Vorstellungsgespräch: Kennen Sie diese 5 Phasen?

Kurzvideo (sprachliches Transkript) von Jochen May (Karrierebibel) erklärt, dass Vorstellungsgespräche in fünf typische Phasen ablaufen: Smalltalk, Unternehmensvorstellung, Selbstpräsentation, Rückfragen und Abschied. Der Sprecher gibt konkrete Verhaltensregeln—insbesondere zur Selbstpräsentation (keine einschränkenden Formulierungen, nicht Nervosität überspielen, Authentizität zeigen)—und praktische Hinweise zum Abschied und Nachfragen.
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Keine Angst vor Vorstellungsgesprächen. Diese laufen fast immer in fünf verschiedenen Phasen ab. Und ich zeige Ihnen gleich, worauf es dabei besonders ankommt. Mein Name ist Jochen May, ich bin Gründer und Autor der Karrierebibel. So ein Vorstellungsgespräch läuft eigentlich fast immer genau gleich ab. Dabei gibt es fünf Phasen, die Sie sich einfach merken können und auf die Sie sich eben so gut vorbereiten können. Die erste Phase ist der Smalltalk. Sie kommen rein, Sie begrüßen sich, geben sich die Hand, Sie reden ein bisschen darüber, wie vielleicht die Anreise war. Alles relativ easy, man lernt sich erstmal kennen, das können Sie. Die zweite Phase Das Unternehmen stellt sich vor. Schließlich ist das Unternehmen ja auch der Gastgeber und erklärt Ihnen erstmal, wer alles anwesend ist, wie das Unternehmen aufgebaut ist, warum Sie hier sitzen und dass man sich über Sie freut. Die dritte Phase ist die sogenannte Selbstpräsentation. Jetzt sind Sie gefordert. Meist wird das eingeleitet mit der Erzählen Sie doch mal etwas über sich und jetzt halten Sie ein kleines flammendes Plädoyer für sich, Ihr Können, Ihre Erfahrungen, Ihren Werdegang und natürlich auch Ihre Motivation für dieses Unternehmen zu arbeiten. Phase Nummer 4 Die Rückfragen. Fast immer wird man Ihnen am Ende des Vorstellungsgesprächs die Frage stellen, ob Sie noch Fragen haben. Und natürlich haben Sie Fragen unbedingt, denn damit zeigen Sie echtes Interesse. Und natürlich können Sie hier auch nochmal nachhaken, was vielleicht irgendwo im Vorstellungsgespräch bis hier untergegangen ist. Die 5. Und letzte Phase ist der Abschied. Und hier bitte nicht gleich zusammensacken, wenn das Gespräch zu Ende ist, sondern erst dann, wenn Sie das Haus wirklich verlassen haben und um die Ecke rum sind Sie keine mehr sieht, Dann dürfen Sie entspannen, aber bis Körperspannung halten, formvollendet bleiben und vielleicht noch fragen, wie es jetzt weitergeht, wann können Sie mit einer Antwort und Entscheidung rechnen oder aber ob es noch irgendwelche Fragen gibt, die Sie vielleicht noch beantworten sollen. Der Teil, mit dem Bewerber am meisten Probleme haben, ist klassischerweise die Selbstpräsentation. Und hier möchte ich einen kleinen Trick an die Hand geben. Die meisten Tipps dazu finden Sie ohnehin auf Karrierebibel DE, Aber ein Trick ist besonders Machen Sie keine Einschränkungen. Was heißt das? Ein kleines Denken Sie bitte jetzt nicht an einen rosa Elefanten. Na, woran denken Sie genau? Unser Gehirn ist nicht in der Lage, ein nicht zu denken. Wenn Sie also beispielsweise ich möchte ja nicht arrogant erscheinen, aber dann erscheinen Sie mitunter vielleicht doch arrogant. Oder aber wenn Sie eine Einschränkung machen vom Ich möchte ja nicht prahlen, aber dann sehen Sie womöglich ziemlich genau aus wie so ein Prallhans und Aufschneider. Versuchen Sie also bitte erst gar keine solchen Einschränkungen zu machen bei Ihren Sätzen. Das geht fast immer in die Hose. Achso, noch ein Trick zum Versuchen Sie bitte niemals, Ihre Nervosität zu überspielen. Ich weiß das, Ich bin selber Prüfer an der Hochschule und da ist es tatsächlich Sie bleiben menschlicher. Wenn Sie zugeben, dass Sie gerade nervös sind oder vielleicht sogar einen Blackout haben, verbalisieren Sie das. Sie können also ruhig Ich habe gerade einen Blackout, ich weiß gerade nicht weiter, ich bin sehr nervös, könnte ich vielleicht auch einen Schluck Wasser haben. Das macht Sie sofort menschlich. Und bei jedem Personaler setzt dann eigentlich auch natürlicherweise eine Beißhemmung ein. Und so jemand wirkt immer authentischer als jemand, der eine coole Fassade aufsetzt und nur versucht, irgendwas darzustellen, was er gar nicht ist. Das glaubt einem am Ende sowieso keine.










