Bewerbungsvideo: Alternative zum Anschreiben?

Conversation (German) advising on using a Bewerbungsvideo as a supplement (not a full replacement) to written applications. Hosts discuss advantages (showing personality/soft skills, engagement, cultural fit), target groups who benefit (initiatives, career starters, career changers, sales/media roles, older applicants), recommended length (≈1.5–3 min, up to ~4–5 min for tailored videos), technical/stylistic tips (good audio, neutral background, camera angle, clothing, posture), and practical distribution (YouTube unlisted + QR code/link in CV).
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So, herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Karrierebibel live, wieder mit dem lieben Stefan und mir. Wir sprechen heute über das Thema Bewerbungsvideo. Ist es eine Alternative zum Anschreiben, eine Ergänzung, ein Ersatz? Und wie baut man es auf? Welche Vorteile hat es und wer sollte es ganz dringend nutzen? Und da ist er schon, der liebe Stefan. Hallo Stefan, sei gegrüßt. Wir sprechen heute über das Bewerbungsvideo und lass uns doch gleich mal einsteigen mit der Warum überhaupt Bewerbungsvideo? Welche Vorteile hat es denn aus deiner Sicht?
Ja, also grundsätzlich glaube ich, dass man sich schon so einen entscheidenden Vorteil damit verschaffen kann, weil ich hatte vorhin auch mal nachgeguckt, bin auf deiner Website tatsächlich fündig geworden, da war so eine Angabe, sieben Prozent setzen ist nur ein gefühlt bei uns würde ich sagen, noch viel, viel weniger. Also es nutzen tatsächlich wenige und man hat ja in einem Video tatsächlich die Möglichkeit, viel mehr über sich persönlich zu verraten im Sinne von Persönlichkeit, vielleicht auch Soft Skills im Sinne von Auftreten, Sprache, Gestik, Mimik bekomme ich ja im Anschreiben tatsächlich nicht unter. Genau. Und Authentizität, schwieriges Wort ist natürlich da, spielt da auch ein großes Thema. Deswegen glaube ich, dass es total Sinn macht. Du kannst sicherlich was hinzufügen.
Also ich finde per se, du hast es gerade selber angesprochen, ich finde ja, das irre ist heute, es sind so viele Menschen mit Videos, selbstgemachten Videos im Internet unterwegs, Ob das auf LinkedIn ist, ob das auf TikTok ist oder Instagram. Jeder kann heute Videos. Aber bei der Bewerbung gibt es kaum Videos dabei, wo ich sage, Kompetenz ist doch da, die Software ist da, das Smartphone kann das alles heute in einer brillanten Qualität. Du kannst die Dinge heute in 8K, also ist jetzt Quatsch für eine Videobewerbung, aber in 8K aufnehmen, aber bei der Bewerbung macht es keiner. Finde ich total irre. Und ja, bei den Vorteilen sehe ich auf jeden Fall noch ein paar andere Punkte. Ich finde, ich hatte es ja schon in unseren Sendungen davor ein paar Mal gesagt, du zeigst überdurchschnittliches Engagement mit dem Video, weil es halt noch mal ein bisschen mehr Arbeit ist, als nur ein Lebenslauf, als nur Anschreiben oder kopierte Zeugnisse reinzuschreiben. Du zeigst Leidenschaft, hast du gesagt, auf jeden Fall, aber du kannst vor allen Dingen dein Profil schärfen und eben authentisch rüberkommen. Was meine ich mit Profilschärfen? Naja, ich meine Papier ist geduldig, du kannst unglaublich viel erzählen auf dem auf dem Papier, aber wenn du gerade Soft Skills in dem Video rüberbringst, werden die auf einmal plastisch glaubhaft und du selbst bekommst natürlich eine klare Kante, weil du natürlich in D sozusagen, ja, es ist nur D, aber du bist halt sozusagen in D. Also heiß, höhe, breite Persönlichkeit bist du auf einmal sichtbar für andere. Und das finde ich einen enormen Vorteil von so einem Bewerbungsvideo. Und ja, ich habe mal die these aufgestellt, du hast gerade den Artikel zitiert und das haben mir jetzt auch schon ein paar Personaler bestätigt. In der Bewerbung später im Vorstellungsgespräch sogar noch mehr als in der schriftlichen Bewerbung, geht es nur zu 40 Prozent, 40, 40 Prozent um harte Qualifikation. Die Persönlichkeit, also der so sogenannte cultural fit, passt du zu dem Unternehmen, passt du ins Team, ist viel ausschlaggebender oft, weil viele Dinge kann man später noch im Job lernen machen hier meistens sowieso. Und genau das, also passt du ins Team, bist du sympathisch von der Persönlichkeit, von der Struktur, das bringt ein Video viel besser rüber als eine schriftliche Bewerbung. Du kannst ja viel schreiben, aber im Video sehe ich das viel deutlicher. Also so sehe ich das auf jeden Fall. Deswegen bin ich ein ganz, ganz großer Fan von Video. Und nochmal, mich wundert, dass es alle Leute einsetzen in Social Media, aber ausgerichtet bei der Bewerbung irgendwie nicht. Dabei ist es auch gar kein Hexenwerk. Dazu kommen wir aber später. Wir sprechen auf jeden Fall gleich noch mal über Tipps und Inhalte und sowas. Kurzer Hinweis noch mal von mir. Du kennst das aber anderen auch. Ihr könnt deswegen hier dieses Bild. Ihr könnt jederzeit kommentieren, von wo aus ihr gerade eingeschaltet habt, ob auf Facebook, LinkedIn, Twitch oder sonst wo. LinkedIn sowieso habe ich auch gleich. YouTube, genau, kommt auch noch. Schreibt einen Kommentar, wir sehen die, wir blenden die ein, wir beantworten die. Wenn ihr die nicht eingeblendet haben wollt, weil ihr lieber anonym bleiben möchtet, auch das völlig OK. Schreibt kurz anonym an euren Kommentar und dann blenden wir den auch nicht ein und machen das einfach ganz normal. So, das war der Text zum Kommentieren, zu den Live Fragen, die wir natürlich gerne nehmen. Jetzt kommen wir vielleicht noch mal zu der Zielgruppe. Für wen lohnt sich denn so ein Bewerbungsvideo? Und ich glaube, da gibt es einige Gruppen, die das vielleicht gar nicht so auf dem Radar haben, dass sie eigentlich besonders oder in besonderem Maße von so einem Bewerbungsvideo profitieren können.
