Inside Job Switch (VOX): Benjamin Pieck & Jochen Mai über Drehs, Pannen + Emotionen

Benjamin Pieck and Jochen Mai talk about filming VOX's Job Switch, including production mishaps and the emotional moments that stuck with them. They discuss what they learned watching people step into completely different jobs for the first time.
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So ihr Lieben, einen wunderschönen guten Abend zu einem neuen Karrierebibel live und heute habe. Ich einen ganz besonderen Gast dabei, den lieben Benjamin Pieck, kurz Ben. Da ist er auch schon. Hallo Ben, sei gegrüßt. Ich freue mich wie Bolle, dass du dabei bist. Wir beide haben zusammen neben Eva Schulte Ausdom das Dreamteam gebildet, die Experten bei dem neuen Format auf VOX Jobswitch. Und heute haben wir uns gesagt, weil wir kurz vor Finale sind, am kommenden Montag ist das große Finale, die vierte und letzte Folge. Leider, leider ist es schon wieder vorbei. Haben uns heute hauen wir noch mal einen raus und das ganze live. Heute sprechen wir darüber, wie das denn so beim Dreh hinter den Kulissen war. Und nicht wundern, wenn das bei Ben manchmal so mit dem Bild ein bisschen aussetzt. Ich sehe das schon, Der hat irgendwie heute eine ganz schwierige Internetleitung, da haben sie wieder bei ihm am Internet Internet geschraubt. Wir kriegen das trotzdem hin. Der Ton ist auf jeden Fall da und das Bild setzt nur ab und zu aus, aber dafür hast du halt ein bisschen mehr Disco bei dir heute.
Also solange man mich hört, ist es ja hoffentlich OK.
Absolut. Man hört dich perfekt. Ben. Ich freue mich wie Bolle. Dann fange ich doch direkt mal an. Für die Leute, die jetzt schon eingeschaltet haben, was war denn beim gesamten Dreh von Job Switch? Wir haben ja über ein halbes Jahr ungefähr gedreht. Natürlich nicht jeden Tag, aber so versetzt in der Zeit. Was war denn dein emotionalster Moment bei dem ganzen Dreh?
Das ist super schwer, sich auf einen Moment irgendwie festzulegen und zu Das war dieser eine Moment, der völlig emotional war für mich super schwierig. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber bei mir ist es so, ich schaue mir natürlich die Folgen alle noch mal an, teilweise sogar zweimal, wenn ich in die Mediathek gucke vorher. Und ich muss sagen, ich entdecke dann immer wieder auch Momente, die ich in dem Moment vielleicht gar nicht so emotional empfunden habe. Aber wenn ich es dann rückblickend mir nochmal anschaue, dann denke ich mir schon so, das war schon stark. Ich muss aber sagen, ich glaube insgesamt sind es für mich die Blindfold Moments, die sind also die Momente, in denen wir dann die Augenbinde abnehmen. Die ist für mich jedes Mal immer wieder total emotional, weil ich glaube, hoffentlich überträgt sich das über die Kamera? Ich weiß es gar nicht genau. Wir Experten, ich spreche jetzt mal für dich und für Eva mit. Für uns ist das ja genauso aufregend, weil wir ja auch uns immer Ist das denn jetzt hoffentlich der richtige Job? Ist es der richtige Arbeitgeber? Wie wird er reagieren? Wird er vor Freude uns in die Arme fallen? Oder ist es genau das Gegenteil? Wird er oder sie aus allen Wolken fallen? Und was, wo habt ihr mich denn hier hingeschickt? Also wir sind mindestens genauso aufgeregt und deswegen sind das für mich die emotionalsten Momente. Ich glaube, der Moment, der da für mich noch mal so ein bisschen raus, ja, so ein bisschen rausgestochen ist, ist glaube ich der Blindfold Moment mit Ingo. Der war besonders toll, weil man muss dazu sagen, das sieht man leider in der fertigen Episode nicht. Wir sind ja einen ganz langen Weg gelaufen bis zur Bühne und schon bei diesem Weg, den wir gegangen sind, wirklich quasi, ich habe ihn wirklich an die Hand genommen, weil er hat ja nichts gesehen. Da war es ja schon so, dass ich wirklich sein Herzklopfen gemerkt habe und wie seine Adern gepocht haben und so. Der war ja super nervös und super aufgeregt und ich glaube, das war für mich so mein, ja, ich würde sagen mein Highlight. Aber es ist schwer, es ist schwer.
Sich da zu entscheiden, glaube ich dir sofort. Also ich kann mich erinnern, mein emotionalster Moment, in der Tat, ich gebe dir völlig recht, sind immer die Blindfolds auch natürlich, weil man da absolut Hochspannung hat. Wir wissen ja, wir müssen diesen magischen Satz sagen, dieses Willkommen in deinen neuen Traumjob, du wirst und dann Punkt, Punkt, Punkt, dann kommt der Job und du weißt natürlich auch immer diesen Einsatz, den darfst du jetzt nicht verreißen. Da darfst du dich nicht verplappern, nicht versprechen, weil in dem Moment sind halt andere Kameras auf die Kandidatin, den Kandidaten und dich als Experten gerichtet. Und das ist der echte, der wahre Moment. Da sind die Emotionalen pur und die zeigen wir halt auch. Du kannst natürlich alle anderen Szenen mal nachdrehen, aber der Moment, der ist echt und der muss sitzen. Und da habe ich mir so oft Sorgen gemacht. Du weißt es selber, bei unserem Lieblingswort Jobswitch. Ich habe es vorhin schon mal, ich war kurz vorher nochmal live. Genau, Jobswitch, wie oft habe ich das Wort vergeigt irgendwie, weil es echt schwer zu sprechen ist. Drei verschiedene S Laute, also total schwierig. Und dann drehst du es nochmal und du weißt genau, bei der Szene darfst du nicht verreißen. Gut, da kommt jetzt Jobswitch schon wieder so angesetzt, da kommt es selten vor. Aber wenn es dann doch mal irgendwie sagen muss, immer emotional. Mein emotionalster Moment war tatsächlich Nadja, die kommt noch nächste Woche, deswegen darf ich nicht spoilern. Also Becky war auch großartig in Mauritius, aber irgendwie durch das Wetter durch Mauritius, diese traumhafte Kulisse, irgendwie war das heiß, aber angenehmer. Bei Nadja war es noch mal ein bisschen anders, weil es war mein letzter Blindfold, also den ich gedreht habe. Danach war ich im Prinzip ja durch mit den Blindfolds und und da wollte ich jetzt nochmal alles geben und ich war super, super aufgeregt, obwohl ich schon ein paar Blindfolds davor hatte. Der war noch mal richtig, richtig spannend. Und ich weiß genau, Nadja und ich, wir hatten beide schwitzige Hände vor lauter Nervosität und dann haben wir halt Händchen gehalten. Ich habe sie mal reingetragen und zwischendurch, wenn die Kamera mal kurz abgesetzt hat, dann haben wir uns immer die Hände irgendwo abgetrocknet, weil es war uns beiden unangenehm, dass sie den anderen immer mit einer feuchten Hand angefasst haben. Aber wir waren beide super aufgeregt. Man sieht es hoffentlich und glücklicherweise gehe ich mal stark davon aus, nicht nachher vor der Kamera, aber wir waren beide super klitschig an den Händen und mega aufgeregt.
