when to use color and design, and how to match your materials to what the job posting asks for.
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Ha, da Stand noch um 17 Uhr geht's los. Heute geht es aber erst um 18 Uhr los. Und nein, du hast dich richtig gelesen. Wir sind um 18 Uhr live auf Sendung. Es geht los mit unserer schönen Sendung. Der Stefan ist auch schon da. Wir sprechen heute über das spannende Thema Bewerbung optimieren. Volles Programm heute, wenn du eingeschaltet hast. Wir freuen uns sehr, wenn du uns direkt einen Kommentar schreibst, ob 18 Uhr für dich die bessere Zeit ist oder 17 Uhr. Wir haben es ja extra mal verschoben, weil wir rausfinden wollten, Ob vielleicht um 18 Uhr für viele unserer Freunde, Fans, Zuschauer die bessere Uhrzeit ist. Also gerne mal einen Kommentar da lassen auf Facebook, YouTube, LinkedIn, wo auch immer du zuschaust. Ansonsten sprechen wir, wie gesagt, heute über das Thema Bewerbung optimieren, volles Programm. Wir fangen, wir haben zwei große Blöcke, nämlich den Lebenslauf und das Anschreiben. Wir fangen direkt mal an mit dem Lebenslauf. Und bevor ich da jetzt zu viel verrate, wir haben uns überlegt, wir gehen so ein bisschen auch wieder hier zwei Blöcke durch, nämlich einmal Inhalt und Design, also Layout, Design, Sprache, Inhalt. Stefan, womit möchtest du anfangen? Mit Sprache und Inhalt oder mit Layout und Design beim Lebenslauf?
Ich würde tatsächlich gerne mit dem Layout anfangen, weil das so ein Grundsatzding ist. Das muss man ja entscheiden am Anfang.
Dann lass uns reinhauen. Fangen wir vielleicht mal an mit der optimalen Länge vom Lebenslauf, denn da geht es ja schon los.
Du weißt ja, also klar, zwei Seiten sind immer gut, gerade für einen Einsteiger oder so. Ich sag mal so, wenn du ein Berufserfahrener bist, du bist ja im Team drei Seiten, glaube ich. Ich sag, es darf vielleicht auch mal eine vierte sein, bevor ich was Wichtiges streiche. Genau, aber eigentlich kommt man mit rein.
Zwei bis drei Seiten. Also ich habe jetzt neulich noch mal geschaut bei uns, Es gibt tatsächlich eine Studie, die sagt, die meisten Bewerber senden Lebenslauf mit zwei Seiten ein. Also das ist so tatsächlich der Standard von den meisten. Dann gibt es eine andere Regel, die pro zehn Jahre Berufserfahrung eine Seite ist. Auch eine schöne Faustregel. Und ich bin ja tatsächlich Team 3 Seiten. Ich sage, selbst wenn du über 30 Jahre Berufserfahrung hast, solltest du dich trotzdem auf 30 Jahre beschränken, 30 Seiten auf 3 Seiten beschränken, weil alles, was 10 Jahre zurückliegt, ist wahrscheinlich auch gar nicht mehr so relevant. Das kann man dann einfach komprimieren und verdichten und dann kommst du dann doch wieder auf drei Seiten raus. Also zwei Seiten, drei Seiten. Ich denke auch das ist optimal, wenn es meine vierte gute Seite ist. So what. Aber also ich bin auch nicht katholischer als der Papst, aber zwei, drei Seiten finde ich, glaube ich, von der Länge her ganz optimal. Ansonsten hast du mir vorher noch im Vorgespräch, wir sind ja schon ein bisschen, bisschen zusammengeschaltet hier, hast du ja schon gesagt, du bist hier Team einspaltiger Lebenslauf, ganz, ganz wichtig.
Ja, auf jeden Fall. Also grundsätzlich hat das zwei Gründe. Diese zweispaltigen Canva Lebensläufe, nenne ich sie mal, die man überall findet, die sind natürlich optisch teilweise wirklich echt modern und sehen auch gut aus. Ich sehe zwei Probleme. Zum einen haben wir das Thema irgendwie CV. Ich lade meinen Lebenslauf irgendwo hoch oder sende ihn auch per Mail, bin bei einem großen Unternehmen und die packen die Daten, extrahieren die in ihre Bewerber Datenbank und beim zweispaltigen Layout kommt es einfach immer noch häufig sehr häufig zu Problemen. Das ist wirklich ein Problem. Also wenn ich jetzt aber mich bei einer kleinen Firma bewerbe, die sowas auch nicht einsetzt, gerade irgendwie Kreativbereich oder so, die auch was Cooles sehen wollen. Genau, da ist das natürlich nicht so ein Thema. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, wir bekommen ja viele Lebensläufe von Kunden und auf Jobmessen mache ich Zivilchecks, dass man sich meistens mit einem zweispaltigen Layout keinen Gefallen tut. Warum? Weil gerade wenn man mehr Seiten Lebenslauf hat, ist es meistens so, man kriegt die erste Seite super schön voll und auf der zweiten Seite irgendwann die linke Spalte ist dann leer oder so und dann hat man halt nur so ein Stück oder so gefüllt und das ist total doof.
Vielleicht muss ich ganz kurz erklären, was ich mit oder was einspaltig, also zweispaltig heißt. Ich versuche das jetzt mal darzustellen. Wir hätten natürlich ein Bild vorher hochladen können, Blöd, habe ich vergessen. Also zweispaltig hast du hast da immer, nee, auf der Seite da so, hast du auf der Seite praktisch so eine schmale Spalte und der ganze Rest ist breit. Also das ist der zweispaltige Lebenslauf, der sieht da ganz schick aus, sieht man bei Canva und natürlich haben wir auch so ein paar Designs oder meistens einen farbigen Balken hast, der so senkrecht runtergeht, der vielleicht so eine drittel Seite breit ist oder nur ein Viertel oder sowas in der in der Richtung und der Rest ist weiß. Und in diesem, ich sag mal, dunkelblauen Balken, da kann man dann das Foto unterbringen, den Namen, die Kontaktdaten, vielleicht noch ein paar Stärken oder sowas. Und da hast du natürlich völlig recht. Rechts ist natürlich nicht andersrum, da ist dann der spannende Teil beruflicher Werdegang, lalala. Aber auf der zweiten Seite wird dann diese linke Spalte, die wird dann auf einmal leer, weil da fällt einem nichts mehr ein. Da kannst du ja auch nicht irgendwie noch Zeug reinschreiben und dann sieht das tatsächlich doof aus und dann ist der einspaltige Lebenslauf tendenziell besser. Bin ich auch sofort dabei.
Genau. Eine Sache noch bei Berufseinsteigern, da ist immer die Problematik aus meiner Sicht, die versuchen dann zwanghaft auf diese eine Seite zu kommen, damit das auch cool aussieht. Sieht auch cool aus. Das Ding ist nur, meistens musst du wichtige Inhalte streichen, um dahin zu kommen. Und das sehe ich halt super oft. Und genau, also grundsätzlich glaube ich auch für die Aufgeräumtheit ist es besser auf so ein klassisches Layout zu gehen, wo das ist ja so ein bisschen eigentlich auch wie zwei Spalten, weil du links immer die Zeiträume hinpackst. Also da, wo dann Inhalt im Zweispaltigen.
Mehr ist, kannst du mit dem Tabulator machen. Idealerweise drückst du die Tab Taste ein paar Mal oder lädst sie ja bei Word kannst du den Tab hier einrichten, auf welche Breite oder sowas. Mit dem Tabulator. Genau.
