Kennst du deine Karriereziele?

JobGenius hosts explore why career goals matter and how to set them. They define Karriere as any forward movement, not just climbing, and break it into five areas: advancement, skills, work-life balance, personal growth, and major changes. The method: reflect on what you want, use SMART goals across three timeframes, then assess where you are, plan steps, and check progress regularly.
Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und das Neue steht schon bald wieder vor der Tür. Das ist die klassische Zeit, in der sich viele Menschen Gedanken machen, was denn so in ihrem Beruf bisher passiert ist, Vorsätze formulieren und natürlich neue Ziele definieren. Deswegen lass uns in der heutigen Folge von oh my Job einfach mal über die Bedeutung von Karrierezielen sprechen, warum sie wichtig sind und wie man die überhaupt für sich definiert.
Willkommen bei oh my Job, dem Podcast der Karrierebibel. Nutze deinen wöchentlichen Kick für Kopf und Karriere. Entdecke echte Insider Tipps mit wertvollen Impulsen. In der Moderation Jochen May. Viel Spaß bei der heutigen Folge.
Wer etwas erreichen will im Beruf oder im Leben, der muss sich Ziele setzen. Ich persönlich finde Ziele wahnsinnig wichtig und unverzichtbar für den Erfolg, denn sie definieren ihn überhaupt erst und machen Erfolg messbar. Ohne ein Ziel vor Augen können wir nirgendwo ankommen oder Fortschritte überhaupt feststellen. Der ohne Ziele oder Karriereziele droht Stagnation oder noch Wir driften einfach so dahin. Ziele sind wahnsinnig wichtig. Sie geben uns Orientierung, definieren unsere eigenen Betonung auf eigenen Erfolg, helfen uns uns zu fokussieren, bündeln Energien und Ressourcen und sie zu erreichen macht natürlich glücklich und steigert das Selbstvertrauen. Umgekehrt Setzen sich Menschen keine Prioritäten oder verlieren sie ihre Ziele aus den Augen, riskieren sie, dass die Dinge an Bedeutung gewinnen, die gar nicht so wichtig sind. Karriereziele erfüllen deshalb keine Erwartungen, sondern sind immer eine eigene Überzeugung, das eigene Bewusstsein. Sie spiegeln unsere aktuellen Werte und Prioritäten. Die können sich halt auch im Laufe des Lebens immer wieder mal verändern oder verschieben. Entscheidend ist, dass diese Karriereziele eine Sache deines Herzens sind. Also vielleicht noch vorweg eine Definition von Karriere. Denn ich weiß natürlich, dass das Wort Karriere aktuell nicht mehr ganz so beliebt ist, insbesondere bei der jüngeren Generation. Ich verstehe das allerdings anders als vielleicht viele, die jetzt gerade zuhören. Carriere, das kommt ursprünglich aus dem Französischen von carrière und bedeutete eigentlich mal Rennbahn oder Laufbahn für Pferde. Damit ist also in erster Linie kein hierarchischer Aufstieg verbunden, wie es viele heute verstehen, sondern vor allem ein Vorwärtskommen wie in einer Rennbahn. Und das ist eben ein Unterschied. Für mich ist Karriere oder hat Karriere unterschiedliche Formen. Sie kann horizontal verlaufen. Damit meine ich jetzt nicht die horizontale Laufbahn oder das horizontale Gewerbe, sondern natürlich eine Fachkarriere. Genauso kann man sich selbstständig machen, seine eigenen Projekte verwirklichen. Auch das ist eine Karriere. Und der klassische Begriff auf der Karriereleiter, also der Aufstieg, der hierarchische Aufstieg in einem Unternehmen nach oben, ist natürlich auch weiterhin eine Karriere. Entscheidend ist aber in meiner Definition das persönliche Vorwärtskommen, die Persönlichkeitsentwicklung, die eigene berufliche und private Entwicklung. So und das vorausgesetzt stellt sich natürlich die Wie finde ich denn dann überhaupt meine Karriereziele? Gute Frage. Viele formulieren ja einfach so Vorsätze am Jahresende oder am Anfang des neuen Jahres. Das muss aber zunächst mal noch gar nicht das eigene Ziel sein oder ein klassisches Karriereziel. Lass dich dabei gerne von Freunden, Vorbildern oder Mentoren inspirieren und hol dir Impulse von der Entwicklung der Karriereentwicklung anderer Menschen. Und dann kannst du hingehen und deine beruflichen Ziele einfach mal formulieren und dabei unterschiedliche Bereiche beleuchten, wenn du deine Karriereziele finden willst. Also fangen wir vielleicht mal an mit der klassischen K Karriereentwicklung. Da könnte zum Beispiel ein Karriereziel sein, mehr Freiheit zur Selbstverwirklichung zu gewinnen oder ganz klassisch natürlich ein höheres Gehalt zu erzielen im kommenden Jahr. Andere wollen Führungskraft werden und mehr Verantwortung