JobSwitch Matchingbox: Persönlichkeit entscheidet beim Jobwechsel

This is a short interview (JobGenius with Ben) about the "Matching Box" tool used in the JobSwitch format to match candidates to jobs based on personality. Ben explains the rationale: technical skills matter but are transient, whereas personality and values (Big Five/OCEAN) are more enduring and central to finding a role that fits. The Matching Box uses a career-oriented Big Five questionnaire (roughly 120 items in full, with a shortened public version) that maps five main factors and about 30 sub-facets to job environments. Openness is highlighted as important for people willing to switch careers; Neuroticism (emotional stability) is treated cautiously as a moderating/eligibility variable. Matchingbox ran for ~7 years, paused during COVID, and a shortened free test is now available under the name "Talents."
Questions this video answers
Five (Big Five / OCEAN).
About 120 (speakers also referenced ~150 or "120, 30 more or less").
About 30 sub-factors/facets.
Around seven years.
Yes — a shortened, free online version is available under the name "Talents."
Chapters
So neben mir sitzt der Ben, kennt ihr alle aus Jobswitch. Heute sprechen wir mal über die Matching Box. Das ist ja ein ganz zentrales Tool bei uns in der Auswahl bei den Kandidaten bzw. Um überhaupt sie kennenzulernen und hinterher den passenden Job zu finden. Vielleicht erzählst du mal ganz kurz über die Matching Box. Warum ist das so wichtig und wie funktioniert sie vor allem?
Sehr gute Frage. Also vielleicht antworte ich auf die Frage, indem ich mal erkläre, wie wir überhaupt auf die Idee gekommen sind, Matching Box damals ins Leben zu rufen. Ich hatte nämlich damals da Problem, was die Kandidaten heute auch haben, nämlich dass ich nicht wusste nach meinem Studium, was soll ich denn beruflich machen? Und wir haben damals festgestellt, das ist ganz interessant, dass fachliche Kompetenzen und Skills natürlich wichtig sind, um am Ende erfolgreich im Job zu sein. Klar, wissen wir alle. Aber gerade in der heutigen Zeit, da merkt man glaube ich noch viel stärker eben Skills nicht überdauernd sind. Also wir müssen uns ständig weiterbilden. Ich merke schon, du bist ja hier zum Beispiel auch technisch sehr gut ausgestattet. Das hast du dir wahrscheinlich auch selbst alles bei, muss man ja irgendwann mit der Zeit. Und uns war klar, also mit den Skills und mit den Fachkompetenzen, also das, was Unternehmen heute nutzen zur Auswahl von Personal kommst du eben nur ein Stück weit. Und wir haben gesagt, also Persönlichkeit und persönliche Werte, Persönlichkeitsmerkmale sind so viel wichtiger, weil sie eben überdauernd sind. Und es ist wichtig, einen Job zu finden, der zum eigenen Rollenverständnis passt. Und das wissen die wenigsten. Also woher bekomme ich die Info? Also man fragt seine Eltern, seine Freunde, aber woher kriege ich die Info? Und da dachten wir Menschenbox, das ist.
Das ist eine gute Sache. Die basiert ja vor allen Dingen auf, ich glaube 150 Fragen, 120, 120, naja, 30 mehr oder weniger. Macht jetzt auch den berat, ich werde 120 Fragen und am Ende kriegst du halt diese Ausprägung nach den sogenannten Big Five. Das ist ja das einzig anerkannte Persönlichkeitsmodell überhaupt. Also die Ocean Modell heißt es auch schon mal Big Five. Wie wertest du das aus? Worauf achtest du dann hinterher bei den Kandidaten?
Ja, das ist sehr wichtig. Also bei dem Test, den wir verwenden, das ist noch mal ein bisschen speziellerer Test, weil der besonders Berufsorientierung abbildet. Also die Items, die Fragen, wie wir sie nennen, die sind noch mal ein bisschen stärker auf diesen Beruf, auf das Berufsfeld ausgeprägt, weil wir eben genau diesen Match dann am Ende zum passenden Beruf machen wollen. Und du sagst es schon, es sind fünf Hauptfaktoren, die für uns relevant sind, aber hinter diesen fünf HauptfAktoren verstecken sich quasi nochmal dreiig Subfaktoren, dreiig kleinere Facetten, die uns eben auch ausmachen. Und wir gucken uns dann eben genau an, welche Facetten eben in welchen Beruf passen. Und ganz wichtig, es gibt da auch keine schlechten oder guten Werte, also das, was man immer so annimmt, also man ist gut qualifiziert oder schlecht qualifiziert, sondern es geht mehr darum herauszufinden, in welchen Bereich passe ich mit meiner Persönlichkeit gut. Introversion, Extraversion, das kennt, glaube ich, jeder introvertierte Menschen, extrovertierte Menschen. Und da gibt es eben keinen schlechten Wert oder guten Wert, sondern es geht darum, eine Arbeitsumgebung zu finden, die einem genau diese Energie gibt, die man braucht. Introvertierte sind also eher für sich, arbeiten, eher in kleinen stillen Kämmerchen, sag ich mal. Und Extrovertierte, das sind dann zum Beispiel Sales Leute, die gehen raus, die brauchen irgendwie die Stimuli von außen.