Ja, hast du vollkommen recht. Ich meine, alleine die Tatsache, dass das Thema jetzt so oft gefallen ist, häufig von dir natürlich hervorgebracht, weil du ein absoluter Fan bist, auch zu Recht in den letzten Folgen von uns, deutet ja schon darauf hin, dass, dass es relativ häufig auch zum Einsatz kommen sollte und kann. Also grundsätzlich vielleicht noch mal ein Satz dazu. Es sendet dieses Signal, ich will den Job, finde ich, wenn man sich diese Extraportion Mühe einfach gibt. Und manchmal muss man dieses Signal senden oder hat es nötiger als in anderen Fällen. Und das sind so typische Anwendungsfälle, glaube ich, wo man sagen kann, okay, jetzt an der Stelle macht es, macht es im besonderen Sinn. Da ist zum einen das Thema Initiativbewerbung, was wir ja auch schon diskutiert hatten. Da finde ich, ich meine, du bewirbst dich nicht auf eine Stelle, auf eine konkrete. Und da ist natürlich dann auch noch mal irgendwie musst du ja insbesondere vermitteln, warum willst du auch bei dem Unternehmen vielleicht arbeiten und was für eine Stelle, was suchst du eigentlich? Und da finde ich schon, also in dem Fall ist es natürlich ein eher individuelles Video für diese eine Bewerbung. Das ist vielleicht später auch noch mal ein Thema, ob man eins dreht, was man immer mitsinnt. Dann das Thema Berufseinsteiger, weil die haben dann oft fachlich natürlich auch noch gar nicht so viel, was sie mitbringen. Quereinsteiger, die haben dann fachlich meistens auch nicht so viel, was sie in Bezug auf die Stelle dann mitbringen, weil sie ja, wie gesagt, Quereinsteiger sind ja irgendwie 50 plus, dass man da vielleicht noch mal so ein paar Sachen irgendwie vermittelt mit so einem Video. Ey Leute, ich bin 55, aber ich bin komplett agil, schaut mich an, ich habe ein gutes Auftreten und auch besser als, also wahrscheinlich viel, viel besser als viele Jährige. Genau. Ja, dann gibt es natürlich bestimmte Berufsgruppen, wo ich sagen würde, es macht total Sinn. Vertrieb ist eine, ihr fallen sicherlich noch.
Ein paar andere ein, also Medienbranche, Kommunikation, überhaupt Marketing, alles was so mit Kundenkontakt, also ein Vertriebler zum Beispiel, also wenn du dich im Callcenter bewirbst oder irgendwo im Außendienst oder so, das ist ja immer was, wo du mit Kommunikation auch zu tun hast. Gerade dann, wenn es um Kommunikation und Auftreten geht, dann finde ich es total wichtig, dass du zeigst, klar kann ich reden und zwar auch drei Sätze geradeaus, da kommen wir dann später eh nochmal dazu. Bei den Inhalten, bei so einem Video finde ich es halt schon ganz wichtig, dass du frei redest und nicht irgendwie so hier, ich habe gerade keinen Zettel zur Hand, aber dann mir so auf dem Zettel abliest, mein Name ist Jochen May, das ist ja so, als wenn du gar nicht wüsstest, wie der heißt. Also das ist so und ich kann das hier so, muss es ablesen, weiß es nicht selber, das wäre natürlich ganz schlecht. Aber grundsätzlich glaube ich immer da wo Kommunikation eine Rolle spielt und da wo der Lebenslauf oder die Bewerbung, du hast gerade genannt, erklärungsbedürftig ist, Achtung, wichtige Unterscheidung, erklärungsbedürftig, nicht rechtfertigungsbedürftig sagen sagst du ja auch, wenn es da einen Grund gibt, dann erklären, aber nicht rechtfertigen. Rechtfertigen wirkt halt immer nach schlechtem Gewissen, aber ich kann es durchaus erklären, warum ich Quereinsteiger, warum ich jetzt einen völlig anderen Beruf haben will und trotzdem super geeignet dafür bin. So genau. Also ich glaube, das sind so die wesentlichen Zielgruppen. Ich überlege gerade, ob es da noch jemanden gibt. 50 plus hatten wir ja selber schon in der Sendung hier und ja, total klasse, wenn das jemand macht, auch da wundert es mich, dass die das nicht tun. Fände ich übrigens auch wichtig, weil es eine digitale Kompetenz darstellt. Also gerade bei den, sag mal, 50 plus wird ja schon mal unterstellt, dass sie halt in einer anderen Zeit aufgewachsen sind, heute keine Ahnung haben, ist totaler Bullshit. Ich bin selber über 50, ich gehe gerade stramm auf die 57 zu und da ist es halt so, natürlich habe ich digitale Kompetenzen und ich glaube viele in meinem Alter auch, aber es wird ihnen ganz gerne noch ein bisschen unterstellt. Und wenn du dann einfach ein super Video da reinschiebst und aussiehst wie Captain Future irgendwie, also jetzt nicht in der Verkleidung, aber vielleicht vom Hintergrund und allem Setting und das Video ist in einigermaßen professioneller Qualität, dann glaubt man dir das auch.
Also ja, glaube ich auch. Was mir gerade noch eingefallen ist, ich glaube, wir hatten es auch, als wir den Blog zum Thema anonyme Bewerbung hatten. Also gerade wenn man so irgendwie so, da hattest du dieses Beispiel, was ich toll fand, irgendwie du hast ausländischen Namen irgendwie und genau, vielleicht hast du auch irgendwie eine andere Hautfarbe, die jetzt nicht typisch deutsch rice ist oder so. Und wenn du dann mit so einem bayerischen Dialekt oder so daherkommst in so einem Video, das nimmt natürlich auch viel, gerade wo man, wo man irgendwie, wo Sprache halt so wichtig ist, wo man irgendwie Muttersprachniveau erwartet und wo man dann im ersten Moment, wenn man die Bewerbung sieht, vielleicht auch Zweifel hat über diese Vorurteile, die gar nicht böse gemeint sind, aber die man hat als Mensch.
Diskriminierung in der Bewerbung.
Ja, Diskriminierung war das. Da hatten wir diesen Blog Anonyme dann noch.
Genau.
Und ja, hast du vollkommen recht, in der Folge war das. Und da eignet sich dann auch gut, glaube ich.
