So treffen Sie bessere Entscheidungen

A German-language JobGenius YouTube video giving practical advice to make better decisions. It contrasts habitual 'autopilot' choices with consequential decisions, explains when intuition ('Bauch') can outperform deliberation (when one has expertise or experience), and contrasts two decision-making types—the satisficer (Genügsame) and the maximizer (Maximierer). The video offers actionable tricks: use a coin flip to reveal your gut preference, stand while deciding, sleep on important choices, remember that 'no decision' can be a deliberate option, shift to a longer time perspective to reduce perceived weight, and focus on gains rather than losses when committing to a choice.
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Studien sagen, wir treffen am Tag bis zu Entscheidungen eine ganze Menge. Aber zur Die meisten davon geschehen auf Autopilot. Es geht schon morgens damit los, dass wir uns die Frage Bleibe ich noch ein bisschen liegen? Drücke ich die Snooze Taste oder stehe ich direkt auf? Oder mache ich mir zum Frühstück ein oder zwei Tassen Kaffee? Das sind banale Entscheidungen, die laufen mehr oder weniger unterbewusst am Tag selber. Gerade auch im Job werden wir wahrscheinlich Entscheidungen treffen, die wesentlich wichtiger sind und die größere Tragweite besitzen. Und da sollte man tatsächlich genau überlegen, wie entscheide ich eigentlich an der Stelle. Und vielen Menschen fällt es erstaunlicherweise schwer, Entscheidungen zu treffen. Und das kann unterschiedliche Gründe haben. Ein Grund ist aber sehr, sehr hä liegt in der Entscheidung selbst. Egal wie viele Alternativen du hast, eine Entscheidung für etwas ist logischerweise immer eine Entscheidung gegen alle potenziellen Alternativen. Viele Menschen konzentrieren sich bei ihren Entscheidungen zu sehr auf den Verlust, also auf das, wogegen sie sich entschieden haben und nicht auf den Gewinn, wofür sie sich entschieden haben. Und da ist dann manchmal auch gerade so der Kampf zwischen Kopf oder Bauch. Letztendlich entscheiden wir immer mit dem Kopf. Man sagt halt nur umgangssprachlich, man würde mit dem Bauch entscheiden. Gemeint ist aber hier die Intuition, also das Unterbewusstsein, die Gefühle, die da noch mit reinspielen. Und tatsächlich kann man wissenschaftlich nachweisen, dass wir immer dann mit dem Bauch besser entscheiden, wenn wir uns in dem Bereich einigermaßen auskennen. Also wenn das Entscheidungen sind, die wir häufiger im Leben schon getroffen haben oder zumindest artverwandte Entscheidungen. Und wenn wir hier im Unterbewusstsein auf gespeicherte Informationen und Erfahrungswerte zurückgreifen können. Und das geschieht wesentlich schneller, als es unser Bewusstsein jemals könnte. Und deswegen treffen wir in solchen Situationen mit dem Bauch schneller und oft auch bessere Entscheidungen. Wenn Sie bessere Entscheidungen treffen wollen, dann werfen Sie doch einfach mal eine Münze. Klingt total albern, weiß ich, Aber es geht ja auch gar nicht darum, dass die Münze am Ende entscheidet, sondern es geht darum, dass Sie während die Münze noch durch die Luft wirbelt, einfach mal in sich selbst Was wünschen Sie eigentlich? Das kommt Kopf oder Zahl. Und genau das ist der Punkt. Wir haben oftmals die Entscheidung schon längst getroffen im Unterbewusstsein oder emotional, versuchen aber noch einen Weg zu finden, das Ganze zu rationalisieren oder sind uns dann unsicher. Und der Münz Trick, der hilft uns dabei einfach mal in uns selbst Was wünsche ich mir eigentlich wirklich? Und oftmals ist die Entscheidung vor der Entscheidung schon längst getroffen. Und so findet man das aus. Wer bessere Entscheidungen treffen will, der sollte aber auch zwei Grundtypen kennenlernen und sich selber Zu welchen Typen gehör eigentlich ich? Und man spricht da in der Wissenschaft von dem Genügsamen und von dem Maximierer. Der Genügsame, wie der Name erahnen lässt, ist jemand, der Ich kann nochmal Fünfer gerade sein lassen. Gut ist für mich schon das Optimum. Es muss nicht immer perfekt sein, sondern ich nehme einfach das, was okay