This JobGenius YouTube video (hosted by Jochen May, founder/author of Karrierebibel) advises job applicants how and where to state salary expectations. Key points: comply and state a figure when the job ad requests salary expectations; research market rates for your experience, region and company size (use online salary tables and brutto-netto calculators); always state an annual gross salary as a concrete (preferably non-round/"krumme") number rather than a broad range to avoid anchoring at the low end; if uncomfortable, give a tight band but prefer one specific odd number; state salary expectations in the cover letter near the end (even as a PS) to signal it is secondary to motivation; negotiation dynamics: odd amounts and specific figures can anchor higher and resist reduction in hundred-step bargaining.
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Das ist vielleicht die schwierigste Frage, die Bewerbern gestellt werden. Wie hoch sind Ihre Gehaltsvorstellungen? Ich zeige Ihnen heute, worauf es dabei ankommt. Mein Name ist Jochen May, ich bin Gründer und Autor der Karrierebibel. Wenn Sie in der Stellenanzeige lesen, dass Ihre Gehaltsvorstellungen genannt werden sollen, dann müssen Sie das tun. Jetzt auszuweichen und etwas nicht zu nennen, macht mindestens verdächtig. Der zweite Effekt ist aber noch viel Sie kommen einer expliziten Bitte nicht nach und das ist mindestens schludrig, wenn nicht sogar ein echter Affront. Wenn Sie die Gehaltsvorstellungen nennen, dann ist es natürlich wichtig, dass Sie sich vorab sehr gut informieren, was Sie überhaupt verlangen und fordern können. Also was können Sie mit Ihrer bisherigen Berufserfahrung, mit Ihrer Ausbildung in dieser Position, die Sie anstreben in der Region und bei dieser Unternehmensgröße an Gehalt überhaupt realistischerweise bekommen? Dafür gibt es im Internet zahlreiche Tabellen, auch bei uns auf Karrierebibel DE. Dort gibt es sogar einen Brutto Netto Rechner, mit dem Sie errechnen können, was von Ihrem Bruttogehalt netto am Ende übrig bleibt. Und genau das sollten Sie vorher tun. Denn natürlich geben Sie bei den Gehaltsvorstellungen immer ein Jahresbruttogehalt an. Dabei ist es wichtig, dass Sie eine möglichst konkrete Zahl nennen und nicht nur eine Preis oder Gehaltsspanne. Denn klar, nennen Sie eine Spanne, wird sich der Personaler immer am unteren Ende orientieren, während Sie tendenziell natürlich die obere Zeile im Kopf haben. Das führt immer dazu, dass Sie weniger bekommen, als Sie eigentlich möchten. Nennen Sie bei Ihrem Jahresgehalt aber auch eine möglichst krumme Zahl. Also sagen Sie nicht ich hätte gerne im Jahr, sondern sagen ich würde gerne verdienen. Warum? Ganz Mit der konkreten krummen Zahl unterstreichen Sie noch mal ganz Ich habe mich vorab informiert, ich weiß, was ich wert bin und das fordere ich hiermit auch ein. Der zweite Effekt ist aber wenn Sie jetzt über das Gehalt verhandeln, verhandeln Sie tendenziell in hunderter Schritten. Wenn Sie also sagen und man versucht sie zu drücken, dann wird man sie wahrscheinlich auf 200 100 oder eben auf glatt versuchen zu drücken. Wohingegen, wenn Sie mit einsteigen, wird man eher in tausender Schritten versuchen zu verhandeln. Also oder vielleicht sogar nur. Wenn Ihnen das allerdings immer noch zu selbstbewusst ist, dann können Sie zumindest einen Bereich nennen, Sie könnten also auch meine Gehaltsvorstellungen liegen im Bereich von ach so, die Gehaltsvorstellungen gehören immer ins Anschreiben und da möglichst ans Ende. Sie können sogar noch einen kleinen Trick anwenden, nämlich indem Sie die Gehaltsvorstellung in das PS am Ende des Anschreibens packen. Warum? Sie zeigen, meine Gehaltsvorstellungen sind eine Nebensache. Sie sind nicht die Hauptsache. Ich möchte vor allen Dingen für Sie arbeiten, mit meinen Fähigkeiten, mit meinen Talenten. Das steht im Vordergrund. Naja, und das Gehalt PS ist natürlich nicht unwichtig, aber eben nur ein PS. Und das ist allemal charmanter, als so sehr auf sein Gehalt zu pochen.