JobGenius argues that real perspective shifts demand questioning your habits and past successes, admitting your thinking is limited, and genuinely wanting to change. Fear and comfort in routines block the way, but the discomfort is worth it.
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Die Welt mit anderen Augen sehen, einen Perspektivwechsel vollziehen. Das sagt sich so leicht und ist in der Praxis so schwer. Denn der Perspektivwechsel, der neue Blickwinkel, stellt uns vor enorme Herausforderungen. Er zwingt uns dazu, unsere eigene Denkweise zu verändern, vielleicht sogar unser Leben selbst. Wir müssen unseren alten Trott verlassen. Und genau davor haben viele Angst. Menschen sind leider Gewohnheitstiere und machen am liebsten das, was sie schon immer gemacht haben. Oder sie machen das, was bisher funktioniert hat. Wohlgemerkt bisher. Aber irgendwann funktioniert das eben nicht mehr. Wer einen echten Perspektivwechsel vollziehen will, der muss bereit sein, sein eigenes Denken, Wissen und Können erst einmal als beschränkt, lückenhaft oder gar fehlerhaft zu akzeptieren. Voraussetzung hierfür ist die Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wer nur Recht behalten oder seine Weltanschauung bestätigt sehen will, ist zu einem Perspektivwechsel noch nicht fähig und will es auch nicht wirklich. Oder wie das Sprichwort Was will der Blinde mit einer Laterne Perspektivwechsel beginnen. Mit dem ernsthaften Willen, sich verändern zu lassen und mit einer echten Entscheidung, dass wir unsere Welt und unsere Möglichkeiten anders sehen wollen. Die ist oft unbequem. Ja, aber es ist es allemal wert, dass wir es wagen.