Ja, so würde ich es machen.
Ja, genau. Wobei ich halt immer sagen würde, bei Schülern oder Studenten, Berufseinsteigern, wenn die halt auch noch nicht so viel Berufserfahrung haben und tatsächlich eher Mühe hätten, die zweite Seite vollzukriegen, weil das sieht dann auch doof aus. Wenn du dann auf der zweiten Seite nur so viel hast, dann ist tatsächlich dieser zweispaltige Lebenslauf ganz cool. Den machst du nämlich richtig voll und dann hast du es letztendlich auf einer Seite und alles schön kompakt drauf.
Auf jeden Fall. Wenn das passt inhaltlich und du nichts Wichtiges streichst, dann kannst du damit arbeiten. Setzt der Fall, du bewirbst dich nicht beim großen Unternehmen, die in irgendeiner Form Lebensläufe parsen also Informationen extrahieren, dann wird.
Das immer ein bisschen schwieriger dann für. Da gehen wir auch nachher noch mal drauf ein, denn das ist natürlich ein großes Handicap heute. Die meisten Bewerbungen werden heute per E Mail oder per Online Formular eingereicht bei den Unternehmen. Und gerade bei den Online Formularen muss man ja davon ausgehen, dass die Unternehmen auf der anderen Seite beim Empfänger irgendwelche KI Software benutzen oder sogenannte Applicant Tracking Systems, also ATS oder CV Parser. Da gibt es unterschiedliche Namen für und die werten halt dann die Bewerbungen aus. Und diese Viecher, auch wenn sie KI heißen, sind eben gar nicht immer so intelligent, wie man andenkt und die können eben nicht alles interpretieren. Da sind wir dann direkt beim nächsten Punkt vom Design. Früher war das mal total schick. Ich kann mich erinnern, als wir angefangen haben, so Lebenslaufvorlagen bei uns hochzuladen und anzubieten, hatten wir da auch ganz viel drin, so mit Grafiken, grafischen Schnickschnack, also Icons, Symbole, irgendwelche Raster, wo du dann sagst, meine Top stärken und dann machst du so 4 von 5 Sternchen oder 8 von 10 Punkten und so weiter. Sieht sehr, sehr schick aus, kann der CV Parser oder der ATS aber leider überhaupt nichts mit anfangen. Der sieht halt nur 8 Klötzchen oder sowas, denkt sich so, ja was heißt das jetzt? Also genauso bei Symbolen. Das ist ein echtes Handicap. Und deswegen sagt man heute weg von diesen von diesem Schnickschnack. Wenn du auf Papier einreichst, also bei einem traditionellen Unternehmen, vielleicht bei irgendeinem inhabergeführten Mittelständler oder sowas oder hier lokal, du bewirbst dich für einen Schülerjob und gibst dann dem Ladeninhaber ab, da kannst du das noch machen. Er sieht das auch immer noch sehr cool aus, aber wenn du hier so Online Bewerbungen hochlädst, ganz schlecht, dann würde ich tatsächlich auf diesen ganzen Schnickschnack verzichten und dann wirklich Plaintext, gar nicht viel Zeug da drauf machen. Linien sind noch okay, Fettschrift ist OK, Kursive ist okay, Unterstreichungen kann man machen, um ein bisschen auffälliger zu werden, Muss aber auch damit rechnen, dass das natürlich bei so einem Parser dann auch gleich wieder rausfliegt, also später gar nicht mehr vorkommt.
Du kannst natürlich so ein bisschen grafische Elemente, wie so ein Hintergrund Grafik, die aber kein eigener Inhalt ist, die nur der Optik dient. Das kann man schon machen. Oder auch Icons einsetzen. Wenn halt aber jetzt zum Beispiel für Stärken oder Kompetenzen oder so, wenn er so ein Kompetenz Icon ist, dann sollte aber daneben Kompetenzen stehen, damit das eine Maschine auch lesen kann. Was folgt danach? Also das ist halt wichtig. Aber genau, ich gebe dir recht, eher dezent.
Genau, Also gibt es definitiv einen Trend zurück zum Schlichten. Also wir nutzen in unseren Vorlagen ganz gerne Wasserzeichen dafür. Ich baue dann immer so bei den Vorlagen ganz gerne oder meine Mitarbeiter, wir bauen dann eher so Wasserzeichen ein Und da kann man dann mit Farben arbeiten, mit Balken oder sowas, aber die sind halt im Hintergrund. Das ist sozusagen wie Hintergrundbild. Bei Word kannst du das eben auch mit so und so viel Prozent angeben, kannst du sagen nur 30 Prozent, dann ist es ganz dezent im Hintergrund und wird auch nicht mehr so dominant. Das kann man auch rausnehmen, wenn man das will, kann das wieder löschen, ist wieder schwarz auf weiß oder sowas. Also damit kann man ganz gut arbeiten. Also es hilft der Optik bei ausgedruckt oder PDF und den Parser stört es null.
Genau.
Sonst noch einen wichtigen Punkt bei Layout und Design. Ich muss selber mal gerade hier so ein bisschen in meine Hilfsliste gucken, was wir da noch haben, dass wir da nichts vergessen.
Ich glaube, das sind die beiden wesentlichen Punkte.
Ja, ich denke auch Farben kann man noch sagen. Also vielleicht noch ganz kurz habe ich hier noch Stichwort Farbe. Ich bin ja schon ein Farb Fan. Es gibt aber so die Grundregel beim Lebenslauf. Die Farbe kann noch mal Akzente setzen, fällt auch super auf. Damit kann man auch seinem Lebenslauf eine individuelle persönliche Note geben. Aber es gibt so die Grundregel, maximal eine Schmuckfarbe. Also treib es nicht zu bunt im wahrsten Sinne des Wortes, sondern maximal eine Schmuckfarbe. Und da habe ich mal irgendwann vor Jahren gute Erfahrungen damit gemacht und den Tipp dann rausgegeben, der schon sehr häufig kopiert worden ist, dass man idealerweise die Schmuckfarbe wählt, die dem Logo, der Logofarbe des Zielunternehmens relativ ähnlich ist. Ob man jetzt genau dieselbe Farbe nimmt, muss man überlegen. Gibt es auch natürlich kritische Stimmen, die sagen, das ist schon ein bisschen aufdringlich. Ich finde es dezent eingesetzt, sehr hübsch und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht bei unseren Klienten jetzt gerade. Also was ich bewirbst dich bei der Deutschen Bahn nimmst du halt rot, bei der Bundespolizei nimmst du dunkelblau und so bei yellowstrom. Ich habe das selber mal gemacht, als ich bei yellowstrom war, hab dann gelb genommen. Das kam immer sehr, sehr gut an, weil du halt dezent hohe Identifikation mit dem Arbeitgeber simulierst und suggerierst halt auch so ein ich gehöre dazu oder ich gehöre schon irgendwie ein Stück weit dazu, habe mich damit identifiziert und das sehen Personaler in der Regel sehr, sehr gerne.
Ja, auf jeden Fall. Auch da mal ein bisschen anders als alle anderen und vor allem nicht so genau so wie es auf den ganzen Generatoren, die Lebenshof de Com, keine Ahnung, das sind ja halt dann Layouts und auch Farben dann teilweise, die man dann auch immer sieht und genau.
Ja, da einfach mal was anderes, aber.