So, jetzt haben wir viel über die Vorteile gesprochen. Jetzt kommen wir zum Inhalt. Also für alle, die jetzt schon ganz heiß sind, wie macht man so ein Ding? Sprechen wir vielleicht mal ganz kurz über die Länge vielleicht zuerst, denn es ist ja nochmal ein wichtiges Thema, daran entscheidet sich ja am Ende auch der Inhalt, was dann rein muss. Da gibt es auch unterschiedliche Meinungen. Bei der Länge können wir mal kurz diskutieren. Vielleicht möchten auch Leute mit uns mitdiskutieren. Wir schreiben, glaube ich, wenn es uns, wir haben ja so viele Artikel, manchmal rutschen uns das Auto, wir schreiben eigentlich immer so eine optimale Länge zwischen 2, 3, maximal 5 Minuten.
Ja, also wenn ich an das Thema denke, im ersten Moment denke ich eher eine kürzere Dauer tatsächlich irgendwie 90 Sekunden bis zwei Minuten. Wir schreiben tatsächlich auf unserer Website maximal zwei Minuten auf einer Domain. Da habe ich so drüber nachgedacht. Naja, finde ich auch ehrlich gesagt nicht so ganz richtig, weil ich weiß, wir predigen den Satz auch im Anschreiben immer oder wir predigen einen Satz im Lebens oder in der Bewerbung. Irgendwie natürlich oder oft auch in Texten, im Marketing irgendwie so kurz wie möglich, so lange wie nötig. Und das finde ich ist auch für so ein Video vielleicht so, wenn es jetzt so ein allgemeines ist Elevator Pitch mäßig, was ich immer mitschicke, um so ein bisschen Persönlichkeit zu zeigen, dann denke ich, kommt man vielleicht eher dann mit der unteren Grenze, die du genannt hast, 90 Sekunden, eher zwei Minuten hin. Wenn du jetzt aber tatsächlich ein Video machst für eine bestimmte Firma, wo du dann sagst, wenn wir über Inhalt reden, warum ich, warum die Position, warum die Firma, dann kommst du halt mit zwei Minuten auch nicht hin. Da muss man ehrlicherweise auch sehen, ob es dann fünf werden müssen, finde ich vielleicht ein bisschen lang, aber Richtung 3, 4 wird das gehen.
Also die Argumente finde ich an der Stelle ganz, ganz wichtig. Das eine Argument ist zu sagen, Personaler haben keine Zeit und haben natürlich auch keinen Bock, so ein ewig langes, episches Video sich anzugucken. Die wollen keinen Kinofilm gucken, die wollen ein kurzes Video sehen, um sich einen Eindruck zu machen. Deswegen Tendenz kurz. Das andere Argument, und da komme ich sozusagen als alter Fernsehtyp, ich habe früher fürs Fernsehen gearbeitet und da heißt es immer, ist der Redakteur auch noch so fleißig, Der Beitrag bleibt 1,30. Das war so bei der Tagesschau immer. Ein Freund von mir ist CVD oder war jahrelang CVD bei der Tagesschau. Der Längste Beitrag ist 90 Sekunden in der Tagesschau. Das ist schon eine verdammt lange Geschichte. Also wenn du 90, das ist immer der Aufmacher, das ist so der längste Beitrag von allen, da kannst du schon ganz schön viel erzählen. Andererseits ist halt eine Nachricht ein anderes Sujet, als sich selbst vorzustellen. Und wenn ich habe selber mal gestoppt für mich, wenn ich einfach mal anfange mich vorzustellen, so mein Name ist, ich bin so und so alt und das ist mein Hintergrund, bla bla bla, hast du ganz locker schon die ersten 30 40 Sekunden weg. Wenn du dann noch qualifiziert was sagen willst zu deinem Hintergrund, zu deinen Soft Skills und deiner Motivation, kommst du ganz schnell auf zwei Minuten, Tendenziell drei. Also ich würde sagen, wenn das Ding so ein bisschen Substanz haben will, drei Minuten ist aber auch für einen Personaler nicht viel. Ich weiß, in TikTok Einheiten ist das irgendwie eine halbe Ewigkeit, da hast du schon fünf Videos gesehen. Aber für einen Personaler sind also auch drei Minuten so zumutbar, fände ich ein optimales Mittel von der Länge. Wichtig ist aber an der Stelle, und jetzt gehen wir auch schon zum Inhalt, das geht natürlich nicht, wenn du frei schnauze redest. Das geht nur, wenn dir vorher ein Skript überlegst. Das kann man sich heute auch schon ein bisschen vorschreiben lassen von der KI, so ein bisschen füttern und dann sich mal so ein Skript machen lassen. Aber besser ist natürlich, wenn man da selber noch mal Hand dran anlegt und das optimiert. Aber definitiv einfach mal ins Trocken sprechen, Stoppuhr anmachen, auf die Uhr gucken, sagen hoppla, das waren jetzt schon 16 Minuten, das war ein bisschen lang und einfach das Ding so lange runterbrechen, bis das in etwa bei drei Minuten hinkommst. A, das kann man auswendig lernen, finde ich 3 geht relativ schnell. B, man kann sich kleine Spickzettel um die Kamera bauen, je nachdem, wie das Setting angeordnet ist, dann kann man da immer drauf schauen. Vergisst man die einzelnen Stichpunkte nicht, wie so eine Uhr, kannst du rundherum gehen, ist auch noch mal so eine kleine Hilfe. Und ansonsten kann man ja auch heute schneiden. Also das muss kein One Take sein, finde ich, beim Bewerbungsvideo. Das wäre jetzt auch ein Irrsinn. Du darfst das Ding schneiden. Im Gegenteil, das macht das Video ganz spannend. Würde Man bei Insta, TikTok und Ausmachen. Die Software hat heute jeder irgendwie auf seinem Handy. Die können alle schneiden Videos, das ist überhaupt nicht das Problem. Und dann mache halt Jump Cuts, also dann sprechelt immer so phasenweise. Mein Name ist Stefan Gert, ich komme aus Wuppertal, ne Bochum kommst du Und dann so, ich komme aus Bochum und ich das und das mein Hintergrund. Und dann machst du einen Schnitt und dann kannst du noch mal durchlesen, was wollte ich jetzt sagen, Dann kurz auswendig lernen, Kurzzeitgedächtnis, sprichst es wieder ein, zack, Schnitt, nochmal nachgucken. Aber in dem Moment, wo du redest, redest du frei und guckst an der Kamera.
