Bewerbungsvideo: Darum ist es wichtiger als das Anschreiben

YouTube video (JobGenius/Karrierebibel) arguing that short application videos can outperform traditional cover letters by showing personality, motivation and soft skills. The host explains who benefits most (initiatives, career starters, career changers, applicants with atypical CVs or potential discrimination concerns), gives actionable guidance (recommended length 2–3 minutes, use unlisted YouTube + QR code, follow a script such as “Ich bin — Ich kann — Ich will”), and technical advice emphasizing good, hall-free audio, sufficient lighting, and rehearsal.
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January 10, 2022
About 7–10% (per host's cited research/estimation)
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Folge von Karrierebibel TV und heute geht es um ein, wie ich finde, sehr wichtiges Thema bei der Bewerbung, nämlich das Bewerbungsvideo. Ich glaube, dass das Bewerbungsvideo die große Chance hat, irgendwann mal demnächst, vielleicht sogar schon dieses Jahr, das Anschreiben abzulösen. Warum es so wichtig ist und welche Chancen es auch dir bietet, gerade bei der Bewerbung, das erkläre ich in diesem Video. So, und da sind wir wieder zurück beim Bewerbungsvideo. Ich habe parallel heute noch ein kleines Experiment laufen. Es läuft nämlich noch hier gerade mein Handy und das Ganze auf Instagram, sodass ich jetzt wirklich auf allen Kanälen live bin. Ich hoffe, ich komme da auch intellektuell mit klar, weil dieses hin und her springen zwischen den ganzen Kommentaren und so weiter, ob das alles so klappen wird. Ich bin sehr gespannt. So, jetzt aber zum Thema Bewerbungsvideo. Laut Statistiken, ich habe mal ein bisschen recherchiert, nutzen das Bewerbungsvideo gerade mal 7 bis 10 Prozent aller Bewerber überhaupt, wenn es hochkommt. Das ist eine positive Schätzung, vielleicht sind es sogar noch weniger. Aber, und das finde ich sehr, sehr spannend, dieselben Studienumfragen gibt es auch unter Personal und die Sagen zu über 90 Prozent, sie würden sich ein solches Bewerbungsvideo angucken. Man kann daraus schließen, dass es eine enorme Chance hat, sich positiv aus der Maße abzuheben. Ich habe mir hier so einen kleinen Spickzettel natürlich gemacht, um das Ganze so ein bisschen zu strukturieren, aber mir sagt das und viele Gespräche mit Personalern, die ich jetzt auch schon geführt habe, sagen mir und bestätigen mir auch. Bewerbungsvideos sind tatsächlich ein echter Kick, um sich abzuheben von der Maße der Bewerber und so extra Schippe einfach mal draufzulegen, warum es so wichtig ist und was in diesem Video alles drin sein kann, das wie gesagt, erzähle ich. Aber jetzt gucken wir uns doch einfach mal an, warum ich überhaupt davon überzeugt bin, dass das Bewerbungsvideo so wichtig ist bei der Bewerbung. Wenn wir uns einfach mal anschauen, wie Personaler Kandidaten bei der schriftlichen Bewerbung auswählen, dann haben wir ja sowieso diese dreistufige Auswahl oder dieses dreistufige Auswahlverfahren. Wir haben die schriftliche Bewerbung, Wir haben das vor Vorstellungsgespräch oder mehrere VorstellungsgesprÄche und wir haben. Die Probezeit, die wird hier ganz gerne geschlabbert und viele denken, das ist schon gar nicht mehr die Bewerbungsphase. Ich finde doch, es gehört noch zur Bewerbung dazu. Schriftliche Bewerbung, Vorstellungsgespräch und Probezeit sind die Bewährungsproben für Menschen, die wollen, dass man sie einstellt und dass man dauerhaft zusammenarbeitet. Die schriftliche Bewerbung macht vielen am meisten Arbeit und ist natürlich auch das Initial in vielen, vielen Themen. Aber sie ist halt nur der Grundstein. Ausgewählt wirst du nicht wegen der schriftlichen Bewerbung, da wirst du eingeladen. Den Ausschlag gibt natürlich am Ende das Vorstellungsgespräch und dann sicherlich die Bewerbungszeit, die Probezeit. Aber die schriftliche Bewerbung ist eigentlich nur das Entree, auch wenn sie viel Arbeit macht. Aber worauf kommt es bei dieser schriftlichen Bewerbung eigentlich an? Klar, in erster Linie auf Qualifikation muss Qualifikation. Dafür gibt es den Lebenslauf und dann gibt es das Anschreiben, über das ich auch schon viel gesprochen habe, was aber vielen Kandidaten viele Probleme bereitet, weil sie nicht wissen, was sie da schreiben sollen. Dabei ist das Anschreiben aber eine ganz wichtige Stelle und ich bin ein großer Fan des Anschreibens, auch wenn es so vielen Bewerbern Probleme macht, weil das Anschreiben etwas kann, was der Lebenslauf nicht kann. Der Lebenslauf ist kein Ort für Prosa, für Persönlichkeit oder sonstige Sachen. Aber das Anschreiben kann erklären und soll es auch, was deine Motivation ist. Wer bin ich als Mensch, als Fachkraft, als Führungskraft, als Talent, als Persönlichkeit? Warum bewerbe ich mich bei dieser Firma? Warum will ich diesen Job machen überhaupt? Da geht es um Leidenschaft, um Persönlichkeit. Und das ist das entscheidende Kriterium. Das sagen immer wieder Person, warum sie letztendlich sich dann für Kandidaten entscheiden hinterher beim Vorstellungsgespräch, weil sie Der oder diejenige, die passt zu uns, die hat uns gefallen. Die Qualifikationen, klar, die müssen stimmen. Dafür gibt es den Lebenslauf. Der ist natürlich der Kern der schriftlichen Bewerbung. Wenn das nicht passt, wird es schwer. Aber wenn der passt und das hast du ja für dich entschieden, deswegen bewirbst du dich überhaupt. Wenn der passt, dann ist eigentlich der Rest für wichtiger. Ihr kennt dieses geflügelte Wort. Wir hatten hier auch schon mal mit dem Benjamin Jaksch eine ganz tolle Sendung live dazu, Die könnt ihr noch auf YouTube euch angucken zum Thema Hire for Skills, train for skills, hire for attitude. So rum war es richtig. Und das ist ein Satz, den auch wieder viele