Immer noch, ich sag mal, ich würde es immer in einer gewissen Professionalität, die würde ich einhalten, außer natürlich, ich bewerbe mich hier als Grafikkainer Agentur, das ist natürlich was ganz anderes, dann sollte das komplett individuell sein und da spielt auch Pising keine Rolle.
Ja, dann schwenken wir mal ganz kurz zum Inhalt und bevor wir das tun, weise ich noch mal darauf hin an die Zuschauer, die gerade sind auch einige dabei, die gerade hier von den ganzen Kanälen zuschauen. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr jederzeit die stellen, ganz einfach per Kommentar auf Facebook, auf YouTube, auf LinkedIn, auf Twitch. Wir sehen die also wir sehen die erstmal, also im offiziellen und können die einblenden, dann sehen wir die auch hier unten. Wenn ihr nicht möchtet, dass sie eingeblendet werden, weil ihr lieber anonym bleiben wollt, dann schreibt gerne anonym als Wort davor. Ich sehe das auch und dann blende ich sie natürlich nicht ein und lies die nur vor und wir sprechen dann trotzdem darüber. Also es sind jederzeit auch Fragen willkommen und erlaubt. Dann gehen wir jetzt zum Lebenslauf. Inhalt. Auch da kann man neben der Optik natürlich noch mehr optimieren und da kommt es letztendlich ja auch darauf an, denn Substanz entscheidet und nicht nur die Oberfläche.
Ja, auf jeden Fall. Inhalt ist ja auch tatsächlich wichtiger noch als Optik. Genau. Grundsätzlich so vorab, so eine Sache ist mir wichtig, die hatten wir auch im Vorgespräch kurz. Ich würde immer wirklich vielleicht auch ein bisschen betriebsblind, ich würde mir immer, oder was heißt betriebsblind, aber blind bei seinen eigenen Dingen, die man produziert und ich würde immer mir die Ausschreibung hinlegen oder auf den zweiten Bildschirm oder daneben neben meinen Lebenslauf legen und immer die wichtigen Stellen einmal markieren. Also diese, ich sag mal, Mindestanforderungen oder wesentlichen Anforderungen, die in der Ausschreibung drin sind, markieren und prüfen, habe ich das so in meinem Lebenslauf stehen? Also wenn ich es mitbringe, wenn ich es nicht mitbringe, kann ich es nicht drin stehen haben. Nicht erfinden, nein, das nicht, nicht lügen, aber genau habe ich, da bin ich darauf eingegangen, findet man das im Lebenslauf. Das ist nicht nur für Perser wichtig, sondern es für Menschen auch total wichtig. Und es kommt so oft auch bei eigenen Bewerbungsgesprächen mit Kandidatinnen für Praktika oder so Dinge raus, wo ich so denke, warum steht das denn nicht in deinem Lebenslauf? Und jeder Recruiter kennt diese Geschichten, deswegen das immer machen. So, das ist der Vorab Tipp zum Inhalt.
Mega. Genau. Und dann ergänze ich sogar noch an der Stelle auch ganz, ganz wichtig, wenn schon diese sogenannten Muss und Kann Qualifikationen, die in dem Anforderungsprofil drinstehen, einbaust, dann verwende exakt dieselben Begriffe. Auch das ist wieder so. Also Stichwort Keywords, das kennen wir vielleicht aus dem SEO Teil, also aus der Suchmaschinenoptimierung. Da gibt es aber auch, wenn du so willst, die Personale Optimierung oder die ATS Optimierung, um das mal zu übertragen. Versuche diese Keywords wirklich einzubauen. Das ist tu ja, aber es ist so wichtig, weil die Leute natürlich genau auf diese Begriffe und die Software erst recht auf diese Begriffe achten. Also wenn IT Kenntnisse gefordert sind, dann schreib nicht EDV Kenntnisse, das sind Synonyme. Der Mensch weiß natürlich, dass es dasselbe ist, aber wenn IT Kenntnis in der Stellenausschreibung ist, dann schreib bitte auch IT Kenntnis in den Lebenslauf rein. Also wirklich dasselbe Wort verwenden, wenn da andere Begriffe drin sind. Ein Parser ist vielleicht wieder zu blöd und sagt dann ja, also gut, da war die Anforderung X, er hat Y, er hat aber X, nicht Absage das dann immer blöd.
Also man muss schon sagen, dass auch da eine Entwicklung stattgefunden hat. Wir haben auch dieses Jahr eine umfangreiche Testreihe gemacht mit dem Marktführer des Textkerne.
Das ist ein holländisches Unternehmen im Ursprung.
Und also Synonyme können die schon ziemlich gut, muss man ehrlicherweise sagen mittlerweile. Aber wo du komplett recht hast, ist halt, muss man ehrlicherweise sagen, und das ist auch einer meiner Tipps. Beim Jobtitel ist es tatsächlich, also das ist so, wenn eine Stelle als Sales Manager ausgeschrieben ist und mein Titel im Unternehmen war vielleicht auch total schwierig, versteht vielleicht auch der AR Verantwortliche gar nicht irgendwie so, keine Ahnung, manche sagen ja sogar Business Development ist bei manchen Vertrieb, also genau, und ist irgendwie so Customer Executive, Ex Success Manager irgendwas und ich habe eigentlich Vertrieb gemacht. Da würde ich im Rahmen des Möglichen und Vertretbaren tatsächlich meinen Jobtitel 1 zu 1, also oder möglichst nah auch dementsprechend anpassen bei den Skills aber auch genauso. Ja, eins zu eins ist natürlich gut, es soll natürlich nicht nach Abschreiben aus der Ausschreibung klingen, aber dann nah synonym, was sehr inhaltlich sehr nah ist, auch verbänden. Das ist auf jeden Fall super wichtig in der heutigen Zeit.
Was man aber machen kann, man kann die deutsche Übersetzung oder die geforderte Übersetzung in Klammern schreiben. Also wenn Sales Manager gefordert ist und du heißt, keine Ahnung, Business Development Manager of permanent Income oder sowas, wo man denkt, was ist das? Dann schreibst halt in Klammern äquivalent zu Sales Manager oder so oder gleich Sales Manager oder sowas, das kann man ja noch in Klammern daneben schreiben, dann ist der Begriff drin und du sagst im Grunde genommen ja, ich hieß zwar anders, aber es war derselbe Job.
Ja, genau, das ist auf jeden Fall in dem Zusammenhang wichtig. Inhaltlich vielleicht noch, weil wir gerade kurz IT Kenntnisse einmal hatten, da ist so eine wichtige Sache, da würde ich es handhaben wie bei Sprachkenntnissen, das machen wirklich sehr wenige und bei IT Kenntnis ist gerade so unfassbar wichtig, wie dein Skill Level ist. Und da würde ich es halt so machen, dass ich, wenn ich irgendwie meine Liste hab, SAP HANA, was weiß ich, 5, 3, 4, dass ich dann auch wenigstens hinschreibe, Basis gut oder sehr gute Kenntnisse, also so eine kleine Einordnung mitnehme. Jetzt zum Beispiel der Marktführer, von dem wir gerade gesprochen haben, den ganz viele ATS Systeme auch, also die Funktion des Parsings bei sich einbinden, liest das auch so und gibt die Einordnung dann auch weiter. Das ist ein wichtiger Tipp, den viele nicht so umsetzen.
