Video advice by Jochen May (Karrierebibel) about speculative job applications (Initiativbewerbung). He defines Initiativbewerbung as applying for jobs not advertised and distinguishes it from a Blindbewerbung by the presence of a named contact. Key practical tips: look for company career pages that invite speculative applications and address them to the named contact. Central strategic recommendation: focus your initiative application on one specific position — don’t apply to multiple roles at once — because recruiters prefer specialists, credibility suffers if you appear to be a generalist, and you can always realign or change roles later once inside the company.
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Das Besondere an der Initiativbewerbung ist ja, dass Sie sich auf eine Stelle bewerben, die es noch gar nicht gibt. Ich zeige Ihnen jetzt, was Sie dabei besonders beachten sollten. Mein Name ist Jochen May und ich bin Gründer und Autor der Karrierebibel. Bei der Initiativbewerbung versuchen Sie, einen Job zu ergattern, der so noch gar nicht ausgeschrieben ist. Und das sind bekanntlich die besten Stellen. Die Kunst der Initiativbewerbung besteht allerdings darin, Interesse an Ihrer Persönlichkeit, Ihren Kompetenzen, Ihrem Werdegang zu wecken und das, obwohl eigentlich nicht nach Ihnen gesucht wird. Der Unterschied zur sogenannten Blindbewerbung besteht hierbei darin, dass Sie schon einen Ansprechpartner namentlich kennen. Sie hatten also schon mal Kontakt zum Unternehmen, etwa auf einer Jobmesse oder durch ein Praktikum oder aber es wurde irgendwo ein Ansprechpartner explizit genannt. Tatsächlich gibt es Unternehmen, die auf Ihrer Webseite betonen, dass Initiativbewerbungen willkommen sind. Schauen Sie sich die Unternehmens oder Karriereseiten genau an. Wenn dort Wir freuen uns über Ihre Initiativbewerbung, dann ist dort meistens auch ein Ansprechpartner genannt und und an den sollten Sie das natürlich auch richten. Entscheidend bei der Initiativbewerbung ist tatsächlich, dass Sie Ihre Motivation, für dieses Unternehmen zu arbeiten, ganz stark in den Vordergrund stellen, ebenso Ihre Kenntnisse und Ihre Persönlichkeit. Nun werde ich immer wieder gefragt, ob es auch sinnvoll sei, sich auf zwei oder drei Stellen gleichzeitig initiativ zu bewerben. Ich habe hierzu eine ganz klare Ich empfehle das nicht und zwar gleich aus mehreren Gründen. Der erste Grund ist ganz Sie wollen bei der Initiativbewerbung mit Ihrer Begeisterung für einen Job punkten. Das kann aber nicht gelingen, wenn Sie das für mehrere Stellen machen. Sie können eigentlich nur für die eine Stelle Ihrer Traumstelle wirklich begeistert sein. Das schmälert zum einen Ihre Glaubwürdigkeit. Zum anderen muss man aber auch ganz klar Sie können nicht alles gleich gut können. Und das merkt jeder Personaler. Wenn Sie sich auf mehrere Stellen bewerben, dann sind Sie eher Generalist und Eigentlich kann ich alles Hauptsache, ich habe einen Job. Das glaubt man Ihnen aber nicht, denn eingestellt wird nicht der Generalist, sondern fast immer der Spezialist. Wichtig ist also, dass Sie sich wirklich für diese eine Position entscheiden. Und wenn Sie erst einmal den Fuß in der Tür haben, dann können Sie natürlich im Vorstellungsgespräch oder später auch wenn sie eingestellt sind, sich immer noch mal ausrichten oder vielleicht auch intern die Stelle wechseln. Wichtig ist aber, dass sie erstmal reinkommen und überzeugen können sie das nur, indem sie sich wirklich auf eine Position und eine Stelle maximal qualifizieren und fokussieren.