A JobGenius YouTube guide (German) explaining what a Motivationsschreiben (motivation letter) is, where it belongs in application documents (the "third page" after cover letter and CV), and how to write one to convince recruiters. It covers purpose, recommended content (motivation, hard and soft skills, goals, experiences, personal fit), a suggested structure (briefkopf, headline, intro, main part, closing + signature), length/format rules (max one DIN A4 page ≈ 300–400 words, 12 pt), and practical dos/don'ts for style and design.
Questions this video answers
In jeder vierten Stellenanzeige.
Nach dem Anschreiben und Lebenslauf (als "dritte Seite").
Nicht länger als eine DIN-A4-Seite; rund 300–400 Wörter in 12 Punkt Schrift.
25. Juli 2025.
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In jeder vierten Stellenanzeige wird ein Motivationsschreiben gewünscht. Doch was ist das genau und wie können Sie es bei der Bewerbung gestalten, damit es Personaler überzeugt? Genau das erfahren Sie in diesem Video. Ein Motivationsschreiben ist eine freiwillige Ergänzung zur Bewerbung und sollte nur eingereicht werden, wenn es ausdrücklich verlangt wird. Es kommt in den Bewerbungsunterlagen nach dem Anschreiben und Lebenslauf. Deshalb wird es auch dritte Seite oder Seite 3 genannt. Im Motivationsschreiben schreiben Sie kurz und knackig, warum Sie der oder die Richtige für die Stelle sind. Das heiß Sie beschreiben Ihre Motivation, nennen relevante Kompetenzen und Erfahrungen und geben wichtige Informationen zu Ihrer Persönlichkeit. Sie fragen sich, was der Unterschied zwischen dem Motivationsschreiben und einem Bewerbungsschreiben ist. Im Bewerbungsschreiben geht es mehr um die fachliche Eignung und einen konkreten Bezug zur Stelle. Im Motivationsschreiben stehen Ihre Persönlichkeit, Ihre Motivation und die beruflichen Werte und Ziele im Vordergrund. Wichtig Beide Dokumente wiederholen nicht den Lebenslauf, geben dem Personaler aber zusätzliche Argumente, warum er Sie zum Vorstellungsgespräch einladen sollte. Im Motivationsschreiben geht es um Sie persönlich und authentisch. Es wird deshalb immer in der Ich Form geschrieben. Ob als Fließtext oder Text mit vielen Aufzählungen, bleibt dagegen Ihnen überlassen. Auf die dritte Seite selbst gehören Ihre fachlichen Kompetenzen, die sogenannten Hard Skills, Ihre persönlichen Stärken und Soft Skills, bisherige akademische Erfolge, besondere Talente oder Alleinstellungsmerkmale, Ihre beruflichen und privaten Ziele, relevante Erfahrungen, soziales Engagement und warum Sie sich mit den Unternehmen identifizieren, zeigen Sie bei allem vor allem ein hohes Maß an Eigeninitiative. Das steigert Ihre Bewerbungschancen. Für das Motivationsschreiben gibt es keine formalen Regeln. Wichtig ist vor allem eine übersichtliche und klare Struktur, in der die wichtigsten Informationen sofort ins Auge springen. Es sollte generell nicht länger als eine DIN A Seite sein. Das entspricht rund 300 bis 400 Wörtern in der Schriftgröße 12 Punkt. Die Sätze sollten deshalb kurz und präzise sein, das spart Platz. Prägnante Hauptsätze wirken meist stärker. Benutzen Sie deshalb möglichst wenig Adjektive. Grundsätzlich besteht ein Motivationsschreiben aus den folgenden Briefkopf und Überschrift, Einleitung, Hauptteil und Schlusssatz und Grußformel. Zum Briefkopf gehören immer Vor und Nachname, Anschrift eine seriöse E Mail Adresse und Ihre Telefonnummer. Verzichten Sie auf Empfängeradresse, die ist unnötig. Wichtig ist dafür in der Fließtext Variante eine persönliche Anrede. Die Überschrift sollte nicht Motivationsschreiben lauten. Nutzen Sie lieber eine Frage, die neugierig macht, zum Warum ich der Richtige für die Stelle bin oder was mich für diese Position qualifiziert. Die Einleitung entscheidet, Sie kann begeistern oder abtörnen. Deshalb vermeiden Sie Floskeln Mit großem Interesse habe ich Kommen Sie gleich zum Punkt und nennen Sie beispielsweise Ihre besondere Motivation. Im Hauptteil führen Sie Ihre besten Argumente an. Belegen Sie Ihre Stärken und Soft Skills, vor allem mit praktischen Beispielen und bisherigen Erfolgen und Erfahrungen. Das wirkt glaubwürdiger und authentischer. Der Schluss wiederum prägt den letzten Eindruck. Tabu sind jetzt Sätze im Konjunktiv wie Ich würde mich freuen, wenn Das klingt unsicher. Fordern Sie den Personaler lieber direkt auf, Sie einzuladen Ich freue mich auf ein persönliches Kennenlernen und komme gerne zum Vorstellungsgespräch. Beenden Sie das Motivationsschreiben mit einer klassischen Grußformel, zum Beispiel mit freundlichen Grüßen. Nicht vergessen, das Motivationsschreiben zu unterschreiben, idealerweise mit einem Füller oder Kuli. Bei der Gestaltung können Sie sich kreativ austoben, wenn es zu Stelle oder Branche passt. Das Design kann zum Beispiel beim Arzt aussehen wie ein Rezept, beim Koch wie eine Menükarte oder beim Controller wie eine Bilanz. Durch das Design haben Sie eine Möglichkeit, sich von der Maße abzuheben. Nutzen Sie es aber nur, wenn es passt und angemessen ist, sonst ist weniger immer mehr. Sie möchten noch mehr über Motivationsschreiben erfahren? Dann informieren Sie sich auf Karrierebibel DE. Dort finden Sie auch noch kostenlose Muster für Ihre Seite dritte.