Frage an der Ich habe im Nachhinein oft die Frage gestellt bekommen, ob denn für Becky das am Ende wirklich noch so eine große Überraschung und wirklich so ein aufregender Moment war, weil sie ja schon auf der Insel war oder ob da quasi schon im Vorfeld so die Aufregung abgefallen ist in dem Moment, wo es dann hieß, okay, wir fliegen jetzt nach Mauritius. Wie war das denn? Das wurde mir ganz oft gestellt und ich war ja leider nicht dabei, deswegen. Du hast mir eine ganz schöne von erzählt.
Ja genau, du wärst gerade mitgeflogen.
Ich war sehr neidisch auf jeden Fall.
Wobei man stellt sich das immer toller vor. Das war ein Nachtflug. Wir sind da hingefahren, was man Wir haben Morgens früh um 6 Uhr sind wir auf Mauritius gelandet, Wir waren komplett durch nach elf Stunden Flug und direkt am Flughafen haben wir so Empfangsbilder gedreht, die waren also so eine Mikrosekunde, glaube ich, zu sehen in der Folge. Da haben wir von morgens 6 bis 10 Uhr am Flughafen gedreht, nicht bis 10 Uhr, bis 9 Uhr. Drei Stunden waren wir am Flughafen immer wieder rein, raus, rein, raus, Koffer abstellen, kurze O Töne aufsprechen, davon ist nichts genommen worden am Ende. Und wir waren total durch. Also man stellt sich das immer geiler vor. Es waren tolle Bilder, es war eine tolle Reise, aber hey, von Mauritius selber habe ich so viel nicht gesehen. Das war vor allen viel Arbeit, aber ich will das nicht schmälern. Nein, Becci wusste nichts. Wir haben es ja dreigeteilt. Am Flughafen kam die Überraschung, was wird es werden, wo fliegen wir hin? Und sie hatte wirklich gepackt für Ski. Also sie hatte eine dicke Daunenjacke dabei und eine dicke Hose und sie hatte, wir haben gesagt, pack aber auch ein dünnes Kleidchen und Bikini ein, Also es kann alles kommen. So war sie auch prepared. Und die Hälfte vom Koffer hat sie nicht gebraucht, weil es ging halt in den Süden. Und dann war Mauritius irgendwann raus. Okay, dann wusste sie das. Und natürlich habe ich sie dann so irgendwann mal gefragt im Flieger, ahnst du den schon, wo sie geht? Und sie hat halt stark mit Hotellerie, das sagt sie aber, glaube ich, auch in der Sendung, sie hatte keine Ahnung von Wedding Planner, wirklich keine Ahnung. Sie hat stark mit Hotellerie gerechnet, weil wir sind ja dann auch irgendwann, sie war im Hotel untergebracht und dann hat sie halt auch schon gedacht, vielleicht ist das sogar mein Hotel, wo ich später Abend werde, weil wir haben ja schon mit unseren Kandidaten so ein paar Fallspuren gelegt und so. Dann hat sie schon gedacht, es könnte mein Hotel sein, wo ich später arbeiten muss. War es natürlich nicht und lauter so Geschichten. Also sie wusste das überhaupt nicht. Und ich habe sie dann ein paar Mal zwischendurch, auch während wir dann zum Hotel gefahren sind, auch während des Blindfolds, sie hatte überhaupt nicht den Hochzeitswagen gesehen, den hat sie de facto nie gesehen. Also erst ganz zum Schluss die ganzen Szenen, die der Zuschauer sieht mit mir und diesem Hochzeitsmobil mit dem Oldtimer, das hat Becky nicht gesehen. Die war schon vorher mit Augen verbunden und ist in ein Auto gestiegen, was sie nicht gehört hat, was übrigens auch so ein kleiner Dönikens, überhaupt nicht klimatisiert war und der Tonmann, der hat uns immer geschimpft, hat gesagt, die müsst die Fenster hoch machen, weil durch die Windgeräusche vom Auto, wenn ihr fahrt, ich verstehe kein Wort und ihr müsst euch ja auch ein bisschen unterhalten und so weiter dabei, wo man sich fragt, was denkst du, wo geht es hin und so weiter und so fort. Große Anweisung vom Tonmann, Fenster hoch, ja, ein Oldtimer, nicht klimatisiert, alle Fenster hoch bei Außentemperatur, 30 Grad. Da hatten wir aber Späße in dem Auto und das war eine ordentliche Strecke. Also wir sind, glaube ich, eine knappe Stunde vom Abholen bis dann zu dem, zu den Blindfold sind wir gefahren noch mit dem Auto und jedes Mal, wenn der Turm dann gesagt hat, jetzt könnte man eine Pause machen, Fenster auf Luft reinholen. Also das war schon sehr, sehr anstrengender Dreh. Aber nein, um deine Frage, lange Ausführung, kurze Antwort, Becky wusste es bis zum Schluss überhaupt nicht. Insofern, das war schon sehr, sehr, sehr cool. Was hat dich denn am meisten bei der Sendung oder beim Dreh überrascht? Das ist auch so eine Frage, die ich gerne mal stellen würde.