Genau, und da würde ich mal sagen, auch eine verbale Einordnung, also jetzt nicht wieder fünf Klötzchen oder sowas oder vier von fünf Sternchen, sondern wirklich gut, sehr gut. Bei Sprachen verhandlungssicher, Grundkenntnisse, Muttersprachler oder irgendwie sowas. Also wirklich ausschreiben, damit es da keine Verwechslungsgefahren gibt. Wir hatten das ja im Vorgespräch vorhin noch, wo wir gesagt haben, hier bei Sprachkenntnissen kann man natürlich hier den europäischen Rahmen da nennen, hier von A bis C, wo man dann sagt so B ist eigentlich schon ein ganz guter Level. Das kann aber dummerweise auch eine Führerscheinklasse sein und deswegen weiß man dann immer nicht so ganz genau, was ist damit gemeint. Deswegen kann man B bei den Sprachkenntnissen schreiben. Ich würde aber auch immer noch dazu schreiben, verhandlungssicher oder fließend in Wort und Schrift oder sowas.
Ich glaube B wäre tatsächlich sogar verhandlungssicher. Ja genau.
Ich glaube C ist, C ist muttersprachlich, nahezu muttersprachliches Niveau, Verhandlungssicher ist also Business High End ist C und B ist wahrscheinlich fließend Wort und Schrift oder so. Also da kannst du schon super Konversationen mitführen und so Und B ist so, ja, Zeitungslesen geht und sprechen geht auch Und A ist so das Basislevel, da kannst du gerade mal so ein Brötchen bestellen, hätte ich gesagt.
Das sollte man einmal googeln und sich da die Beschreibung auch durchlesen. Findet man bei uns auf den Webseiten auch und dann dementsprechend sich einordnen, dann so nicht vier Sternchen hinmachen.
Ich müsste jetzt auch nachschauen, aber da gibt es Listen, wie die dann auf, also wie A bis C, wie die auf Deutsch heißen, sozusagen in verbal ausgedrückt. Da kann man sich das anschauen und dann würde ich es reinschreiben. Genau, auf jeden Fall. Apropos aber wenn du sagst, hier so Spezifikation und Level mit angeben, das gilt aber auch für die Berufsstation. Also auch da, wenn du bei beruflichen Werdegang bist, auch das machen viele. Die listen dann halt nur Tätigkeiten auf und sagen, ja, ich habe das gemacht, das gemacht, das gemacht, gemacht, das gemacht. Auch das sagt ja herzlich wenig aus und beeindruckt jetzt auch nicht so. Auch da gilt beim Inhalt, willst du ihn optimieren. Bau wirklich auch Besonderheiten ein, besondere Erfahrungen, Erfolge mit Zahlen. Ich sage immer bei uns in den Artikeln, wenn ich die schreibe, sage ich immer unterschätz niemals die Magie der Zahlen. Zahlen haben eine unglaubliche subtile Macht auf den Leser. Wenn du sagst Umsatzsteigerung um 17 Prozent, das wirkt ganz anders, als wenn du nur sagst, umsatz gesteigert, ja 0,3 Prozent oder 80 oder so, ist ja schön. Aber wie wenn du aber sagst 17 in einem halben Jahr oder in drei Monaten, da kann ich mir was drunter vorstellen. Deswegen versuch immer möglichst konkret zu werden. Das beeindruckt viel mehr, um Zahlen da einzubauen, die konkret sind, messbar, nachweisbar, perfekt. Das müssen ja keine echten Zahlen sein. Da kommt man dann in den Bereich der Betriebsgeheimnisse. Aber Steigerungen um so und so viel Prozent ist kein Betriebsgeheimnis. Also da weiß ja keiner, was ist die Basis und trotzdem ist es ja eine Verbesserung.
Genau, wenn es dann irgendwie von 100 auf 180 sind, dann ist natürlich, lügen soll man ja auch nicht. Da muss man sich überlegen, ob man das da machen will, aber ob man.
Da ein bisschen zu dick aufträgt. Genau.
Aber auch so Führung von Mitarbeitern. Ja, wie viele, also in was für Ein Team sind zwei gewesen oder 20.
Ist ein Riesenunterschied natürlich. Und auch das kann man dann mit angeben. Also immer möglichst konkret und Zahlen wirken da auf jeden Fall noch mal ganz gut.
Ist inhaltlich fast der wichtigste Tipp für den Lebenslauf, den du da gerade genannt hast.
Ja, also die berufliche Erfahrung ist ja das, was sich Personaler zuerst durchlesen, weil da könnten wir jetzt, glaube ich, noch ein Schänzchen diskutieren. Auch wenn ich immer sage, eigentlich blickt der Lebenslauf zu sehr nach hinten. Nur weil ich in der Vergangenheit das und jenes gemacht habe, sagt das nicht, dass ich den neuen Job ganz gut kann. Da gibt es ja auch Studien, die sagen, eigentlich gucken wir immer so ein bisschen zu sehr. Also wir Deutsche vor allem gucken zu sehr auf den Lebenslauf und sagen immer, wenn er das gemacht hat, dann muss der super sein oder diejenige. Aber ob das immer so zutreffend ist, weiß ich nicht, müssen wir jetzt nicht ausdiskutieren. Aber ja, dieser berufliche Teil ist halt mega wichtig und der muss echt sitzen. Genauso wie der andere Teil, den du erwähnt hast, nämlich die besonderen Kenntnisse, wo man dann Sprachlevel reinbringt, Computerkenntnisse, dies, das und jenes. Das sind so die beiden Teile. Da sehe ich ja bei mir selber als Arbeitgeber heute auch da gucke ich besonders hin. Also das ist immer das, was man auch machen kann. Optimieren könnte man auch noch mal diskutieren über Hobbys und Interessen. Das ist ja immer so ein Thema, wo gerne drüber diskutiert wird, wo man dann so sagt, ist das eigentlich noch, gehört das in den Lebenslauf? Ich finde ja, weil es gehört zur Persönlichkeit noch mal ein dazu. Natürlich muss man da auswählen und nicht irgendwelche Hobbys nennen, so Bücher lesen, Kino chillen ist ja kein Hobby. Irgendwie sollte man auch nicht in Lebenslauf schreiben. Klingt auch nicht so gut. Sehr passiv. Aber wenn du halt Hobbys hast, die für gute Soft Skills stehen, also was in der Fußballmannschaft schon seit Jahren spielen oder sogar Mannschaftskapitän sein oder sowas, dann stecken darin ja ganz tolle Führungserfahrung, Projektmanagement, Teamfähigkeit und all sowas. Und das ist ja auf jeden Fall nochmal ein Pluspunkt. Deswegen wür immer sowas noch mal ergänzen, ausgewählt nicht lang. Da reichen dann drei Hobbys oder sowas oder drei Interessen, vielleicht auch mal eine Auszeichnung für ein eigenes Projekt. Ist immer so Jugend forscht oder sowas. Wenn das mal war bei jungen Leuten natürlich immer schön.
Ja, gebe ich dir vollkommen recht. Also sobald irgendwie ein Bezug zum Beruf hergestellt werden kann sogar, der kann auch ein bisschen weiter weg sein. Aber wenn Bezug hergestellt werden kann, dann auf jeden Fall rein und gerade irgendwie so alles, was gewisse Attribute wie Leistungssport oder so, das ist ja dann auch Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen, Umgang mit Niederlagen auch und so. Da kommt ja so viel lernt man dabei. Also auf jeden Fall mit rein. Irgendwie nur lesen. Ja was lesen? Also wenn es hier irgendwie um Fachliteratur oder um Ich lese jeden Tag in der FAZ den Wirtschaftsteil und im Handelsblatt auch oder so, das ist in vielen Berufen sehr sehr relevant. Aber dann sollte ich das auch so hinschreiben und nicht nur lesen.