ist für mich, Das ist okay und dann entscheide ich entsprechend schnell. Das ist der Vorteil des Genugsam. Der entscheidet wesentlich schneller, gibt sich aber auch leichter mit Dingen zufrieden. Der Maximierer ist genau das Gegenteil. Der Maximierer ist der Typ, der in den Saturn geht, weil er einen Fernseher kaufen will und erst mal Fernseher sich genau anschaut und ganz nah rangeht, die Pixel, vergleicht jede technische Details, die es da so gibt, vergleicht die Preise, dann geht er nochmal ins Internet, vergleicht noch mal die Preise und und und. Der Maximierer ist jemand, der tendenziell nichts dem Zufall überlässt. Dessen Gefahr ist natürlich, dass er nie eine Entscheidung trifft, weil es immer vielleicht doch noch woanders besser gehen könnte. Also er braucht wesentlich länger, der gibt sich nicht zufrieden und er ist tendenziell unzufrieden. Jetzt gibt es noch ein paar psychologische Tricks, mit denen man bessere Entscheidungen treffen kann. Einer so blöde er auch klingt, stehen Sie auf, wenn Sie aufstehen. Im Stehen Entscheidungen treffen, treffen Sie in der Regel bessere und rationalere Entscheidungen als im Sitzen. Ein letzter Punkt, wie wir bessere Entscheidungen treffen können, ist eine Nacht drüber zu schlafen. Das funktioniert tatsächlich und lässt sich auch psychologisch nachweisen. In der Nacht sortiert unser Gehirn, unser Unterbewusstsein ganz viele Fakten, die wir am Tag zuvor oder in den Tagen zuvor aufgenommen haben und verarbeitet diese. Und tatsächlich ist es so, dass wir dann am nächsten Morgen ein klares Bild haben, emotional wie auch rational, wie wir uns denn optimalerweise entscheiden können. Einfach mal eine Nacht drüber schlafen und den Druck rausnehmen aus der Entscheidung und sich einfach Zeit lassen. Neben der klassischen Wahl A oder B haben sie immer auch noch eine dritte Option, die oft vergessen wird. Nä Was passiert eigentlich, wenn ich keine Entscheidung treffe? Es gibt tatsächlich oftmals noch die dritte Alternative, nämlich die Keine Entscheidung zu treffen. Das ist manchmal ein Fehler, weil man die Entscheidung, die eigentlich längst fällig ist, aufschiebt. Dann ist es nicht so gut. Aber man kann sich auch von dem einen oder anderen in die Ecke drängen lassen und dann ist es besser, eine Entscheidung nicht zu treffen. Deswegen ist es immer gut, wenn man sich bewusst Ich habe auch noch eine dritte Alternative und die Ich muss keine Entscheidung treffen, sondern ich kann wählen und ich darf wählen, aber nur, wenn ich es wirklich will. Was bei großen Entscheidungen großer Tragweite extrem wichtig ist oder auch noch mal hilft, ist die Perspektive zu wechseln, und zwar die zeitliche Perspektive. Oftmals kann ich damit Entscheidungen die Schwere, die Bedeutungsschwere einfach nehmen. Wenn du heute ein Angebot hast für einen tollen neuen Job und erkennst, dass der dich deinem Ziel in den nächsten drei Jahren überhaupt nicht näher bringt, auch wenn er verlockenderweise besser bezahlt wird als sein aktueller Job, dann solltest du ihn vielleicht nicht annehmen. Wenn du merkst, du kannst in diesem Beruf nicht glücklich werden in den nächsten Jahren, dann solltest du ihn vielleicht nicht annehmen. Umgekehrt, wenn du Kaufe ich das jetzt ja oder nein? Und ich tue mich damit schwer, kannst du aber natürlich schon Wie wichtig ist es eigentlich in 10 Monaten, ob ich das jetzt gekauft habe oder nicht? Vermutlich gar nicht. Dann mach nicht so eine Welle. Deswegen entscheide dich einfach und gut ist. Und nochmal an der Stelle, um glücklich zu werden, auch mit seinen eigenen Entscheidungen, ist relevant, dass wir uns nicht auf den Verlust fokussieren. Jede Entscheidung für etwas ist eben auch immer eine Entscheidung gegen die Alternativen. Fokussiere dich nicht auf deinen Verlust, sondern vor allen Dingen auf den Gewinn, den du damit hast. Du hast dich für etwas entschieden aus guten Gründen. Freu dich daran. Lebe mit deiner Entscheidung und glaube an die Entscheidung und auch an deine eigenen Fähigkeiten, hier eine gute Wahl getroffen zu haben. Denn es ist keine Raketenwissenschaft.