Wie ist das mit Neurotizismus? Das ist ja eher so ein schwieriger.
Wert, den lassen wir so halb raus, muss ich dazu sagen, weil da gibt es also Neurotizismus für die, die es nicht wissen, das ist dann emotionale Stabilität oder Labilität. Und das ist bei uns eher bei Matchingbox eher so eine moderierende Variable. Also wir gucken uns die auch an, aber eher unter dem Vorzeichen ist das eine Person, die wir überhaupt vermitteln wollen. Also ist die emotional so stabil, dass wir sagen, das ist ein festes Muster, damit können wir arbeiten, Weil wenn da Menschen eher so in so einen klinischen Bereich schon abdriften und also sehr labil am Ende sind, dann ist es für uns, dann sagen wir schon, da müssen wir eigentlich raus, das muss ich einfach mal angucken.
Das ist natürlich auch schwierig vermittelbar in so einer Sendung, Klar, das sind dann, genau. Gibt es denn ansonsten noch Werte, wo du besonders darauf geachtet hast in der Vergangenheit, wo du sagst, das sind eigentlich Kandidaten, damit kann man wunderbar arbeiten. Also das sind so wirklich starke Ausprägungen. Wir sagen, klasse, perfekt, wenn jemand so ist, super.
Also ein Wert, auf den ich besonders geguckt habe, jetzt in dem Format Jobs mit ist Openness, also Offenheit quasi. Darunter lassen sich da wieder noch mal mehr Subfacetten finden. Aber Openness ist deshalb wichtig, weil wir natürlich gesucht haben nach Kandidaten oder besonders den Fokus drauf gelegt haben, ob die Kandidaten offen sind, auch für diesen Job Switch. Also man darf ja nicht vergessen, die kommen raus aus ihrer Komfortzone, also aus dem, was sie kennen, geben sozusagen ihre Karriere in unsere Hände oder ihre Zukunft in unsere Hände und lassen sich auf ein komplett neues Experiment ein. Und da ist natürlich wichtig, ist die Person denn offen auf der Tür? Also wenn das jetzt eine Person ist, die sagt, ich bleibe bei dem, was ich kenne und bewege mich keinen Millimeter raus.
Hohes Sicherheitsbedürfnis. Genau.
Dann wird das.
Jetzt wahrscheinlich eine Frage, die sich viele stellen, an der Wo kann ich diese Matching Work selber machen? Gibt es eine Möglichkeit, das online irgendwo auch mal selber für sich zu machen? Der eine oder andere will das herausfinden, will das mal vielleicht nicht mit uns im Fernsehen teilen.
Die Frage wollte ich natürlich hören. Das ist natürlich schön, dass du mich darauf ansprichst. Also man muss dazu sagen, wir haben das jetzt sieben Jahre lang gemacht, Matchingbox. Es war eine super schöne, super erfolgreiche Zeit und haben dann coronabedingt eine kleine Pause eingelegt. Das heißt also Matchingbox gibt es so in der Form nicht, aber sehr gut, dass du gefragt hast. Wir haben natürlich gedacht, es wird wahrscheinlich einige geben nach der Sendung, die Ich kann mich mit dem Kandidaten oder mit der Kandidatin identifizieren. Genau. Mein Problem haben wir, glaube ich, bei LinkedIn ja auch schon so ein bisschen den Kommentaren. Da gab es ja den einen oder anderen. Deswegen haben wir gesagt, wir wollen das wieder hochholen oder wieder zum Leben erwecken. Und das kann man jetzt auch und zwar unter dem Namen Talents, also Talents mit A N C geschrieben, Talents. Und da kann man einfach draufgehen und dann kann man den Test kostenfrei. Und da kann man einfach draufgehen, den Test machen. Es ist die kurze version, nicht ganz 120 Fragen. Also wir haben eine verkürzte Version. Dafür gibt es mit Karriereempfehlung und Jobempfehlung, also zugeschnitten auf den Persönlichkeits Passt auch schon perfekt.
Cooles Set.
Also erwarte Dichte aus.
Ob ich wissen will oder ob du wissen solltest, wie es da bei mir ist, das weiß ich noch nicht. Also ihr habt rausgekriegt, wie das Ganze läuft, schaut es euch unbedingt an. Es ist auf jeden Fall ein tolles Teil und wir damit wirklich toll arbeiten können. Ihr seht es ja bei Job Switch gerade dann hinterher die Szenen, wo wir uns alle noch mal zu dritt zusammensetzen mit der Eva zusammen.
Perfekt.
Also Ben hat das ganz toll gemacht und ohne deine Hilfe wäre das Format jetzt auch funktioniert. Ich wusste, ich wusste, dieses fiese Video hat er von mir mal gemacht. Von daher, nein. Also war auf jeden Fall eine tragende Säule. Ben, ich danke dir auf jeden Fall, dass du dabei warst. Hat mich gefreut. Bis zum nächsten Mal.