Ja genau, Lesen ist dann langweilig. Das kann ja auch ein Honey und Nanny Buch sein oder sowas. Hat ja mit dem Job relativ wenig zu tun. Ja klar, vielleicht weil wir bei diesem Thema sind, was wie schreiben? Noch ein letzter Tipp und dann mit Blick auf die Uhr müssen wir vielleicht noch mal zum Anschreiben kommen. Ein letzter Tipp wäre für mich noch mal, wenn ich schon den Lebenslauf fülle. Das sind ja eigentlich nur Stichworte, aber ganz gerne auch mal Substantive gemischt mit Verben, dann eine positive Wortwahl. Das wäre so mein Tipp noch mal am Ende. Versuch so richtig tolle Verben, starke Verben zu verwenden. Da ist vielleicht auch ein bisschen die Sprachliebe bei mir drin. Aber starke Verben wie umsetzen, implementieren, realisieren, erzielen, also all sowas, was nach aktivem Macher, Macherin klingt, würde ich da immer auch noch mal versuchen zu integrieren. Das ist nämlich eine sehr subjektiv subtile Ebene, wo du noch mal zeigst, so habe gemacht oder war tätig oder sowas in. Das ist so passiv. Aber wenn du sagst Umsatz gesteigert, erzielt von so und so viel Prozent, dann ist das gleich. Das klingt so hands on irgendwie. Da ist ein Typ, den muss man nicht zum Jagen tragen. Starke Persönlichkeiten, Macher, so jemanden stellt man halt auch umso lieber ein.
Auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Vielleicht noch einen letzten zum Lebenslauf. Es gibt so Inhalte, die nicht jeder drin hat im Lebenslauf. Vielleicht ein kleiner über MichText oder Executive Summary, vielleicht auch nochmal ein Skillset, damit ich ein paar Skills mehr noch mal abdeck. Ist auch für Matching gut, klar, Karriere Highlights oder vielleicht auch sogar Angaben zur Verfügbarkeit, wenn ich halt kein Anschreiben beilege. Wobei, jetzt sind wir beim Thema, Wir empfehlen ja immer Anschreiben beizulegen, aber manchmal hat man ja teilweise die Möglichkeit gar nicht Darüber sollte man sich noch mal Gedanken machen, ob vielleicht ich noch ein paar Inhalte ergänzen kann. Genau. So, aber jetzt zum Anschreiben.
Jetzt zum Anschreiben fangen wir wieder, Fangen wir wieder an mit den. Ach guck mal, da kommt ein toller Kommentar, den blende ich gleich mal Einer steht auch nicht anonym drauf. Ich hoffe, ich darf das jetzt. Ein schönes Lob von der Sandra. Dankeschön. Dann kommen wir jetzt zum Anschreiben. Fangen wir wieder an mit Layout und Design. Da sind wir wahrscheinlich relativ schnell durch. Da gibt es jetzt nicht so viel zum falsch machen, aber zumindest kann man da auch noch mal sagen, aus meiner Sicht, das Anschreiben, wo wir beide ein großer Fan von sind, sollte im Layout und Stil unbedingt zum Lebenslauf passen. Also einheitliche Unterlagen, zumindest was die Selbsterstellten anbelangt. Also Anschreiben, Deckblatt, Motivationsschreiben, Lebenslauf, was man da selber macht. Bei Zeugnissen kannst du ja nichts designen, die sind halt so, wie sie sind, aber Die eigenen Sachen bitte alle im einheitlichen Schema und Look. Gleiche Schriftart, gleiche Farben, gleiche Schriftgrößen, gleicher Zeilenabstand, gleiche Seitenränder, alles einheitlich, damit das Ganze wie aus einem Guss wirkt.
Ja, Kopfzeile zum Beispiel, mehr habe ich dazu auch nicht. Genau, viel ist da ja auch vielleicht.
Noch die Länge, weil wir es beim Lebenslauf gesagt haben. Da sind wir glaube ich aber auch Team eine Seite gleich. Also Anschreiben hat immer nur eine Seite, keine zwei, keine drei. Der Lebenslauf, wie gesagt, da haben wir vorhin schon diskutiert, ist Optimum. Anschreiben grundsätzlich eine Seite, wenn du nicht.
Hinkommst, dann dritte Seite, Motivationsschreiben und pack die ganze Motivationsteil da rein. Aber eine Seite, genau.
Mir fällt mir da jetzt ehrlich gesagt, ich gucke noch mal gerade hier auf meinen kleinen Spickzettel, fällt mir eigentlich auch nichts ein. Dann können wir auch schon direkt zum Inhalt kommen. Der ist standardisiert eigentlich. Also wenn ich auch überlege, so wenn wir hier an unsere Artikel denken oder so, ist der ist eigentlich immer gleich. Du hast immer diese drei Teile, Briefkopf, Absender, Empfänger, Datum, ich bin hier raus, ich muss immer umdenken. Das sind ein bisschen spieleverkehrt hier, Datum rechtsbündig, Betreffzeile, dann kommt das eigentliche Anschreiben, wenn du so willst, Anrede, Einleitung, Hauptteil, Schlussteil und beim Schlussteil hast du dann, den kannst du auch noch mal aufblättern, dass der dritte Teil, wo dann sagst du Schlusssatz, Grußformel, Unterschrift, eventuell noch ein Anlagenvermerk, that's it.
Ja, das ist natürlich jetzt so einfach daher erzählt, aber das, was dann da drin steht, das ist natürlich das Entscheiden den ersten, was ich mir aufgeschrieben habe mit drei Anführungszeichen, ist wirklich individuell und authentisch. Also das ist wirklich, keiner hat Bock mehr auf diese Rotze und jetzt und auch früher von den Vorlagen kopiert, jetzt ein bisschen besser eben ChatGPT rausgerotzt. Man darf sich durch KI unterstützen lassen, aber bitte nicht mal eben Anschreiben generieren und das abschicken. Das macht keinen Sinn. Das ist besser als eine kopierte Vorlage. Aber worum geht's? Guck dir die Ausschreibung an, guck dir deinen Lebenslauf an, leg das nebeneinander. Was sind die allerwichtigsten Punkte? Darauf würde ich noch mal tiefer gehen. Also Anschreiben darf keine Nacherzählung oder Wiederholung des Lebenslauf sein, sondern sollte weiterführende Informationen bieten und Mehrwert da noch mal gucken, worauf sollte ich noch mal wirklich eingehen, Was ist das Aller Allerwichtigste und was ist der eine oder andere Punkt, den ich so im Lebenslauf jetzt so nicht erklären konnte, weil er nur als Stichpunkt da steht. Was kann ich da noch liefern im Anschreiben? Ich muss die zentralen Fragen beantworten, meine Motivation aufs Unternehmen bezogen und auf die Stelle bezogen und auch die Frage, warum ich der Richtige bin. Und ja, genau das so in Kürze.
