Wichtige News & Trends – und was sie für dich bedeuten!

This content was created by JobGenius. This content was uploaded by JobGenius. This is a YouTube video titled "Wichtige News & Trends – und was sie für dich bedeuten!" created on August 12, 2025. It features a German podcast episode from the series 'oh My Job' with JobGenius and Alex Schorsch discussing various studies and trends in the job market, including job ghosting, the rise of AI-related job postings, and the importance of self-management in productivity.
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Was passiert eigentlich so in der Jobwelt? Jede Woche gibt es spannende neue Studien, die wollen wir uns heute mal rauspicken, zumindest die spannendsten und kommentieren. In der heutigen Folge von oh My Job geht es also um interessante News und spannende Studien aus dem Job und Karriereumfeld. Und los geht das schon.
Willkommen bei oh My Job, dem Podcast der Karrierebibel. Nutze deinen wöchentlichen Kick für Kopf und Karriere. Bekomme wertvolle Insider Tipps und wertvolle Impulse. In der Jochen May und Alex Schorsch. Viel Spaß. Bei der heutigen Folge.
Mit dabei ist wieder der Alex Schorsch. Hallo Alex.
Hallo Jochen.
Und du hast auch schon die erste Studie mitgebracht. Die kommt, glaube ich, von Stepstone.
Die kommt von Stepstone, genau. Und diese Studie ergibt, dass 64 Prozent aller Jobsuchenden in ihrem Bewerbungsprozess keine Rückmeldung erhalten.
Klassisches Ghosting, Klassisches Job Ghosting.
Und der erschreckende Trend zeigt sogar auf, dass es noch gut 30 Prozent mehr sind als noch vor sieben Jahren. Das zeigt natürlich im Umkehrschluss, dass regelmäßiges Follow up im Bewerbungsprozess wichtiger denn je ist.
Was ist ein Follow up?
Follow up bedeutet regelmäßiges Nachfassen beim Unternehmen, wenn man noch nichts gehört hat oder wenn man länger nichts mehr gehört hat.
Alle zwei bis drei Wochen empfehlen wir, Gehst du da mit?
Da gehe ich mit. Bei der ersten Bewerbung sogar die ersten sieben Tage oder nach den ersten sieben Tagen.
Okay, ich finde sieben Tage ist zu knapp, weil Personaler natürlich auch Zeit brauchen, wenn Prozess nicht automatisiert ist, was er heute natürlich längst sein könnte. Aber ich meine, es gibt auch noch Unternehmen, die Faxe versenden. Von daher muss man glaube ich sagen, manche Personaler brauchen vielleicht ein bisschen länger. Deswegen sage ich, man will ja auch nicht nerven oder So zwei bis drei Wochen. Was würdest du machen beim Follow up? Würdest du lieber anrufen oder eine Mail schicken?
Wenn möglich anrufen und wenn keine Nummer vorhanden ist, dann gerne eine Mail schicken. Idealerweise mit Bezug auf aktuelle News rund um das Unternehmen oder vielleicht auch ein Erfolgserlebnis, beispielsweise einen abgeschlossenen Kurs, so dass man sich noch etwas attraktiver macht.
Genau. Oder ich finde auch, man kann auch nachfragen, ist meine Bewerbung überhaupt eingegangen? Also nicht, wann meldet ihr euch? Das ist schon ein bisschen skandalisiert. Das ist nicht höflich, auch nicht wirklich cool. Aber wenn du einfach fragst, ich wollte mich noch mal erkundigen, ist meine Bewerbung bei Ihnen überhaupt eingegangen? Und vielleicht können Sie schon sagen, wann ich mit einer Rückmeldung rechnen kann, dann ist es, glaube ich, völlig okay, vor.
Allem, weil man keine Eingangsnachricht erhalten hat und nicht weiß, ob die Bewerbung angekommen ist oder nicht. Daher sage ich mir lieber ein bisschen früher bei dem ersten Mal schauen ist die Bewerber eingegangen, brauchen sie einfach nur Zeit und dann weiß man auch, wie der Stand ist.