Also es kommt auch darauf an, glaube ich, so ein bisschen. Also du hast ja gerade gesagt Schnitte und da, wenn man dann verschiedene Position um einfach diese Abwechslung vielleicht, also verschiedene Kameraperspektiven, du kannst ja alles irgendwie in drei Perspektiven aufnehmen und wenn du dann die besten Schnitte zusammenfügst, ist das, denke ich, vom Aufwand auch überschaubar Und dann hast du so ein bisschen Abwechslung einfach.
Auch Genau, was ich wichtig finde, dass du, also was, ich mag das auch nicht, weiß nicht wie es dir geht, ich mag das auch nicht bei diesen ganzen Teams und Zoom Calls, diese geblurrten Hintergrundgründe, wenn das so geblurrt ist. Ich finde, das ist immer nicht so richtig authentisch. Also auf mich wirkt es immer so, keine Ahnung, ich bin gerade hier im Schlafzimmer, aber ich möchte nicht, dass jemand mein Schlafzimmer sieht. Also blöre ich das im Hintergrund, macht das unscharf. Ich finde das nie schön. Ich denke mir dann stell doch die Kamera irgendwie so vor eine neutrale Wand. Das ist jetzt auch keine neutrale Wand im Hintergrund, aber sie ist halt ruhig. Der Hintergrund ist unscharf, weil die Wand weit genug weg ist. Das kann man doch irgendwie schön machen. Aber dann ist es viel authentischer mit einem echten Hintergrund, als wenn du den Unterschied. Also ich würde mir immer einen neutralen Hintergrund suchen. Also jetzt nichts völlig wildes, buntes, kreischendes. Natur finde ich auch schwierig, wenn die Bäume da irgendwie wackeln. Außerdem werden die Schnitte dann immer schlimmer, weil du siehst es dann, wenn die Natur sich bewegt, irgendwie du machst einen Schnitt, dann zack, ist der Baum ein bisschen anders. Das wäre mal blöd. Aber neutraler Hintergrund ist total okay. Aber auch mal ganz, ganz wichtig. Also ist so meins, weil du vorhin die Kameraperspektive angesprochen hast. Ja, wenn man mehrere Kameras hat, kann man das machen, zeitgleich aufnehmen und sich da eine Perspektive aussuchen. Mir kommt gerade eine Frage, ganz spontaner Impuls. Als ich für VOX die Sendung gemacht hab, durften wir nie, niemals, das kenne ich auch von anderen Sendungen, niemals in die Kamera schauen. Das ist beim Fernsehen totale Todsünde. Kriegst du von den Redakteuren auch sofort auf die Nase. Du darfst nie in die Kamera gucken, sondern musst immer die stehen. Also die Redakteure stehen immer einen Schritt neben der Kamera und du guckst immer die Redakteure an. So und die Perspektive, Ich mache das mal vor, man sieht das jetzt auch so, Ich würde also immer dran vorbeigucken. Das machen die, damit sich der Zuschauer wie ein Zuschauer fühlt und nicht so. Also im Verkaufsgespräch, wenn du so machst, guckst du die Leute hier an beim Fernsehen immer so daneben. Also die ganzen Experten, die sie haben, die gucken immer daneben und ich frage mich gerade, was ist besser in einem Bewerbungsvideo. Einerseits sage ich, der Verkäufer guckt natürlich seinen Kunden immer direkt an. Also wenn ich dir jetzt ein Produkt verkaufen würde, würde ich dir in die Augen gucken. Also ich kann nicht verkaufen als Bewerber, Bewerberin. Gucke ich dir in die Augen, gucke ich also in die Kamera oder ist es zu aufdringlich? Also nicht ganz weit weg gucken wäre auch blöd, aber so ganz leicht daneben, so wie jetzt irgendwie ist das sympathische oder nicht? Wie empfindest du das?
Ich glaube bei einer Bewerbung würde ich eher sagen, schau in die Kamera tatsächlich. Ich überlege gerade, ob es ein Unterschied ist. Gibt ja diese, ich sag mal, diese zwei Arten von Video, wenn wir das so kategorisieren wollen. Dieses ich schicke das immer mit mit meiner Bewerbung, mein Elevator Pitch oder ich mache individuell ein Video, ob es da einen Unterschied gibt. Ich bin eher bei in die Kamera gucken. Wie siehst du es?
Also ich bin auch eher Team in die Kamera gucken, aber ich fände es witzig, wenn du zwei Kameras hast, dass zwischendurch eine Szene schneidest, wo das wie, also so wirkt es ja immer wie ein Interview. Ist ja de facto auch die Redakteurin oder der Redakteur stellt mir eine Frage, ich beantworte, ich spreche mit dem Redakteur, die Kamera kommt von der Seite und der Zuschauer ist Zuschauer des Interviews. Fände ich aber einen witzigen Zwischenschnitt. Also wenn ein Bewerbungsvideo machst, mach das. Guck direkt in die Kamera. Ich spreche mit dir Personaler, aber wenn du schneiden kannst, hast eine zweite Kamera, vielleicht ein zweites Handy oder sowas, Mach doch so ganz leicht versetzt. Der Witz ist, die stehen gar nicht weit auseinander. Also die stehen keine fünf Meter nebeneinander. Die zweite Kamera ist, keine Ahnung, 40 Zentimeter weiter, das reicht Und schon guckst du nicht mehr rein, sondern guckst so dran vorbei und dann musst du halt überlegen, was deine Schokoladenseite und da sollte dann die zweite Kamera sein. Also fände ich als Zwischenschnitt gut. Aber ich bin bei dir. Ich bin eigentlich auch bei Bewerbungen Team in die Kamera gucken.
Ja genau. Ja, also wie gesagt, erstmal machen auch, dann bist du schon ganz weit vorne. Das sind dann schon wirklich Details tatsächlich. Haben wir sonst noch Tipps? Kleidung ist natürlich ein riesiges.
Wie siehst du das?
Ja, ist halt so ein bisschen die Frage. Ob man das wie beim Foto sieht beim Bewerbungsfoto, ob man dasselbe quasi ist, dass man so sagt, so naja, irgendwie, wie bist du auf der Arbeit? Also wenn du auf der Arbeit nie mit Anzug rumläufst, dann aus meiner Sicht müsstest du auch nicht zwingend einen Anzug auf dein Bewerbungsfoto haben. Also mir wird dann ein Hemd vollkommen reich, gerade bei jungen Bewerbern. Also wenn die hier mit Anzug auftauchen im Bewerbungsgespräch, finde ich das auch schon ziemlich spooky. Im Praktikum mit 22 hier in so einem. Und ich bin da manch teilweise in kurzer Hose. Also genau, ich habe schon mal, ich muss sie mich entschuldigen, dass ich keine.