In Kürze, genau. Ja, das ist in der Tat, Aber das ist mega wichtig. Also diese KI Anschreiben, ich weiß, sind alle so völlig cremig, wenn es um KI geht und sagen so, ja toll und ich kann das so einfach machen. Und wenn es denn so einfach wäre, ich sag dir auch mit den Personalleuten, mit denen ich spreche, die sagen mittlerweile, ich kann diese Rotze nicht mehr sehen, ich erkenne das auf drei Meilen gegen den Wind. Das sieht einfach so generisch aus. Das klingt generisch, Das ist überhaupt nicht so ein Liebesbrief an den Arbeitgeber, wo du schon sagst, ja, also würde ich meiner Frau irgendwie so ein KI generiertes Schreiben schicken als Liebesbrief oder sowas, so eine Sülze, wo du denkst, da wird meine Frau auch sagen, sag mal, hätte sie besser sein lassen. Also weniger wäre mehr gewesen ungefähr, aber so ist er eher noch ein Affront. Deswegen ganz, ganz wichtig. Also immer individuell schreiben und bitte nicht diese KI. Man kann sich von der KI helfen lassen. Ich bin ja gar kein Technik, aber gib dir Inspiration, nutz Vorlagen von euch, von uns, wie auch immer, Aber verfass am Ende deinen eigenen Text irgendwie und schreib das menschlich. Und da dürfen auch Emotionen drinstecken. Also in so einem Anschreiben darf man Emotionen und Gefühle sagen, nicht zu sachlich. Ich habe immer diese sachlichen, wenn es schon angeht, Hiermit bewerbe ich mich als, wo ich denke, so weiß ich, das ist eine Bewerbung, dass du dich bewirbst, weiß ich. Oder mit großem Interesse habe ich ihre Stellenanzeige gelesen, weiß ich. Wenn du kein Interesse gehabt hast, hättest du auch keine Bewerbung geschrieben. Also das ist so, zeig Emotion, euer Produkt finde ich super oder seit Jahren bin ich treuer Kunde und ich will jetzt auch noch da ein Teil davon sein oder sonst irgendwas. Zeig Emotionen, das wirkt einfach viel, viel stärker. In so einem Anschreiben mega wichtig, wenn man an den Inhalt rangeht. Und vielleicht auch noch ganz, ganz zentral, was ich immer wieder sehe, ist diese Ich Perspektive in Anschreiben. Also ich möchte mich weiterentwickeln, ich möchte einen Job, der flexible Arbeitszeiten hat. Ich möchte gut, das sollte sowieso keiner schreiben. Ich möchte mir Geld verdienen, weil das ist so, wer für Geld kommt, der geht auch für Geld. Das ist immer keine gute Motivation, aber ich, ich und ich denke mir so, aber warum soll ich, also als Personale jetzt gesprochen, warum soll ich dich einstellen? Was habe ich davon oder was hat das Unternehmen davon? Also klar kriegst du dafür Geld, Klar wollen wir dich auch fördern und weiterentwickeln, aber das machen wir auch nicht, weil wir die Wohlfahrt sind, sondern weil wir uns hoffen, dass du dann noch bessere Leistungen bringen kannst, dass wir mit dir fliegen können, dass wir mit dem Team noch größeres Unternehmen werden und und deswegen fördern wir dich nicht, weil wir deine Persönlichkeitsentwicklung irgendwie so toll finden und Mensch, jetzt haben wir einen ganz tollen Menschen geformt, sondern es hat ja immer Es ist ein Unternehmen, es ist ein Wirtschaftsbetrieb, der hat einen Zweck und die Perspektive des Personalers einzunehmen. Der hat ein Problem, der muss eine Stelle besetzen, da muss jemand hin, der was kann, der das Problem löst, was es für diese Position gibt. Und wenn du diese Perspektive einnimmst in deinem Anschreiben, dafür ist der Hauptteil halt ganz speziell, wobei man damit auch direkt einsteigen kann, dann glaube ich, gewinnst du und hebst dich deutlich von der Maße ab. Denn also ist jetzt so eine Pi mal Daumen Zahl, ich würde sagen 70 bis 80 Prozent schreiben aus der Ich Perspektive.
Ja, gebe ich dir recht. Dann vielleicht noch eine Kleinigkeit, finde immer den Ansprechpartner heraus. Es ist Nicht so schwer, LinkedIn, andere Ausschreibung, zur Not rufe ich an, nicht sehr geehrte Damen und Herren. Also das nicht machen Und dann ist man auch unter den Bewerbern schon ganz weit, weil ganz viele dann, wenn keine angegeben ist, wirklich genau, sehr geehrte Damen und Herren schreiben dann vielleicht zum Einleitungssatz, sollte ein Knaller sein aus meiner Sicht. Hauptteil ist ja dann, um das alles nochmal dann wirklich auszuführen, Aber da sollte der Grund drin stehen, warum du dich wirklich bewirbst. Das kann Produkt sein, das kann Unternehmen sein, das kann Tipps sein, vielleicht privater Natur oder das Aufgabenfeld spricht dich einfach genau an. Branche, irgendeinen Grund hast du. Genau. Und vielleicht noch so ein kleiner Tipp, was viele dann nicht machen, weil sie sich schwer damit tun, ist ein Riesenthema auch in jedem Webinar, was wir haben. Wenn eine Gehaltsvorstellung gefordert ist, dann gibt eine Gehaltsvorstellung an.
Das passt wie Faust auf Auge.
Danke. Sandra. Jochen, was sagst du dazu? Also ich meine, man hat doch eine Gehaltsvorstellung und man kann ja auch eine Range angeben, die kann man vielleicht auch begründen, je nachdem was zu erwarten ist, auch an irgendwie Verantwortung oder so. Aber man hat eine Gehaltsvorstellung und die sollte man dementsprechend auch kommunizieren.
Also liebe Sandra, du öffnest mir gerade eine Tür, durch die ich sehr, sehr gerne durchgehe. Thema Gehaltsverschuldung ist ein Riesenthema natürlich, da habe ich eine sehr klare Haltung dazu. Also das Erste, du sagst es richtig, Stefan, man hat eine Gehaltsvorstellung oder ich würde sogar noch eins weitergeben, das klingen so ein bisschen oberlehrerhaft. Man hat eine Gehaltsverstellung zu haben. Das ist deine Hausaufgabe, bitteschön als Arbeitnehmer, dass du eine Vorstellung davon hast, was dein Marktwert ist und die recherchiert man und das kann man heute wunderbar recherchieren im Internet über Gehaltstabellen, Gehaltsvergleiche, Jobbörsen, die Stepstone machen Gehaltsreportings, dies, also die Zahlen, Vergleichszahlen kriegst du. Da gibt es Tricks, wie man Durchschnittswerte berechnen kann. Wir haben eine Anleitung dazu zum Thema Marktwert testen. Wie kriege ich das raus? Also es gibt ganz viele Möglichkeiten. Das ist eine Hausaufgabe, die jeder zu erfüllen hat und du gehst ja sowieso irgendwann in die Gehaltsverhandlung, also entweder im Vorstellungsgespräch, im ersten oder zweiten, aber irgendwann muss ja was im Arbeitsvertrag drinstehen, was dein Gehalt. Also du wirst an diesem Thema nicht vorbeikommen und dann ist es psychologisch einfach nachweislich immer besser, wenn du selber deinen Preis kennst, auch deine Range, also mein Butler Wattner und so, der Zopa, da gibt es so verschiedene Fachbegriffe für, also dein Maximalpreis, dein Minimalpreis, das ist die Range dazwischen, das hätte ich gerne da drunter, sage ich euch ab da drunter kann ich nicht arbeiten da drin, lohnt sich für mich nicht. Diese Zahlen hat man zu kennen und wenn du das weißt, kannst du auch, egal, das war die Frage von Sandra, völlig ganz locker deine Gehaltsvorstellungen angeben. Wenn sie gefordert sind, musst du es machen und wenn sie nicht gefordert sind, kannst du es machen, musst du nicht. Bei der Initiativbewerbung, wo man die Stelle nicht kennt, würde ich es nicht machen, weil man da ja den Job noch gar nicht kennt. Kann man also nicht wirklich einschätzen, aber es gehört zur Vorbereitung einer Bewerbung. Da bin ich echt ganz straight. Gehört es als Hausaufgabe dazu, dass du deine Gehaltsvorstellungen kennst, wenn du taff bist, nennen sie auch selbst, wenn sie nicht gefordert sind. Und das kann man ganz neutral machen. Meine Gehaltsvorstellung aufgrund meiner oder auf Basis meiner vorhandenen Qualifikation und Erfahrungen liegen meine Gehaltsvorstellungen bei Euro oder sowas. Also irgendwie eine schöne krumme Zahl, also nicht in einer Krumm, aber so irgendwie so, also jetzt nicht, sondern schon irgendwie oder 400, 800 oder irgendwie sowas wirkt noch mal, ich weiß genau, was ich wert bin, das wirkt einfach noch mal selbstbewusster. Nenn die Zahl so und dann kannst du auf der Basis verhandeln. Du bist ja vorbereitet, du kannst es auch begründen. Das ist keine, oh ich habe mal hier einen Sack Muscheln geworfen und da kamen dann raus, sondern ich habe es recherchiert, ich kann belegen, warum mein Wert ist.
