Moderne Führungsprinzipien: Clean Leadership von Andreas Buhr

A German YouTube interview where JobGenius and Andreas Buhr discuss Buhr's new book 'Führungsprinzipien' and his coined concept 'Clean Leadership' — leading reduced to essentials amid modern 'stacked crises' (pandemic, war, supply-chain issues, inflation, skills shortage). Buhr summarizes Clean Leadership as: (1) leading by demonstrative example/orientation, (2) living values and securing commitment, and (3) focusing on results; he also emphasizes remaining a learning organization/leader (the twelfth principle). The interview covers remote leadership, the impact of COVID as catalyst for digital/remote work, practical suggestions on hybrid work dosages, and employee expectations (initiative, responsibility, reliability).
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Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Karrierebibel TV. Heute habe ich einen ganz spannenden Gast, nämlich den Andreas Buhr, einen guten Freund von mir aus Düsseldorf, aus der Verbotenen Stadt Düsseldorf für mich als Kölner. Und wir sprechen über sein neues Buch Führungsprinzipien und da ist er auch. Hallo Andreas Buhr.
Guten Morgen nach Köln in die Verbotene Stadt.
Ihre Tourkutsche musste ihr zahlen. Nein, Ich habe ja 13 Jahre Düsseldorf gearbeitet. Alles gut. Ist auch eine sehr, sehr schöne Stadt und nette Menschen da. Von daher, wir mögen uns. Es ist eine Hassliebe zwischen den Kölnern und Düsseldorf. Ich glaube, es ist eher Ich hab dich auch lieb.
Ja genau.
Wir sprechen aber heute nicht über Bier und Karneval, sondern über dein neues Buch Führungsprinzipien, was du geschrieben hast. Du hast dich ja schon häufiger mit diesem Thema beschäftigt, bist ja auch Führungskräfte Coach und hast auch ein anderes Buch geschrieben, wenn ich mich recht erinnere, mit dem Titel führt geht heute anders, Deine ganze geht heute anders Serie. Da gibt es ja einige Sachen von dir und in deinem Untertitel habe ich aber gesehen, von den Führungsprinzipien steht was Clean Leadership. Jetzt habe ich ein bisschen gegoogelt und hab festgestellt, wenn man Clean Leadership googelt, dann findet man eigentlich nur Andreas Buhr. Das scheinst du dir ausgedacht zu haben. Was ist Clean Leadership?
Das habe ich mir ausgedacht, das stimmt. Clean Leadership ist für mich das Cleane auf das Wesentliche Reduzierte. Der Kern vom Kern. Und warum spielt das in der heutigen Zeit eine Rolle? Weil wir überschwemmt werden von Informationen und mit Informationen, die wir nicht bestellt haben, weil wir in einer Zeit leben der Stapelkrisen, so nenne ich das. Wir haben die Corona Krise, wir haben den Ukraine Krieg als Krise, wir haben die Lieferkettenkrise, wir haben Heizkostendiskussion, wir haben Inflation, wir haben Fachkräftemangel, wir haben etliches an an Themen zu bewältigen. Das glaube ich könnte für viele auch in der Kumulation anspruchsvoll viel sein. Und deswegen ist es wichtig, dass wir uns konzentrieren und fokussieren auf die Dinge, die wir selbst im Griff haben, die wir selbst in der Hand haben. Und das ist der Kern vom Kern. Und daher kommt der Begriff clean auf das Wesentliche, auf das Wirksame reduziert.
OK, was ist der Kern in Sachen Führungsprinzipien? Was ist da das Clean Leadership sind.
