Das Sender-Empfänger-Modell – einfach erklärt

Das Sender-Empfänger-Modell von Shannon und Weaver zeigt, wie Missverständnisse entstehen. Nur 7% der Kommunikation ist Inhalt, 55% ist Körpersprache und 38% ist Stimme. Rückfragen und Feedback helfen, Störungen wie Sprachbarrieren oder Ironie zu vermeiden.
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Kennen Sie das? Sie sagen etwas und Ihr Gegenüber versteht etwas ganz anderes. In diesem Video lernen Sie das Sender Empfänger Modell in der Kommunikation kennen, einfach erklärt mit Beispielen und Tipps, wie Sie Missverständnisse in Zukunft ganz einfach vermeiden können. Das Sender Empfänger Modell geht auf die Wissenschaftler Claude Shannon und Warren Weather zurück. Es zeigt, was passiert, wenn wir kommunizieren. Eine Person A, Der Sender, möchte eine Botschaft übermitteln an Person B, dem Empfänger. Die Nachricht besteht dabei aus dem gesprochenen Wort, einem Text in Schriftsprache und der Körpersprache. Das nennt man Codierung. Der Empfänger muss diese entschlüsseln, also dekodieren, um zu verstehen, was der Sender gemeint hat. Der Empfänger reagiert auf die Nachricht, gibt ein Feedback und wird selbst zum Sender. Er kodiert seine Botschaft und sendet sie an Person A. So entsteht ein Kreislauf. Die meisten Missverständnisse entstehen beim Dekodieren und dem anschließenden Feedback. Zum besseren Verständnis haben wir hier ein Beispiel für Ein Arbeitnehmer möchte seine Arbeitszeit reduzieren aus privaten Gründen. Er schreibt eine E-Mail an ihren Chef Ich würde meine Stunden gerne reduzieren. Der Chef liest diese Nachricht und interpretiert sie so, dass der Arbeitnehmer seinen Job nicht mehr will. Also antwortet er Haben Sie keine Lust mehr? Und plötzlich entsteht ein Missverständnis, obwohl der Arbeitnehmer sich klar ausgedrückt hat. Wie kommt es zu einer solchen Kommunikationsstörung? Kommunikation ist mehr als nur Worte. Neben der verbalen Kommunikation, also dem, was wir sagen, gibt es noch die nonverbalen paraverbalen Signale. Diese bestimmen, wie wir etwas sagen, und genau das beeinflusst, was beim Empfänger ankommt. Studien. Nonverbale und paraverbale Kommunikation machen den Großteil unserer Wirkung im Gespräch aus mehr als 80 Prozent. Die sogenannte Regel beschreibt, dass wir auch mit unserem Körper reden. Unsere botschaft besteht zu 55 Prozent aus Körpersprache, 38 Prozent aus Stimme und nur zu 7 Prozent aus dem eigentlichen Inhalt. Daneben gibt es noch viele weitere Störungen, die unsere Kommunikation durcheinander bringen. Einige Der Empfänger spricht eine andere Sprache als der Sender. Beide sind in unterschiedlichen Kulturen aufgewachsen und interpretieren Gestik oder Mimik falsch. Dem Empfänger fehlt die nötige Verbindung, um eine Botschaft richtig zu verstehen. Durch Lärm oder Hintergrundgeräusche ist eine Botschaft akustisch nicht zu verstehen. Die Botschaft hat mehrere Witz und Sarkasmus wird nicht von jedem gleich interpretiert. Der Empfänger hat kein wirkliches Interesse an der Botschaft. Eine Botschaft wird mehrfach übertragen, wie bei der Stillen Post, bis sie beim Empfänger völlig anders ankommt. Eine Botschaft kann also durch zahlreiche Wege gestört und verfälscht werden. Doch Sie können viel tun, um solche Missverständnisse zu vermeiden. Stellen Sie Rückfragen. Habe ich das richtig verstanden? Achten Sie auf nonverbale Signale. Wiederholen Sie wichtige Inhalte in eigenen Worten. Bitten Sie um Feedback und wählen Sie den passenden Kommunikationskanal. Sie interessieren sich für weitere Kommunikationsmodelle oder Erfolgsthemen? Dann informieren Sie sich auf Karrierebibel DE, den Ratgeber für Job und Karriere.