Super. So, ich habe auch noch eine spannende Studie, nämlich kommt die von dem Institut der deutschen Wirtschaft, dem IW, und die sagen, Ökonomen rechnen mit einem rasanten Anstieg des Fachkräftemangels. Laut dieser IW Studie wird sich die Fachkräftelücke, so heißt es im Fachterminus bis zum Jahr 2028 auf unbesetzte Stellen, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, dreiviertel Million unbesetzte Stellen nahezu verdoppeln. Der heutige Stand liegt bei. Der Haupt für diesen demografischen oder für diese Fachkräftelücke ist der demografische Wandel. Also viele Menschen gehen einfach in den nächsten Jahren in den Ruhestand. Und ich finde, das bedeutet zweierlei. Das eine ist für all die, die sagen, im Moment aktuell gibt es nicht so spannende Jobs oder nicht so viele, schade, schade, doch es wird demnächst definitiv noch mehr geben und damit wird sich der Arbeitsmarkt auch wieder wandeln. Diese Fachkräftelücke trifft ja viele Unternehmen, fast alle. Und deswegen A es wird auf jeden Fall wieder mehr Bewerbungschancen geben und ich glaube, dass die Wirtschaft nicht mehr ohne ältere Arbeitnehmer auskommen wird. Diese Lücke kannst du nicht ohne Arbeitnehmern füllen. Das kannst du allenfalls mit Zuwanderung lösen. Oder eben indem du sagst, wir müssen wieder stärker auf die Älteren zurückgreifen. Entweder lassen wir sie länger arbeiten, da gab es ja schon Vorstoß von der Regierung, freiwillig natürlich, hoffentlich. Oder aber wir sagen einfach, wir müssen sie wieder mehr wertschätzen. Und das wiederum steigert die Chance für alle Bewerber. Ü Von daher würde ich sagen, Leute, die Zeit spielt für euch, wenn ihr schon Ü seid und sagt, oh, das sieht alles gerade nicht so gut aus. Ich glaube, die Wirtschaft muss umdenken, vor.
Allem aber auch Quereinsteiger. Können aus dieser Situation stark profitieren, denn jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem auf Quereinsteiger mehr denn je gesetzt werden muss.
Absolut.
Wenn man sich jetzt auch noch regelmäßig weiterbildet und sich gegebenenfalls fehlende Qualifikationen aneignet, dann positioniert man sich natürlich äußerst günstig zu dieser Zeit.
Absolut. Apropos Quereinsteiger, da gibt es auch noch ein paar spannende Qualifikationen. Da hast du noch eine Studie mitgebracht.
Durchaus. Stellenangebote mit KI Bezug haben nämlich im Juni ihren bisherigen Höchststand seit Aufnahme der Messung erreicht. Das ergab jetzt eine Indiz Studie und aktuell hat jede 40. Studie, also 2,6 Prozent aller Stellenanzeigen, die auf Indeed veröffentlicht wurden, ein Schlagwort enthalten, das KI Bezug hat, also generative KI, ChatGPT oder andere Begriffe, die da irgendeinen Bezug zu haben. Wird also immer relevanter, sich regelmäßig mit aktuellen KI Tools fortzubilden. Und das Training Institute gibt hierzu auch regelmäßig spannende Workshops, die gleichzeitig auch noch kostenlos sind. Also eine gute Chance, sich in dem Bereich weiterzubilden, finde ich auch.
Ich glaube, an KI wird man nicht vorbeikommen. Gerade für Quereinsteiger ist das natürlich ein mega gutes Merkmal, um zu zeigen, ich bin auf dem neuesten Stand. Übrigens auch für Bewerber und Bewerberinnen ü also 50 plus und älter. Wir haben auch eine kleine Studie gemacht, also wir die Karrierebibel und haben bei uns eine Umfrage gestartet, worauf denn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besonders bei der Arbeitgeberwahl achten. Also was ist den Menschen wirklich wichtig, wenn sie sich für einen neuen Job bewerben? Und siehe da, und das fand ich super spannend. Faire Bezahlung ist aktuell auf Platz 1 mit 21 Prozent der Nennungen. Danach kamen das angenehme Arbeitsklima mit 15 Prozent und die örtliche Nähe mit 11 Prozent. Da merke ich so ein bisschen, ja, da ist so ein bisschen Sicherheitsdenken drin.
Durchaus gerade in der aktuellen Zeit. Und ohne die Umfrage jetzt vorher zu kennen. Ich hätte mit flexible Arbeitszeiten gerechnet, die.