Streng genommen drei Dinge, die ich festgestellt habe, im Besonderen in dieser Zeit seit 2020 ich glaube, wir führen über beweisendes Vorbild. Wenn du willst, dass Dinge passieren, dann beweg dich selbst. Menschen orientieren sich am beweisenden Vorbild. Wenn sie die Wahl haben zwischen dem, was sie gezeigt bekommen, was du machst, und dem, was du sagst, was sie tun sollen, werden Menschen sich immer am beweisenden, lebenden Vorbild orientieren. Oder für diejenige Person unter uns, für die Vorbild zu eng ist, sei Orientierung als alternativer Begriff hier angeboten. Ich glaube, dass es in der Führung um Werte geht. Wenn wir heute davon ausgehen, Jochen, dass 82 Prozent der Unternehmen in Deutschland einen Außenumsatz haben von kleiner 1 Million, dann wissen wir, dass Führungsverantwortung selten größer ist als die eines Fußballteams. 10 Personen, 8 Personen, 12 Personen, 15 Personen, 7 oder 5 Personen. Das ist die Führungsspanne, die ich sehe. Da spielt es eine Rolle, dass die Werte desjenigen, der die Führung in der Verantwortung hat, klar gezeigt werden und dass diejenigen Personen, die sich einlassen auf einen Führungsprozess, dann auf diese Werte auch committen. Wenn es da einen Wertekonflikt gibt, kann die Zusammenarbeit nicht wirklich erfolgreich funktionieren. Können wir vielleicht noch weiter darüber sprechen. Und ich glaube drittens, es geht in der Führung immer um Ergebnis und Resultat. Die Bauernweisheit besagt und hinten werden die Enten fett. Damit ist gemeint, dass es am Ende immer auch ums Ergebnis geht. Das ist jetzt egal, auf welchem Weg ich die Tore schieße oder ob es transaktional oder transformationale Führung ist, welchen Führungsstil ich wähle. Wichtig ist, dass die Zahlen stimmen. Das sind die drei wesentlichen Themen, auf die wir uns in dem Buch und ich mich auf dem Buch konzentriere.
Aber jetzt muss man kritisch Neu ist das ja nicht. Also ich sag mal, Vorbild sein, Werteleben, Ergebnisse liefern ist ja eigentlich in der Tat der Kern der Führung. Aber neu ist es nicht. Jetzt spricht man natürlich von Führungsprinzipien und erwartet vielleicht auch neue Prinzipien. Ist denn da was Neues dabei?
Also Neues ist nicht, was diese drei Dinge angeht. Da stimme ich zu und nicht deswegen, weil es bewährt ist, Ist es gleichzeitig schlecht oder irgendwie würde gemacht werden. Ich will nur erinnern daran, dass in Zeiten der Stapelkrisen es manchmal gut ist, den Blick auf die wesentlichen, deswegen Clean Leadership, die wesentlichen Prinzipien zu konzentrieren. Was neu dazukommt, ist die Geschwindigkeit in der Veränderung der Valley, wenn wir heute mal überlegen, Digitalisierung online, offline, die hybriden Welten, vieles, was heute sozusagen an technologischen Themen, ChatGPT als ein Begriff hier genannt, zusätzlich kommt, das hilft uns an der Stelle immer wieder zu schauen, was sind die Dinge, die wir wirklich beeinflussen können, Wie können wir hier auch Lernende bleiben, Wie können wir uns bewusst entscheiden für Dinge, die wir annehmen und auch gegen Dinge, die uns nur von unserem ursprünglichen Weg abführen.
Jetzt hätte ich aber erwartet, dass du zum Beispiel, gerade weil du die Digitalisierung angesprochen hast, zum Beispiel das Führen auf Distanz ansprichst. Also was ja wirklich neu dazugekommen ist in der Führung. Wir haben es, du hast gerade eben auch Corona angesprochen, ja gesehen in den letzten zwei Jahren, die Leute waren im Homeoffice überwiegend und Führungskräfte waren das auch. Das heißt, auf einmal waren die Teams nicht nur wechselnd, Projektarbeit gibt es ja schon länger, sondern jetzt waren sie auch physisch zerstreut, nämlich überall zu Hause und du musstest jetzt Mitarbeiter auf Distanz führen. Ist das nicht eine neue Herausforderung und Anforderungen an Führungskräfte und gibt es dafür neue Führungsprinzipien?