Schuhe an habe, ist mir schon mal passiert.
Genau.
Ich hab hier so einen ollen Hoodie, also von daher, ja.
Da habe ich mich bei dir inspirieren lassen tatsächlich.
Ja, ich habe sonst immer getragen, heute bin ich mal im Schlabberlook, aber witzigerweise, ich überlege auch jedes Mal, aber heute war so ein schöner, warmer, sonniger Tag. Ich überlege auch jedes Mal, wenn ich hier unsere Sendung mache oder vor die Kamera gehe, kann ich jetzt sowas tragen, trage ich halt auch in der Freizeit oder schmeiße ich noch schnell ein Hemd an und einen Sakko drüber und schon wirkt es anders. Heute habe ich mir gedacht, ich mache es mal ganz bewusst so, weil nämlich genau bin ich bei dir. Beim Bewerbungsvideo würde ich auch sagen, sei authentisch. Also ich würde jetzt auch nicht aussehen wie Ussel so irgendwie, aber sei authentisch. Und auch ich finde, auf ein Hoodie kann man auch ein Jackett drüber schmeißen. Es ist ja noch kein An bei Herrn heißt dann Kombination. Aber das würde ich schon machen, dass man sagt, ja komm, also je nachdem, was es für eine Branche ist, was für ein Job und eine Position. Führungskraft würde ich jetzt schon erwarten, dass sie ein Hemd trägt, da gebe ich.
Ihr recht, aber die trägt es ja auch oft, also auf der Arbeit, deswegen, dann passt es ja auch wieder.
Das würde ich schon der Branche angemessen und der Position angemessen ist glaube ich so, dass das Wichtigste auch hier vielleicht noch eine kleine, kleine Nuance, die mir immer einfällt, Der Bildmensch, der Fernsehmensch kommt immer durch, achte darauf, dass die Farben und Formen, also Manchmal, du hast jetzt gestreiftes Hemd an, dass sie zum Hintergrund passen. Passt bei dir sogar witzigerweise, du hast ja im Hintergrund die Lamellen, die sind auch senkrecht gestreift und dein Hemd auch passt. Also sehr schön, was da jetzt, wenn du jetzt so ein Punkt Shirt hättest, also hast du wahrscheinlich auch gar nicht, eher so ein Clown, aber das sähe halt irgendwie komisch aus. Passt nicht zum Hintergrund von Farben passt natürlich auch bei dir jetzt gerade der Hintergrund ist ja eh neutral, aber da würde ich auch immer drauf achten, dass das einigermaßen harmoniert. Also ich würde jetzt nicht unbedingt auf starke Kontraste gehen. Keine Ahnung, roter Hintergrund, grünes Hemd oder sowas ist halt schon extremer Kontrast. Da wäre jetzt kalt warm Kontrast irgendwie oder komplementär sogar, würde ich nicht machen.
Ja, also wie gesagt, ich glaube zusammenfassend kann man sagen, irgendwie eine gewisse Seriosität sollte das natürlich beinhalten, aber man soll es da auch nicht total übertreiben. Also wenn man dann irgendwie irgendwie Couch, keine Ahnung, und dann irgendwie anfängt mit einem Hemd, also oder mit einem Anzug, dann wäre es vielleicht auch drüber. Hemd soll schon sein oder mal irgendwie ein Pulli mit Jackett. Finde ich, finde ich auch gut eine gute Lösung. Und klar, in gewissen Sachen ist der Anzug dann natürlich auch schlecht.
Du in kreativen Branchen kannst auch kreativ sein. Also ich könnte mir vorstellen, ich kann mal so einen Typen, glaub der hat sich bei Google bekommen, ist glaube ich am Ende nicht genommen worden, ist schon Jahre her. Der hatte sich auch so als super smarter Denker irgendwie auf die Couch Ecke gesetzt und hatte einen Anzug an und hat sich damit bei Google beworben. Da trägt eigentlich keiner einen Anzug. Das war aber ein bewusst gewählter Kontrast, fiel auf Gut, kann man auch machen. Also auch da kommt es jetzt wieder auf die Branche an. Also wenn ich mir bei der Bank bewerbe, würde ich jetzt nicht auf Kontrast setzen und sagen, heute ziehe ich mal irgendwie durchgeschwitzte T Shirt an mit Sossenflecken drauf oder sowas. Einfach um Kontrast zu setzen, kommt vielleicht nicht so gut, aber hier und da mal, also einen dezenten Akzent finde ich nicht schlecht Auffallen ist ja schon wichtig. Heute. Apropos Tonqualität, wir sprachen über Hintergrund und Kleidung. Ganz wichtig ist Tonqualität. Ich hoffe unser Ton ist heute hier gut. Wenn nicht, schreibt uns das, dann können wir es heute auch nicht ändern, aber beim nächsten Mal. Aber Ton ist deutlich wichtiger, weil das Ohr viel intoleranter ist als das Auge. Also wenn mal irgendwie das Bild, man kann es ja neu aufnehmen, das würde ich dann auch immer erwarten bei so einem Video. Aber der Ton muss sitzen. Wenn er dann ganz schlecht verständlichen Ton hast, ist das definitiv schlecht. Also der Ton ist extrem wichtig, deswegen unbedingt in Mikro investieren. So ein Lavalier Mikro, was man sich irgendwie dran hängt oder so eine Funke. Gibt es ja auch so Funkmikrofone, ansonsten stehen da genug an der Kamera oder am Mikrofon oder sowas. Der Ton ist schon extrem wichtig, deswegen habe ich auch das Ding hier. Sieht halt immer so ein bisschen im Bild blöd aus, aber es ist halt schon wichtig in der Übertragung, damit man versteht, worum es geht, weil Talking Head, also ist ja mit das langweiligste Bild, was man machen kann. Ein Kopf, der redet irgendwie, aber dann muss wenigstens der Tod gut aussehen.
Haltung ist vielleicht noch ein Thema, weil wenn ich dann so zusammengekauert irgendwie so völlig unselbstbewusst. Genau, also man sollte schon eine gewisse, gewisse Haltung dann einfach haben. Das ist vielleicht noch ein wichtiger.