Gute Frage, auch da könnte ich jetzt ganz, ganz viel sagen, aber ich komme mit einer Situation, die glaube ich viel überraschen würde. Und zwar, was mich am Ende sehr überrascht hat, auch positiv, absolut positiv überrascht hat, war, dass wir uns am Round Table, also als wir, das ist für die, die jetzt nicht direkt wissen, was das ist, das war die Situation, als wir zu dritt am Tisch saßen, also die Experten am Tisch saßen und und wir uns die Ergebnisse der Persönlichkeitsanalyse der jeweiligen Kandidaten uns angeschaut haben und Eva dann aus diesen Ergebnissen heraus natürlich mit uns gemeinsam die Jobempfehlung, Berufsempfehlung abgeleitet hat. Und was mich da total, wirklich total überrascht hat, war, dass wir ganz viele Punkte, das ist mir auch rückblickend dann noch mal klar geworden, wenn man sich die Folgen anguckt, dass wir ganz viele Punkte sehr ähnlich gesehen haben, auch nicht jeden Punkt, muss man auch ehrlicherweise sagen, es gab ja den einen oder anderen Kandidaten, da waren wir auch ein bisschen mal unterschiedlicher Meinung, was komplett okay ist, was ja komplett. Aber was mich sehr überrascht hat, war, dass wir uns in vielen Punkten in der Analyse sehr einig waren. Und dass viele dieser Punkte sich dann am Ende auch gezeigt haben, das fand ich spannend. Also um nochmal Ingo ganz kurz zu bringen, das ist mir bei der letzten Folge aufgefallen, da haben wir glaube ich gesagt, also jeder so ein bisschen auf seine Art und Weise, dass wir der Meinung sind, das ist eine Person. Also Ingo ist eine Person, die wirklich total schillernd ist und also wirklich ein ganz toller, sympathischer Kandidat, der aber natürlich durch seine, wie er ja auch immer sagt, er möchte anders sein und seinem Anderssein auch gefördert werden, gefordert und gefördert werden. Da war uns ja damals schon, oder wir haben zumindest erahnt, dass es gar nicht so einfach wird, was zu finden, was ihn sehr nachhaltig zufriedenstellt. Wir hatten ja damals schon die Idee gehabt, naja, mal gucken, vielleicht finden wir was, was ihn erstmal happy macht und wo er spannend, aber dann habe ich vielleicht doch noch mal andere Ideen. Und letztlich ist es am Ende auch so gekommen. Und das fand ich total, das hat mich am Ende wirklich am meisten überrascht, wie akkurat, wie passend am Ende unserer Analyse war. Ich will uns da jetzt gar nicht so sehr auf die Schulter klopfen, aber ich finde es toll, dass wir uns da so einig waren, dass wir das sehr gut, in einigen Fällen sehr gut erkannt haben.
Da bringt es mich natürlich auf eine Sache, die noch viel weiter zurückliegt, nämlich unser Casting. Das wissen ja viele nicht und wir lassen ja heute auch ein bisschen was raus. Wir beide, also wir drei sind natürlich auch gecastet worden, weil natürlich auch die Produktionsfirma sehen wollte und der Sender, ob wir drei miteinander funktionieren. Und ich kann mich noch erinnern, das Casting war ein ganzer Drehtag und wir haben zwei Testkandidaten einfach mal durchgespielt. Also haben eine super kompakte Version der Sendung einfach mal durchgespielt. Natürlich nicht den Blindfold und so weiter, das geht ja gar nicht, aber so die, diese Standardszenen, so am Anfang, Loft, Roundtable, was schon angesprochen hast und und und, wie wir uns Jobs überlegen. Und ich fand es damals schon bemerkenswert, obwohl das Testkandidaten waren, obwohl wir im Casting waren, die Kandidaten waren schon echt, aber wir mussten die jetzt in dem Sinne nicht vermitteln. Und trotzdem hatten wir in diesen kurzen Momenten, wo wir die kannten ja vorher nicht kennengelernt haben, zu dritt als Dreierteam, so ein starkes Bild von denen, dass wir uns sehr schnell sehr einig waren, was für die der perfekte Job wäre und die Testkandidaten haben hinterher sogar das passt ja, das würde ich tatsächlich gerne machen, obwohl die auch wussten, es ist nur ein Test und die kommen gar nicht in die Sendung. Also auch das fand ich bemerkenswert, wie wir drei wunderbar funktionieren und doch relativ schnell mit unseren unterschiedlichen Blickwinkeln Menschen, vielleicht auch aus der persönlichen Erfahrung. Ja, das ist jetzt so ein bisschen, aber es ist einfach so, wir machen es ja schon länger, Menschen einschätzen können und sofort eigentlich ein Gespür dafür haben, in welche Richtung es gehen könnte.
Ja, das war wirklich so. Das hat mich bei dem Casting auch, das hat mich wirklich nachhaltig geprägt. Ich kann mich noch erinnern, ich bin nach Hause gefahren und habe dann auch meinen Freund erzählt, ihr glaubt es nicht, ich habe gerade dieses Casting gemacht und es hat so gut gepasst. Und die Kandidatin, also wir hatten ja zwei, wir hatten eine Kandidatin und ich weiß noch bei dem Testkandidat, da kann ich mich noch erinnern, wie happy der da rausgegangen ist. Und der hat ja sogar gesagt, das darf man ja, glaube ich, dass er sich wirklich überlegt, diesen Job, den wir ihm empfohlen haben, der in einer völlig anderen Branche lag, also ganz woanders, der hat sich wirklich überlegt, den anzunehmen. Ich glaube, er hat sogar beworben, oder? Oder habe ich das falsch?