Sind da natürlich auch drin. Schau gerade mal nach. Man kann auch noch aktuell an dieser Umfrage teilnehmen. Sie ist zu finden bei uns in der Karrierebibliothek Newsletter Umfrage. Und tatsächlich kann man da sehen, dass die flexiblen Arbeitszeiten mit 8 Prozent, das muss ich mal gerade durchzählen, eher auf Platz 6 liegen, also doch eher auf den hinteren Rängen. Remote Work Vertragsdauer, also eine unbefristete Vertragsdauer oder Weiterbildungsangebote, wo ich sonst immer gedacht habe, da würden die Leute drauf stehen.
Durchaus.
Das sind die hinteren Plätze. Nein, nein. Also es ist tatsächlich die faire Bezahlung, das angenehme Arbeitsklima und die örtliche Nähe. Also schon so ein bisschen, wie soll ich sagen? Ja genau. Der sichere Arbeitsplatz, der ist übrigens auch explizit genannt mit zehn Prozent auf Platz fünf. Also tatsächlich geht es ganz stark in diese Richtung. Aktuell kann man natürlich in diesen schweren Zeiten auch verstehen, gehen die Leute in Richtung Jobsicherheit. Aber macht gerne noch mit. Die Umfrage ist offen. Also wenn du das hörst, geh auf Karrierebibel, Newsletter Umfrage und mach einfach mal mit bei der Umfrage.
Ja, das mache ich gleich nach der Podcast Episode. Es gibt aber auch noch eine andere Studie von Deloitte, die aufgezeigt hat, dass rund 68 Prozent der Beschäftigten angeben, zu wenig Zeit zu haben, um sich auf ihre wesentlichen Aufgaben zu konzentrieren. 41 Prozent konnten dabei sogar nicht genug Zeit mit wertschöpfenden Tätigkeiten verbringen.
Also zwei Drittel sagen, dass sie keine Zeit haben, um sich auf die wesentlichen Aufgaben zu konzentrieren. Was machen die denn dann die ganze Zeit?
Sehr gute Frage. Als kleiner Produktivitätsnerd habe ich da natürlich einen Lösungsvorschlag, nämlich ein sogenanntes Wochenzeit Audit durchzuführen. Und das geht Du stellst dir alle 15 Minuten einen Timer auf deinem Handy während deiner Arbeitszeit über eine Woche lang. Und immer wenn der Timer klingelt, notierst du dir Beispielsweise in einer Excel Tabelle einmal kurz, was du die letzten 15 Minuten gemacht hast. Das wird zugegebenermaßen wahrscheinlich nicht die produktivste Woche deines Lebens werden, aber sie gibt dir einen schonungslosen Realitätscheck, wie du deine Zeit verwendest.
Ich würde es vielleicht eher auf eine halbe Stunde setzen. Alle 15 Minuten kommen wir auch sehr, sehr stark nach Unterbrechung vor oder reicht auch nicht eine halbe Stunde?
Ja, kann man natürlich machen. Mit 15 Minuten Inkrementen hat man natürlich noch eine granularere Sicht, welche Tätigkeiten man in dieser Zeit gemacht hat.
Ich verstehe natürlich den Ansatz. Es geht darum herauszufinden, was sind meine größten Zeitfresser, Zeitkiller, wo lasse ich mich ablenken? Aber die Frage ist natürlich, wenn ich es zu kurzfristig mache, ist dann nicht sozusagen mein Audit selbst der größte Zeitfresser an der Stelle und verfälscht dann nicht an der Stelle dann das Ergebnis.
Das ist ein valider Gedanke, wobei ich aus meiner eigenen Erfahrung auch sagen kann, dass es ziemlich fix geht. Also es dauert fünf Sekunden, wenn der Timer klingelt, dass man einmal auf den Wiederholen Knopf drückt und einmal kurz reinschreibt, was hat man die letzten 15 Minuten gemacht.