Kameraposition auch noch mal ganz wichtig. Das haben wir hier ganz gut gelöst. Also goldener Schnitt, Unterteil mal das Bild hier so in zwei Drittel. Ich versuche das mal gerade so aus der Lame irgendwie so hier da, das wäre so zwei Drittel und da oben, da sollten die Augen sein, also ein bisschen Luft eigentlich bin ich zu tief. So wäre eigentlich optimal nach oben, aber da so auf der Grenze, da sollten die Augen sein. Es ist nie gut, wenn die Kamera unter dir ist, das kann ich jetzt nicht so simulieren. Dann guckst du nach unten, also auf den auf den Zuschauer runter. Das ist keine gute Geste. Es ist so ein bisschen arroganter Blick. Ich schaue auf den Personaler herab. Unten drunter wäre auch nicht gut, da guckst nämlich nach oben so hallo lieber Personaler, gib mir einen Job. Auch nicht gut, sondern begegne den ganzen auf Augenhöhe. Ich kriege gerade einen Kommentar, ich hoffe, das ist nicht anonym, da kommt der Daniel, pass auf, den blende ich ein, dann liest es auch. Euer Ton ist gut, kein Echo, metallischer Klang. Jochen ist aber wieder ein ganzes Stück leiser als Stefan. Ich drehe mich auf, alles klar. Moment, ich kann mich hier aufdrehen. So, jetzt habe ich ein Maximum und ich hoffe, da wird einfach besser. Mehr kann ich hier an dem Ding hier gerade nicht machen, sonst muss ich mal hier ein neues Mikrofon kaufen.
Soll der Daniel noch mal schreiben, ob es so besser ist, weil dann machen wir es.
Soll er mal machen. Danke Daniel für den Hinweis. Ich drehe noch mal ein bisschen am Ton, aber mehr, also hier, ich habe hier die Software. Mehr als als jetzt ist, geht nicht, ist Maximum, aber vielleicht muss ich einfach näher ran und dann, dann ist das. Aber dann habt ihr die ganze Zeit mein Gesicht will keiner sehen, von daher alles gut. So, wo warst du? Genau, Haltung, genau, ganz wichtig, aufrecht. Ich würde sogar empfehlen zu stehen. Also wenn man so ein Video aufnimmt, ist stehen definitiv besser.
Finde ich auch gut. Vielleicht, dass man so ein bisschen was von der Gestik dann auch noch Körpersprache.
Ist, Dann ist einfach, wir machen das jetzt hier. Deswegen, es hat eine Verbesserung gebracht, seit der Daniel da schau, ich blende es auch noch mal ein Donnerschlag. Also okay, wunderbar. Ich hoffe, ich bin jetzt nicht übersteuert. Danke Daniel. Daniel von Facebook, genau, sehr gut. Ja, also Haltung aufstehen finde ich auf jeden Fall schon mal schon mal ganz, ganz wichtig. Ansonsten fällt mir ein Inhalt, Aufbau, wie baut man es auf? Drei Teile. Da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie man es machen kann. Mir fällt als erstes die klassische Selbstpräsentation ein, finde ich, kann man sozusagen das vorweggenommene Vorstellungsgespräch. Du gehst hin und sagst, ich bin selbstverständlich, mein Name ist bin so und so alt, komme da und daher und mein Hintergrund, ich bin Diplom, Volkswirtschaft, Sozial, Richtung, blablabla, irgendwie sowas. Dann ich kann, das ist also diese Formel, ich bin, ich kann, ich will. Dann kommt ich kann meine stärksten Qualifikationen und so weiter. Darum bin ich der Richtige und ich will ist dieses Thema, darum habe ich mich beworben, Motivation und das will ich bei Ihnen bewirken. Das ist der Mehrwert, den ich leisten will auf dieser Position und deswegen bin ich der richtige Kandidat für diese Stelle. Ja, könnte man machen, ist eine Variante, wie man es aufbauen kann.
Genau, also genau, das ist so ein bisschen, das ist dann ein Video, glaube ich, was dann relativ universal verwendbar ist. Wenn man so nach dem Schema, wenn du natürlich jetzt individuell auf eine Stelle gehst, dann würde ich natürlich irgendwie so diese Kernfragen, die eigentlich auch in einen anschreiben sollte, vielleicht aufgreifen. Warum bewerbe ich mich auf diese Position im Speziellen? Warum bewerbe ich mich bei diesem Unternehmen im Speziellen? Und dann noch dieses Thema, so ein bisschen dieses Matching aufgreifen, warum ich in Verbindung natürlich mit Unternehmen und Position. Aber im Grunde sind das jetzt auch, sind das alles Punkte, die auch zu deinem Schema gehören, das du gerade genannt hast.
Genau, also man kann es auch komplett anders aufbauen. Ich habe mal so an kreative Jobs gedacht. Also wenn du dich irgendwie als Koch bewirbst beispielsweise kannst du so ein Ding auch aufbauen wie ein Drei Gänge Menü, also ein kreativer Job. Du kannst auch sagen so ich wollte ihnen einfach mal ein ganz schmackhaftes kreatives Menü präsentieren und das bin ich. Erster Gang mein Hintergrund oder so, zweiter Gang meine besonderen Stärken, dritter Gang, keine Ahnung, der Mehrwert, den ich biete oder sowas könnte man auch machen. Also du kannst das Ding auch versuchen auf den auf den Job irgendwie zu machen. Wenn ich jetzt mich irgendwie im Bereich Social Media irgendwie bewerbe, dann würde ich das Ding auch aussehen lassen wie ein TikTok Video. Also eins, was natürlich nie online gegangen ist bei TikTok oder Insta oder sowas. Aber ich würde versuchen den Look und Feel irgendwie nachzubauen und vielleicht sogar auch den. Es gibt ja diese TikTok Videos, die kennst du ja auch, die Leute mit sich selber sprechen, diese klassischen. Gibt ja auch dann so Leute so wie warst du eigentlich bei der Bewerbung? Ja, bei mir ist das heute sehr gut gelaufen und dann kannst du das natürlich auch spielen oder so. Also es gibt, glaube ich, für die Kreativität keine Grenzen. Muss halt wieder zur Branche passen und zum Job. Also wenn du da übertreibst, würde jetzt bei der Bank vielleicht nicht machen, aber das fände ich schon auch gut. Was auch machen kannst beim Werbungsvideo ist, du pickst dir so, man muss jetzt wieder auf die Zeit gucken, aber vielleicht so drei bis fünf typische Fragen raus, die ein Personaler stellen würde und stellst die aus dem Off. Die kann man ja zum Beispiel heute von der KI Stimme sprechen lassen und blendest die nur ein, also machst ne Folie, dann wird die eingeblendet, warum bewerben sie sich bei uns? Und dann sagt die KI Stimme halt, wenn du ein Mann bist, würde ich dann als Kontrast eine Frauenstimme wählen. Wenn du eine Frau bist, würde ich als Kontrast Männerstimme wählen von der KI. Und dann spricht Warum bewerben sie sich bei uns? Kurzer Schnitt und dann bist du wieder, kann ich Ihnen gerne sagen, weil. Und dann kommt die Begründung oder sowas wäre auch eine Möglichkeit, wie man so ein Video aufbauen kann. Also auch wieder so eine Art vorweggenommenes Vorstellungsgespräch. Da würde ich mir dann wirklich auch überlegen, mich in die Rolle des Personalers reinversetzen, sagen, welche Fragen würde der stellen und die würde ich dann auch genau in so eine Folie reinpacken. Ich glaube, mehr als 5 kriegt man in der Zeit nicht hin und die beantworten ganz kurzweilig und ganz knackig.
Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, wie du gesagt hast, es muss halt irgendwie relevant sein. Wenn es dann richtig kreativ ist, muss es aber passen. Also von der Relevanz dann halt zum zum zur Branche dann halt. Und ja, was vielleicht noch so als abschließender Tipp noch hinzugefügt werden könnte, wäre, ich würde es tatsächlich mal ein, zwei, drei Leuten zeigen, bevor ich es dann wirklich. Ja, einfach einfach mal Feedback einholen. Aber euer ehrliches Feedback, das ist richtig.
Absolut. Genau. Dann vielleicht noch die Frage, wo hochladen? YouTube? Definitiv. Und da gibt es ja die Funktion als ungelistetes Video, nicht privat, sondern ungelistet. Dann taucht das nirgendwo in deinem Stream auf und nur wer den Link kennt, der kann das Video dann halt auch sehen und und diesen Link, da gibt es jetzt wieder zwei Möglichkeiten, was du machen kannst. Ich würde auch beide in der Bewerbung nutzen, weil man nicht weiß, wie die Leute damit umgehen. Das eine ist den Link einfach nennen. Die sind ja relativ kurz bei YouTube. Man kann die auch nochmal shorten lassen. Es gibt ja so Link Shortener, dann sind die auch noch ein bisschen kürzer. Und das andere ist ein QR Code, finde ich auch immer super. Also funktioniert natürlich, ich sag mal, bei einer digitalen Bewerbung geht das auch. Dann macht er halt das PDF der Person PDF am Bildschirm auf. Und dann scannt er halt dann hinterher den QR Code ein und kommt direkt zum Video. Ich würde ihm aber auch sagen, was passiert, wenn er Code einscannt. Also QR Code einfach nur so in die Bewerbung packen. Das macht kein Personaler. Da hast du gleich Angst, dass du hier Schadsoft einholst oder so. Also ich würde immer sagen, hier finden sie noch mein Bewerbungs Video und vielleicht ist dann auch sogar sinnvoll, ich revidiere gerade meine ersten Gedanken, kein Shortener zu nehmen, sondern direkt diesen YouTube Link, weil du weißt, ich gehe zu YouTube. Es ist kein keine Malware, es ist kein Virus, sondern es ist ein YouTube.
Ja, gebe ich dir recht. Genau. Ich gucke noch mal auf meinen Zettel.
Ja genau, mach das. Ich überlege auch gerade noch mal, was wir noch erwähnen sollten. Also das ist das Wichtigste, was man machen kann. Ich würde es, wo würdest du den Link hinpacken? Ich würde es auf den Lebenslauf packen irgendwo relativ.
Ja genau. Genau. Geht unterm Foto irgendwie so.
Genau. Vielleicht sogar als Ersatz fürs Foto. Also finde ich auch eine WC habe ich auch mal gebaut für jemanden haben wir einen Lebenslauf überarbeitet und haben wir dann an der Stelle, wo das Bewerbungsfoto ist, weil wir ein Deckblatt verwendet haben, da war das Foto schon drauf und dann haben wir aber einen Lebenslauf, war sowieso die Position frei und da haben wir den QR Code reingepackt. Also wir haben sozusagen den Rahmen genutzt, der ist ja meistens viereckig, der QR Code, darunter war noch ein bisschen Platz für Text und dann haben wir klein geschrieben zu meinem Bewerbungsvideo kommen sie mit dem QR Code und heute können alle nach Corona kann jeder QR Codes irgendwie. Also von daher kannst du einen QR Code bauen. Da gibt es ja auch Seiten im Internet, wo du aus jedem linken QR Code machen kannst, dann kannst du Screenshotten einbauen, fertig.
Ja, also ich finde den Hinweis aber total wichtig, dass man dann wirklich auch sagt oder auch beim YouTube Link, das da irgendwie so eine Art Überschrift hier geht zu meinem Bewerbungsvideo oder so, weil sonst klickt da glaube ich.
Also dann hast du einfach heute Angst. Ja klar, klick auch nicht auf Links von Leuten, die ich nicht kenne. Also das ist auch wenn die sagen, ich habe ihnen ein Angebot geschrieben, gucken sie mal rein. Öffne ich nicht kategorisch nicht. Also das ist, ich kenne dich nicht, ich öffne keine Dinger, die ich nicht kenne, so irgendwie, dann sag es halt gleich in der Mail, es ist unverfänglich Später, wenn wir uns kennen, kann ich draufklicken, aber so unbekannt mache ich grundsätzlich nicht. Ich glaube, Personaler ticken da ähnlich.
Ja, genau.
Genau. Das ist das Wichtigste. Noch mal der Hinweis an alle anderen, jetzt noch schnell Fragen stellen. Der Daniel nochmal danke für den Hinweis. Jetzt bin ich hoffentlich lauter. Ansonsten, wenn ihr Fragen habt, jetzt ist noch die Gelegenheit, uns schnell Fragen zu stellen. Die kommen ja immer so ein bisschen zeitversetzt, deswegen müssen wir immer noch ein bisschen drüber reden, bis es dann gestreamt ist. Dauert immer so, glaube ich. Wir haben so ein Delay von 30 bis 60 Sekunden. Die reden wir jetzt noch drüber. Also wenn noch Fragen sind, jetzt schnell stellen, per Kommentar schreiben, Das dauert dann auch immer noch mal 30 Sekunden oder sowas. Dann beantworten die wieder gerne. Ansonsten überlege ich auch gerade, haben wir eigentlich zum Bewerbungsvideo alles gesagt? Jetzt haben wir die Frage eigentlich diskutiert. Ne, haben wir nicht. Alternative oder Ersatz für das Anschreiben, stimmt.