Personaler bestätigen. Du stellst die Leute ein wegen ihrer Attitüde, hire for attitude, train for skills. Viele Fähigkeiten lernen wir erst im Job, aber die können wir nur dann lernen, wenn wir irgendwie auch in den Laden reinpassen, wenn das unser Beruf ist, im wahrsten Sinne des Wortes, unsere Berufung. Also es geht um Passung, um cultural fit. Auch das ist so ein geflügeltes Wort in dem Zusammenhang. Wie kann ich diesen cultural fit überhaupt darstellen? Na klar, wieder im Anschreiben, indem ich da drei, vier Absätze schreibe, aber Papier ist geduldig und es kommt bei weitem nicht so gut raus. Ihr könnt euch viele Mühe geben. Ich bin Berufsautor, ich mache das seit 30 Jahren. Ich behaupte, ich kann gute Bewerbungen, gute Anschreiben schreiben, die das rüberbringen, auch in wenigen Zeilen, aber es ist natürlich auch nicht immer so leicht. Und jetzt kommt der Bogen zum Bewerbungsvideo. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es so schön, aber wie viel mehr können dann bewegte Bilder sagen? Und wir leben hier gerade oder erleben hier gerade in diesem Video, was es bedeutet, ein Video zu machen, ein Live Video zu machen, Kandidaten in irgendeiner Form anzusprechen, Persönlichkeit zu zeigen. Ihr merkt an diesem Video, an diesem Live Video, ob ich für dieses Thema brenne, ob ich das frei erzähle oder hier nur so. Und dann gibt es da ein Bewerbungsvideo, das würdet ihr mir nicht abkaufen. Ihr merkt das einfach. Ein Video sagt viel mehr über die Persönlichkeit, über den Typen, der sich da bewirbt, als es eine schriftliche Bewerbung überhaupt kann. Deswegen ist dieses Bewerbungsvideo die dritte Dimension. Schriftliche Bewerbung ist zweidimensional. Text, Bild, Bewerbungsfoto. Natürlich könnt ihr da wichtige Sachen aufschreiben und die sollen auch nicht vergessen werden. Ich will das gar nicht in Abrede stellen. Aber das Bewerbungsvideo, das ist die dritte Dimension. Das kann viel, viel mehr und auch viel mehr an Persönlichkeit rüberbringen. Und ich will mal so ein paar Punkte vorlesen, warum, warum das Bewerbungsvideo wichtig ist. Deswegen vorlesen, damit ich hier keinen vergesse. Das erste ist natürlich, ihr zeigt zusätzliches Engagement. Ja, das Video macht noch mal mehr Arbeit, keine Frage. So viel Arbeit ist es aber auch nicht. Mit dem Handy geht das heute alles relativ einfach. Wie kann ich gleich noch mal erklären. Hebt euch positiv von der Maße ab, habe ich erklärt. Ihr zeigt Leidenschaft, habt ihr gesehen. Du kannst aber auch dein Bewerberprofil nochmal schärfen in so einem Bewerbungsvideo, an dem du dich halt fokussierst auf wichtige Punkte, auf dir wichtige Punkte, auf echte Alleinstellungsmerkmale, die dich in diesem Job, den du anstrebst, auszeichnen, die entscheidend sind dafür. Du kannst Soft Skills, wichtige Soft Skills noch mal betonen. Die kommen ja im Lebenslauf nicht raus, Da sind ja die harten Fakten. Klar kann man da auch Soft Skills drunter heben, aber in erster Linie geht es da um harte Fakten. Soft Skills kannst du wiederum ganz deutlich im Bewerbungsvideo zeigen. Stichwort Kommunikationsstärke kann man von sich behaupten im Anschreiben. Aber wenn ich euch jetzt hier was erzähle und erkläre und ihr merkt, der Typ kann eigentlich ganz gut reden, dann merkst du halt wirklich, hat jemand Kommunikationsstärke oder eher nicht. Also es gibt so ein paar Fähigkeiten, die zeigt man überzeugender im Video und es ist idealerweise natürlich authentisch. Ein Video ist hoffentlich und immer authentisch. Also sage ich nachher auch noch mal deswegen hier kurz angerissen. Ich bin überhaupt kein Fan von Filtern, wie man sie hier auf Instagram und Co. Kennt, kein Fan von Green Screen. Ich habe mich auch ganz bewusst hier in dem Studio für einen echten Hintergrund entschieden, für keine Fototapete oder Greenscreen, wo ich irgendwas einblende. Ich glaube, dass das Authentische viel stärker ist, auch wenn es vielleicht nicht immer hundertprozentig hübsch ist, aber es ist einfach glaubwürdiger. Es ist echter. Und wir suchen doch alle nach dem Echten und Authentischen in einer Welt, die voller Glitzer und Glamour ist. Such wir umso mehr das Authentische. Und gerade bei der Bewerbung wollen wir das Echte haben. Ich stelle ja kein Fake ein, ich möchte einen echten Menschen haben. Deswegen ist Authentizität in so einem Video extrem wichtig. Natürlich kann der Werdegang, euer persönlicher Werdegang in so einem Video viel aussagekräftiger sein und nochmal dokumentiert werden im Nachgang, was vorher gar nicht geht. Also hier nochmal der Aufruf an alle, die jetzt einschalten. Wenn ihr wollt, dann stellt mir unbedingt und sehr sehr gerne Fragen zu dem Thema Bewerbungsvideo. Ich freue mich darüber. Ich werde versuchen auf die Fragen einzugehen. Ich gucke ab und zu auch mal hier auf Instagram, da flutscht es natürlich nur so durch. Hier sehe ich sie etwas dokumentierter. Also wenn ihr Fragen habt zum Thema Bewerbungsvideo, zu eurer Bewerbung, dann herzlich gerne per Kommentar jetzt live. Die kommen hier bei mir an mit etwas Zeitversatz, aber ich gehe auf jeden Fall darauf ein und dann können wir auch über dieses Thema sprechen. So, zurück zum Bewerbungsvideo. Wer braucht so ein Video überhaupt? Also sind wir realistisch, lassen die Kirche auch im Dorf. Ich glaube eine Führungskraft, jemand, der sich für einen Managerposten bewirbt, braucht ein solches Bewerbungsvideo eher nicht. Da zählt tatsächlich am allermeisten der Lebenslauf. Ich sag mal in einem Top Level brauchst du auch kein Anschreiben mehr. Da geht es dann eher um den Headhunter, der so eine Art Vorfilter schon macht. Also für solche Leute ist es nicht interessant. Dafür gibt es aber Leute, für die es sehr sehr interessant ist und Fälle. Klassischer Fall natürlich die Initiativbewerbung. Das ist das