Ich meine schon, Eva hat ihm, glaube ich, die Kontaktdaten zu dem Job, die hat wirklich einen Job recherchiert gehabt, hat ihm die Kontaktdaten gegeben. Und ich meine, aber ich will jetzt auch nicht lügen oder was Falsches erzählen. Ich meine, der hätte sich wirklich da beworben, weil er gesagt hat, der kam aus dem Vertrieb und wollte was ganz anderes machen. Das hat wie Bombe gepasst, das mache ich, da bewerbe ich mich mal. Das war richtig cool. Also das waren schon wirklich sehr, sehr, sehr coole Erfahrungen, weil wir es gerade eingeblendet haben. Ich will es wenigstens einmal sagen. Also erstmal lieber Simon, vielen Dank für deine lieben Grüße, vor allen Dingen an den Ben, der hat es gelesen. Vielen, vielen Dank.
Beim Sprechen habe ich schon gesehen.
Also ihr dürft gerne Facebook auf YouTube oder auf LinkedIn gerade zuschaut und dabei seid. Also Simon kommt von YouTube, das sehe ich an dem kleinen Icon da unten. Wenn ihr reinschaut, könnt ihr gerne per Kommentar Fragen stellen, dann beantworten wir die auch gerne zur Sendung oder auch Kommentar schreiben, dann blenden wir die ein. Ansonsten quatschen wir einfach weiter, weil ich glaube, wir haben noch sehr, sehr viel zu erzählen. Von daher, jetzt kommen wir mal zu dem. Jetzt haben wir uns gerade selbst gelobt, Ben, und gesagt, wie toll wir sind jetzt. Jetzt sind wir mal ganz ehrlich, wir wollen ja transparent sein. Jetzt reden wir mal über Pleiten, Pech und Pannen. Was war dein größtes Desaster beim Dreh, was wir nie sehen werden? Es sei denn, die liebe Produktionsfirma geht irgendwann mal hin und macht so die Outtakes von uns. Das wird dann mit Sicherheit mega peinlich. Aber was war so deine größte Panne, dein größtes Desaster beim Dreh? Ich weiß es schon.
Oh, bitte fang an, weil ich müsste jetzt mal kurz nachdenken. Da gab es bestimmt einige neben den ganzen Versprechern und den Verspätungen, die wir hatten, weil wir die ganzen Zeit nicht irgendwie zum Bunker kommt.
Du willst es wirklich haben. Okay, ich fange, ich fange mal an. Das Bild ist blöd mit dem mit der Werbeordnung. Ich mach mal lieber das Bild, da bist du auch größer. So. Also ich, also meine größte Panne war tatsächlich, es kommt auch nächste Woche Montag im Finale sieht man natürlich nicht, weil es eine Panne war. Nach dem Blindfold ist es ja immer so, dass wir noch mal gefragt werden und noch mal kommentieren sollen. Wie fandst du das jetzt? Wie glaubst du, hat der oder die Kandidatin drauf reagiert? War das gut? Habt ihr einen guten Job gemacht und so weiter und so fort. Und wir hatten ja gerade schon darüber gesprochen, dass die Anspannung bei uns allen beim Blindfold extrem hoch ist. Also super nervös, super angespannt. Und danach, du wusstest, boah, jetzt hast du das Ding im Kasten, es ist gut geworden und so weiter. Dann fällt das alles von dir ab, wie so ein ganzer Kieselsteinhaufen oder ein ganzer Steinbruch, der da von der Seele fällt. Und dann passierte mir das, was glaube ich jedem Moderator, Schauspieler, Fernsehmensch irgendwann mal passiert Ich bekam den gefürchteten Lachflash, Ich musste halt anlaufen, so einmal um die Ecke rum, die Kameras standen schon da, die Redakteurin stand da und fragte mich dann halt und so und so. Ich komme um die Ecke rum und ich sehe die und ich muss lachen. Ich sage, es tut mir leid, sorry, ich komme noch mal neu, gehe wieder zurück, komme wieder rein, muss wieder lachen, denk mir scheiße, es tut mir wahnsinnig leid, ich komme noch mal, bitte Geduld, es ist einem ja selber peinlich, gehst raus, kommst wieder um die Ecke. Jetzt war der Peter, Peter muss man zusagen, ist unser EP, der Executive Producer, also das höchste Tier sozusagen bei der Produktion. Genau, war auch da und der lachte schon so, also der hielt sich schon so die Hand und war schon am lachen, weil der ahnte, ich komm schon wieder. Ich sah den, musste wieder lachen und dann habe ich wirklich gelacht und es ging einfach nicht. Ich habe da, ich glaube, zehn Anläufe genommen und wir haben zum Schluss hat das gesamte Team gelacht und dann habe ich denen praktisch sozusagen Hausverbot erteilt, Geht jetzt alle mal bitte weg, ich kann euch nicht mehr sehen, es bleibt nur noch der Kameramann übrig und der Ton und die müssen todernst bleiben, sonst komme ich aus der Nummer nicht mehr raus. Wir kriegen das bis Heute Abend um 8 Uhr nicht eingespielt, so ungefähr. Und dann habe ich also wirklich mir auf die Zunge gebissen, mit dem Fuß mal irgendwo hingetreten, um irgendwie einen Schmerz zu spüren, damit dieser Lachflash endlich aufhört. Und wir haben wirklich bestimmt 10 oder 12 Anläufe gebraucht für diesen ollen Lachflash. Und ich kam aus der Nummer nicht mehr raus, musste so lachen die ganze Zeit. Es war völlig irre. Es war mir natürlich entpeinlich, weil natürlich, die wollen ja auch irgendwann mal fertig werden und du jedes Mal drehst du dann und dann habe ich auch noch Quatsch gemacht zwischendurch, weil kam aus der Nummer nicht mehr raus. So, das war mein peinlichster Moment jetzt.