So.
Also da bin ich.
Gebe ich.
Dir vollkommen recht, kann man diskutieren, aber ich bin da echt straight, weil ich sage verdammt noch mal, das ist diese psychologische Wirkung für einen selbst, dass man einfach weiß, was bin ich wert, Die ist so wichtig, weil nur dann kannst du auch entsprechend verhandeln im Gehalt. Du musst ja wissen, also ich hatte auch schon Gehaltsverhandlungen, also ich kann mich an eine Mitarbeiterin erinnern, die wollte meine Gehaltserhöhung, sagte, ja, ich würde gerne 200 mehr. Ich sag ja und warum? Also ist jetzt, also was steckt dahinter? Das konnte sie dann nicht sagen. Da habe ich mir auch gedacht, einfach mal so, ich hätte gerne 200, ja wünsche ich mir auch, ich würde auch gerne morgen im Lotto gewinnen, aber deswegen gewinne ich ich auch nicht im Lotto. Also da müsste man auch erst mal mitspielen, aber das ist ja kein Argument. Ich hätte gerne mehr. Du musst es ja auch begründen. Wenn du dann sagst, das sind meine Leistungen, das ist meine Qualifikation, das kann ich alles bewirken und mehr Verantwortung, mehr Aufgaben oder so, zack, bam, dann hast du ein gutes Argument. Und so ist es natürlich auch beim Jobwechsel. Ich halte gerne mehr, ist kein Thema. So, wir haben noch eine anonyme Frage, die gebe ich jetzt nicht rein, nehme mal die Sandra raus, die blende ich aber nicht ein. Ich lese nur vor, als Selbstständiger ist es tatsächlich sehr schwer als Bewerber Fuß zu fassen. Habt ihr Tipps für einen Bewerber, der seine Selbstständigkeit aufgeben will und eine Festanstellung sucht? Oh, das ist glaube ich aktuell ein sehr, sehr gefragtes Thema. Deswegen vielen, vielen Dank, lieber liebe Anonyme, anonymer Zuschauer. Das war jetzt genug anonymisiert. Was sagst du dazu, Wie kann ich als Selbstständiger.
Es ist ein schwieriges Thema. Ich habe da so ein guter Freund von mir selbe Situation gerade sucht wirklich auch schon lange, obwohl er wirklich vom Profil wirklich gut ist. Also wir haben da auch viel gemacht, wir haben dem auch geholfen und so teilweise auch in Gespräche gekommen. Aber grundsätzlich Erfolg ist nicht so einfach. Tatsächlich. Gerade aktuell würde ich sagen, es gab eine Zeit, da haben Unternehmen solche Leute mit Kusshand genommen, weil die große Welle war, wir brauchen mehr unternehmerisches Denken bei unseren Mitarbeitern. Ich kann mich erinnern, ist jetzt irgendwie drei Jahre her oder so. Jetzt im Moment ist eher so, ach die waren selbstständig. Das so gleichzusetzen mit Arbeitslosigkeit 12 Jahre, das war jetzt natürlich massiv überspitzt. Genau, also was ich so irgendwie, wo wir auch mal rausgekommen sind, ist so einfach. Letztendlich musst du irgendwie vielleicht auch gar nicht auf den allerersten Blick, also niemals lügen im Lebenslauf. Du musst aber tatsächlich deinen Werdegang erstmal gar nicht wie eine Selbstständigkeit unbedingt aussehen lassen, weil wenn dein Titel Chef ist, du kannst ja auch einen Titel geben, Geschäftsführer kann man auch angestellt sein, den hat wahrscheinlich dann auch. Genau, und dann einfach, also es muss ja gar nicht so, ich war selbstständig und weil da schwingt ja immer mit, kann der sich unterordnen. Das ist ja das große Ding beim Selbstständigen und Geschäftsführer und dann ganz normal einfach die Tätigkeiten aufführen. Also gar nicht in dieses ich war der Chef so reingehen inhaltlich, sondern wirklich, was waren die Aufgaben und so. Ich glaube, das ist ein ganz guter Tipp. Und seitdem wir das so ein bisschen bei meinem Kumpel das so eine persönliche Erfahrung tatsächlich gemacht haben, ist er gefühlt schon deutlich erfolgreicher jetzt. Wir haben so ein bisschen den Fokus da rausgenommen tatsächlich.
Also was ich immer sagen würde, was ganz wichtig ist als Selbstständiger, sind halt, das fällt dir spätestens auf, weil du keine Arbeitszeugnisse hast, aus derselbe ständig. Das stimmt auch, er sollte die ausstellen. Was aber auf jeden Fall hilft, sind Empfehlungsschreiben, Referenzen, Testimonials nennt man die ja bei Selbstständigen ganz gerne, Aber ich würde dann für eine Bewerbung, würde ich mir eher Empfehlungen schreiben von Kunden, von Weggefährten oder sowas, also oder Geschäftspartnern, das sind dann vielleicht auch Geschäftsführer oder sowas, würde ich mir auf jeden Fall ein paar Empfehlungen schreiben, ausstellen lassen, schreiben lassen, die ich dann anstelle von einem Zeugnis mit einreiche, die halt ganz klar. Oder du kannst eine Referenzliste im Lebenslauf ergänzen oder sowas, die auf jeden Fall deine Eignung unterstreichen. Das ist immer noch mal ein starkes Signal, dass dich auch andere, das sollten natürlich nicht irgendwelche Larry sein oder sowas, aber schon andere namhafte Menschen von Rang und Kompetenz und Expertenwissen oder sowas, dass die bestätigen, dass du geeignet für den Job bist und sich dafür aber auch mit Namen und für Rückfragen mit Telefonnummer oder E Mail zur Verfügung stellen. Das finde ich immer ganz, ganz wichtig.