erste, was mir einfallen würde. Bei der Initiativbewerbung habt ihr ja die Situation, ihr habt keine konkrete Stelle, aber ihr wollt dem Unternehmen. Ich bin maximal motiviert. Weil es keine konkrete Stelle gibt, könnt ihr im Lebenslauf schlecht darauf eingehen und ihr wisst gar nicht, ob die Qualifikation passen. Umso wichtiger wird die Motivation und die Persönlichkeit, die ja dann dokumentieren. Ich passe zu eurem Laden, egal für welchen Job. Ich habe da zwar eine Idee, aber ich pass auf jeden Fall bei euch rein, Ich bin ein super Typ, Ihr müsst mich bitte unbedingt einstellen. Und das kannst du natürlich wunderbar in einem Video darstellen und dokumentieren. Sehr, sehr glaubwürdig. Dasselbe gilt für Berufseinsteiger. Wenn du also Berufseinsteiger bist oder jetzt gerade in der Situation bist, dass du dich eben aus der Uni oder aus der Ausbildung heraus nach einem neuen Jo umsiehst, dann hast du natürlich einen noch relativ dünnen Lebenslauf. Da kann noch nicht so viel drin stehen, hast ja noch nicht so viel gemacht, ist aber auch nicht schlimm, haben ja alle anderen auch nicht. Weil das aber bei allen anderen auch so ist, ist es umso wichtiger, dass du dich von dieser Maße abhebst und hier kannst du auch wieder durch Motivation, Persönlichkeit punkten, kann man alles im Anschreiben schreiben. Deswegen sage ich auch immer bei Berufseinsteigern und Quereinsteigern übrigens selbes Problem, der Lebenslauf, der bisherige passt ja nicht zu der neuen Position, sonst wäre es ja kein Quereinstieg. Für all die ist das Anschreiben extrem wichtig, weil sie halt was zu erklären haben. Und immer dann, wenn Erklärungsbedarf entsteht, kannst du mit dem Video ein Add on einfach nochmal oben drauflegen, da bin ich direkt bei der nächsten Zielgruppe. Alle Menschen, die einen erklärungsbedürftigen Lebenslauf haben, zu viele Brüche, viele Jobwechsel, vielleicht eine lange Arbeitslosigkeit, immer dann, wenn du das Gefühl hast, naja, also irgendwie, die könnten vielleicht hier so an meinem Werdegang ein bisschen rummäkeln, weil er ist nicht so nach meinem Empfinden nicht ganz optimal, dann kannst du diesen vermeintlichen Makel, es muss ja gar kein Makel sein, aber diesen vermeintlichen Makel, den kannst du natürlich wunderbar thematisieren extra in einem Video und damit negieren, indem du einfach gute Argumente 1, 2, 3 maximal dagegen nennst und dann kannst du natürlich punkten. Das gilt im Übrigen auch für Kandidaten mit, und ich wage mich jetzt mal ein bisschen auf dünnes Eis, für Kandidaten mit Migrationshintergrund. Wir wissen alle, dass es Diskriminierung gibt bei der Bewerbung. Das ist, glaube ich, kein Geheimnis. Natürlich gibt es Altersdiskriminierung, es gibt wahrscheinlich auch Sexismus, also dass bestimmte Frauen, bestimmte Männer aufgrund ihres Aussehens mal zu gut, mal zu schlecht, wie auch immer, diskriminiert werden. Und natürlich gibt es auch Diskrimin aufgrund von Religion, Migrationshintergrund, was auch immer. Das ist nicht legal, das wissen wir, aber es passiert natürlich trotzdem. Keiner würde das zugeben, aber es passiert trotzdem. Und das ist jetzt nicht der Ort, wo ich das diskutieren will oder moralisch bewerten. Mein Anliegen ist ja, Tipps zu geben, wie ihr den Job bekommt, obwohl es vielleicht Vorurteile oder Stereotype gibt, die auch ungerecht sind und natürlich nicht legal. Aber was kann ich in so einer Situation tun? Und ich glaube, wenn du beispielsweise einen Migrationshintergrund hast und Angst hast oder das Gefühl hast, du könntest deswegen bei diesem Arbeitgeber diskriminiert werden, dann überlege dir doch, was sind denn die Vorurteile Ich kann es auch machen für ältere Mitarbeiter. Jemand, der sich mit 50 oder über 50 woanders bewirbt und deswegen damit rechnet, dass er wahrscheinlich nicht eingestellt wird und oder nicht angenommen wird, weil er zu alt ist. Wenn du glaubst, dass das Alter dein Problem ist bei der Bewerbung, dann kannst du es ganz offensiv Pack den Stier bei den Hörnern in so einem Bewerbungsvideo anspringen. Zeig doch in dem Video, dass du immer noch brennst, Obwohl du über 50 Jahre alt bist, dass du voller Feuer bist für deinen Job, den du unbedingt haben willst, dass du Gas geben kannst, dass du auch in der Vergangenheit Gas gegeben hast. Und dann ist dieses Vor Vorurteil von dem, ich sag mal, alten Sack oder dem geistig stehen gebliebenen Menschen, das ist wie weggewischt. Und so ist es ja auch bei Migrationshintergrund. Wenn ich das Gefühl habe, du bewirbst dich mit einem Migrationshintergrund in einem kommunikativen Job, vielleicht im Marketing oder in der PR oder sowas und man denkt sich so, ob die oder derjenige überhaupt vernünftig Deutsch sprechen kann, könnte ja sein, dass das so ein Vorteil ist. Der Mach ein Video und red mit den Leuten in Deutsch, in perfektem Deutsch oder sogar in einem Dialekt. Man stelle sich vor, jemand, der eine dunkle Hautfarbe hat, spricht auf einmal bei einem bayerischen Unternehmen, bewirbt sich da im Marketing. Freilich kann ich auch Bayerisch sprechen mit euch. Da ist doch jedes, jedes Vorurteil ist doch wie weggeblasen. Da hast du überhaupt nicht mehr das Gefühl, dass der Typ irgendwie ein Problem sein könnte. Und genau das ist der Witz. Das ist der Gag der Booster beim Bewerbungsvideo. Spiele mit den Vorteilen, wenn du das Gefühl hast. Also nur dann natürlich, man muss ja auch nicht schlafen, Hunde wecken. Aber wenn du das Gefühl hast, du könntest auf Vorurteile treffen aufgrund deines Lebenslaufs, Quereinstieg, keine Ahnung, ältere Bewerber, lange Arbeitslosigkeit, Migration, was auch immer, Pack den Stier bei den Hörnern, geh darauf ein, sprecht den Personaler darauf an und wische diese Vorbehalte weg. Das muss ja gar nicht lang sein. Wer zu viel Text macht, bewirkt auch wieder