So gewinnen Sie mehr Selbstbewusstsein

Dieses YouTube-Transkript (JobGenius) gibt praxisnahe Ratschläge, wie man Selbstvertrauen und mentale Stärke lernen kann. Zentrale Elemente sind die Kernsätze "Ich will, ich kann, ich werde", der Aufbau von Selbstwirksamkeit durch Auseinandersetzung mit Ängsten, das Erlauben von Fehlern (mit Humor), bewusste Körpersprache (Biofeedback), konstruktiver Umgang mit Kritik sowie die Suche nach unterstützenden Menschen oder Mentoren.
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Viele Menschen wären gerne mental stärker, unabhängiger von der Meinung anderer, freier. Letztendlich steckt dahinter, dass sie mehr Selbstvertrauen haben möchten, mehr Selbstbewusstsein und mentale Stärke ausstrahlen wollen. Das Gute daran ist, das lässt sich lernen. Die Kernsätze für mehr Selbstvertrauen Ich will, ich kann, ich werde. Da steckt das totale Selbstvertrauen dahinter. Ich will etwas. Das Bewusstsein darüber, dass ich etwas will, Ich kann. Das ist tatsächlich dieses Gefühl. Ich kann etwas, ich schaffe das auch, was ich mir vornehme, was ich will. Und ich werde ist tatsächlich das Initial zu Jetzt geht es auch los. Ich werde aktiv. Ich unternehme etwas. Also wenn wir kein Selbstvertrauen haben, dann stecken dahinter Versagensängste, Ängste, es eben nicht schaffen zu können, aus welchen Gründen auch immer. Selbstvertrauen gewinnt man dadurch, indem man sich seinen Ängsten stellt. Dadurch schafft man ein permanentes Erfolgserlebnis. Ja, vielleicht nicht auf Anhieb, Ja, vielleicht wird man das erste oder zweite oder dritte Mal noch scheitern, setzt aber immer wieder neu an, bis man irgendwann Ich schaffe das, ja doch, ich kann das. Und dadurch, dass man diese Erfolgserfahrungen hat, sinken die Ängste. Sie werden geringer, sie verschwinden nicht ganz, aber sie werden einfach geringer. Die Zweifel und Befürchtungen, Gefühle entlarvt man als das, was sie eben sind, nämlich nur Zweifel. Die Realität ist eben eine andere. Und man stärkt sozusagen sein eigenes Bewusstsein darüber, Ich kann das schaffen, was ich mir vornehme. Und das stärkt langfristig auch das Selbstvertrauen. Selbstbewusstsein hängt extrem stark mit dem psychologischen Begriff der Selbstwirksamkeit zusammen. Das bedeutet, Sie sind davon überzeugt, dass Sie das, was Sie sich vornehmen, auch wirklich schaffen können, dass Sie etwas bewirken können in Ihrem Leben, in den Leben von anderen, in Ihrem Job, was auch immer. Sie sind in der Lage, das, was Sie sich vornehmen, auch wirklich umzusetzen und zu schaffen. Selbstwirksamkeit, die Erfahrung, das Erleben von Selbstwirksamkeit stärkt Ihr Selbstvertrauen. Der nächste Schritt ist, sich Fehler zu erlauben. Menschen, denen es an Selbstvertrauen mangelt, die sind gerne mal perfektionistisch unterwegs. Das heißt, die gönnen sich keine Fehler, erlauben sich keine Fehler und haben das Gefühl, immer dann, wenn mir etwas nicht gelingt, ich kann das halt doch nicht. Ich bin doch der Loser bist du nicht. Wir machen alle Fehler. Fehler sind völlig legitim. Jeder darf sich Fehler einfach mal erlauben, sollte sie sich einfach auch leisten. Und ein ganz guter Weg, mit Fehlern umzugehen, ist Humor. Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Einfach auch mal lachen darüber, dass man einen Fehler gemacht hat. Es ist Größe, die man sich einfach an der Stelle einfach mal gönnt. Ein weiterer wichtiger Punkt zu mehr Selbstvertrauen, das wird man aber dann auch merken in der Interaktion mit anderen Menschen, ist die Körpersprache. Es gibt das sogenannte Biofeedback. Man kann nachweisen, dass Menschen, die die Schultern einziehen und so schon da sitzen, die strahlen nicht nur Schüchternheit oder eben mangelndes Selbstbewusstsein aus, die reagieren auch so. Also wir können unseren Körper durch unsere eigene Körpersprache manipulieren. Wenn ich mich aber aufrecht hinsetze, in eine selbstbewusste Haltung bringe, Rücken durchgestreckt, ganz gerade, dann strahle ich das nicht nur genau dann strahle ich das nicht nur aus, sondern ich erlebe das für mich selbst auch. Ein ganz wesentlicher Punkt, um sein Selbstvertrauen zu stärken, ist einen natürlichen Zugang und auch Umgang mit Kritik zu erlernen. Kritik sollte man nicht persönlich nehmen. Es gibt auch persönliche Kritik. Die meiste ist aber sachlicher Natur und betrifft eben einen Mangel oder einen Makel, einen Fehler, den wir begangen haben. Schwächen gehören aber zum Leben dazu. Damit sollten wir umgehend lernen. Das ist auch völlig okay. Nur sollten wir es eben nicht persönlich nehmen, dann nagt es auch nicht an unserem Selbstwertgefühl. Wir sind immer noch derselbe wertvolle Mensch. Wir sind immer noch jemand, der etwas kann, der etwas geschaffen hat, der Erfolge vorweisen kann. Aber hier haben wir vielleicht einen kleinen Fehler gemacht und das wird gerade kritisiert und das ist völlig legitim. Es ist eine Chance, an unseren Fehlern zu wachsen und vielleicht sogar aus diesen Fehlern Neues zu erlernen. Und dadurch werden wir größer und verbessern sogar noch am Ende unsere Kompetenzen, Qualifikation. Und wenn es vielleicht sogar ein bisschen persönlicher wird, dann letztendlich ist es auch eine Form der Persönlichkeitsentwicklung. Selbstbewusstsein entsteht eben auch ein Stück weit aus der Interaktion mit anderen Menschen. Daher ist es wichtig, dass man sich eben auch Menschen sucht, die einen bestärken, die einem eben auch Du bist gut, du kannst das, du schaffst das und sich eben ganz gezielt solche Freunde zu suchen und eben auch Leute, Mentoren, vielleicht sogar Coaches, wie auch immer. Aber besten natürlich Freunde, die einen wirklich in der eigenen Sache unterstützen und sagen, ich traue dir viel zu und ich weiß, dass du es schaffst. Und die einen vielleicht auch daran erinnern, was man schon alles geschafft hat, wenn es das nicht ohnehin schon das Erfolgstagebuch tut, was man ja auch noch mal im stillen Kämmerlein immer wieder lesen kann. Ich kann, ich will, ich werde. Das sind die Kernsätze, die man braucht, wenn man Selbstbewusstsein lernen will. Und es ist eben lernbar, man kann das trainieren.










