A short German video explaining the difference between a simple (einfaches) and a qualified (qualifiziertes) Arbeitszeugnis, employees' legal right to request one, and why the qualified reference is more valuable. The narrator warns about hidden 'Geheimcodes' (phrases that sound positive but imply criticism), highlights the importance of the Schlussformel (closing phrase) and the three-year statute of limitations for claims, and points to a downloadable PDF with over 200 code phrases.
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Ein gutes Arbeitszeugnis sorgt für bessere Chancen bei der Bewerbung. Das ist immer noch so. Arbeitnehmer haben dabei einen gesetzlichen Anspruch auf das Zeugnis, sobald sie kündigen oder das Beschäftigungsverhältnis beendet wird. Dabei werden allerdings zwei Arten von Arbeitszeugnissen Das einfache Arbeitszeugnis enthält nur Angaben zur Art und Dauer der Beschäftigung und das qualifizierte Arbeitszeugnis Es enthält zusätzlich eine subjektive Leistungsbeurteilung und Bewertung des Sozialverhaltens durch den Chef. Wesentlich aussagekräftiger du ahnst es und wertvoller für die Bewerbung ist natürlich das qualifizierte Arbeitszeugnis. Das bekommst du aber nicht automatisch, sondern musst es ausdrücklich schriftlich von deinem Arbeitgeber anfordern. Standard ist nämlich nur das Einfach Zeugnis. Das Zeugnis kannst du zusammen zum Beispiel gleich mit der Kündigung verlangen oder später noch per Mail. Aber bitte nicht zu lange damit warten, denn der Anspruch auf das Arbeitszeugnis verjährt nach drei Jahren, weil jetzt die offene Kritik in einem solchen Arbeitszeugnis verboten ist. Es muss ja immer wahr, aber auch wohlwollend sein. Verstecken Personaler die Kritik häufig in sogenannten Geheimcodes oder Formulierungen, die halt positiv klingen, aber negativ sind. Bedeuten In unserem Ratgeber zum Arbeitszeugnis erhältst du eine kostenlose Liste, kannst du dir runterladen als PDF mit mehr als 200 Arbeitszeugniscodes und deren wahre Bedeutung macht auf jeden Fall Sinn, einmal reinzuschauen und sein eigenes Arbeitszeugnis zu checken. Mir ist dabei ein Aspekt besonders die sogenannte Schlussformel. Hierauf besteht nämlich kein gesetzlicher Anspruch auf Seiten des Arbeitgebers und die Formulierungen sind daher fast freiwillig. Das macht sie aber zugleich enorm wertvoll und aussagekräftig. Und entscheidend ist, was nicht für ein gutes Arbeitszeugnis Sollte diese Schlussformel immer einen Dank für die bisherige Zusammenarbeit, ein Bedauern über das Ausscheiden des Mitarbeiters und gute Wünsche für die Zukunft enthalten. Fehlt einer dieser Teile, gilt das als versteckte Kritik und kann deine Bewerbungschancen bereits dramatisch senken. Mein Prüfe dein Arbeitszeugnis immer genau, gerade auch auf das, was nicht drin steht und auf diese ganz neuen, fiesen Geheimcodes. Dazu gehört zum Beispiel die Betonung von unwichtigen Details oder selbstverständlich wie der Umgang mit Microsoft Word oder sowas. Das bedeutet dann nämlich, dass du in deinem Hauptjob eher nur mäßig wirst. Und ganz fies ist die Vernetzung. Beispielsweise seine Pünktlichkeit gab keinen Anlass zur Beanstandung. Falls es wirklich keinen Anlass gab, wäre es ja nicht erwähnenswert. So aber steht der Satz bewusst da und weckt auch schlafende Hunde. Wenn du mehr darüber erfahren willst, lies dir unbedingt unserem Ratgeber zum Arbeitszeugnis zu. Den Link dazu packe ich dir hier unten noch rein.