das Gegenteil. Wer sich lange rechtfertigt, hat wahrscheinlich einen Grund dafür. Das weckt dann eher wieder Zweifel. Aber ein zwei, drei kurze Argumente oder einfach nur zeigen, sprechen. Man muss es ja gerade bei dem Sprachkommunikationsschein, musst du es ja gar nicht ansprechen. Das sehe ich ja in den zwei, drei Minuten, die so ein Bewerbungsvideo hat. Dann weiß ich, der Typ kann reden, der kann kommunizieren, alles wunderbar ist das Thema durch, muss man also gar nicht ansprechen. Manche Sachen kann man sozusagen auch auf der Sub Ebene erklären. In all diesen Fällen punktest du definitiv mit einem Bewerbungsvideo und deswegen halte ich es für extrem wichtig. Und wenn man das sich jetzt einfach mal zusammen anschaut und überlegt, welche Vorteile so ein Video einfach hat, dann kannst du auch nachvollziehen, warum ich glaube, dass es das Potenzial hat, das Anschreiben mal abzulösen. Wir haben ja in der Bewerbung, wie gesagt, den Lebenslauf, der bleibt unverzichtbar. Das glaube ich nach wie vor. Es braucht einen Werdegang. Ich muss mir Gedanken machen über die Qualifikation und was dahintersteckt, ob der oder diejenige den Job überhaupt kann. Aber der Rest hire for attitude, train for skills ist Persönlichkeit und Motivation. Und das erkenne ich am Ende des Tages aus dem Anschreiben oder eben einem Bewerbungsvideo und vielleicht durch die technischen Möglichkeiten. Wie cool ist das? Ich mache hier gerade Fernsehen mit mehreren Kameras, zeitgleich auf diversen Kanälen und ihr könnt auch mit eurem smartphone mittlerweile in Full HD und manchmal sogar in 4K, könnt ihr ein Bewerbungsvideo aufnehmen. Besser als Fernsehen. Also ist überhaupt kein Problem. Was macht man in so einem Video? Ich guck mal gerade, was da für Anfragen gekommen sind. Muss man hier gerade ein bisschen lesen. Ich finde Videos super, da erkennt man schon viel. Genau, sind schon die ersten Anmerkungen. Ansonsten gucke ich mal gerade hier Law of Attraction. Stell dir einfach vor, du hast den Job schon. Genau, auch das ein super Hinweis von Big Cougar über Instagram. Stell dir einfach vor, du hast den Job schon. Umso überzeugender bis ganz toller Tipp. Sehr, sehr richtig. Was kommt in so ein Video rein? Also fangen wir vielleicht mal an mit der Länge. Wie lange sollte so ein Video sein? Ganz einfache Frage. Zwei, drei Minuten. Länger würde ich es nicht machen. Vielleicht auch mal vier Minuten, aber mehr will da auch kein Personaler sehen. Wie und wo baue ich das Video am Ende ein? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ganz Link in das Anschreiben zu den Kopfzeilen also persönliche Daten hast du Name, Anschrift, Telefonnummer, E Mail Adresse, Internet. Wenn du eine Bewerbungs Homepage hast, kannst du da deine E Mail Adresse hinpacken oder einen Link zum Bewerbungsvideo oder sowas und dann schreibst du den Link einfach rein. Charmanter finde ich heute in der heutigen Zeit auch pandemiebedingt ein QR Code. Wir alle haben gelernt, QR Codes zu scannen. Das haben wir die letzten drei Jahre konditioniert bekommen, zwangsweise, wenn wir irgendwo im Restaurant waren, wenn wir die Luca App benutzt haben, wenn wir uns irgendwo einchecken mussten aufgrund von Corona, haben wir alle gelernt, wie man mit QR Codes umgeht. Das ist gut. Ich habe über das Bewerbungsvideo und QR Codes schon vor ein paar Jahren geschrieben, da musste ich immer QR Code noch erklären. Muss ich heute nicht mehr. Kann heute jeder, auch Personaler. Deswegen finde ich es eigentlich ganz charmant, dass man so ein QR Code entweder im Lebenslauf einbindet, an der Stelle, wo das Bewerbungsfoto ist, vielleicht klein rechts unten die Ecke, vielleicht aber auch statt des Bewerbungsfotos. Wer ein Deckblatt benutzt, hat noch mehr Platz, da passt es noch besser drauf. Also es gibt unterschiedliche Stellen, wo ich diesen QR Code einbinden und einbauen kann und ich würde immer einen QR Code nachher zu machen. Allerdings das noch als Ergänzung. Ich würde vielleicht noch dazu schreiben, was da passiert, weil Personaler sind immer vorsichtig. Man weiß ja nicht, ob man sich dann irgendwie so Spam oder irgendwelche Viren oder sowas einfängt. Trojaner. Deswegen würde ich immer noch schreiben, Link zum Bewerbungsvideo als QR Code irgendwie ganz klein darunter, damit man zumindest weiß, was passiert denn da. Aber ansonsten kann da heute jeder auf seinem Handy drauf zack und dann geht auch schon ein Video an. Wo kann ich es speichern? Ganz easy bei YouTube. Es gibt bei YouTube die Möglichkeit, Videos hochzuladen und sie als nicht gelistet zu deklarieren. Normalerweise, wenn ich jetzt hier ein Video hochlade, dann ist es direkt online. In diesem Fall stream ich sogar live, das ist sowieso direkt online. Aber wenn ich es hochladen würde, kann ich danach immer entscheiden, soll ich es, will ich es öffentlich machen, will ich es privat halten oder nicht gelistet. Und nicht gelistete Videos haben den großen Charme, sie sind eigentlich öffentlich erreichbar, aber nur für denjenigen, der den Link kennt. Und auf die Art und Weise könnt ihr für jeden Arbeitgeber unterschiedliche Videos aufnehmen, die alle hochladen. Sollte natürlich nicht durcheinander kommen, das wäre dann peinlich, aber den entsprechenden Link einfach euch von YouTube holen und daraus einen QR Code machen. Kann man heute auch im Internet, ist überhaupt kein Problem. Oder den Link, wie gesagt, nennen und dann findet jeder, der diesen Link kennt und ab tippt euer Video und nur diejenigen können die Videos sehen. Netter kleiner Zusatznutzen. Über den Zähler, den Counter bei YouTube kriegt ihr ja auch mit, ob sich jemand dieses Video angeschaut hat und wenn ja, wie viele. Da merkt ihr, ob ihr vielleicht im Bewerbungsprozess schon drin seid und ob sich jemand das Video angeguckt