Okay, also finde ich eine super Sache, um seine Zeitfresser zu identifizieren, seine heimlichen. Ich kann mich erinnern, wir haben vor Jahren mal eine Umfrage auf Karriere Bibel gemacht, wie produktiv die Leute tatsächlich sind in der Woche. Es war eine anonyme Umfrage, so wie die, die ich gerade erwähnt habe auch. Und da kam tatsächlich raus, dass die große Mehrheit damals schon gesagt hat, also ist eigentlich nur an vier von fünf Tagen wirklich produktiv verdaddelt. Und es gab sogar etwas über 30 Prozent, die gesagt haben, wir sind nur an drei Tagen in der Woche produktiv und den Rest verdaddeln wir. Insofern hat mich der Ruf nach der Vier Tage Woche nicht wirklich überrascht, weil ich mir gedacht habe, der vier oder der fünfte Tag war sowieso nie die Weise, glaubt man diese Umfrage und das hätte wahrscheinlich keinen Unterschied gemacht. Den kannst du dann gleich offiziell dann endlich mal freinehmen. Inoffiziell macht den wahrscheinlich sowieso jeder frei oder verdaddelt es halt zwischendurch in der Kaffeeküche oder sonst. Wobei Kaffeeküche muss nicht unproduktiv sein. Das kann manchmal sehr, sehr kreativer Ort sein. Jetzt finde ich ja diese letzte Umfrage von dir sehr, sehr spannend. Ich würde ja mal sagen, wenn Leute jammern und sagen, ich habe keine Zeit, um mich auf meine wesentlichen Aufgaben zu konzentrieren, dann ist das einerseits sicherlich ein Warnsignal, muss man dann gucken, liegt es vielleicht an der, an den Arbeitsprozessen, an den Arbeitgebern, zu vielen Ablenkungen. Aber es ist auch ein Selbstmanagement Problem, oder?
Auf jeden Fall. Also wenn man sagt, dass man nicht genug Zeit hat, dann sollte man vielleicht als erstes einmal in seinem Selbstmanagement System nachschauen und sich vielleicht fragen, ob da nicht doch etwas mehr Zeit zur Verfügung ist.
Das glaube ich nämlich auch. Wahrscheinlich kann man sich mit ein paar Hacks, die es da so gibt, auch mehr auf seinen Job konzentrieren. So, Das waren die 5 wichtigsten Meldungen, die wir diese Woche gefunden haben. Es gab natürlich noch eine ganze Reihe mehr Studien, aber diese fünf fanden wir besonders spannend, auch teilweise Mut machen. Ich fasse noch mal ganz kurz zusammen. Viele Bewerber klagen über Job Ghosting. Das sind tatsächlich deutlich mehr als noch vor sieben Jahren. Also jeder zwei von drei, also zwei Drittel, ja, zwei Drittel, 64 Prozent, das nicht ganz, aber so 64 Prozent klagen über Job ghosting. Finde ich schon extrem fies, was Arbeitgeber da machen irgendwie. Das zweite ist, es gibt einen starken Anstieg des Fachkräftemangels, Mut machend für Quereinsteiger, Fachkräfte ü Dann gibt es definitiv einen Anstieg der Stellenangebote mit KI Bezug. Also klarer Hinweis darauf, sich in Sachen KI weiterzubilden und da fitter zu werden, um seine Bewerbungschancen auch zu erhöhen. Eine andere Studie, das jetzt einfach nur ein Ergebnis sagt, dass im Moment die Bezahlung für viele Leute das wichtigste Kriterium bei der Arbeitgeberwahl ist. Da würde ich dann eben tatsächlich sagen, das ist ein Signal an Arbeitgeber, achtet mal darauf, dass ihr anständig bezahlt. Mit einem miesen Gehalt kriegt er nicht die guten Leute. Und das letzte auch hier zwei Drittel klagen über zu wenig Zeit für die wesentlichen Aufgaben, wo wir aber sagen, ja, das kann einerseits im Arbeitgeber liegen, aber es liegt eben auch am Selbstmanagement. Das unsere kurze Folge Wir haben uns überlegt, solche Folgen häufiger zu machen. Wenn es dir gefallen hat, wenn du sowas interessant findest, Studie, dann gib uns doch mal Feedback per Mail und sag uns, ob wir das häufiger machen sollen. Dann machen wir häufiger solche Studien, die wir einfach vorstellen und kommentieren. Quellen können wir natürlich gerne auch weitergeben. Ansonsten freuen wir uns, wenn wir uns in zwei Wochen wiederhören bei der nächsten Folge von oh my Job.
Das war oh my Job, dein Kick für Kopf und Karriere. Hat dir die Folge gefallen? Dann vergiss nicht, den Podcast gleich zu abonnieren und empfehle uns deinen Freunden. Wir freuen uns auf ein Wiederhören.