Sehr, sehr guter Tipp. Ich habe noch eine Ergänzung, was wir beim Lebenslauf gerade nicht gesagt haben, was total wichtig ist. Der Lebenslauf ist individuell zu betrachten. Das heißt, meistens habe ich mehr gemacht, als ich im Lebenslauf stehen habe. Und diejenigen, die denken, ich habe nur einen Lebenslauf und der ist bei jeder Ausschreibung, bei jeder Bewerbung gleich, Das ist falsch. Die Königsdisziplin, die Individualisierung, ist die Individualisierung des Lebenslaufs. Und das gilt für einen Selbstständigen oder Unternehmer mehr denn je, weil der hat in der Regel ein viel, viel breiteres Aufgabengebiet gehabt als ein normaler Angestellter innerhalb von, Nehmen wir jetzt 5 Jahre alt, der kann da 30 Tätigkeiten aufschreiben anstatt nur 10, sag ich mal jetzt. Also bei ihm geht es ganz gezielt, würde ich da gucken, Was steht in der Ausschreibung? Wie kann ich so ganz konkret auf die Dinge eingehen? Und dass ich, weil meistens neigt man dazu, wenn man selbstständig ist, das kenne ich auch von unseren Kunden, so diese Oberbegriffe in den Tätigkeiten, so diese Bereiche abzudecken. Personalverantwortung steht dann da, dann steht Leitung oder Leitung Marketing noch und dann noch irgendwie Business Development oder so. Und dann ist so wenig Futter eigentlich drin, weil man hat so super viel gemacht, aber natürlich hat man auch nicht unendlich Platz und man will da auch nicht fünf Seiten Lebenslauf haben. Deswegen fokussieren und das gilt wirklich bei jeder Ausschreibung mehr denn je. Lebenslauf muss individuell gestaltet sein und damit lenkst du auch wirklich wieder diesen Fokus weg von diesem Angestellten, von diesem Unternehmer Dasein, der sich nicht unterordnen kann zu einem. Was kann der eigentlich, was ist sein Skillset?
Wobei es gar nicht um Unterordnung geht. Ich würde mal sagen einfügen. Also es geht ja nicht, also klar hast du dann halt wieder einen Chef und vorher warst du dein eigener Chef, aber es geht auch um Einordnen in so ein Team. Also viele Selbstständige sind halt irgendwie, haben ihr eigenes Tempo, ihre eigene Arbeitsweise und jetzt musst du dich ein Stück weit halt auch an dem Team orientieren und da eben einfügen in eine Gruppe und in die Prozesse, die vielleicht die gar nicht so richtig schmecken und gefallen. Und da ist eben dann häufig dann, wo man sagt so ist das eher so ein Störfaktor, irgendwie so ein Stück Sand im Getriebe oder fügt er sich eher, um mal im Bild zu bleiben beim Getriebe wie so ein Schmiere halt schön ein. Und das muss man, diese Zweifel muss man aufräumen. Da wäre ich aber auch dann wieder beim Anschreiben. Ich finde als Selbstständiger, wenn du ins Einschreiben gehst, muss noch mehr die Motivation betont werden und der Unternehmensbezug. Was meine ich mit Unternehmensbezug? Unternehmensbezug für uns Profis halt Fachbegriff heiß. Ich versuche all diese stärken Soft Skills oder Erfahrungen, die ich da im Anschreiben noch mal thematisiere, weil sie relevant sind, versuche ich in einen Budget Bezug zu den Anforderungen der Stelle oder zum Unternehmen zu bringen. Also auch hier wieder eine starke Individualisierung. Dieses Anschreiben kannst du an keinen anderen Arbeitgeber schicken, weil das passt ja wirklich nur zu diesem Unternehmen. Du nennst Produktnamen oder sonst irgendwas, also machst klar, warum bin ich nicht nur mega motiviert für diesen Job, sondern auch mega motiviert, genau für euch zu arbeiten. Und das ist, glaube ich, bei so einem Selbstständigen total wichtig, weil man halt immer denkt, na, springt der oder diejenige vielleicht nicht doch noch wieder ab, wenn es ihm dann doch nicht gefällt oder so. Wenn er merkt, das ist es auch nicht, macht er sich dann wieder selbstständig mit einem anderen Ding. Also ich glaube, das ist ganz, ganz wichtig, dass man hier starke Motivation, starken Unternehmensbezug formuliert im Anschreiben. Und auch hier ist ein Anschreiben, wie immer sind wir uns einer Meinung, mega wichtig. Es ist noch ein anonymer Kommentar gekommen, der da sagt, es war noch hier zum Thema Gehalt. Ja, ist absolut wichtig, aber gefühlt super schwieriges Thema. Gibt man zu viel bei der Bewerbung an, fällt man raus, gibt man zu wenig, anfällt man auch raus. Also fällt man vielleicht raus, aber er ärgert sich, weil man sich unter Wert verkauft hat. Aber auch da würde ich immer sagen, nee, ganz ehrlich, wenn du deine Hausaufgaben gemacht hast, wenn du klar, ist das schwierig. Also wenn es einfach wäre, wäre es ja auch so ein Klick, sag mir mal, was bin ich wert? So ungefähr und zack, kommt eine Antwort. So leicht ist es halt tatsächlich nicht. Ja, es ist eine Hausaufgabe, aber wenn du es weißt, dann ist es auch kein schwieriges Thema. Und dann kann es natürlich sein, dass du tatsächlich raus bist, weil das Unternehmen das Budget nicht dafür hat. Aber dann wärst du auch nicht glücklich gewesen, wenn er niedrigeren Preis genannt hat. Es weil das ist ja dann offensichtlich der Preis, wo du wirklich sagst, ja, das bin ich wert, das ist meine Arbeit wert, das möchte ich auch haben. Und wenn das Unternehmen sagt, ja, aber wir können nur weniger nur zahlen, also ja, dann suche ich mir lieber ein anderes Unternehmen. Punkt. Ja, dann ist man raus, aber das ist ja nicht Prostitution.
Und dann nutze die Zeit besser, um da zum Vorstellungsgespräch.
Dann finde den richtigen Arbeitgeber. Wenn die dich nur billig nehmen wollen und du sagst, nee, ich ver verkaufe mich aber nicht unter Wert, dann sucht man halt länger, aber ist dafür am Ende glücklicher. Das ist aber eine persönliche Sache. Muss ja jeder überlegen, wie weit gehe ich am Ende des Tages runter, wo ist meine Schmerzgrenze? Das ist, glaube ich, wenn ich jetzt richtig weiß, ist es hier Watner, also das ist sozusagen der niedrigste Preis und Butners Best, blablabla, also englische Begriffe halt, Abkürzungen, Akronyme und so. Aber Thema Watner, Wattner, Zopa kann man nachgoogeln, steht auch bei uns drin, irgendwie für die Gehaltsverhandlung. So, aber das sind so die Werte, die muss man kennen. Punkt.
Alles klar.
Massiv überzogen natürlich, sorry, meine Güte, später angefangen und dafür noch länger gemacht. Es tut uns leid, aber es war irgendwie trotzdem ein fetter Block. Es war viel drin. Wir kommen zum Ende. Es gibt keine Fragen mehr. Ich glaube, bei 50 Minuten Talk reicht es auch. Wir hoffen, euch in zwei Wochen wiederzusehen. Es gab jetzt keine Kommentare. Schade, ob 18 Uhr die bessere Zeit ist oder nicht, aber ihr könnt es uns ja noch mal schreiben. Wir überlegen mal, ob wir bei 18 Uhr bleiben, wie das so mit uns hinhaut und so. Und ansonsten sagen wir vielen Dank fürs Einschalten, fürs Zuschauen. Wir freuen uns auf jeden Fall beim nächsten Mal wieder auf tolle Fragen und viele Zuschauer. Cheers.