hat, müsst ihr euch selber rausrechnen. Aber das wisst ihr ja genau das letzte Mal, wenn ihr euer Video angeguckt habt, ist der Zähler dann vielleicht bei 1, 2, bis man sowas mal kontroll sich angeschaut hat und zufrieden war und dann lässt man es liegen. Und wenn der nächste mal bei 3 ist, dann hat entweder jemand gefunden, was eher unwahrscheinlich ist bei diesen sehr kryptischen Hexadezimal Links von YouTube oder es war der Personaler, an den ihr die Bewerbung geschrieben habt. Also auf die Weise kann man Videos wunderbar kostenlos auch hochladen. Ist heute technisch überhaupt kein Problem mehr. Hat man ungelistete Videos, die kann man ja dann auch an Leute schicken und eben auf die Hinweise sichtbar machen für die Zielgruppe. Und zwar nur für die Zielgruppe. Was kommt in so ein Video rein? Gute Frage, was kann man da machen? Es gibt verschiedene Formen, wie man so ein Video aufbauen kann. Ich will euch mal drei Formen nennen und dann soll es auch an der Stelle gut sein. Am Ende ist es ja eure Kreativität. Ihr sollt euch mit dem Job auseinandersetzen. Aber es gibt so drei Grundformen, wie man es machen kann. Die erste ist relativ Ich simuliere ein Vorstellungsgespräch. Also ihr rechnet damit, dass ihr den Job habt. Wieder dieser gute Tipp von Instagram gerade eben. Ihr rechnet damit, dass ihr den Job bekommt, dass ihr eingeladen werdet zum Vorstellungsgespräch. Und natürlich gibt es so ein paar Klassiker von Fragen Warum bewerben Sie sich bei uns? Stärken, Schwächen, Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Was auch immer. Es gibt Ja, findet ihr auf der Karrierebibel ganz, ganz viele Artikel dazu, welche Fragen kommen. Pickt euch vielleicht fünf Fragen oder so maximal davon raus, von denen ihr glaubt, dass sie bei dieser Stelle gefragt werden könnten und beantwortet die schon mal ganz cool, ganz souverän simuliert einfach ein Vorstellungsgespräch. Ich glaube, das überzeugt Personaler, das gefällt ihnen auch ganz gut, weil sie dabei schon sehen, wie ihr so agiert, wie ihr drauf seid und es nimmt vielleicht dem Ganzen auch ein bisschen Arbeit ab und zu gutes Training. Ihr könnt es ja auch erstmal für euch selber mit der Kamera aufnehmen, mit dem Smartphone und wenn ihr merkt, oh, da stottere ich aber ganz schön rum, lade die jetzt natürlich nicht hoch. Entschuldigung, bin ans Mikro gekommen, aber ihr habt es schon mal trainiert. Ist ja auch nicht schlecht. Ist eine Art Selbst Coaching mit Videotraining und wenn ihr zufrieden seid, habt ihr ein tolles Video. Erste Variante. Zweite Variante. Meine persönliche Lieblingsvariante habe ich auch schon ein paar Mal erklärt. Stichwort Selbstpräsentation. Das kennt ihr ja. Die Selbstpräsentation ist ein Klassiker im Vorstellungsgespräch und stellt auch wieder Kandidaten oft vor Hürden. Wie baue ich denn sowas auf? Und es gibt diese klassische Dreiklangformel, die ich immer wieder empfehle. Das Ich kann, ich bin, deswegen habe ich gezögert. Ich bin, ich kann, ich will noch Ich bin, ich kann, ich will. Kann sich jeder merken, ist relativ simpel und nach diesem Dreiklang kannst du dein Bewerbungsvideo ebenfalls aufbauen. Ich bin klar. Persönliche Daten, Mein Name ist Jochen may, ich bin 53 Jahre alt, ich habe diese und jene schon gemacht, blablabla, ganz kurz. Also wirklich Nicht mehr als 30 Sekunden kann man üben, kann man sich vorher aufschreiben, vielleicht vom Teleprompter ablesen, whatever. Sollte natürlich nie abgelesen klingen, aber das ist so basic. Ich kann. Da geht es genau um eure Stärken, Alleinstellungsmerkmale, wichtige Soft Skills, vielleicht auch die Begründung, warum ihr euch auf den Job bewerbt. Warum seid ihr der die richtige Kandidatin für diese Stelle? Ich kann Qualifikation, Soft Skills, Persönlichkeit, Motivation, das gehört alles rein. Und der dritte Ich will, Das ist so mein persönlicher Geheimtipp. Das ist nämlich der Konnex, der Bezug zur Stelle, den vergessen leider viele Kandidaten, viele Bewerber immer wieder, wenn ich auch mal Coachings hatte oder habe, ist das ein Teil, den viele Bewerber nicht beherrschen, der aber ausschlaggebend ist, nämlich ist ja toll, dass du das alles kannst. Und viele Bewerber schreiben dann aus der Ich Perspektive, also wenn sie sich irgendwo bewerben, dann heißt es immer so, ich möchte diesen Job, weil ich sehe da tolle Entwicklungsperspektiven für mich oder ich kann da meine persönlichen Stärken total super einsetzen und das Umfeld ist so toll und sie sind ein toller, renommierter, toller Arbeitgeber, blablabla. Das ist ja schön, dass du das für dich entschieden hast, dass es ganz toll ist, aber es interessiert natürlich, ich sag's mal ganz hart, den Personaler ziemlich herzlich wenig, Dass du dich dabei weiterentwickelst. Ist ein Kollateralschaden für den Personaler positiver, keine Frage, aber eigentlich nicht sein Kern. Der Kern des Personalers ist, der hat ein Problem, der hat eine freie Stelle, die zu besetzen ist, weil das Unternehmen kann sonst nicht wachsen. Die brauchen diese Arbeitskraft an der Stelle, diese Fachkraft, die das Problem löst, was offensichtlich existiert. Und dafür brauchen sie die bestmögliche Besetzung, weil dann geht das mit dem Unternehmen ab wie Bolle und jetzt suchen sie den richtigen Kandidaten. Deswegen ist die Frage, was du alles ganz toll findest an der Stelle gar nicht relevant für den Personaler. Viel wichtiger ist, wie wirst du das, was du kannst, was dich auszeichnet, was deine Motivation ist, gewinnbringend für das Unternehmen auf dieser Position einsetzen. Und das ist ich will. Der dritte Punkt, ich will erklärt, wie du wirksam sein willst, welchen Mehrwert du auf dieser Stelle schaffen kannst und willst. Und genau das ist der überzeugende Knaller hinterher bei der Bewerbung. Und deswegen ist es auch im