Jobsuche in Krisenzeiten: Was jetzt noch geht

Jochen May (Karrierebibel) argues that job hunting during crises like COVID-19 is still possible. He offers three main actions: update and optimize application documents (cover letter, CV), send speculative applications to companies (Initiativbewerbungen), and prepare passive job-visibility by maintaining consistent, professional online profiles (LinkedIn, Xing, personal website) and producing content. He points viewers to karrierebibel.de for templates and detailed guides.
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Jobsuche in Krisenzeiten, geht das überhaupt? Ich denke ja, es ist nicht leichter, aber es geht. Ich zeige Ihnen heute ein paar Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen, Tipps und Tricks, die Sie trotzdem auf Jobsuche geben können und sich auch in Krisenzeiten wie zum Beispiel Corona bewerben können. Mein Name ist Jochen May, ich bin Gründer und Herausgeber der Karrierebibel. Jeder Vierte in Deutschland sagt Bewerbung gerade unmöglich, geht gar nicht. Ich glaube, dahinter steckt große Angst, die zugegebenermaßen berechtigt ist, aber auch falsch ist. Denn im Umkehrschluss heißt es 3 Viertel, es geht dir sehr wohl etwas. Und so ist es auch. Ich kann das tatsächlich aus eigener Beobachtung bestätigen. Wir betreiben ja neben Karrierebibel mit Karrieresprung DE auch noch eine Jobbörse. Da sehe ich diverse Jobangebote. Ja, sie sind weniger geworden, aber sie sind nicht ganz verschwunden. Es gibt immer noch genügend Möglichkeiten, wo und wie man sich bewerben kann. So ist es auch. Es gibt zwar weniger Jobangebote, aber auch keine Einstellungsstopps. Nur ganz wenige Unternehmen machen sowas zurzeit, dass sie gerade jemanden einstellen. Deswegen können sie gerade in diesen Krisenzeiten durchaus etwas machen. Und das Erste, was Sie tun können, optimieren und aktualisieren Sie Ihre Bewerbungsunterlagen, also Anschreiben und Lebenslauf. Ich finde beides ist absolut wichtig, auch wenn alle Unternehmen gerade auf Anschreiben versuchen zu verzichten. Beides ist aktualisieren Sie das jetzt. Jetzt ist ja die Zeit dafür. Bringen Sie Ihre Unterlagen auf Vordermann, suchen sich beispielsweise bei uns die ganzen kostenlosen Bewerbungsvorlagen raus. Wir bieten mittlerweile komplette Sets an aus Anschreiben, Deckblatt und Lebenslauf, komplett Design professionell. Können Sie sich kostenlos bei uns runterladen und überarbeiten Sie Ihre Unterlagen. Dann können Sie sie natürlich auch in Zukunft verschicken. Das Zweite, was Sie tun können, ist, Sie können jetzt Initiativbewerbungen verschicken. Also wenn Sie keine Jobangebote aktuell finden in den Jobbörsen, obwohl es da durchaus welche gibt, es kann ja sein, dass für Ihren Job gerade nichts vorhanden ist, dann können Sie trotzdem Initiativbewerbungen schreiben. Nur weil keine Stellen ausgeschrieben werden, heißt das nicht, dass es keine Stellen gibt. Und selbst wenn es gerade jetzt keine Stellen gibt, dann können Sie sich zumindest so auf den Radar der Personaler bringen und und damit vielleicht dauerhaft einen Jobwechsel irgendwann mal in naher oder ferner Zukunft ermöglichen. Schreiben Sie also Initiativbewerbungen. Auch dafür gibt es bei uns zahlreiche Anleitungen, gute Ratgeber, umfangreich mit wieder Vorlagen, Mustern, Beschreibungen und und und. Das dritte, was Sie tun können, und das halte ich für einen ganz interessanten Weg, ist sozusagen die passive Bewerbung zu nutzen. Was heißt das? Was ist eine passive Bewerbung? Das