Ich glaube nicht, dass das so neu ist, denn wenn wir uns anschauen, es gibt ein Vorläuferbuch 2016, was ich herausgegeben habe mit meinem damaligen Studenten, heutigen Professor Florian Feltes, das heißt Revolution. Ja bitte. Wir haben uns damals beschäftigt damit, dass es einen Wertewandel zu geben scheint, wenn es um die Generation Y und Z geht. Ich gebe mal ein Beispiel. Da scheinen also so Dinge wie Status keine Riesenrolle zu spielen. Es geht eher um Sowas wie Sinnthemen, Purpose Driven Economy, das hat sich schon übrigens 2016 2017 18 abgezeichnet. Wir haben Menschen, die, und das ist im Prinzip zurückzuführen darauf, dass wir früher in den allermeisten Jobprofilen irgendwo zur Arbeit gegangen sind, Dann bin ich in mein Büro gefahren, ich bin in meine Firma gefahren und dann hat da die Arbeit auf mich gewartet. In drei von vier Jobprofilen ist die Arbeit da, wo unser Smartphone ist. Und das bedeutet, wenn ich da arbeiten kann, wo ich bin und nicht dafür ins Büro fahren muss, dann ist doch die Frage auch, kann ich dann nicht sozusagen eine andere Form der Arbeitswelt erfinden? Dieses klassische New Work Thema, das gibt es ja schon seit Ende der er Jahre. Deswegen finde ich es nicht neu. Nur was jetzt neu dazukommt, ist, dass durch Corona, durch die Homeoffice Diskussion, das wie ein Katalysator gewirkt hat. Auch hier kann ich mich gut erinnern an die Aussage eines Teilnehmers meiner Masterclass, der so Ende April 2020 zu mir gesagt Andreas, ich hätte nie gedacht, dass wir bei uns in unserer Bank innerhalb einer Woche Mitarbeiter digitalisieren können. Was hast du denn damit gemeint? Das ist Homeoffice. Sie haben schon immer gefordert, dass das kommen muss. Und da hat uns die IT Abteilung gesagt, wir schaffen das nicht. Andere Prios. Und auf einmal, wo der erste Lockdown kam und es die Alternative nicht gab, musste das passieren. Und es passiert auch. Das bedeutet dieses Vier Tage Woche Thema, dieses Live Work Balance Diskussionsthema, dieses Homeoffice Thema und was du jetzt angesprochen hast, Jochen, dieses Führen auf Distanz Thema, das hat es Ende der ER Jahre auch schon gegeben, ist nur jetzt durch Corona verstärkt da. Und das passt in meinen zweiten Punkt Werte. Also ich muss dann als derjenige, der gehe von mir aus ja eher aus der Oldschool Zeit kommt heute überlegen, wie kann ich mich auf diese Anforderungen einstellen? Zumal noch ein weiterer Punkt hinzukommt. Wir haben heute ein Demografieproblem. In Deutschland gehen wir davon aus, dass wir so grob eine Altersstruktur sind. Menschen, die heute nälter sind als 45, werden mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent in etwa 15 Jahren nicht mehr. Berufstätig sein. Das heißt, viele freie Stellen entstehen und es gibt wenige junge Leute, die sich darauf bewerben. Das bedeutet, wenn ich wenige junge Leute habe, die viele freie Stellen auswählen können, dann gehen die Preise kaputt. Wir sehen, dass heute Riesengehälter gefordert werden und dass ganz zu Recht die junge Generation auch Naja, wenn das technologisch doch möglich ist, dann möchte ich gerne im Homeoffice arbeiten. Und das aktualisiert ein völlig neues Führungsverhalten für diejenigen, die die Führungsverantwortung haben. Und das passt in meinen zweiten Werte. Wie setze ich das konkret um?
Ja, aber da frage ich doch jetzt mal einfach nochmal kritisch Wie kann ich denn Vorbild sein und Werte vorleben, wenn mich keiner mehr sieht, weil wir uns nur noch alle paar Stunden oder einmal am Tag in einem virtuellen Meeting treffen?