Bewerbungsvideo, finde ich, ein ganz toller Aufbau, wenn du Ich bin Frau Herr sowieso sowieso, ich kann, das sind meine ultimativen Alleinstellungsmerkmale. Es kann auch eine Minute dauern, es können auch mehrere Punkte sein, da würde ich mir ein Skript vorher machen, was du erwähnen willst, so wie ich mir auch ein paar Zettel gemacht habe, wenn wir die nichts vergessen und am Ende sagst du, ich will und das will ich bei Ihnen machen. Das ist so eine kleine Mini Case Study, ob du damit richtig liegst oder nicht, total egal, Du bist ja noch nicht auf dem Job dass du antizipierst und dich in diese Stelle rein denkst. Das reicht jedem Personaler. Das ist überhaupt nicht relevant, dass du damit vielleicht auch daneben liegst. Und wenn sie dir hinterher erklären, schöne Ideen von ihnen, aber der Job sieht ein bisschen anders aus, dann erklären sie es dir halt. Das ist aber nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass du dich damit beschäftigt hast, dass du die volle Motivation ist, dass du bereit warst, dir diese Gedanken zu machen für diesen Job, weil du diesen Job unbedingt willst. Das überzeugt mich doch. Das ist wie eine Liebeserklärung. Das ist, wenn ich zu meiner Frau Hey, ich liebe dich, möchte ein Leben lang mit ihr zusammen sein. Wie war noch mal dein Name? Das wird sie nicht überzeugen. Aber wenn sie merkt, ich habe mich mit ihr und dieser Zukunft mit ihr zusammen auseinandergesetzt und ich male mir schon Bilder aus, wie wir eine wunderbare Gemeinde gemeinsame Lebenszeit verbringen, dann überzeugt sie das natürlich auch. Das ist beim Job beim Arbeitgeber nicht viel anders. Sprecht den Personaler direkt an und löse sein Problem. Das ist wahrscheinlich etwas, was jeder Verkäufer sofort intuitiv weiß. Das ist genau das Problem beim Verkaufen, ob das online ist oder sonst wo. Ganz genauso löse das Problem des Kunden, nicht dein Problem, das du verkaufen willst oder verkaufen musst. Ich kaufe bei dir, weil du mein Problem löst und mir damit hilfst. Und genauso ist es beim Personaler auch. Der lädt dich ein, der stellt dich ein, wenn du sein Problem löst. Also zeig ihm, dass du sein Problem super gut lösen kannst. Dieser Perspektivwechsel ist total wichtig beim Bewerbungsvideo. So, das war die zweite Variante. Und die dritte Variante ist die Kreativ Variante. Also versuche das Video so aufzubauen, wie der spätere Job aussieht. Klingt kryptisch. Ich versuche es mal ganz kurz zu erklären. Angenommen, du bewirbst dich irgendwo als Koch in einem Restaurant oder in einem Hotel. Dann würde ich überlegen, ob ich mein Video vielleicht nicht so aufbaue wie ein Rezept, also wie eine Rezeptanleitung oder wie ein Menü mit Vorspeise. Ich bin Hauptgang, ich kann und Dessert ich will. Versuch es auch so darzustellen, vielleicht wie eine Menükarte. Da kann man ja auch optische Tricks anwenden. So, und wenn du dich irgendwo als Community Manager oder als Social Media Manager bewirbst, dann würde ich sogar fast überlegen, muss es überhaupt ein Hochformat Video sein oder ist es eher ein querformatiges Video, denn das quer oder andersrum ein hochformatiges Video? Ne, ist sogar Quatsch. Ich würde ein hochformatiges Video wählen, weil muss kurz kurz abgelenkt hier durch Kommentare, weil das Hochformatige erinnert natürlich an Instagram, an TikTok und all die anderen typischen Social Kanäle. Also wähl doch vielleicht eher ein hochformatiges Video, während ich wahrscheinlich bei einem klassischen Unternehmen, konservativen Unternehmen, wenn überhaupt, ein querformatiges Video wählen würde, weil ich glaube, dass es dann eher dazu passt. Aber noch damit kannst du spielen, wenn du davon überzeugt bist, dass es passt. Wenn du dich in den Job reingedenkt hast, ist es auch wieder nur so eine zweitrangige Frage. Es ist richtiger, das so zu machen oder so richtig. Wenn du davon überzeugt, wenn das glaubwürdig authentisch ist, dann machst du das völlig richtig. Dann kannst du hochformatig genauso sein wie querformatig. Aber ich würde damit spielen, wenn es einen Grund hat, wenn es eine nachvollziehbare Begründung hat, warum du das hoch oder querformat gewählt hast, dann ist alles in Ordnung. Wenn ich den Eindruck hast, du machst ein Hochformat und spielst ein bisschen rum mit Insta Formaten und das hat aber mit dem Job später gar nichts zu tun, dann frage ich mich natürlich auch, warum hatte das oder diejenige das jetzt gemacht? Das passt irgendwie nicht. Dann kommen so Zweifel, ob sich da jemand mit dem Job beschäftigt hat. Aber in allen Fällen, wo ich denke, das ist ja eine super Idee, das passt ja auch total cool zu uns. Warum nicht? Also wenn ich mich beim Automobilhersteller bewerben würde, dann würde ich wahrscheinlich auch irgendwas im Auto aufnehmen. Übrigens toller Auto ist ein super Raum, um Video aufzunehmen, weil die Akustik im Auto ist extrem gut, die ist gedämpft durch die Polster. Das halt nicht so habt ihr auf dem Smartphone super Ton, der ist übrigens auch noch mal ganz wichtig, komme ich gleich zu. Aber ihr habt im Auto halt in der Regel, wenn ihr euch irgendwie gut ausgeleuchtet habt, ja auch ein super Licht. Also ihr seid in der Regel auch ganz gut ausgeleuchtet. Also Auto ist auch mal ein toller Ort, an dem man Videos drehen kann. Schallisoliert, es klingt gut, der Raum ist schön satt. Also kann man. Gilt natürlich nicht fürs Cabrio logischerweise, aber auf jeden Fall eine tolle Möglichkeit, um auch so ein Video zu machen und ich würde natürlich ein Video im Auto machen. Idealerweise würde ich das in derselben Marke machen wie bei dem Automobilhersteller, bei dem ich mich bewerbe. Wenn ich das Auto nicht fahre, dann leihe ich mir halt mal für einen halben Tag eins bei einem bei keine Ahnung, all diesen Autovermietern halt aus. Das kann jetzt auch nicht