Du, puh, ob ich da mithalten kann, ist die Frage. Ich hatte auch einige, die man vor der Kamera nicht, also es gab natürlich ganz viel so kleine, also blöde Versprecher oder wir haben ja viel, das kriegt man gar nicht so mit, wenn man, wenn man die Sendung so konsumiert. Wir haben ja ganz viel sogenannte Gangbilder zum Beispiel auch gemacht oder Beauties, so wird es ja in der Fernsehwelt auch bezeichnet. Das sind so diese schönen Schnittbilder, die man immer zwischendrin mal sieht, wenn wir vorgestellt werden oder wenn es einen Location Wechsel gibt und man möchte so ein bisschen zeigen, wo ist der jetzt genau der Experte oder der Kandidat. Genau, da gab es auch einige sehr, sehr peinliche Situationen. Da bin ich dann gestolpert oder konnte irgendwie nicht gerade laufen oder so. Also wirklich kleine peinliche Momente, die man aber, glaube ich, ganz gut kaschieren kann und die man dann am Ende auch in der fertigen Version, in der fertigen Folge dann auch gar nicht sieht. Aber ich glaube zwei Dinge, die wirklich ganz witzig waren im Nachhinein, die mir eingefallen sind. Das eine war auch bei NAD, da waren wir die Stadt, die nenne ich jetzt noch gar nicht, weil das darf ich ja noch gar nicht. Ja genau. Sieben Montag. Also ich war in einer anderen Stadt und habe Nadja besucht und habe davor, also ich hatte einen Tag vorher die Anreise und habe mir auf dem Weg dorthin, also zu der Location, zu dieser Stadt, habe ich mir den Drehplan durchgelesen und da stehen dann so Dinge drin wie wo wird gedreht, wann wird gedreht, worum geht es ganz grob. Also das ist jetzt kein Skript oder so, sondern das sind einfach so die Rahmenbedingungen, die man braucht. Genau, und dann stand in dem Drehplan der Name des Realisators. Der Realisator ist derjenige, der dann vor Ort die Regie führt, Also wie der Regisseur quasi beim Film, wenn ein Film produziert wird, ist das derjenige, der dann quasi vor Ort das Ganze leitet. Und ich hatte mir den Namen, Ich habe nur den Namen gelesen und Ach ja klar, den kennst du doch, mit dem hast du doch schon gedreht. Also irgendwie, ich weiß gar nicht mehr bei wem, bei Nelly, also bei jemand anderem auf jeden Fall, kennst du doch. Und dann am nächsten Morgen, als ich dann auf dem Weg zum Dreh war, habe ich ihn angerufen und wollte eigentlich nur fragen, wo ich parken kann oder wo mich der Taxifahrer quasi rauslassen kann. Und dann rief ich ihn an und dann habe ich Ja, du, ich wollte mal ganz kurz Wo kann ich denn parken? Und dann sagt er Wer ist denn überhaupt am Telefon? Wir drehen doch gleich. Ach Ben, ja schön von dir zu hören, Wir drehen gleich. Davon weiß ich ja noch gar nichts, davon weißt du nichts. Ich bin gleich in zehn Minuten da. Ich wollte nur fragen, wo wir uns dann gleich sehen. Moment, also ich glaube, du verwechselst mich jetzt. Dann habe ich nochmal den Drehplan geguckt und habe gesehen, die beiden hatten den gleichen Vornamen und Ich habe nur auf den Vornamen geguckt und nicht mehr auf den Nachnamen und habe gecheckt. Ich habe den falschen Realisator angerufen und der und am Frühstücken und das war mir so peinlich. Sorry, ich habe jetzt gerade erst gesehen, falscher Name.
Das war mir mega uneingefallen, dass du den falschen Namen hattest. Stell dir mal vor, der hätte den falschen Drehplan gehabt und wir hast ihn Gott sei Dank.
Gott sei Dank, das nicht. Also daran erinnere ich mich noch sehr gut.
Aber du hast recht, diese kleinen Drehpannen, ich weiß nicht, hattet ihr das auch? Es war immer so, wenn du so eine Szene, so eine Standszene hast. Ich kann mich erinnern, auf Mauritius zum Beispiel gibt es so eine Szene, die war auch nur ganz kurz in der zweiten Folge zu sehen, wo ich an so einer Art Bushaltestelle stehe und auf dieses Auto warte, diesen Hochzeitswagen nämlich abholt mit deinem tollen Ja, und die haben ja fünfmal, sechsmal gedreht, weil immer da auch da musste ich einen kleinen Aufsager machen. Und immer dann, wenn ich den Aufsager machen sollte, kam so ein Bus oder ein lautes Moped vorbeigefahren. Also immer knatter, knatter, knatter oder so ein Regus irgendwie da Vorbeizug, der Ton Sorry, geht nicht, wir müssen noch mal. Und es war wirklich so, dass immer wenn wir ansetzten, kam so ein Ding vorbei und dann sagte der Tonmann es gibt beim Fernsehen einen Mach dir eine Zigarette an. In dem Moment, wo alle anfangen, sich so eine Pause zu machen, ist Ruhe. Ich habe gesagt, das ist der Aberglaube, das ist doch totaler Bullshit irgendwie. Das kann ja nicht sein. Und dann hab ich doch wir machen uns jetzt eine Zigarette an und dann ist endlich Ruhe, dann können wir die Szene drehen. Ich sage, das glaube ich nicht, Aber bitte, wenn ihr wollt. Dann machten die sich eine Zigarette an und die Straße war leer. Da haben wir tatsächlich schnell gedreht und dann war endlich Ruhe. Ich denke mir kann doch nicht sein. Ist doch verrückt irgendwie. Aber das sind so Erfahrungswerte von den Fernsehleuten, die Wenn du drehen musst, kommt immer so ein Störfaktor dadurch. Und wenn du mir eine Zigarette anmachst und jetzt mache ich Pause, dann ist Ruhe. Verkehrte Welt.