übernehmen. Andere wiederum ein eigenes Unternehmen gründen oder mit dem Online Business endlich so richtig finanziell unabhängig werden. Das sind alles klassische Karriereentwicklungen. Dazu gehört aber, finde ich, auch die Entwicklung von neuen Fähigkeiten oder Qualifikationen. Vielleicht willst du ja im kommenden Jahr effizienter und produktiver arbeiten, die eigenen Stärken und Potenziale noch viel besser ausschöpfen, bestimmte Fähigkeiten erlernen, neue Sprachen oder dir ein KI Know how aneignen. Oder je nachdem, wenn du zum Beispiel wirklich vorhast, Führungskraft zu werden, dann eben an deinen Führungsqualität, Qualitäten und Kompetenzen arbeiten. Anderes Karriereziel hat man dann in dem Zusammenhang vielleicht gar nicht so auf dem Radar. Wie sieht es denn aus mit der Work Life Balance aktuell? Wie war denn das in dem vergangenen Jahr? Willst du vielleicht im kommenden Jahr flexibler arbeiten, mehr Remote Work oder mehr Home Office einsetzen? Ganz generell eine bessere, bessere Work Life Balance realisieren oder Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren? Vielleicht ein klassischer Vorsatz, auch mehr Zeit für die Familie oder Freunde haben oder eben deine Wochenstunden reduzieren und richtig harter Schnitt vielleicht in Zukunft nur noch in Teilzeit arbeiten. Auch das habe ich schon angesprochen. Die persönliche Entwicklung ist für mich auch ein wichtiges Karriereziel. Die ist es zum Beispiel, wenn du Ich möchte an meiner Durchsetzungsfähigkeit arbeiten, an meiner Disziplin oder ich möchte zukünftig besser mit Kritik umgehen können. Andere wiederum könnten Ich möchte meine emotionale Intelligenz ausbauen und verbessern. Ich möchte mehr Zeit oder Selbstmanagement lernen und damit besser umgehen. Und nicht zuletzt kann es auch ein Karriereziel sein, neuen Herausforderungen ganz bewusst zu begegnen. Also zum Beispiel mal im kommenden Jahr im Ausland arbeiten oder einen Beruf ausüben, der die Welt verbessert oder ein Ehrenamt annehmen oder auch das ein ganz großer Schritt, einen beruflichen Neustart wagen. Also mal so was richtig anderes machen. Das sind natürlich nur einfache Beispiele, aber das sind Beispiele für eigene Karriereziele. Und ja, sie sollten immer eigene Ziele sein, also nicht von anderen übernommen sein. Natürlich kannst du dir Vorbilder suchen, aber kopiere nicht einfach was, weil es dir gut gefällt, sondern es muss, wie gesagt, dein Herzensprojekt sein. Was ich bei meinen Coaches immer mache in dieser Wie finde ich mein Ziel? Ich stelle ihnen diese einfache Frage, die kennst du schon aus alten Podcast, Will ich das? Diese Frage mag ich deswegen so gerne, weil sie so einfach ist. Die kann sich jeder merken. Aber sie besteht eben aus drei Teilen, die sich unterschiedlich betonen lassen und dabei bei der Formulierung von Zielen helfen. Ich fange mal an mit Will ich das? Also willst du es wirklich? Und zwar mit allen Konsequenzen und den damit verbundenen Opfern, die es vielleicht auch manchmal hat bei der Freizeit oder finanziell, weil man sich vorübergehend einschränken muss, weil man zum Beispiel sein Online Business aufbaut. Es muss ja auch nicht online sein. Es kann ja auch ein normales Business sein. Die zweite Frage oder Betonung Will ich das? Hatte ich gerade schon angesprochen. Ist es wirklich dein Ziel? Oder versuchst du dabei nur Erwartungen zu erfüllen von anderen, von deinem Partner, deiner Partnerin, von deinen Eltern, von Freunden, weil du ihnen gefallen willst oder deinen Kollegen, weil es gerade en vogue ist, sowas zu machen. Und nicht zuletzt will ich Kannst du dein Ziel, deine Ziele, es können ja auch mehrere sein, Kannst du sie konkret benennen, formulieren? Und ich möchte jetzt gar nicht mal so sehr auf diese klassischen Methoden, die kennst du ja schon alle eingehen, wie man Ziele formuliert, insbesondere die SMART Methode, dass Ziele halt spezifisch, messbar, einfach und realistisch sein sollten und nicht zuletzt auch terminiert, also eine konkrete Deadline haben sollten. Attraktiv sollten sie auch noch sein. Stimmt, das war das A in Smart. Das muss man jetzt gar nicht so sehr ausdeklinieren. Da kannst du natürlich noch mal auf der Karrierebibel dazu alles nachlesen. Entscheidend ist aber, dass du dir wirklich kurz, mittel und langfristige Ziele vornimmst. Warum diese Dreiteilung wieder in kurz, mittel und langfristige Ziele? Weil große Ziele, das weiß man aus der Forschung, insbesondere aus der Forschung über die Neujahrsvorsätze, die ganz oft