YouTube video (JobGenius) in which Jochen May (founder/author of Karrierebibel) explains how to structure a German motivation letter. He advises that the motivational letter ("Seite 3") is optional, should be one–two pages, and recommends structuring it as a series of questions a recruiter would ask (e.g., "Was zeichnet mich aus?", "Was spricht für mich?", "Was waren meine größten Erfolge?", "Welche spezifischen Erfahrungen und Kenntnisse habe ich?") and answering them concisely to highlight qualifications and motivation.
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Um das Motivationsschreiben ranken sich zahlreiche Gerüchte, viele Bewerber tun sich damit auch schwer. Ich zeige Ihnen heute ein paar Tricks, wie Sie das Motivationsschreiben optimal gliedern können. Mein Name ist Jochen May, ich bin Gründer und Autor der Karrierebibel. Das Motivationsschreiben wird auch Seite 3 genannt, ist ein freiwilliger Zusatz in der Bewerbung. Sie müssen das nicht beigeben, Sie können es aber beifügen. Neben dem Anschreiben und dem Lebenslauf soll es vor allen Dingen zusätzliche Argumente für Ihre Qualifikationen geben und Ihre Motivation deswegen auch Motivationsschreiben nochmal besonders gut herausstreichen. Entscheidend ist also, dass Sie Ihre Erfahrungen und ihr Know-how und ihre Erkenntnisse möglichst übersichtlich darin nochmal zusammenstellen, um den Personaler davon zu überzeugen, dass Sie maximal qualifiziert sind für diese eine Stelle, auf die Sie sich bewerben. Deswegen sollte ein Motivationsschreiben eigentlich auch ein bis zwei Seiten besser als aber eine nicht übersteigen. Um dieses Motivationsschreiben optimal zu gliedern, können Sie sich einen Trick aus dem Internet zunutze machen, nämlich einen von Google stellen. Sie fragen. Sie wissen vielleicht, heute können Sie bei Google ganz viele verschiedene Fragen stellen und die Suchmaschine ist in der Lage, diese Fragen auch tatsächlich zu beantworten. Das ist ein schlauer Trick, den Sie auch in der Bewerbung nutzen können, denn natürlich stellt sich auch jeder Leser, in diesem Fall der Personaler, Fragen. Stellen Sie also als Gliederung für Ihr Motivationsschreiben exakt die Fragen, die sich so ein Personaler stellen würde und beantworten Sie danach. Dann haben Sie sozusagen empathisch aufgegriffen, was Ihr Leser Personaler wissen will und beantworten es gleichzeitig. Fragen zu beantworten ist extrem nutzerfreundlich. Solche Fragen könnten zum Beispiel Was zeichnet mich aus? Was spricht für mich? Was waren meine größten Erfolge? Und was sind meine spezifischen Erfahrungen und Kenntnisse? Diese Fragen helfen nicht nur die wichtigsten Stationen Ihres beruflichen Werdegangs noch einmal ganz deutlich herauszuschälen, sondern Sie beantworten eben auch die drängendsten Fragen des Personalers. Und das wird mindestens mit Sympathie belohnt, wenn nicht sogar mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch. Nochmal, das Motivationsschreiben ist freiwillig. Wenn Sie es aber beifügen, dann gliedern Sie es möglichst übersichtlich und kompakt auf maximal ein bis zwei Seiten. Gliedern Sie es optimalerweise mit wichtigen Fragen, die sich jeder Personaler stellen würde und beantworten sie diese so konkret wie möglich, dann kann es wirklich überzeugen.