Ja. Also ich meine, da bin ich befangen. Also ich bin ein Freund des Anschreibens in der Bewerbung, berufsbedingt natürlich auch so. Ich würde es eher tatsächlich nicht als Ersatz, sondern eher als Ergänzung. Genau. Und weil letztendlich sind auch Menschen wieder unterschiedlich. Du weißt nicht, wer es kriegt. Und ich glaube, da gibt es auch einige Personaler, die haben darauf keinen Bock. Ich meine, warum hat es sich nicht durchgesetzt? Warum gab es so viele Start ups, die darauf gesetzt haben? Wie viel gibt es davon noch? Ein paar, klar gibt es noch und viele setzen es auch im Recruiting Prozess systematisch ein, aber viele halt auch nicht. Deswegen sehe ich das eher als Ergänzung.
Und nicht als Satz. Also ich sag mal, ja, also ich glaube auch das Anschreiben lese ich halt viel schneller als ein Video. Da muss man immer vorspulen. Das ist so. Ich weiß nicht, wie es dir geht. Sprachnachrichten mag ich eigentlich auch nicht so auf WhatsApp mag ich eigentlich auch nicht so gerne. Lieber Text, den kannst du scannen, da bist du viel schneller. Bei Sprachnachricht ist immer so zwei Minuten, dann höre ich schon gar nicht an, wo ich mir denke, boah, was ist der jetzt drin? Wann kommt der zum Punkt? Irgendwie, Es ist beim Video vielleicht ähnlich. Und Anschreiben hätte ich schon noch nach wie vor gerne. Kann man schneller überfliegen, aber wenn mich das kickt, dann finde ich ein Video eine richtig klasse Ergänzung. Ich kann mir mal vorstellen, weil wir auch die Diskussion schon hatten in der ganzen Branche. Anschreiben ja oder nein? Ist es zeitgemäß nur noch Lebenslauf für alle, die sagen, ich habe keinen Bock auf Schreiben. Ja, aber Video labern kannst du doch im Zweifelsfall machst du auf Insta und TikTok auch. Also wenn du wirklich nur Lebenslauf schicken willst, du willst aber aus der Maße herausragen, etwas mehr machen als andere. Da sind wir bei den Vorteilen von am Anfang, was wir heute diskutiert haben, dann pack doch ein Video dazu. Und wenn du nicht viel machen willst, zwei Minuten, komm. Das ist echt kein Aufwand. Also Wenn der, wer 30 Sekunden auf TikTok packen kann, jeden Tag vier Stück davon, der kann auch ein kurzes Bewerbungsvideo von zwei Minuten aufnehmen. Also es kann jetzt nicht die Herausforderung sein.
Es ist ein guter Punkt. Hast mich überzeugt, weil wie gesagt, ich zitiere dich, Lebenslauf ist Vergangenheit, Anschreiben ist Zukunft, Video ist Zukunft dann in dem Fall.
Ja, definitiv. Du sagst, mein Lebenslauf kennen Sie schon, Jetzt wissen Sie, was ich gemacht habe. Ich sage Ihnen, was ich jetzt in der Zukunft bei Ihnen in der Position erreichen kann.
Genau.
Ja, genau. Ja, was ich, also was, was der Personaler sucht. Ich würde immer an den Personaler adressieren. Also nicht, was ich suche, ich will den Job, weil dann habe ich Geld in der Tasche und obendrein ist meine Frau glücklich oder so. Das ist irgendwie sehr personal. Ich bin ja nicht die Wohlfahrt. Aber wenn du sagst, ich weiß genau, was sie suchen in dieser Position, was sie jetzt brauchen in dieser Stelle für ihr Unternehmen, ist genau das und das kann ich leisten und ich verrate ihnen auch, wie ich es mache. Und dann führst du einen Verkauf, Verkaufsgespräch. Ja, du verkaufst dich selber und das liegt auch nicht jedem, deswegen muss ja auch nicht jeder ein Bewerbungsvideo machen. Aber wenn du da Zeug hast, Wenn du auf TikTok Cremes verkaufen kannst und dann Affiliate Link reinpacken kannst, kannst du ja auch dich selber verkaufen. So, also das ist, ich sage immer, Leute, nutz das doch einfach an der richtigen Stelle, da wo es echt zählt. Und wenn es um deinen Traumjob geht, ist in die zwei Minuten investiert echt nicht zu viel. Es meldet sich keiner mit Fragen. Wir haben offensichtlich alle Fragen beantwortet schon im Video. Das ist immer gut. Eine Frage habe ich dann doch noch, nämlich die hatten wir gerade eben so und jetzt ist das passiert, was mir nie passieren soll. Ich laber mich selber tot und verliere den Faden dabei. Eine Frage hatte ich noch, die war aber nicht schlecht. Verdammt, was war es? Ich komme nicht drauf. Die hattest du aber gestellt in unserem Vorgespräch heute.
Guck selber noch mal auf mein. Wir hatten nur. Ja gut, das Thema haben wir schon angeschnitten. Also so inhaltlich, dass es ja in dem Sinne zwei Arten von so Bewerbungsvideos, Bewerbungsvideo gibt. Vielleicht irgendwie, ob man Call to Action brauch. War es das?
Ja, Call to Action. Ne, das war es nicht. Das haben wir nicht. Brauchen wir. Also auch hier wieder kein Konjunktiv. Ich freue mich, wenn Sie mich zum Einladen, das finde ich schon ganz gut irgendwie. Ich komme nicht mehr drauf. Pass auf, bevor ich mich jetzt hier um Kopf und Kragen rede oder uns beide um die Sendung, machen wir an der Stelle, wenn es mir einfällt, dann machen wir noch mal eine Sendung draus.
Alles klar. Wir haben ja auch schon gut überzogen.
Ja, ich denke auch. Wir haben überzogen von allen anderen, die jetzt noch dabei sind. Herzlichen Dank fürs Einschalten, fürs Zuschauen. Ich hoffe, wir konnten helfen. Ansonsten schaut es euch später noch mal an oder fragt uns im Nachhinein. Wir sind ja für euch da. Von daher, wir sehen uns demnächst wieder, freuen uns auf die nächste Sendung. Wir sind raus. Bis dahin. Ciao, ciao.