Also kurzum, es geht um die richtige Dosis. Wenn ich mir zwei Großunternehmen hier in Düsseldorf anschaue, ich nenne jetzt die beiden nicht, aber DAX Konzerne, die in der Corona Zeit ihre Mitarbeiter, ich sag's noch mal, 18 Monate lang nicht gesehen haben, weil sie geglaubt haben, sie könnten alles über Homeoffice regeln und Distanz regeln. Da kann ich nur Guck dir die Unternehmen heute an. Die Abteilung gibt es zum großen Teil nicht mehr. Der Mensch braucht den Menschen. Corona hin oder her, Homeoffice hin oder her. Das ist vielleicht noch ein bisschen eine Frage der Branche und eine Frage des Menschentypen. Wenn du an Steuerberater, an vielleicht Anwälte, an Ärzte denkst, die brauchen möglicherweise eher Fokus für sich und für ihren eigenen Job. Wenn du an Vertriebskollegen denkst, an Marketing denkst, an Trainer, an Coaches denkst, unsere Branche denkst, wir brauchen eher den Menschen. Tendenziell gibt es hier die Was ist die richtige Dosierung? Und wir arbeiten mit unseren Kunden an So Themen wie Montags und Freitags sind ausgeschlossen von Homeoffices, weil wir nicht wollen, dass die Leute so ein erweitertes Wochenende machen. Guck mal freitags, wie viele Leute auf Rennrädern sitzen oder im Golfpark unterwegs sind und dann steht da vielleicht trotzdem drauf, sie sind im Homeoffice. Ich will das keinem unterstellen. Aber während den Anfängen kann ich hier nur sagen und dann geht es dann um die Habe ich ein oder zwei Tage in der Woche. Das ist das, was sich einzupendeln scheint. 100 Prozent Homeoffice dauerhaft ist keine Lösung. 100 Prozent kein Homeoffice ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Also ist hier die Frage der richtigen Dosierung. Die muss ich jeweils für mich finden und entscheiden. Und dann muss ich natürlich als diejenige Person, die die Führungsverantwortung hat, lernen, mit Teams, mit Zoom, mit Technik zurechtzukommen. Es ist immer besser, ich habe ein Videosignal dazu, als wenn zu alten Zeiten die Leute Telefonkonferenzen hatten. Heute kann ich nur Zoom oder Teams empfehlen. Wir haben uns bei uns hier für Teams entschieden, die Dinge dann wirklich zu professionalisieren, dafür zu sorgen, dass du die richtige Beleuchtung, das richtige Mikro hast. Und dann kannst du auch mit dieser Technik wachsen.
Umgekehrt, du weißt ja, wir machen bei der Karrierebibel auch tendenziell ja die Arbeitnehmerperspektive. Wie kann ich mich denn gegenüber einer Führungskraft präsentieren, wenn ich in so einer hybriden Arbeitsform Hast du da auch noch ein paar Empfehlungen?
Also ich kann dir sagen, was ich mir wünschen würde. Das ist sehr persönlich. Ich wünsche mir von Mitarbeitern erstens, dass sie initiativ sind, dass sie Dinge zu sich nehmen, zweitens, dass sie Verantwortung bereit sind zu übernehmen. Das wird nicht von allen immer so, sagen wir mal, wirksam gezeigt, aber ich wünsche es mir von jedem. Und dann heißt es eben, dass ich dann dafür sorge, dass ich pünktlich im Meeting da bin, dass ich dafür sorge, dass meine Kamera funktioniert, dass mein Ton da ist, dass ich erreichbar bin, dass die Dinge, die wir virtuell abstimmen, dann auch in Teams in den Dateien entsprechend hinterlegt werden, dass ich eine Verbindlichkeit schaffe. Genauso verbindlich, wie ich als Arbeitgeber mein Gehalt bezahlen muss, beziehungsweise Gehalt der Mitarbeiter bezahle und dafür sorge, dass ich Arbeit organisiere, möchte ich auf der anderen Seite das commitment, dass wir 100 prozent d' accord sind, also Initiative und Verantwortung, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit. Sind wir wieder beim zweiten Punkt. Jochen Das ist eine Frage der gemeinsamen Werte.
Okay, es kristallisiert sich ja langsam raus, dass du da so ein Lieblingsprinzip hast. Trotzdem komme ich noch mal auf dein Buch zurück. Du kannst bestimmt in der Nähe auch mal in die Kamera halten. Also überhaupt kein Problem. So viel Werbung. Im Hintergrund steht das Rote genau da so. Ansonsten da ist es auch, so sieht es aus, jetzt im Handel erhältlich. Also von daher große Leseempfehlung, macht viel Spaß. Aber ich frage dich natürlich, fiese Frage stellen, aber alle Journalisten, Ich kenne das jetzt selber als Autor, Was von diesen zwölf Führungsprinzipien, die du da alle detailliert beschreibst, wäre denn für dich das liebste oder wichtigste? Man könnte jetzt denken, es ist Werte, vielleicht gibt es aber noch ein anderes.