so teuer sein, ist eine Investition in die eigene Zukunft, aber kommt natürlich auch viel, wenn du dich was ich bei Mercedes bewirbst und sitzt auch in einem Mercedes, ob das jetzt dein eigenes Auto ist und du dir den schon leisten kannst oder nicht, ist egal, aber du sitzt schon drin und setzt dich damit auseinander, finden die bestimmt cooler, als wenn du dich da in einem Toyota bewirbst oder so. Das passt halt einem einfach nicht und kommt irgendwie komisch. Aber wie gesagt, darüber kann man ja nachdenken und spielen. So, ich rufe noch mal auf an der Stelle, wenn ihr Fragen habt, herzlich gerne. Bei Instagram habe ich es leider, das rauscht hier gerade so durch, habe ich es leider nicht mitgekriegt, ob da Fragen war. Deswegen jetzt nochmal schnell Fragen stellen für euch andere gerne auch Fragen stellen hier Facebook, YouTube, LinkedIn kommentieren. Die Kommentare kommen sofort hier bei mir an einen leichten Zeit Delay und dann gehe ich darauf gerne noch mal ein letzter Punkt und dann sind wir auch schon ziemlich durch am Video. Wie lange quatsche ich jetzt schon über 30 Minuten eigentlich schon wieder viel zu lang. Ich komme zum Ende. Ein paar technische Tipps zum Thema Bewerbungsvideo. Also ich würde auf jeden Fall immer anfangen mit einem Drehbuch. Nicht einfach Kamera an und loslabern. Kann gut gehen, geht aber meistens nicht gut. Dann kann man zwar hinterher wie das schneiden, aber ich würde mir vorher ein Drehbuch machen. Ich würde mir genau überlegen, so wie ich jetzt gerade auch so entweder so Formel ich kann, ich bin, ich kann, ich will oder sonst irgendwie. Ich würde auf jeden Fall mir ein kleines Drehbuch machen, vielleicht auch ein kleines Storyboard. Storyboard für alle, die im Video nicht zu Hause sind, ist also so eine Art Skribble, wo du dir kleine Szenen überlegst. Du musst die nicht malen können. Macht zur Not Strichmännchen, aber wo du dir zumindest überlegst, wie könnten die Bilder aussehen, also was vor welchem Hintergrund drehe ich das, wie sieht das Ganze aus und so weiter und so fort. Sorg für gutes Licht. Ich selber habe hier mehrere Lampen, um mich optimal auszuleuchten. Bei mir als Brillenträger ist es immer ganz schwierig, weil da gibt es manchmal hässliche Reflektionen, die kann ich dann auch manchmal nicht vermeiden irgendwie. Also könnte ich schon. Dabei bietet der Raum hier gerade nicht an, wird noch mal irgendwann besser werden. Aber wer keine tollen Lampen hat, der kann mit Tageslicht arbeiten. Bitte nicht mit gleißender Sonne. Sonne ist immer schlecht. Schlagschatten versucht irgendwie das Ganze seitlich zu haben. Eher so ein trüber Tag wie heute. Wenn es ein bisschen heller wird, dann ist so ein wolkenverhangener Tag eigentlich das Beste. Diffuse Licht macht immer ein charmanteres Licht. Also Licht ist wichtig. Noch wichtiger als Licht ist allerdings, das kennt ihr hier von diesen Live Videos, der Ton. Der Ton ist extrem wichtig. Wenn das hier die ganze Zeit abgehackt wäre, dann hättet ihr ein Problem, wenn ich so sprechen würde. Das würdest du irgendwann abschalten. Findest du auch nicht. Sympath, völlig normal. Das liegt daran, dass unser Ohr intoleranter ist als das Auge. Das Auge verzeiht viel mehr als unser Ohr. Deswegen ganz, ganz Achtet bei eurem Bewerbungsvideo auf einen exzellenten, möglichst hallfreien Ton. Ich hatte vorhin schon mal gesagt, Qualität ist da gar nicht so entscheidend, ob du hier wie ich jetzt so eine K Kamera hast, was Quatsch ist eigentlich, weil mit K streamen geht viel zu viel Datenzeug durch Stream Hier nur mit Full HD. Brauchst du gar nicht. Du kannst auch mit 780 oder P oder sowas noch ein Video machen, ist auch nicht schlimm. Es geht, glaube ich, um den Inhalt, um die Story. Du bewirbst dich ja nicht beim Fernsehen mit einer Dokumentation über dein Leben, sondern bewirbst dich mit einem Bewerbungsvideo und zeigst, dass du der Richtige bist. Okay, vielleicht wenn du dich beim Fernsehen bewirbst, sollte die Qualität schon ziemlich gut sein, je nachdem, was es für ein Job ist beim Fernsehen. Aber in allen anderen Fällen, keine Ahnung, im Marketing oder sonst was, reicht Handyqualität allemal aus. Wie gesagt, Ton ist wichtiger. Inhalt ist wichtiger als die Qualität. Wir reden hier vom Bewerbungsvideo. Klar, kannst es gut schneiden, sollte sitzen, es muss kein One Take sein. Du darfst auch schneiden, ist überhaupt kein Thema. Sollte authentisch sein, aber Qualität. Ich würde es nicht übertreiben an der Stelle. Pareto Prinzip 80 Prozent vom Optimum reichen allemal, vielleicht sogar 20 Prozent ist ein bisschen zu wenig, aber mit 80 zig Prozent seid ihr auf jeden Fall voll dabei. Ich habe vorhin schon gesagt, Greenscreen würde ich nicht machen, weil nicht authentisch. Also dahinter irgendwas einblenden, was nicht ihr seid. Das ist so ähnlich. Kennt ihr von Zoom, wenn da im Zoom irgendwie was hinten reingeblendet, das sieht einfach auch nicht schön aus. Also ich würde es nicht machen. Ist meine Empfehlung nicht. Was wichtiger ist, und das merkt ihr die ganze Zeit. Jo, ich habe zwar hier ein paar Spickzettel, auf die ich drauf gucke, aber ich spreche frei, weil es mein Thema ist, weil ich mich damit auskenne, weil ich mich damit beschäftigt habe, recherchiert habe. Ich spreche das frei und dadurch wirkt es glaubwürdig und überzeugend. Also sich hinzusetzen und sein Bewerbungsvideo abzulesen. No way. Versucht es auswendig zu lernen. Im Zweifelsfall schneidet ihr häufiger, versucht kapitelweise Sachen euch auch zu sagen. Im Zweifelsfall hast du halt 20 30 Takes, bis das Ding sitzt. Ich möchte euch gar nicht verraten, wie viele Outtakes ich in der Vergangenheit schon hatte, wenn ich Videos aufgenommen habe, weil ich manchmal mich auch leider verspreche, passiert wir sind nur Menschen, dann drehst