Nonverbale Kommunikation – einfach erklärt + Beispiele

YouTube-Transcript (DE): Kurze Einführung in nonverbale Kommunikation — welche Kanäle dazu gehören (Mimik, Gestik, Körperhaltung, Berührung, Erscheinungsbild), Beispiele für Signale (Lächeln, verschränkte Arme, Abstand/nähe) und Hinweise, wie man die eigene Körpersprache bewusst verbessern kann. Enthält die Feststellung von Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“
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Sie wollen wissen, was nonverbale Kommunikation ist und ausmacht. Einfach erklä Wir reden auch, wenn wir nicht sprechen. Bis zu 93 Prozent des Inhalts kann diese nonverbale Kommunikation ausmachen. Wir zeigen im Folgenden, was alles zur nonverbalen Kommunikation gehört und wie sie ihre verbessern können. Selbst wenn wir schweigen, redet unser Körper nonverbal weiter, zum Beispiel durch Mimik, also mit dem Gesicht, den Augen und den Ausdruck, Gestik, durch Arme, Hände oder Kopfhaltung und natürlich der Körperhaltung und Körpersprache. Mit dieser Körpersprache vermitteln wir unserem Gegenüber unsere wahren Gefühle oder stillen Gedanken. Allerdings können diese nonverbalen Signale mehr oder etwas ganz anderes sagen als unsere Worte. Auch können diese nonverbalen Signale absichtlich und bewusst oder unabsichtlich und unbewusst gesendet werden. Diese nonverbalen Signale drücken unsere Emotionen oder Einstellung aus. Lassen Sie uns das mit zwei einfachen Beispielen erläutern. Zuneigung zeigen wir zum Beispiel durch Lächeln, Abneigung dagegen durch einen verächtlichen Gesichtsausdruck oder eine verschlossene Körperhaltung. All diese indirekten Signale können die verbalen Botschaften, also das, was wir sagen, ergänzen und betonen, verdeutlichen und glaubwürdiger machen, einschränken oder ihnen sogar widersprechen. Beim Sprechen nutzen wir immer mehrere Kanäle. Das gesprochene Wort ist der hörbare Kanal. Es gibt aber noch 5 weitere Kanäle der nonverbalen Kommunikation. Unsere Augen reden mit Wenn wir zu unserem Gegenüber den Blickkontakt halten, finden wir ihn sympathisch. Schauen wir aber weg, rollen mit den Augen oder starren ihn an, drücken unsere Augen eher Abneigung aus. Unser Gesichtsausdruck spiegelt unsere Gefühlswelt wider. Ein Lächeln zeigt Freude, herabhängende Mundwinkel, Traurigkeit und zusammengezogene Augenbrauen. Wut. Unsere Körperhaltung und Handbewegung signalisieren unser Befinden. Ein Paar Eine aufrechte Haltung steht für Selbstbewusstsein, hängende Schultern für Niedergeschlagenheit. Vor den Körper verschränkte Arme stehen oft für Verschlossenheit und trommelnde Finger für Nervosität. Auch Berührungen sind eine Form der Kommunikation. Sie drücken das Verhältnis zum anderen aus. Ein Schulterklopfen oder eine Umarmung zeugen von Nähe. Ein fester Händedruck steht für Stärke. Durch die Nähe oder Distanz zeigen wir unseren Gegenüber, wie wir zu ihm stehen. Nähe drückt Sympathie aus. Abstand Antipathie. Darüber hinaus erzählt unser Erscheinungsbild eine Menge über uns. Statussymbole vermitteln Rang und Macht. Frisur, Make up oder der Duft, den wir aufgelegt haben, sollen uns attraktiver machen. Die Kommunikation zwischen zwei Menschen ist also ein ziemlich komplexer Prozess. Es sind nicht nur die gesprochenen Worte wichtig, denn wir reden auch ohne Worte. Wenn Sie Ihre Kommunikation verbessern wollen, dann achten Sie nicht nur auf die nonverbalen Signale Ihres Gesprächspartners, sondern verbessern auch Ihre eigene Körpersprache und setzen diese gezielt ein. Oder wie schon der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick feststellte, wir können nicht nicht kommunizieren. Sie interessieren sich noch mehr für Erfolgsthemen? Dann informieren Sie sich auf Karrierebibel DE, den Ratgeber für Job und Karriere.