Übrigens, die Szene mit der Bushaltestelle, die fand ich echt gut. Die sah so ein bisschen aus wie in so einer in so einer Filmszene.
Die war echt cool. War auch eine coole Bushaltestelle, die war unweit von unserem. Wir waren ja nicht im Hotel untergebracht, also als Filmteam, sondern wir waren in so einem Hostel, sage ich jetzt mal, waren wir untergebracht. Deswegen waren wir da alle zusammen und die war gleich um die Ecke von unserem Hostel. Da bin ich dann noch morgens hinspaziert und die sind danach gekommen und so weiter sofort. Das war ganz, ganz lustig.
Was war denn, bevor du zur nächsten Frage kommst, eine Sache, auf die ich oft angesprochen wurde, die natürlich auch peinlich ist, habt ihr wahrscheinlich alle gesehen. War das mit dem Sekt in der Limo mit Ingo hast du das gesehen, ne?
Sekt in der Limo, ne?
Ja, wir haben ja Ingo in Herford abgeholt und sind mit ihm dann zum Kaiserpalais gefahren.
Genau.
Und da kam mir die Limo, da ist ja die Limo vorgefahren.
Er wusste nicht, Sekt in der Limo, jetzt weiß, wo du diesen Korken sitzt.
Und dann hatte ich die Idee, ich habe dann auch den Chauffeur gefragt, ob wir denn noch was trinken dürfen. Der sagte dann ja, ja klar, kein Problem. Da habe ich Ingo gefragt, willst du was trinken, ein Glas Wasser oder so und wollte ihn dann überraschen und er sollte nichts davon mitbekommen und wollte ihm dann Sekt einschenken. Und in dem Moment, ich habe diese Flasche eigentlich nur angesehen und der Korken ist schon rausgeflogen. Das sieht man auch, das haben die reingeschnitten. Ich hatte Korken.
Das fand ich super Bild. Total. Ich war jetzt gerade verwirrt, weil du Limo sagtest und ich dachte wirklich an Limonade. Ich denke mir Sekt.
Achso, nee, nee, die Limousine meine ich.
Fred schlimm, das Auto. Ja, ja, jetzt habe ich es verstanden. Das war ein geiles Bild. Das habe ich so gelacht, als ich das gesehen hab. Mega. Meine Frau und ich, wir haben das zusammen gesehen. Wir haben so gelacht, wie du da diese Cognitive fliegt das Ding da durch das Auto durch, Das war sehr schön.
Aber davon an die Fensterscheibe geflogen. Also niemand verletzt.
Stell dir mal vor, Ingo hätte das doch in sein gebleinfoldetes Auge bekommen oder sowas. Das wäre doof. So ein Blödsauge gehabt irgendwie. Zum Glück ist das nicht passiert. Ja, manchmal auch Glück haben, so mit Blick auf die Uhr, Wir wollten knackige Stunde, halbe Stunde sprechen. Wir haben schon 25 Minuten, 26 Minuten locker durch gequatscht. Eine Frage habe ich aber noch und jetzt wären wir so ein bisschen besinnlich zum Ende hin. Was war denn dein größtes Learning? Also wir haben jetzt alle Folgen durch. Wie gesagt, die letzte dürfen wir noch nicht spoilern, machen wir auch nicht. Aber so overall von den ganzen Sendungen, halbes Jahr lang Dreh, Kandidaten lange begleitet, viele Sachen mit denen erlebt Kündigung, Challenge, Blindfold, den New Job, so nennen wir das immer, wenn wir nach paar Wochen noch mal besuchen in ihrem neuen Job. Job, wie geht es Ihnen? Sind Sie angekommen? Sind Sie glücklich? Müssen wir noch mal ran? Wie auch immer. Also all diese natürlich auch das Loft vorneweg und so weiter, die Roundtable. Was war so das größte Learning aus der gesamten Produktion? Ich fand es schon mega irgendwie, was wir da auf die Beine gestellt haben. Echt tolles Format. Aber was war dein Learning?
Auf die Frage habe ich mich eingestellt. Ich habe schon damit gerechnet, dass die kommt. Mein persönliches größtes Learning ist und das zeigt sich. Ich weiß nicht, wie es dir so geht oder wie die Resonanz bei dir so war. Ich habe nach der Ausstrahlung, nach den Ausstrahlungen und ich war jetzt ja zwischendurch auch noch im Urlaub und musste dann einiges aufarbeiten, sehr, sehr viele Anfragen bekommen und Zuschriften bekommen und da vielleicht an der Stelle noch mal für die, die jetzt da auch zugucken und das mitverfolgen, vielen, vielen Dank. Ich weiß es unglaublich zu schätzen, wie offen und mutig und toll Leute sich diese Sendung als Inspiration genommen haben, um jetzt ihren eigenen Weg zu gehen. Vielleicht raus aus aus ihrer Komfortzone. Total toll. Ich habe die größte Achtung davor. Und was mir dabei immer auffä Ich habe jetzt einige Erstgespräche geführt und auch so erste Coaching und Beratungsgespräche gemacht, was mir immer wieder auffällt. Und das ist was, das habe ich aus dieser Sendung mitgenommen und gelernt. Natürlich können wir mit so einer Sendung und mit Jobswitch als Format einen ersten tollen Beitrag dazu leisten auf dem Weg zur hoffentlich beruflichen Erfüllung oder Selbstverwirklichung. Das können wir auf jeden Fall machen. Aber am Ende hängt natürlich das persönliche berufliche Glück auch davon ab, wie gut man sich zum Beispiel mit den Kollegen versteht am neuen Job oder mit dem neuen Vorgesetzten oder