Das Werte Thema ist im Prinzip auch ein alter Hut. Es hat sich nur sozusagen nach vorne geschoben, weil wir heute von diesen Stapelkrisen so wahnsinnig beansprucht werden, die Veränderungsgeschwindigkeit so gestiegen ist. Deswegen müssen wir uns, finde ich, wenn wir unter Druck geraten, immer selbst die Frage Wer sind wir und wofür stehen wir und was wollen wir eigentlich, dass das im Leben passiert. Denn unter Druck kannst du die Charaktere besser erkennen. Jedenfalls das ist so meine Erfahrung. Ich mein, wenn es ein Lieblingsprinzip gäbe, dann wäre es das letzte, das zwölfte. Und das beschreibe ich als Lernende bleiben. Das ist auch so ein bisschen meine Trainerseele. Ich glaube, wenn wir uns von Perfektion verabschieden, wenn wir davon ausgehen, dass alles, was wir neu probieren, nicht sofort funktioniert oder funktionieren muss IG Klammer auf, Klammer zu und wir damit leben, dass es 70 oder 80 Prozent sind, die rauskommen, dann habe ich, denke ich, eine gute Grundlage dafür geschaffen, Jochen beherzt zu scheitern. Wenn ich an meiner Perfektion nicht verzweifele, die ich ja nie erreiche, dann kann ich mich mit 80 Prozent zufriedengeben und gehe beherzt nach vorne und probiere aus. Und das ist, was ich an der jungen Generation so mega finde. Die Lass mal machen, lass mal probieren. Wir machen mal eben rough, raw und crisp und digger und wir probieren mal, weißt du Bescheid und Tatsache. Und das Ding ist, die Sprache hat sich verändert. Das ist lockerer insgesamt geworden. Die Krawatten verschwinden, dass sie verschwindet. Und dieser perfektionistische Anspruch, den sollten wir uns sparen. Achtung. Ich meine trotzdem, dass wir 100 Prozent die richtige Haltung brauchen. Natürlich. Wir wollen natürlich immer das beste Ergebnis erreichen. Nur wer will sagen, was das Beste ist? Wer will sagen, was 100 Prozent ist? Wenn wir damit leben, dass es 80 Prozent oder 90 Prozent oder 70 Prozent im Output ist, dann glaube ich, tun wir uns mit Entscheidungen leichter und können uns die Großzügigkeit geben, durch Fehler, Klammer auf gleich Feedback, Klammer zu, Lernende zu bleiben. Und für diejenigen, die jetzt Ja, aber ich möchte schon bei einem piloten, dass er 100 prozent richtig landet und ich möchte auch bei einem Herzchirurgen, dass er 100 Prozent das Richtige macht. Das stimmt. Es gibt Berufszweige, da gilt das nicht, aber die sind eher die Außenhandel.
Also das sprichst mir natürlich a aus der Seele, aber b glaube ich auch ein Schmerzzentrum insbesondere der deutschen Seele an, denn der Deutsche kann es ja ganz schlecht, mal fünfe gerade sein zu lassen. Trotzdem ein klasse Buch, ein klasse Interview. Andreas Ich bin sehr dankbar, dass wir heute kurz miteinander darüber sprechen konnten. Ich freue mich für dein Buch. Ich habe es sehr, sehr gerne gelesen. Von daher viel Erfolg damit und allen anderen eine ganz starke Leseempfehlung. Wenn es um Führung geht, dann klingt Clean Leadership und die neuen Führungsprinzipien von Andreas Bur Danke für das Gespräch.
Danke lieber Jochen für die Gelegenheit, das mit dir hier teilen zu dürfen. Danke. Lieben Gruß in alle Richtungen.
Andreas, auch wieder Grüße nach Düsseldorf.