klingt ein bisschen nach ich setze mich hin und auf einmal kommt der Job zu mir. So ähnlich ist aber eben nicht ganz so passiv, wie der Name suggeriert. Es geht darum, dass Sie Ihre Profile im Internet pflegen, aktualisieren, so wie Sie gerade eben Ihre Unterlagen optimiert haben. So machen Sie das jetzt auch mit ihren Profilen auf LinkedIn, auf Xing, auf Twitter, wenn Sie haben, Instagram, Facebook, was auch immer. All das, was öffentlich ist, was Sie also möchten, dass man über Sie finden kann, das pflegen Sie jetzt. Ich empfehle dazu, ein einheitliches, professionelles Profilfoto zu verwenden, sodass Sie sozusagen ein Corporate Image, ein gleichmäßiges Image von sich produzieren auf verschiedenen Plattformen. Sie sollten die Angaben, die Sie dort machen, auch abgleichen. Widersprüche wären nicht so gut und haben immer so den oh go, dass Sie vielleicht geschummelt haben bei Ihrem Lebenslauf. Deswegen versuchen Sie das alles einheitlich gleichmäßig zu machen und dann verlinken Sie die Profile untereinander, sodass man von dem einen auch das nächste findet. Das wiederum ist gut für Google, damit Google Sie da ein bisschen unter Ihrem Namen weiter nach vorne bringt. Wenn Sie haben ideal eine Bewerbungshomepage oder eine eigene Webseite, wo Sie vielleicht in einem passwortgeschützten Bereich Informationen über sich hinterlegen. Auch das kann helfen, wo Sie beispielsweise Ihren Lebenslauf zum Download anbieten oder was ich auch super finde, ein Bewerbungsvideo machen. All das können Sie jetzt vorbereiten und dann legen Sie sich sozusagen auf die Lauer dieses Profil, was Sie da von sich im Netz erzeugen. Das hilft durchaus dabei, dass Personaler auf Sie aufmerksam werden können, Das Ganze mit Content noch garnieren umso besser, also wenn Sie drumherum Fachartikel schreiben, die dann immer wieder auf Ihre Profile verlinken, wenn Sie Gastbeiträge schreiben, um auf sich aufmerksam zu machen. All das sorgt dafür, dass Personaler sie finden, denn das tun die. Es gibt immer noch so etwas wie Active Sourcing. Das ist der Fachbegriff dafür, wo Personaler gezielt nach Fachkräften suchen im Netz und wenn Sie sie da finden, dann ist das ideal für Sie. Und das ist die passive Bewerbung ganz klein. Auch hierzu finden Sie wieder einen sehr ausführlichen Artikel, wie das Ganze geht auf karrierediebibel de. Also schauen Sie gerne mal rein, nutzen Sie unsere Suchfunktion. Wir haben inzwischen so einen größeren Suchschlitz bei uns auf der Startseite. Da können Sie einfach Begriffe eingeben und finden sofort die passenden Artikel. Nutzen Sie das. Wir haben wahnsinnig viele Ressourcen für Sie bereitgestellt, aber es geht auf jeden Fall was nochmal in der Aktualisieren Sie Ihre Unterlagen, schreiben Sie Initiativbewerbungen. Nur weil es vielleicht gerade für Sie aktuell keine Jobangebote gibt, heißt es nicht, dass keine Stellen frei sind. Schreiben Sie also Initiativbewerbung und jetzt gerade wenn Sie Zeit haben, nutzen Sie das Instrument der passiven Bewerbung. Das hilft auf jeden Fall auch. Und selbst wenn es jetzt aktuell nicht funktioniert, dann haben Sie die Chance, dass es dauerhaft, vielleicht in zwei Monaten, drei Monaten dazu führt, dass Sie einen Job finden oder angeboten bekommen. Und das ist ja Sinn und Zweck der Übung. Deswegen nicht verzagen. Auch in Krisenzeiten kann man etwas machen, um sich zu bewerben und und um einen Job zu finden, wenn man gerade einen Jobwechsel machen möchte oder unfreiwillig machen muss. Viel Erfolg dabei.