einfach mit der gesamten Arbeitssituation. Und da muss man ehrlicherweise sagen, haben wir natürlich dann irgendwann auch keinen Einblick mehr oder keinen Einfluss mehr drauf. Wir können natürlich unglaublich viel Türen aufmachen und Möglichkeiten bieten und den Weg zeigen und auch vor allem mal raus aus der Bubble kommen, aus dem eigenen, aus der eigenen Welt, in der man sich auskennt und neue berufliche Perspektiven aufzeigen. Aber diese Wege, die die Kandidaten dann gehen, gehen sie am Ende natürlich auch alleine. Und da warten dann wieder neue Challenges und neue Hürden, mit denen man dann vielleicht auch nicht unbedingt rechnet. Und das war für uns oder für mich besonders spannend, wenn wir dann bei dem New Job Dreh, also wenn wir dann nach vier Wochen in der Regel dann die Kandidatnummer besucht haben, da noch mal zu hören, wie ist es denn gelaufen. Und das fand ich total interessant zu sehen, dass es am Ende dann doch ganz banale Dinge sind, die entweder dazu führen, dass man sehr, sehr glücklich ist oder vielleicht dann doch merkt, dass es nicht der richtige Arbeitgeber ist, aber vielleicht dann doch die richtige Branche oder der richtige Ingo ist auch wieder. Ich habe Ingo, ich zitiere Ingo irgendwie die ganze Zeit, aber das ist auch ein gutes Beispiel, weil ich habe mit ihm danach auch noch mal gesprochen und er sagte mir, er ist unglaublich dankbar für die tolle Arbeit, die wir mit ihm gemacht haben und hat uns Experten völlig vertraut und ist völlig glücklich auch mit dieser Arbeitsumgebung und dem Arbeitsplatz. Aber er sagt, er hat dann doch gemerkt, dass so Kleinigkeiten dann am Ende, wie zum Beispiel die Arbeit mit den Künstlern, dann vielleicht doch nicht so ganz seins ist. Darauf haben wir ehrlicherweise dann natürlich keinen Einfluss mehr. Aber das war ein gutes Learning, dass es bis zu einem gewissen Bereich geht, aber dann gibt es ein paar Sachen, da hat man keinen Einfluss mehr drauf. Das müssen die Kandidaten selbst machen.
Also mein Learning an der Stelle war tatsächlich, wie wenig der Lebenslauf entscheidend ist, wenn die Leute hinterher glücklich sind oder auch unglücklich sind. Also per se finde ich, danke ich all unseren Arbeitgebern in der Sendung Chancengebern. Da sind ja tatsächlich, wir sehen es nächste Woche am Montag auch da, da haben wir auch mal ein Case, wo es nicht auf Anhieb geklappt hat, wo wir einen zweiten Arbeitgeber noch suchen, aber insgesamt und dann auch gefunden haben und so, Aber insgesamt sind unsere Arbeitgeber ja genauso mutig. Die gehen auch voll ins Risiko, weil die Kandidaten auch nicht wirklich kennenlernen können. Was du gesagt hast, unterschreibe ich zu 100 Prozent. Aber wenn ich jetzt unsere gesamten Kandidaten und die Entwicklung vergleiche, dann haben wir ja durchweg sechsmal Quereinsteiger gehabt. Also Leute, die am Ende was ganz anderes gemacht haben, als sie vorher gemacht haben, aber im Kern doch sagen, ihr habt mich gesehen, ihr habt mich erkannt, das ist etwas, was mir Spaß macht. Vielleicht passt es bei dem Arbeitgeber nicht, vielleicht ist der Job nicht hundertprozentig, aber im Kern stimmt es. Die Richtung stimmt in irgendeiner Form. Aber in all diesen Fällen war der Lebenslauf nicht wirklich aussagekräftig. Also zumindest nicht für den neuen Job, für uns, um den Kandidaten kennenzulernen durchaus, um überhaupt erstmal so ein Bild zu haben. Wir mussten ja auch was haben, womit wir arbeiten können. Vielleicht ein Skill, ein Soft Skill oder ein Hobby, ein Interesse oder sowas. Da könnte man ansetzen. Aber an sich war der Lebenslauf relativ irrelevant. Und ich denke, das ist auch so ein Learning für mich, wenn es darum geht, deinen Traumjob zu finden, schau nicht nur auf deinen Lebenslauf, sondern folge deinen Leidenschaften, folge deinen Talenten, folge deiner Persönlichkeit. Das ist ja auch dein Thema letztendlich. Und da liegt der Schlüssel. Zum Glück hätte ich beinahe gesagt, ohne das jetzt zu hoch hängen zu wollen. Aber ich glaube, wenn es um den Traumjob geht, der einen wirklich erfüllt, dann sind die Qualifikation, man kann vieles lernen, auch on the job, aber dann ist wirklich so die Leidenschaft, dass das ist es, da habe ich voll Bock. Ich denke da zum Beispiel an Becky Becci geht in Mauritius voll ab. Also die geht so richtig auf in dem Job, das ist voll ihr Ding. Die sagt, ich ziehe das durch, habe da richtig Bock drauf, Die hat hier wirklich alles verkauft in Deutschland, ist mit einem Koffer und der Reisetasche nach Mauritius, Meer, hatte die nicht mehr und baut sich da jetzt ein komplettes Leben auf und sagt, das ist genau mein Ding. Ich denke mir, ja, hätte man nicht gedacht von dem Lebenslauf, aber die geht da drin voll auf und manchmal musst du diese Tür einfach aufmachen, den Weg gehen und die ist total glücklich.