nach zwei, drei Wochen schon scheitern oder vergessen sind. Große Ziele können oftmals blockieren und wer sich zu viel auf einmal vornimmt, der verliert irgendwann die Motivation. Wenn du das dagegen in kleinere Einheiten und Einzelschritte, Teilstationen zerlegst, also in kurz oder mittelfristige Ziele, dann ist die Chance wesentlich höher, dass du deine Ziele auch erreichen kannst. Also natürlich solltest du ein großes und langfristiges Ziel formulieren, aber eben auch dahin vielleicht dann nur für das kommende Jahr. Was will ich im nächsten Jahr auf jeden Fall erreichen? Was davon ist eben auch realistisch erreichbar? Bestimmte Sachen gehen natürlich auch nicht immer. Diese Methoden, die kennst du alle. Aber entscheidend ist, dass du, wenn du deine Karriereziele oder die nächsten Karriereschritte für dich planst, dass du zunächst den Ist Zustand analysierst, Also das, was man ganz gerne in der Zeit zwischen den Jahren, wie man so schön sagt, zwischen Weihnachten und Neujahr macht, dass man einfach mal eine Standortanalyse betreibt, ganz selbstkritisch und sich fragt, wo stehe ich denn eigentlich aktuell und wie geht es mir aktuell in meinem Job, in meinem Leben? Bin ich ausgelastet? Bin ich zufrieden? Ist der Ist Zustand wirklich so wie er ist gut? Bin ich auf meinem Weg? Es müssen ja auch nicht immer neue Karriereziele sein. Dann kontrolliere zumindest bin ich on track? Geht es in die richtige Richtung oder bin ich irgendwann mal in diesem Jahr falsch abgebogen und muss wieder auf den alten Weg zurückfinden. Der zweite Schritt ist dann natürlich, den Soll Zustand zu definieren und zu formulieren. Du kennst deinen Ausgangspunkt, aber um einen Kurs zu finden, musst du natürlich ein Ziel haben. Also definiere spätestens dann ein konkretes Wo soll denn die Reise hingehen im nächsten Jahr oder in den kommenden fünf Jahren? Und dann macht man sich im Schritt 3 einen Plan, und zwar so eine Art Schritt für Schritt Anleitung. Wie komme ich meinem Ziel Schritt für Schritt näher? Was muss dazu geschehen? Das können Fähigkeiten sein, die man sich neu aneignet. Es können aber auch ein neuer Beruf sein, andere Kenntnisse, die man sich aneignen muss. Vielleicht muss man auch noch was in irgendeiner Form lernen. Mach dir einen konkreten Plan und dann setze ihn Schritt für Schritt um. Und der vierte Teil ist dann natürlich regelmäßig den Erfolg zu kontrollieren. Vielleicht machst du das ja schon, aber spätestens das ist jetzt heute der Impuls, dass du dir überlegst, ja, bin ich auf meinem Weg? Kontrolliere das immer wieder. Gehe ich in die richtige Richtung? Habe ich das geschafft? Check, was habe ich schon erreicht? Was muss noch erledigt werden? Und zwar in welcher Reihenfolge, mit welcher Priorität? Und solche Pläne sind bitte nie in Stein gemeißelt, sondern du solltest ja natürlich bei all dem auch die nötige Flexibilität erhalten. Manchmal muss man sein Ziel einfach auch anpassen, weil die Zeiten andere sind. Ich denke da ganz aktuell an die noch vorherrschende Krise in Deutschland, wo sich viele Karrieren vielleicht gar nicht so umsetzen lassen, weil die Arbeitgeber eher darüber nachdenken, Mitarbeiter zu entlassen. Und dann gibt es halt manchmal den Aufstieg, den man sich gehofft hat, nicht oder bestimmte Möglichkeiten sind eingeschränkt. Aber dann kann man ja zum Beispiel private Ziele formulieren, sagen, okay, im Beruf geht es gerade nicht, aber dafür kann ich privat einiges verbessern und daran arbeiten. Und es muss ja auch nicht immer mehr sein im Sinne von höher, schneller, weiter. Manchmal ist es auch einfach nur die Persönlichkeitsentwicklung, an der man arbeiten kann, ohne dass man jetzt im Sinne von der klassischen Karriere wirklich mehr Geld verdient oder einen höheren Job ausübt. Hauptsache, du entwickelst dich persönlich weiter und das ist auch schon der Impuls des heutigen Tages. Kennst du deine Karriereziele? Hast du dir dieses Jahr schon Gedanken darüber gemacht, insbesondere für das nächste Jahr Gedanken dazu gemacht, wie du deine Ziele formulierst, ob du sie kennst und vor allen Dingen dann natürlich auch, wie du sie umsetzt und erreichen kannst. Und genau dabei wünsche ich dir viel Spaß und natürlich noch mehr Erfolg im kommenden Jahr. Wir hören uns in zwei Wochen wieder, dein Jochen.
Das war oh my Job, dein Kick für Kopf und Karriere. Hat dir die Folge gefallen? Dann vergiss nicht den Podcast gleich zu abonnieren und empfehle uns deine Freund. Wir freuen uns auf ein Wiederhören.