du es halt noch mal. Aber es ist besser freizusprechen, als was abzulesen wirkt viel überzeugender. Ü Ich würde auch bei der Haltung mir genau überlegen, ob ich jetzt, wie ich ich sitze jetzt gerade ist OK, glaube ich, für dieses Format, dass ich sitze. Ich überlege aber, wenn ich irgendwann mal das Studio wechsel, wenn ich mir ein anderes Setting baue oder sowas, das eher im Stehen zu machen, wenn ich glaube, dass man im Stehen eine ganz andere Körperhaltung noch mal hat, dass man noch mal anders wirkt. Also im Moment, weil das auch räumlich nicht anders geht, habe ich mich für das Sitzen entschieden und ich finde es okay so. Ich hoffe ja auch, aber für ein Bewerbungsvideo würde ich mir, glaube ich, überlegen, eher nur im Stehen und nicht im Sitzen zu drehen, weil du ganz andere Körperhaltung, ganz andere Körperspannung hast als im Sitzen. Sitzen fällt man schnell in so eine Haltung und die wirkt einfach nicht mehr. Wenn du stehst, stehst du in der Regel viel sicherer, viel steifer. Solltest natürlich auch aufpassen, dass du nicht die ganze Zeit in der Kamera so hin und her hampelst. Aber im Grundsatz versuch zu stehen, dann hast du eine bessere, überzeugendere, stärkere Körperspannung und bessere Haltung. Das sind so vielleicht die wichtigsten Basics an der Stelle. Es kommt ein kurzer Werbeeinschub, den ich ganz, ganz wichtig bin. Und E Mail Bewerbung. Ich merke schon hier, meine Konzentration sinkt, ich laber zu lange, deswegen wird es Zeit, dass ich zum Ende komme. Aber es ist, glaube ich, ein echter Tipp für euch, wenn ihr euch gerade in so einer Bewerbungssituation befindet und das tun ja viele gerade am Jahresende, weiß ich aus Erfahrung, weiß ich aus den Zugriffszahlen aus der Karrierebibel, dann informiert euch doch gerne über die Akademie. Dafür haben wir diesen Kurs aufgenommen. Es folgt demnächst ein Kurs zum Thema Vorstellungsgespräch, den wir noch machen, den entwickle ich gerade und dann habt ihr da ein wirklich vollumfängliches Paket und ihr seid maximal optimal vorbereitet, zusätzlich zu den ganzen tollen Tipps, die es da auf der Karriere Bibel gibt. Aber um den Kreis zu schließen, Bewerbungsvideo halte ich nach wie vor für eines der geheim. Es klingt jetzt so ein bisschen hochtragend, aber Geheimwaffen der Bewerbung. Es nutzen, wie eingangs erwähnt, gerade mal 7 bis 10 Prozent der Bewerber sehr, sehr wenige erst relativ frisch, sehr modern. Viele haben vielleicht auch Scheu und denken, ach, vor der Kamera kann ich nicht, will ich nicht jetzt noch mehr machen, macht auch noch zusätzliche Arbeit, da hast du keinen Bock darauf. Ich glaube, für einen Aushilfsjob brauchst du das auch nicht. Das ist echt zu viel der Mühe. Aber wenn du sagst Berufseinsteiger, Quereinsteiger, tollen Job gefunden, Traumjob gefunden als Fachkraft oder sowas, die Mühe wäre es mir wert. Es geht um die eigene berufliche Zukunft. Ich will diesen Job, ich verspreche mir was davon, eine eigene Entwicklung, auch wenn ich es vielleicht beim Personaler später gar nicht so ausführlich erkläre, dann wäre ich schon bereit dazu investieren. Und nochmal, ist zwar keine Garantie, dass sich der Personal das anguckt, aber vielleicht tut er es ja. Und das ist einfach ein echter Mehrwert für den Personalentscheider. Es zeigt dein Engagement und es zeigt so viel mehr von dir und deiner Persönlichkeit und kann so viele Vorbehalte, die es nun mal gibt im Markt. Ja, leider, da können wir drumrum reden. Es gibt sie. Manche Personaler, Personalerinnen haben halt Stereotype im Kopf, aber du kannst wunderbar mit so einem Video dagegen ansprechen, anreden, überzeugender sein und deswegen ist es echt ein Trojaner. Setzt es ein, wenn ihr überzeugt seid, überlegt, ob euch das die Mühe wert ist. Man kann ja so ein Skript auch immer wieder variieren für verschiedene Arbeitgeber, dann ist es vielleicht auch schneller gedreht, geschnitten auf dem Smartphone. Heute Leute, wirklich ganz Es gibt so tolle Apps, die ich auch selber nutze zum Schneiden von Videos. Easy am Handy mit den Daumen, hätte ich beinahe gesagt. Mit zwei Daumen kannst du Videos weiter schneiden, kannst da auch noch Musik drunter legen, wenn du willst. Brauchst du gar nicht. Beim Bewerbungsvideo wäre mir wieder zu viel bling bling. Aber es gibt tolle Möglichkeiten mittlerweile wirklich für kein Geld oder ganz, ganz wenig Geld so ein Format zu entwickeln und da was aufzubauen. Und es ist echt ein Add on, was Personaler überzeugen kann. Wenn euch das gefallen hat, dann Abonniert gerne meinen YouTube Kanal, schaut gerne wieder rein. Es gibt regelmäßig Sendungen. Kurzer letzter In der übernächsten Woche gibt es wieder eine Sendung mit Esma und mir auch wieder zur Bewerbung. Da machen wir unser Live Bewerbungscoaching immer Mittwoch, 18 Uhr 30 auf den besagten Kanä YouTube, Facebook, LinkedIn, Twitter, Twitch sind wir live und machen Live Bewerbungsco Teaching. Auch da sind wieder eure Fragen. Herzlich willkommen. Im Moment habe ich nur Anmerkungen gesehen, keine Fragen. Ich scroll mal ganz kurz hier auf Instagram zurück auf da irgendwelche Fragen habe, die ich aus Versehen übersehen habe und geschlabbert habe. So genau, da war hier gerade bei der Lufthansa wird gefragt, was war ihr größter Fehler? Ist eine klassische Frage. Genau, da gibt es verschiedene Sachen, die man fragen kann. Also von daher überlegt mal Bewerbungsvideo. Es gibt auch auf der Karrierebibel noch mal einen ausführlichen Artikel dazu. Da gibt es auch noch ein paar Ideen. Schaut euch das gerne an und wenn ihr Fragen habt, dann schreibt gerne und dann greifen wir die in einer der nächsten Sendungen sehr, sehr gerne wieder auf. Bis dahin, macht was draus, viel Spaß und vor allen Dingen viel Erfolg. Wir sind für euch da und jetzt gehen wir wieder offline.