Ich muss einen Satz dazu sagen. Ich glaube, die Zuschrift, die ich am häufigsten bekommen habe und die geht genau in deine Richtung, Jochen, ist, dass mir Leute geschrieben haben, die gesagt Hey, ich habe die Sendung gesehen, ich fühle mich total inspiriert, ich kann mich mit der einen oder dem anderen Protagonisten unglaublich gut identifizieren und ich würde es auch sehr gerne machen, aber ich traue mich nicht und ich glaube, ich habe die Chance auch nicht, weil ich bin zum Beispiel schon relativ alt, ich bin über 50 und ich weiß gar nicht, ob ein Arbeitgeber mir überhaupt noch mal eine Chance geben würde und dann noch im Quereinstieg funktioniert das überhaupt? Oder ich würde gerne in den und den Bereich, habe aber keinerlei Qualifikation, dann nimmt mich doch niemand. Und wirklich, ich muss noch mal sagen, also Hut ab an alle Arbeitgeber, die da mitgemacht haben und die uns auch gezeigt haben und auch der Deutschen gezeigt haben, dass sie offen für den Quereinstieg sind und dass man eben on the job die wichtigsten Skills sowieso erlernen muss und dass es am Ende vielleicht um andere Dinge geht. Ich will allen Leuten wirklich Der erste Schritt raus aus dieser Comfort Zone ist der schwierigste. Definitiv. Und das heißt auch nicht, dass man sofort, wenn man da rausgeht, sofort glücklich wird. Aber da, wo die größten Ängste sozusagen liegen, nämlich raus aus der eigenen Bubble, da liegen auch die größten Möglichkeiten. Und ich möchte wirklich jedem da draußen wirklich nur ans Herz legen, wenn ihr das Gefühl habt, ihr kommt müde, antriebslos und ausgelaugt nach Hause und das nicht nur einmal, weil ihr einen blöden Tag hattet, sondern wirklich chronisch und ganz regelmäßig, dann macht ihr den falschen Job. Und dann lohnt es sich wirklich, da mal rauszugehen und zu überlegen, was könnte es noch geben, was ich machen kann. Und es gibt ganz viele Arbeitgeber, die euch eine Chance geben würden. Man muss sich trauen und man muss diesen Schritt raus machen.
Da kann ich, glaube ich, noch stundenlang mit dir sprechen. Das wird wahrscheinlich auch den Rahmen dieser Sendung sprengen. Machen wir gerne noch mal, weil wie gesagt, es gibt so viele Möglichkeiten, an die man denken kann. Latente Prägung ist auch so ein Thema, dass man halt viele Jobs gar nicht kennt und sieht und so weiter. Da haben wir natürlich einen Vorteil gehabt, weil wir ein großes Netzwerk haben, zu dritt auch wieder Sachen sehen oder zu viert. Der Mike Brauer war ja auch noch dabei, Sachen dann einfach sehen wo man dann sagt da kommt man vielleicht auch so nicht drauf. Die Jobs, die wir da jetzt auch gefunden haben am Ende sind ja auch teilweise exotisch da kommt man vielleicht als Otto normal nicht so drauf. Das ist natürlich unser Erfahrungswert die Chance für unsere Kandidaten, dass er gleich vier Experten im Grunde genommen sind und sich darum kümmern Aber ich glaube grundsätzlich geht und du sagst es völlig richtig man muss den Mut haben aber das machen wir gerne ein andermal wenn du auch eine etwas stabilere Internetverbindung hast und das Ganze nicht so zuckel disco mäßig bei dir dann machen wir Aber man hört.
Mich hoffentlich gut oder?
Ja der Ton war immer sauber also von daher ich habe dich immer gehört die Techniker waren da die mal wieder. Genau Ben, ich sage dir ein herzliches Dankeschön. Es war eine wunderschöne Sendung. Ihr könnt das gerne noch ganz oft auf YouTube und anschauen da ist es definitiv gespeichert bei Facebook, LinkedIn auch da rutscht halt in der Timeline runter aber auf YouTube haben wir es auf jeden Fall gespeichert. Ich habe es jetzt zur Not auch nur auf der Festplatte. Von daher Ben, vielen vielen herzlichen Dank für deine Zeit. Es hat mich wahnsinnig gefreut mit dir zusammenzuarbeiten, mit dir zusammen zu drehen, auch wenn du mich immer gemoppert hast. Es gibt dieses wunderbare Video hast du das eigentlich noch auf Instagram?
Das habe ich noch, das habe ich noch, das packe ich glaube ich nachvollziehbar Folge 4 noch mal aus und dann das nochmal ganz zum Schluss um der Torte die Kirsche aufzusetzen.
Das war so ein herrlicher so eine herrliche Verarsche von mir. Das war genial. Darf ich das spoilern? Gibt es ja vielleicht. Ben kommt mit seinem Handy vorbei und fängt an zu moderieren und sagt und das ist übrigens der Kollege ohne den dieses Format und ich grinse ihn schon so erwartungsfrau jetzt macht ein schönes Reel ganz toll geworden ist oder sowas dann sagt er ohne dieses Format auch möglich gewesen Und in dem Moment sieht man so richtig wie ich so vom Grinsen so eine kurze Enttäuschung oder so was hat er jetzt gerade gesagt und dann so boah ne das hast du jetzt nicht gesagt. Also und sowas hat der ständig mit mir gemacht. Also immer wenn so ein Gleichstellungsbeauftragter gegen Altersdiskriminierung eigentlich da sind müsste ist Er nicht da. Nächste Mal bringe ich einen mit, das sage ich dir unbedingt.
Such die Verstärkung fürs nächste Mal.
Meinst du, weil ich es nötig habe oder was? Hier.
Du bist auch der Maybach unter den. Unter den.
Ja genau. Mein Name hat man mit Y schon geschrieben jetzt. Jochen Maybach Experte bei Vox. Boah, das ist. Die können den Namen einfach nicht richtig schreiben. Das ist Hölle. Jetzt bin ich der Maybach unter den Job Experten. Toll. Ben, bevor wir hier noch um Kopf und Karriere reden, ich danke dir von Herzen. Es ist mir eine Freude. Wir sehen uns sowieso garantiert wieder und vielleicht demnächst auch vor und hinter der Kamera. Ich würde mich auf jeden Fall sehr, sehr freuen bei Staffel 2. Mal gucken. In diesem Sinne, danke dir und einen schönen Abend und euch beim Zuschauen natürlich auch liebe Grüße.
Bis dann.
Ciao, ciao, ciao, ciao.










